Ich empfinde die Bedrohung auch als zu unauffällig. Möglichkeiten, das zu ändern, wären:
- Den Drachen größer und mit anderer Position zu machen (wenn er z.B. fast so groß ist wie die verdammte MAUER und nur so obendrüber lugt, kann auch eine so vergleichsweise "unauffällige" Bedrohung, wenn man sie in ihrer Gesamtheit einmal erkannt hat, ziemlich stark ausfallen)
- Dem Drachen einen Schimmer verpassen, der ihn etwas vom Hintergrund abhebt, ohne ihn herauszuheben
- Dem Drachen einen magischen Effekt verpassen (bereitet er sich vielleicht darauf vor, Blitze zu speien oder einen Feuerball zu zaubern?) und / oder glühende Augen
Was ich auf jeden Fall ändern würde, ist die Pose des Drachen. Er exponiert seinen Bauch, das ist im Tierreich eigentlich IMMER ein Zeichen von Unterwerfung. Drachen sind klug; eine hinterhältige Pose wäre vielleicht bedrohlicher.
Von der Komposition her nimmt der Schnee zu viel Blick auf. Sowohl der Protagonist als auch der Drache verschwinden völlig im Dunkel. Es wäre eine Möglichkeit, dem Protagonisten eine Laterne oder einen leuchtenden magischen Gegenstand zu verpassen, um ihn selbst hervorzuheben, das Umgebungslicht drastisch zu reduzieren, und dem Drachen eben den magischen Effekt bzw. die glühenden Augen. Bei einer guten Komposition ist es nämlich auch wichtig, dem Auge Linien oder Festhaltepunkte zu geben, sonst wandert es im Bild herum, ohne das Wichtige wahrzunehmen.
Die Dynamik des Bildes ist auch die VOR einem Kampf. Hier ist noch gar nichts losgegangen (und das sagen nicht nur die fehlenden Spuren im Schnee ^^) - keiner ist verletzt, keiner hat irgend einen Vorbereitungszauber gesprochen oder Fallen aufgestellt. Das ist das erste Aufeinandertreffen. Wenn es um den Kampf gehen soll, warum nicht ein paar gefallene Gefährten in den Schnee legen und Kerlchen verletzen? Das macht den Drachen bedrohlicher, selbst wenn du ihn so klein lässt.