Alles ging ganz schnell. Stefan hatte sich bei der Arbeit krank gemeldet, weil er sich schlecht fühlte. Die Erkältungserscheinungen stellten sich einen Tag später als eine Corona Infizierung heraus. Durch sein Asthma war er Risikopatient, was sich schnell als wahr herausstellte, denn keine 48 Stunden später lag er auf der Intensivstation. Jeder Atemzug schmerzte und er hatte das Gefühl zu ersticken - beim Husten spuckte er Blut. Während das Narkosemittel durch seine Adern floss und langsam seine Wirkung zeigte, spürte er den Schlauch, den ihm jemand des Krankenhauspersonals in den Hals steckte.
"Vermutlich die süße Krankenschwester von gerade ....", dachte er, während ihm seine Sinne schwanden....
Dann.... Gefühlt nur einen Moment später, wachte er wieder auf.
Er lag noch in seinem Intensiv Bett und atmete tief durch. Es schien ein Wunder zu sein! All seine Symptome waren verschwunden. Der Schlauch in seinem Hals und der Tropf an dem er gehangen hatte , waren ebenfalls entfernt worden.
Die Luft roch frisch und etwas süßlich. Wie eine Blumenwiese im Morgentau .
Er war noch etwas wackelig auf den Beinen, als er das Bett verlassen hatte und musste sich an diesem festhalten.
Erst jetzt fiel ihm auf, wo er sich befand. Sein Bett stand auf einer sonnendurchfluteten Lichtung und fantastisch anmutende Wesen blickten ihn an. Irgendwie schien ihn das nicht zu verwundern, als wenn es das Normalste der Welt wäre.
"Bin ich tot? Ist das vielleicht der Himmel? Oder sind das die Medikamente?"
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