Beiträge von ChristianZ

    Heute kam eine News rein, die User der Plugins Naive Effex oder X-Particles nicht wenig überraschte: Insydium der Hersteller von X-Particles kauft das Effex Plugin und seine Funktionen auf. Bisher ist aber noch nicht klar, ob dies einfach ein Produkt im Shop von Insydium sein wird (eher unwahrscheinlich), oder ob einige Funktionen in X-Particles integriert sein werden. Insydium hat bereits einmal ein Plugin aufgekauft (Xplosia/Softimage) und danach Funktionen in X-particles eingebaut sodass sie zusätzlich mit den alten Funktionen existieren.

    Ok, das hört sich schon mal gut an.

    Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich vor allem Probleme mit grossen Dateien und mehreren Ebenen wo nur schon speichern und laden sehr lange dauerte und in PS nur einen Augenblick. Ich werde auf jeden Fall die neue Version ausprobieren, wenn sie für OSX rauskommt.

    Schön dass es bei Gimp weiter geht.

    Die Version für den Mac ist zur Zeit noch nicht erhältlich, soll aber kommen. Im direkten Vergleich mit Photoshop konnte GIMP recht schwerfällig/langsam werden, vor allem mit grossen Dateien. Ich hoffe, die Modernisierung hat in dieser Beziehung auch geholfen.

    Aha, Danke für die Information! Ja, das ist schön, dass Ryan seine Programmier-Künste und Mathekenntnisse in Form von Plugins für verschiedene Programmpakete zur Verfügung stellt.

    Oft werden solche Tools ja von Informatik-Studenten für eine Masterarbeit oder ähnliches programmiert und sind z.T. nur per terminal zu bedienen. Für dieses Addon für Blender (und evtl. ähnlich bei Fluidos, aber das kenne ich zuwenig) hat ein Blender-User sich mit Ryan zusammengetan um das Interface bedienerfreundlich zu gestalten, Beispieldateien zur Verfügung zu stellen und das ganze zu vermarkten. Aus dem Grund ist es nicht gratis, wird aber evtl. auch noch weiter entwickelt im Unterschied zum ersten Flüssigkeits-Simulator der in Blender integriert war.

    Danke für die Tips!


    Hier eine neue Version. Für den Noise habe ich diesmal keine Textur mehr verwendet sondern den "Fractal Noise" der mit Redshift kommt und unabhängig von der Tesselation arbeitet.


    Eigentlich ist es das selbe Material für alle drei Objekte. Habe statt einen Noise eine Graustufentextur für den Bump verwendet die aber offenbar doch noch zuviel repetitive Strukturen drin hatte. Also auf ein Neues, diesmal mit prozeduralem Noise und irgendwas ist anders bei der oberen Zelle....:nachdenklich:

    Danke 3Dfan und Kushanku für die Tips!


    Die Raster-EM Aufnahmen sind immer eine gute Referenz. Höchstens muss man beim REM beachten, dass die Präparate noch entwässert werden und daher immer ganz wenig zerknittert aussehen (nicht bei festen Strukturen wie z.B. Insekten, aber bei weich/wässrigen Objekten).

    Hallo zusammen,


    habe mir vorgenommen, verschiedene Zelltypen zu modellieren, speziell Blutzellen. Als erstes sind Erythrozyten (rote Blutkörperchen) an der Reihe (ist auch am einfachsten). Das ist sozusagen die Standard-Zutat für verschiedene biomedizinische Animationen. Der Klassiker ist die Animation durch ein Gefäss oder das Verklumpen der Zellen in einem Thrombus oder Wunde.

    Im Detail ist es oft nicht so ganz klar, welche Form die Zellen genau annehmen sollen... natürlich orientiere ich mich an verbreitete Illustrationen auf dem Netz, so wie hier

    https://www.erythrozyten.net aber viele Darstellungen sind eher schematisch als realistisch.

    Schliesslich habe ich einen Querschnitt von der genannten Seite als Vorlage genommen, das ist das Blutkörperchen in der Mitte auf dem gerenderten Bild.



    Hi


    benützt das jemand aktuell hier?

    Schön ist natürlich, das es weiterhin frei erhältlich ist. Allerdings sind auch Alternativen erschienen, wie etwa Cycles (das auch GPU-beschleunigt ist), Octane u.ä. auf der kommerziellen Seite.

    Hallo zusammen,


    Ein Tonwertabriss ist ein in der Regel ungewollt stufenweiser (Engl. banding) Farb- oder Helligkeitsverlauf, der eigentlich kontinuierlich sein sollte.

    Dieses Thema haben wir kürzlich in der Galerie angesprochen und ich habe in der Folge noch etwas weiter darüber nachgelesen. Ich verstehe das Problem jetzt besser und möchte es in Zukunft vermeiden, wenn ich (8-Bit pro Kanal) Bilder auf Webseiten zeige oder weitergebe.


