Vue (2015)/2016: Die ersten Versuche

Es gibt 241 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von mermaid.

  • Respekt 3dfan, du machst rasche Fortschritte :)


    Anderes Thema: mich würde mal interessieren, wann die 2016er Versionen veröffentlicht werden? Ein Rabatt-Angebot lief offiziell am 10 Okt. aus. Jetzt werden zwar Informationsabende von E-onsoftware organisiert, aber ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Version (mit hoffentlich schnellerem Render-Modus, aber vielleicht nur für Windows). Fragen auf ihrem Forum oder auf Facebook beantwortet E-onsoftware leider zur Zeit nicht.

  • Geht mit Blender auch über die Modifier


    :-) Das kriege ich dann in der 2. Klasse.
    Muss erst Mal durch den Grundkurs.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"


    "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. "

    - Alexander von Humboldt -

  • Hi, @ChristianZ
    Kennst Du die Ankündigung dieses Events?


    "e-on software Premier Event in Germany will take place in Bergisch Gladbach on November 4, at 13:00."


    Agenda:
    13:00 - 14:00 Entry - Networking - Exhibition
    14:00 - 14:10 Welcome by Ron Martin and Isabelle Soulas
    14:10 - 14:40 Heroes of the Day #1- VUE to VR - Working from Every Angle - Michel and Drea from D&D Creations
    14:40 - 15:10 E-on software Strategy - Patrice Paradis
    15:10 - 16:10 Networking - Exhibition


    16:10 - 17:10 VUE and PlantFactory 2016 - Patrice Paradis

    17:10 - 17:40 Hero of the Day #2 - Daniel Seebacher
    17:40 -18:00 Q&A - Patrice Paradis, Walther Beck
    18:00 - 19:00Networking - Exhibition
    19:00 End


    Vielleicht gibt es dann konkrete Daten.

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  • Hihi, und ich habe schon viel weniger "Dust and Haze" genommen, als im Tut vorgeschlagen :-)
    Der, sonst ja ausgezeichnete, "Tutorial-Vladimir" liebt anscheinend nebliges Ambiente. Er schlägt sogar vor, im Postwork das noch zu verstärken.


    Weil ich grad zufällig über diesen Thread stolpere - ein Tip:
    Es lohnt, in Vue mit annähernd richtigen Proportionen zu arbeiten. Objekte lassen sich in Vue ja einfach auf "echte" Maße in Meter oder cm skalieren und anhand des Rasters in realistische Entfernung zueinander setzen.
    Hab keine Scheu, zur Not auch mal richtig weit herauszuzoomen um weiter enternte Dinge zu platzieren, Vue kann das ab. In einer richtig proportionierten Szene lassen sich dann auch Sachen wie Luftperspektive relativ einfach und recht überzeugend einstellen.
    Zugegeben, so ein riesiges Umfeld kann bei komplexer werdenden Szenen schnell unübersichtlich werden, aber dafür gibt's ja die Layer. Ich hab damals bei Landschaftsbildern immer Layer für Hinter-, Mittel- und Vordergrund eingerichtet, die lassen sich bei Bedarf leicht ein- oder ausschalten und so getrennt in Ruhe bearbeiten.
    Happy Vue'ing :)

  • Hi, @Ehliasys
    Danke für den Hinweis.
    Ich übe ja derzeit in Anlehnung an Tutorials von Vladimir Chopine.
    Da gehe ich davon aus, dass der die Zutaten richtig zusammen strickt :-)
    Naja, und mit Layern arbeite ich da auch schon - eigentlich immer.
    Wenn ich dann allein loslege, werde ich die Bemaßung mehr im Auge behalten.

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  • Gratuliere @3dfan ! Du machst echt große Fortschritte, beeindruckend. Da gefällt mir schon Einiges sehr gut!
     :thumbsup:

  • Und weiter geht's ...
    Dieses Mal "Ein Urlaubstraum" - wieder mit häufigen Rückgriffen auf Tutorials von Vladimir Chopine ... ich kann einfach nicht alle Infos im Kopf behalten - aber es hilft, wenn man weiß wo was steht :-)
    In Anlehnung an seine Vorgaben ist diese Bucht entstanden - einmal mit strahlend blauem Himmel und einmal mit etwas Bewölkung.
    Die Renderzeit lag bei 50 Minuten (ohne Wolken). Wolken dauerten 1 Std. länger.


