Metaballs eignen sich hervorragend für organische Formen und sind in verschiedenen Programmen verfügbar.
Metaballs sind i.d.R. Kugeln, die Anziehungskraft aufeinander ausüben und sich dabei verformen. Sind
Metaballs weit auseinander, so sehen sie wie normale Kugeln aus. Je näher sich die
Metaballs kommen, desto mehr 'verschmelzen' sie miteinander, und es ergibt sich - wenn die
Metaballs sehr dicht beieinader sind, eine Masse.
Metaballs eignen sich durch ihre besonderen Eigenschaften hervorragend für organische Formen und sind in verschiedenen Programmen verfügbar.
Je nach Programm können nicht nur Kugeln, sondern auch weitere Objekte die Metaball eigenschaften annehmen und führen so zu den unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten. So können in Cinema 4D z.B. Geometrie-Objekte aller Art und sogar Splines teils eines Metall-Ball-Objektes sein - mit den daraus resultierenden unterschiedlichen Möglichketen. Verwendet man Metall-Objekte zusammen mit einem Partikel-System, lassen sich Flüssigkeiten simulieren.
Oft kann man neben der positiven (= anziehend wirkende) den Objekten auch eine negative (=abstoßend wirkende) Eigenschaft zuweisen und dadurch z.B. eine "Beule" in eine Oberfläche drücken.
Nachfolgend einige Beispiele der Anwendung von
Metaballs in verschiedenen Programmen.
Eine kleine Demonstration von
Metaballs in Bryce. Gerendert in Bryce 6.1

Metaballs in Vue heißen
Metablob. Damit man ein Metablob-Objekt erstellen kann, muss man zunächst ein Grundobjekt erstellen, welches dann die Metablob-Eigenschaft erhalten soll.

Drei Kugeln und ein Quader in einem Metablob-Objekt, wobei eine der Kugeln eine negative Eigenschaft hat.
Auch in Cinema 4D sind Metaball-Objekte möglich. Das Besondere, hier können nicht nur Körper wie Kugeln und Würfel Metaballeigenschaften bekommen sondern auch Splines. Dadurch ergeben sich unzählige Möglichkeiten. Es gibt ein Metaball-Objekt und ein Metaball-Tag mit dem verschiedene eigenschaften eingestellt (und auch animiert) werden können.


Verschiedene Varianten in Cinema 4D.