    Das ist die Situation:


    Entstehung:

    1. Reduktion der Farbtiefe (Dynamikkompression/Tone Mapping) von RAW-Fotos oder von mit 32 Bit gerenderter Bilder

    2. Limitationen des Dateiformats bei der Ausgabe (z.B. verlustbehaftete Kompression bei JPG)

    3. Ausgabegerät/medium das einen geringere Farbumfang darstellen kann als das Quellmaterial enthält (schlechtere Bildschirme/GPU oder andere Begrenzungen der Farbtiefe)


    Vermeidung:

    1. Extreme Datenreduktion beim Speichern von JPG vermeiden

    2. Geeignete Methoden für das Tone Mapping von 32 Bit Bildern auf 8 Bit benützen

    3. Noise/Dithering zum Bild hinzufügen, evtl. mit Maskierung der betroffenen Bereiche

    4. Selektive Korrektur der Gradationskurven, speziell in annähernd einfarbigen Bereichen des Bildes

    5. Monitore mit gutem Farbumfang (10bit+) und hohem Kontrastverhältnis (sattes Schwarz) verwenden


    Hier ein paar Beispiele. Die extremsten Abrisse findet man bei stark komprimierten Bildern. Bei der heutigen Internet-Geschwindigkeit sollte das nicht mehr so ein Problem sein, ausser die Fotos haben einen sehr grossen Kontrastumfang und sollen dennoch z.B. auf Smartphones rasch geladen werden.


    Um die Abrisse sichtbar zu machen habe ich ein Plugin verwendet (S_Deband für AfterEffects) das die Uebergänge kontrastreich hervorhebt.


    Subtiler wird's, wenn man ein Bild mit 32bit Farbtiefe hat (gerendert oder HDR), das auf einem normalen Monitor nicht dargestellt werden kann, und auf 8Bit zur Ausgabe als JPG wie hier auf dem Forum heruntergerechnet werden muss (=Tonemapping).

    In diesem Beispiel habe ich ein Bild, das als EXR auch in den schwarz erscheinenden Bereichen noch Abstufungen zeigte. Nach der Tonwertreduktion in Photoshop blieben Bänder zurück, die ich auf meinem Monitor nicht erkennen konnte. Die Edge-Darstellung in Schwarz Weiss bringt es an den Tag: Tonwert-Abrisse

    Die Heilung: dunkle Bereich des Bildes auswählen und auf reines Schwarz setzen. Oder im Rendering Objekt und Hintergrund auf verschiedene Ebenen Rendern und den Hintergrund abdunkeln.



    Dies nur ein kleiner Erfahrungsbericht bezüglich dieses Themas.

    Bin gespannt, wie Ihr mit diesem Thema umgeht oder ob ich noch etwas vergessen habe, was üblicherweise getan wird, um das Problem zu vermeiden.


    Grüsse

    Christian

    Zitat

    Maxon (C4d) hat ja groß seine Kooperation mit Nvidia verkündet. Und Nvidia ist bekanntlich ein Gigant, was Grafik Software und Hardware angeht.

    Nur zur Ergänzung, falls es noch nicht so bekannt sein sollte: Die Zusammenarbeit von Maxon und Nvidia hat uns bereits etwas eingebracht, nämlich iray for Cinema4D. Und jetzt mit Release 19 haben wir den AMD ProRender bekommen, der mit Nvidia und AMD-GPUs arbeitet. Maxon hat sich also nicht für eine Seite entschieden, sondern tanzt auf allen möglichen Hochzeiten gleichzeitig. Viele User, die man so auf Foren antrifft, haben sich allerdings bereits für CUDA-fähige Lösungen wie Octane, Redshift als externe Render-Engines entschieden. Oder aber die ohne GPU wie V-ray, Arnold, Maxwell etc.

    https://software3d.de/blog/vor-und-nachteile-iray.html

    https://www.amd.com/de/technologies/radeon-prorender

    Sorry-> Bild wurde durch einen Link ersetzt.


    Ich finde den Film auf interessante Weise "speziell". Eine Art verkopfter, depressiver Horror....


    Nach ein paar Meinungsverschiedenheiten des Regisseurs mit dem Studio wurde die Produktion an Netflix verkauft und wird somit nicht mehr in die Kinos kommen, aber vielleicht als BlueRay.

    Hallo zusammen,


    habe gerade den Film "Annihilation" (Auslöschung) von Alex Garland mit Natalie Portman u.A. gesehen und war ziemlich beeindruckt von den Effekten, die offenbar viel mit Fraktalen zu tun haben.

    Da waren natürlich die farbigen Schlieren des "Schimmer-Feldes", aber vor allem im Finale in den Erscheinungsformen der fremden Entität, die Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien prismatisch vermischt :wacko:

    Die ganze Handlung ist hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Auslöschung_(Film)


    Einige Erscheinungen erinnern mich an Formen, die ich im Zusammenhang mit Mandelbulb gesehen habe.


    Hier (Englisch) werden die visuellen Effekte des Films besprochen: http://www.vulture.com/2018/02…orrors-were-designed.html

    Schön, wieder mal etwas von Modo zu hören und zu sehen 8)

    Modo war damals als es neu rauskam eine ziemliche Verlockung für Cinema4D-User die das Gefühl hatten, dass bei ihrem Programm nichts mehr neues dazukam und z.B. Modelling und Render-Engine hoffnungslos veraltet seien. Inzwischen hat sich das aber wieder gelegt. Als reiner Modeller zusammen mit einem anderen Programm-Paket wie C4D wäre Modo aber heute schon wieder zu umfangreich, oder?

    Falls jemand annimmt, dass die "maintenance plans" (also Abo für Support und Updates) wegen der Webseiten- bzw. Shop-Einstellung ausgesetzt wären oder pausieren würden, so ist das nicht der Fall. Heute bekam ich gerade eine Email, dass mein Maintenance Plan ausgelaufen sei und dass ich bis Ende Monat Zeit habe, zu verlängern.