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  • Sehr schön! :thumbsup: 
    Beide Versionen gefallen mir sehr gut, wobei die mit den Wolken fast noch ein bisschen "echter" wirkt.
    Dort möchte ich jetzt sein - vorausgesetzt, es gibt ein Hotel mit einem tollen Buffet hinter dem übernächsten Felsen :D

  • Naja, Gute Zeiten, schicke Leute und ein tolles Buffet gibt es sicher auch auf dem Schiff :-)

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  • Tolle Fortschritte! Bild zwei gefällt mir besser. Gut sind sie aber beide. Auch die Lichtverhältnisse sind sehr gut :thumbup: 
    Aber ein Strand mit so vielen Steinen wär nix für mich ;)

  • Also ich muss schon sagen super Fortschritte und es macht Spass, Dir beim Lernen zuzuschauen :)
    Ich geh noch mal zurück auf die Anfangsproblem mit den Renderzeiten und Überlappungen.
    Zunächst zu den Überlappungen, es gibt eine feine Einstellung in Vue mit der man das ganz elegant vermeiden kann:
    Repulsion from Layer.
    Ich habe wie Du in deinem ersten Bild zwei Layer, einen mit Yucca und Büschen und einen mit Steinen. Ich kann nun in den generellen Rendersettings des oben liegenden Steinelayers einstellen, dass dessen Objekte sich nicht mit den Bäumen und Büschen des darunterliegenden Layers überschneiden durch eine Repulsionangabe. Meist braucht es nur einen geringen Wert, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Wenn Du die gleiche Dichte haben möchtest ohne Überschneidung, musst Du die generelle Dichte in einem Render mit Repusion hochsetzen.

  • Und nun zu den Rendersettings und damit zur Renderzeit.


    Generell verlängern viele Wolken, grosse Ecosysteme und Objekte mit Displacement die Renderzeiten deutlich.


    Darüberhinaus ist die Einstellung Finalrender sozusagen von allem ein bisschen, aber nicht unbedingt das, was Dein Render benötigt.
    Daher empfiehlt es sich auf die Dauer mit Usersetting zu rendern, da Du da die Möglichikeit hast, Deine Qualität manuell einzustellen und so die Renderzeit deutlich zu beeinflussen. Nachstehendes Bild zeigt meine grundsätzlichen Rendereinstellungen und ich kann an dem Schieberegeler die Qualität und damit die Renderzeit beeinflussen. Verschiedene Settings - wie zum Beispiel depth of field - braucht man nur bei Marcrorendern mit Unschärfe. und da empfiehlt es sich dann, den 2.5 fast hybid zu nehmen und nicht das raytracing. Das hilft in punkto Renderzeiten schon ungemein.


    Des weiteren kann man im Atmosphereneditor auch die Renderzeiten beeinflussen, indem man zum Beispiel für nicht animierte Render die Windfunktion schlicht ausschaltet.
    An noch zwei weiteren stellen wird die Qualität beeinflusst und damit auch die Renderzeit. Einmal im in den global settings und einmal in den lightsettings..
    Eine Kombination von ca -4 in den lightsettings und 4 oder 8 in den globalsettings hat sich als qualitativ gut bei kürzeren Renderzeiten erwiesen.


    Eine weitere Möglichkeit, die Renderzeiten zur verkürzen, ist die Verwendung von dynamischen Ecosystemen, d.h. dass nur im Kamerablickwinkel bevölkert wird und nicht auf der gesamten Fläche eines Terrains, das spart ungemein [lexicon]Polygone[/lexicon] :)

  • Aber ein Strand mit so vielen Steinen wär nix für mich


    Hihi, für solche Strände nehme ich immer meine Bergschuhe mit :-)

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  • Repulsion from Layer


    Danke, mermaid. Tolle Hinweise!
    Zunächst zu den Überlappungen:


    Hmmm, da habe ich bei dem Bild wohl ein Paradox-Problem :-)
    Die Kakteen sollten unbedingt in der Nähe der Felsen wachsen, weil das eben in der Natur auch so passiert.
    Die Pflanzen nutzen Schatten und Kondensat der Felsen.


    Drum habe ich bei "Ecosystem Population" den Wert für "Affinity with Layer" auf 65% hoch gedreht.
    Tja, und dann muss ich bei "Repulsion from Layer" die Pflanzen wieder von den Felsen weg rücken???


    Ich vermute mal, dass es da keine eindeutige Lösung gibt?
    Nun, wahrscheinlich muss ich da wohl mit den Werten spielen, um einen brauchbaren Kompromiss zu erreichen???

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  • Zitat

    muss ich da wohl mit den Werten spielen, um einen brauchbaren Kompromiss zu erreichen???


    Jepp. Aber das ist ja in den meisten Fällen so. Dafür prägt es sich dann schnell ein, was geht und was nicht... ^^


    vg
    space

  • Okay, nun zu den Render-Settings:
     
    Danke auch hier für die guten Hilfen, @mermaid
    Auch, wenn ich nicht alles davon benutzen werde, so hilft die Klärung, was macht der Parameter eigentlich, schon erheblich beim Verständnis der Sachen.


    Bei der „Advanced effect quality“ hatte ich die 46% schon eingestellt.
    Tja, eigentlich habe ich die Einstellungen, so, wie von Dir vorgeschlagen, als „Final-Voreinstellung“.


    Aber mal ehrlich gesagt, „Final“ nehme ich eher selten bei den Rendersettings.
    Meist nehme ich „Superior“ (also „Advanced effect quality“ 59%).
     
    „Wind/Breeze“ waren noch an … jetzt sind sie aus.
     
