Background Sveva


Auch wenn sie denkt, es ist nicht umzusetzen, so hat sie die Möglichkeit, sich für einen der zwei Wege zu entscheiden: jenen, der unweigerlich in den Tod führen wird und dann den, der unglaubliche Kraft erfordert, aber auch wenn sie es oft nicht glaubt, vielleicht doch noch möglich ist, zu gehen: den Weg ins Leben. Es ist also eine Entscheidung zwischen dem alten und einem neuen Weg. Sie möchte den neuen Weg gehen, ist aber unsicher und hat riesige Angst, denn sie spürt den springenden Wolf ständig im Nacken.

Kommentare 6

  • Ja, bei solchen Entscheidungen ist man immer wieder herausgefordert. Ich habe mich in meinem Leben immer wieder an einen Kinderspruch erinnert in solchen Situationen, der da heisst: "Angst ist viel schlimmer wie wenn wirklich ist!" und recht hat das Kind, wenn man sich aus der Angst in die Herausforderung bewegt, stellt man fest- und so ging es auch mir, das die Wirklichkeit weit weniger bedrohlich ist, als die Angst vor ihr :) Und es gibt so viele Dinge auch und gerade in der Natur, die die Kraft des Lebens zeigen, die zeigen, wie sogar weiche Pilze und zarte Keimlinge Asphalt durchdringen können :)

  • Für solch teuflische Kampftölen wurde das Würgerhalsband erfunden. Der Film "White Dog" zeigte, wie schwer es ist, solche Abrichtungen zu therapieren, also wäre es vielleicht besser, zuvor ihre Halter zu behandeln.

    Der Treppenaufstieg birgt jedoch auch gewisse Risiken, wenn man nicht stets mit Bedacht einen Fuß vor den anderen setzt. ;)

    Und ansonsten kennst Du ja meine Einstellung: Meine fiktive Heldin würde sich der Bestie stellen, um ihr zu zeigen, wer hier das Frauchen ist. So obliegt es dem Köter, sich zu entscheiden, ob er sich unterwirft oder ein letztes Mal knurrte. *fg* Doch sowas erledigt sie besser vor der Tür, denn es wäre schade um die schneeweiße Fassade des Inneren. ;)

    • Danke ritch, musste gerade lachen.

  • Da in letzter Konsequenz jeder (Lebens)Weg unweigerlich zum Tode führt, dürfte die Entscheidung so schwer nicht fallen. Da nimmt man sich doch sehr wahrscheinlich die Zeit, die es braucht, die eigene Kraft zu spüren und zu entfalten. Und oftmals geschieht Letzteres ganz schnell und spontan, wenn die Alternative des anderen Weges so wenig Aussicht auf Weiterkommen hat, wie hier dargestellt. Und nach ein paar Schritten auf dem "Kraftweg" stellt sie dann plötzlich fest, dass der Wolf ihr gar nichts anhaben kann. Denn der ist nur noch Illusion. Das Licht ist immer stärker, man muss ihm nur vertrauen (können).

    • Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ic hhatte schon befürchtet, dass das Bild missverstanden wird.

      Sicher stirbt jeder Mensch, ist halt nur die Frage, wie, wann und warum. Vielen Dank für Deine Gedanken.

    • Ich hbe mir gerad in Ruhe Deinen Kommentar durchgelesen. Er ist schon treffend. Es fällt mir halt schwer, so etwas zuzulassen (da kommt das Stachelschwein in mir um Vorschein). Danke nochmals.