Wieder mal großer Datenklau :(

    Es gibt 12 Antworten im Thema. Der letzte Beitrag () ist von ChristianZ

      Wieder mal großer Datenklau :(

      Gestern kam im österreichischen Fernsehen ein wichtiger Beitrag:

      Vor kurzem sind eine Menge Daten im sogenannten Darknet aufgetaucht, die von verschiedensten persönlichen Accounts stammen. Es scheint im großen Stil gehackt worden zu sein; neu ist, dass die Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und veröffentlicht wurden. 8|
      Also am besten sicherheitshalber Passwörter ändern.

      Auf der Seite des Hasso-Plattner-Institutes kann man seine Email eingeben und bekommt dann eine Nachricht, ob die eigenen Daten betroffen sind.
      sec.hpi.de/leak-checker/search

      --- Kein Wind ist günstig für den, der nicht weiß, in welchen Hafen er will. --- (Seneca)
      Die Meldung ist nicht mehr so ganz frisch: Ha­cker-Samm­lung ge­fun­den: 500 Mio. E-Mail-Adres­sen und Pass­wör­ter be­trof­fen
      Ich fand dort auch eine meiner email-Adressen; witzigerweise bei Adobe.com (Oktober2013) bei denen ich aber gar keinen Account habe. Was soll ich denn davon halten? Grübel. ?( :S <X

      Gruß
      Dargain
      Grün der Neid - Rosa die Aussicht.

      Dargain schrieb:

      witzigerweise bei Adobe.com (Oktober2013)

      Genau das hats bei mir auch gefunden. Möglicherweise hatte ich mal einen Account, um etwas auszuprobieren (Adobe-ID), aber das ist ja in dem Fall nicht tragisch - da stehen keine weiteren Daten dahinter. Vielleicht hat auch jemand für eine Adobe-ID deine E-Mail adr. benutzt?

      old_det schrieb:

      Dargain schrieb:

      witzigerweise bei Adobe.com (Oktober2013)
      Vielleicht hat auch jemand für eine Adobe-ID deine E-Mail adr. benutzt?

      Dachte ich auch schon - aber was macht das denn für einen Sinn, wenn man den Account dann selber nicht bestätigen kann? Ich habe auch von denen nie Post bekommen, was ja meistens zur Verifizierung nötig gewesen wäre. Merkwürdig.

      Gruß
      Dargain
      Grün der Neid - Rosa die Aussicht.

      Dargain schrieb:

      was ja meistens zur Verifizierung nötig gewesen wäre.


      Ich bin mir zwar nicht mehr zu 100% sicher, aber ich denke in Erinnerung zu haben, daß Adobe bei einer ID-Anforderung keine Verifizierung angefordert hat. Naja, ist auch egal.
      Hi,

      Adobe war bei mir auch als betroffen markiert. Habe zwar einen Accontunt bei denen, aber über Jahre schon nicht mehr genutzt.

      Betroffen scheint u. a. auch Dropbox zu sein.


      Bei Chip findet sich dazu auch ein Artikel: http://www.chip.de/news/Wurde-ich-gehackt-HPI-Identity-Leak-Check-prueft-4-Milliarden-Datensaetze_103019662.html

      rk66.
      Ich habe hierzu eine Mailmitteilung meiner genutzten Virensoftware erhalten - enthält natürlich auch Werbung:
      Gerade erst wurde bekannt, dass das Bundeskriminalamt 500 Millionen gestohlene
      Passwörter und Zugangsdaten im Dark Web gefunden hat.*

      Über den Identity
      Leak Checker können Sie jetzt prüfen, ob Ihre Passwörter dabei sind. Aber die
      Daten kursieren vermutlich schon seit Wochen im Netz. Genug Zeit für Kriminelle,
      um Konten leerzuräumen oder Kreditkarten zu missbrauchen.

      Warten Sie
      nicht erst, bis gestohlene Passwörter zufällig entdeckt werden. Es gibt eine
      ganz einfache Methode, mit der Sie die Kontrolle über Ihre Daten bekommen und
      jederzeit wissen, ob diese missbraucht werden: Der Service von IDPROTECT.

      • Scannt das gesamte Netz (auch das Dark Web) permanent nach Ihren
      persönlichen Daten
      • Alarmiert Sie sofort bei verdächtigen
      Vorgängen
      • Bietet im Notfall schnelle Hilfe durch ein kompetentes Team
      ~ *Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.*~
      Manschmal denke
      die ganzen Viren und das alles wird zusättlich produziert von den Firmen die ihre Sicherheitssoftware ja auch verkaufen wollen .
      Angst verbreiten ist ein guter Motivator um sich potenzielle Kundschaft zu generieren. angeblichen Schutz davor gibt es nur wenn man löhnt , normalerweise sollte das doch ein Mechanismus sein der fest eingebaut ist wenn man ein Computer anmacht.
      Amateurs hope. Professionals work.

      Leilana schrieb:

      Es gibt eine
      ganz einfache Methode, mit der Sie die Kontrolle über Ihre Daten bekommen und
      jederzeit wissen, ob diese missbraucht werden: Der Service von IDPROTECT.

      Es gibt noch eine einfachere und billigere Methode in dem man folgendes berücksichtigen sollte:
      -nicht das gleiche password für verschiedene Sachen
      -ab und zu mal wechseln
      -und nicht "0815" oder "Hasi" verwenden
      dann ist man schon sehr sicher unterwegs.
      Den "Such - und Findefirmen" trau ich genauso wenig über den Weg. Heutzutage nutzt doch jeder die Daten, die er kriegen kann. Obder Zweck dann immer heilig ist, weiß niemand so genau.
      Puh ... ich bin durch!
      Bei der Überprüfung meiner Mail-Adresse kam heraus, dass die zwar in der Hacker-Liste drin steht, aber nie verknüpft mit irgendwelchen persönlichen Daten.
      Also vermutlich kein Datenleck.

      Dennoch, ich habe alle meine Passwörter erneuert: 83 Stück sind es geworden.

      Zum Glück notiere ich seit Jahre (in sicherer Form) bei mir alle Dienste, Shops und Foren, bei denen ich jemals eine Mail-Adresse hinterlegt habe.
      So kann ich immer noch was ändern und vergesse nichts.
      Etliche Dienste gab es schon gar nicht mehr (wäre interessant zu wissen, was solche aufgegebenen Firmen mit ihrem Datenbestand machen? "Kapitalisieren"?)
      "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"
      Also Adobe.com war bei mir auch gelistet in dieser Antwort vom Hasso-Platner Institut... scheint fast, als wäre das Standard für die Resultate dieser Webseite. Dabei hatte ich schon vor Jahren auf eine andere Email-Adresse für meinen Adobe-Account gewechselt.

      @3dfan: 83 Passwörter wechseln ist vorbildlich! :thumbup:

      Ich benütze 1Password als Datenbank für Passwörter, Benutzernamen, Codes etc. Diese Software zeigt besonders alte Passwörter an und produziert auch Vorschläge für stärkere Varianten.