    „Aerial perspectiv“ ... das muss ich mal testen.
    „1“ wäre der Wert für die reale Welt. Da ich immer Qualität vor Schnelligkeit sehe, werde ich diesen Wert wohl nur verschlechtern, wenn die Renderzeiten ins unerträgliche gehen.
    Ich hatte bisher sogar 1,7 eingestellt.
     
    Bei „Light“ hatte ich den „Quality Boost“ auf „None“. Ich lege ja eigentlich keinen großen Wert auf „Schneller“, wenn dadurch die Bild-Qualität sichtbar(!) leidet. Da warte ich lieber länger. Muss ich also Bild-abhängig testen.
     
    … und „Dynamic Population“ benutze ich auch schon.
     
    Tja, nun werde ich die gelernten Dinge weiter in meine Versuche einbringen …
    … wenn da nicht im November der Garten winterfest gemacht werden müsste.
    Also etwas mehr Zeit „draußen“ und weniger vorm Rechner :-)

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  • Zitat

    „Wind/Breeze“ waren noch an … jetzt sind sie aus.


    Das spielt eigentlich keine Rolle, solange Du Stills renderst und keine Animation.


    Zitat

    „Final“ nehme ich eher selten bei den Rendersettings


    Im Normalfall reicht "final" meistens aus, es sei denn, Du renderst extrem close-up oder nutzt bestimmte atmosphärische Effekte wie Godrays, die durch Wolken strahlen etc.


    Zitat

    Bei „Light“ hatte ich den „Quality Boost“ auf „None“.


    Kann im Allgemeinen auch so bleiben. Auch der Quality Boost macht erst bei volumetrischen bzw. Spectral-Atmosphären richtig Sinn, wenn z.B. ein Sonnenuntergang den Abenddunst einfärbt etc.
    Dabei gehen dann natürlich die Renderzeiten deutlich nach oben.


    Weiterhin viel Spass beim Testen... ^^


    vg
    space

  • Danke, @spacebones
    Werde die Ergänzungen berücksichtigen.

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  • mmm, da habe ich bei dem Bild wohl ein Paradox-Problem
    Die Kakteen sollten unbedingt in der Nähe der Felsen wachsen, weil das eben in der Natur auch so passiert.
    Die Pflanzen nutzen Schatten und Kondensat der Felsen.


    Drum habe ich bei "Ecosystem Population" den Wert für "Affinity with Layer" auf 65% hoch gedreht.
    Tja, und dann muss ich bei "Repulsion from Layer" die Pflanzen wieder von den Felsen weg rücken???


    :) diese Affinity und Repulsion sind einfach wirklich zum Ausprobieren und man sollte wirklich damit spielen, manchmal braucht es nur kleine nummerische Werte , um das gewünschte Ziel zu erreichen. Eigentlich sind diese EInstellungen dafür gedacht, zum Beispiel die graslosen Flächen unter dicht belaubten Bäumen darzustellen (repulsion) oder um z.B. Grass nur um die Bäume herum anzusideln (affinity) Unten stehend die Beispiele für alle extreme für Affinity und repulsion im plus und minus Bereich.
    Man kann nun eine ähnlichen Effekt wie Affinity 100 erreichen, wenn man bei Repulsion auf -50 geht. Einfach spielen damit :)

  • „Aerial perspectiv“ ... das muss ich mal testen.
    „1“ wäre der Wert für die reale Welt. Da ich immer Qualität vor Schnelligkeit sehe, werde ich diesen Wert wohl nur verschlechtern, wenn die Renderzeiten ins unerträgliche gehen.
    Ich hatte bisher sogar 1,7 eingestellt.


    Hier noch mal zur Klärung was da was macht: Die Aerial perspective entscheidet wieviel atmosphereischen Dunst Du hast also 1 ist ganz klar und 10 ist schon ein wenig diesig und 50 ist schon ziemlich neblig - bei 300 sieht man dann die Hand vor Augen nicht :)


    Der Slider darunter bestimmt über die globale Renderqulität und da sollte man nicht in den negativen Bereich gehen, sondern auf 0 bleiben oder eben eher höher, wenn man gute Qualität haben will 4 ist das vorgebene Maximum aber man kann auch auf 8 oder mehr gehen - nur das verlängert dan eben wirklich die Renderzeiten.

  • Heidewitzka!
    Danke für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast.
    Ja, das mit Affinity und Repulsion habe ich mit Deinen Bildern jetzt noch besser kapiert.


    Bei Arial Perspektiv war ich nur vom naturwissenschaftlichen Ansatz ausgegangen.
    Da bedeutet "1", dass man zwar in der näheren Umgebung klar sieht, aber in der Ferne wird's immer "dunstiger".
    Bezieht sich also auf die natürliche Diffusion der bewegten Luft.
    Wirken sich die Werte bei Vue dann eher entfernungsunabhängig aus?
    Also alles dunstig - auch im Vordergrund.
    Das wäre physikalisch dann etwas unerwartet.


    Egal, danke für Deine Mühe, ich teste das demnächst mal.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"


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