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Dark Night At The Docks At Walpurgis Anno 352

  • Catoul
  • 31. März 2026 um 21:00
  • 286 Zugriffe
  • 9 Kommentare
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Dark Night At The Docks At Walpurgis Anno 352

Hallo.

Hier habe ich einmal ein Update eines inzwischen bereits "ins Alter gekommenen" DarkArt Bildes.

Ist bereits im Dezember 2011 in Poser entstanden und ich habe damals bereits viele Stunden damit in PS (CS6) verbracht.

Jetzt habe ich ihm ein "Remake" in PS CC gegönnt und habe auch wieder viele Stunden damit "verbraten".


Zum Einsatz mamem auch hier wieder:

Ron Devineys Fog - Brushes

Ron Devineys Fog II - Brushes

Ron Devineys Space - Brushes und

Ron Devineys Light Radiance - Brushes

sowie


DXO - NIK Collection

Skylums Luminar

OnOne NoNoise und

OnOne Effects


...und bevor wieder rumgejammert wird: Das Bild entstand in Poser, PS CS6 und PS CC - ohne Zuhilfenahme irgendeiner KI! Ich bitte das zur Kenntnis zu nehmen ;)


Und für alle, die es bis hierher ohne Tränen geschafft haben, habe ich auch noch eine Geschichte zum Bild:


Dark Night At The Docks At Walpurgis Anno 352


Die mittelalterliche Hafenstadt lag schwer und düster unter einem Himmel, der seit Tagen kein Licht mehr gesehen hatte.

Schwarze Wolken wälzten sich wie lebendige Schatten über die Zinnen der Mauern, und selbst das Meer, sonst ein Ort geschäftigen Treibens, war still geworden — kaum Bewegung in der Oberfläche, als fürchte es sich, das Kommende zu verraten. Es spiegelte nichts außer der eigenen Verdammnis. Kein Schiff wagte sich hinaus, kein Vogel kreiste über den Masten. Es war, als hätte die Welt selbst den Atem angehalten.

Man sagte, die Stadt habe sich dem Bösen verschrieben. Nicht offen, nicht mit Fackeln und Schwüren — sondern schleichend. Mit Gier. Mit Verrat. Mit Blut, das in dunklen Nächten vergossen wurde, während die Glocken verstummten und die Priester verschwanden. Einst riefen die Glocken zur Andacht, jetzt hingen sie nur noch rostend im Wind in den Glockentürmen.

Die Gassen waren eng und feucht, durchzogen von einem süßlichen Geruch nach Verfall. Türen blieben verriegelt, Fensterläden geschlossen, und hinter ihnen flüsterten die Menschen von Dingen, die sie nicht auszusprechen wagten.

Die Kirche stand noch, doch ihr Inneres war leer. Der Altar war kalt, die Kerzen längst erloschen und schon lange ohne Frieden spendentes Licht. Statt Gebeten hallten dort nun andere Stimmen wider — leise, kriechend, wie das Rascheln von etwas, das sich unter der Erde bewegte...


In der Walpurgisnacht des Jahres 352 geschah es...


Kurz vor Mitternacht begann die Luft zu flimmern, als würde sie von unsichtbaren Flammen verzehrt.

Hunde jaulten bis ihre Stimmen brachen, heulende Kinder verstummten und klammerten sich mit weit aufgerissenen Augen an ihre Mütter. Selbst die Sturzbetrunkenen in den Tavernen spürten ein Frösteln, das nicht vom Wind kam; es ging tiefer als jede bisher gekannte Kälte.

Über dem alten Leuchtturm, dessen Feuer seit Wochen erloschen war, riss der Himmel auf — lautlos und erschreckend unnatürlich, wie ein Riss in der Wirklichkeit selbst. Die Schatten wurden länger, dichter. Als hätten sie begonnen, sich von ihren Besitzern zu lösen.

Kein Donner folgte, kein Blitz. Nur eine klaffende Schwärze, tiefer als jede Nacht, aus der etwas hervorquoll, das nicht von dieser Welt war.


Böse.


Dann erschien er.


Ein Schatten, größer als jede Wolke, formte sich aus der Finsternis.

Keine klare Gestalt, und doch war da etwas — Augen vielleicht, glühend wie sterbende Kohlen. Doch wer sich traute, lange genug hin zu sehen, erkannte mehr: verzerrte Gesichter, ineinander verschlungen. Münder, die lautlos schrien. Hände, die sich aus dem Nichts streckten und wieder verschwanden. Der Geist sprach nicht. Er musste nicht sprechen. Sein bloßes Dasein ließ die Mauern knarren, ließ das Holz der Häuser splittern und die Herzen der Menschen in panischer Erkenntnis erstarren. Einige fielen auf ihre Knie und beteten, doch ihre Worte zerfielen zu Staub, bevor sie ihre Lippen verließen. Andere rannten, doch wohin sie auch flohen, die Dunkelheit war schneller.

Und irgendwo, tief unter den gepflasterten Straßen, öffnete sich etwas, das seit Jahrhunderten verschlossen gewesen war. Stein brach, Erde bebte, und aus den Tiefen kroch ein kalter Atem empor — alt, hungrig und voller Erinnerung an Dinge, die alle längst vergessen hatten und die längst hätten vergessen sein sollen....


Die Brunnen begannen zu flüstern. Zuerst kaum wahrnehmbar leise, dann lauter werdend - bis zu einem Ohrenbetäubenden Brüllen.

Schwarzes Wasser quoll hervor, dick wie Blut, und wer hineinsah, sah nicht sein eigenes Spiegelbild, sondern etwas, das zurückblickte.

Die Stadt hatte gerufen.

Nicht mit Worten, sondern mit jedem Verrat, jedem Mord, jedem gebrochenen Eid Ihrer lange zurückliegenden Geschichte.


Sie hatte genährt, was unter ihr schlief - hatte es wachsen lassen in der Dunkelheit.


Und nun war die Antwort gekommen.


...und sie würde nicht wieder gehen.


Hoffe, es gefällt Euch. ;)

Kommentare 9

Paulienchen
3. April 2026 um 17:58

ein sehr schönes Bild super gemacht

Catoul
14. April 2026 um 21:20
Autor

Vielen Dank, Paulienchen. ;)

Catoul
1. April 2026 um 20:27
Autor

...danke für alle Likes! :top

Klaus
1. April 2026 um 13:33

:thumbup: gefällt mir vor allemdie Gesamt Stimmung.

Catoul
1. April 2026 um 20:27
Autor

Danke Dir, Klaus! :thumbup:

Thunder666
31. März 2026 um 23:57

Top! Wundervolle Atmo und wunderschönes Bild :thumbup:

Catoul
1. April 2026 um 20:26
Autor

Freut mich sehr, mein Freund!

Danke Dir!

Kushanku
31. März 2026 um 21:52

H.P. Lovecraft lässt grüßen :thumbup: <3 .

Catoul
1. April 2026 um 20:25
Autor

Vielen lieben Dank, Kushanku. ;)

Yap, könnte durchaus was unbekanntes von ihm sein...

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    • Dark Night At The Docks At Walpurgis Anno 352
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Informationen

Dateiname
Dark Night At The Docks At Walpurgis Anno 352.jpg
Datum hochgeladen
31. März 2026 um 21:00
Bildmaße
3.090 × 1.877 px
Dateigröße
1,14 MB

Kategorien

  • 3D-Grafiken

Tags

  • Night
  • Mixed Media
  • DarkArt
  • PS CS6 Composing
  • PS CC Composing
  • Haven
  • Docks
  • Evil
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