Damit fing alles an!
1990 Ein Schachspiel mit Reflections erzeugen.
1995 Mit dem Animationsbuch zu Reflections "Hollywood mit Reflections" einen Springer dazu zu bewegen einen Bauern von dem Brett zu kicken.
Alles lange her.
Heute habe ich ein solches Schachspiel bei UT gesehen, das musste ich sofort mit Blender umsetzen. Was mit Reflections mitunter Tage gedauert hat, war mit Blender in eineinhalb Stunden erledigt. ![]()
Also habe ich zusätzlich noch eine Schachuhr gebastelt. ![]()
Kommentare 9
Hansum
Da stellt sich mir gerade die Frage, wie der Vergleich wohl mit Blender 1.0 aussehen würde?
- Oder, weil die 1.0er Version für eine Iris war, also einen Rechner von Digital Reserch (einer Firma, die es inzwischen nicht mehr gibt) nehmen wir die Version 1.60, die es für Windows gab. Kann mir vorstellen, dass die alten Programme im Rückblick ähnliche Macken aufweisen.
rjordan Autor
Ich kann dir versichern das Reflections alias Monzoom pro mindestens einen halben Tag gerechnet hätte um dieses Bild in der Größe 640 x 512 zu rendern. Ausschlaggebend waren hier die Einstellungen für die Transparenzen und zugleich Spiegelungen.
Wie oft soll sich der Lichtstrahl brechen und durch Spiegelungen zurückgeworfen werden. Das wurde in dem Raytracingunterprogramm Beams eingestellt. Auch der Schattenwurf wurde hier kontrolliert. Allerdings gab es hier schon den Knopf für farbigen Schatten. Mit diesem konnte man Caustics simulieren.
Habe ich aber nie gebraucht da ich mir 2008 irgendeine andere Lösung suchen musste. Monzoom wurde bekanntermaßen nicht mehr weiterentwickelt und das 64 bit - Betriebssystem Windows 7 wollte nicht mehr so recht wie ich das am liebsten gehabt hätte.
Hansum
Oh, okay, besten Dank für die Info.
Dann war es wohl auch eine Frage, wie sehr der Raytracingalgorithmus auf Geschwindigkeit optimiert war, und wie schnell die Hardware war, nehme ich an. Denn gerade auch die Rechengeschwindigkeit der Hardware hat sich ja ständig gesteigert, sodass sich die jüngere Generation gar nicht mehr vorstellen kann, wie langsam die Rechner aus heutiger Sicht damals waren...
Davon abgesehen: Gutes Bild.
Und die Reflektionen auf dem "Brett" machen schon einen gewissen Eindruck, d.h. das Spiel in dieser Form sieht teuer aus. Selbst wenn die Figuren nur vergoldet bzw. versilbert sind, wirken sie teuer.
ritch
Im Winter der Grenzöffnung war ich Propagandist der Firma Mephisto im Hamburger Kaufhof. Damals fanden die ersten Schachcomputer ihren Weg in den Alltag der "Besserverdienenden", und die Modelle von Mephisto waren der Rolls Royce jener Hightech.
Die Frage, die ich dort von interessierten Kunden häufig hörte: Gibt es die Batterien dafür auch morgen noch?
Sowas nannte ich "Planwirtschaftsfrage", die mich anfangs amüsierte, bis ich deren Ernsthaftigkeit verstand.
HEUTE wäre ICH der Ossi, wenn ich am Stand einer Computermesse fragen würde: Läuft auf dem PC auch morgen noch Blender Cycles?

rjordan Autor
Mein Schachcomputer war der Novag chess champion mit LCD Display. Ich hatte allerdings nur den Rechner. Das dazu erhältliche Zubehör, wie Printer oder Datenspeicher war mir zu teuer.
Was ist davon übrig,.....nichts!
Der Schachcomputer wurde an meinen Neffen verschenkt und durch den C 64 und Grandmaster ersetzt.
Der C64 inkl. aller Hardware wurde verkauft und durch einen AMIGA 500 und Battlechess ersetzt.
Der AMIGA 500 wurde verkauft und durch einen AMIGA 4000 und Chessmaster ersetzt.
Der AMIGA 4000 wurde verkauft und durch mehrere Windoofsrechner ersetzt.
Schach spiele ich aber nur noch über Android und meinem Tablet oder Handy.
Man fragt sich wirklich....?
ritch
Man fragt sich manchmal, was man hätte anders machen können.
Ohne Zeitmaschine ist diese Frage jedoch überflüssig.
spacebones
interozitor
Sehr imposant.
Also dann: »Re!«
trekki
Ja , Reflections. Ich erinnere mich gerne. Ich habe Herrn Fuchs (Programmierer) mal kennen gelernt.