Ein bewusst doppelbödiger Titel: Nehmen wir den Schwung von Artemis II mit? Oder versacken (besonders wir Deutschen) wieder im Kultur- und Technikpessimismus?
Die Anwesenheit biologischer AstronautInnen wird nicht mehr nötig sein, da redundante Maschinen für Reisen zu wirklichen fernen Himmelskörpern viel besser geeignet sind, bzw. geeignet sein sollten.
Diese ließen sich auch im Vorfeld viel besser vorbereiten und besitzen keine menschlichen Handicaps, die man berücksichtigen müsste.
Im Falle eines Totalausfalls würden auch nur Aktionäre eine Träne vergießen, sofern sie keine Verlustversicherung abgeschlossen haben.
Die Abenteuermentalität passt nicht mehr so recht in die heutige Zeit - und ist für Maschinen zudem vollkommen belanglos.
Alles was zählt, ist eine reibungslose Funktion ... aber kein "fliegendes Klassenzimmer" als PR-Gag.
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vor 50 Jahren war Astronaut ein Traumberuf kleiner Kinder - heutzutage ist es ein vermeidbares Risiko.
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Wer jedoch dennoch bereit ist, dieses Risiko für sich in Kauf zu nehmen, verdient imho nach wie vor Respekt.
Bitterböse Macho-Zungen würden darauf verweisen, dass sich die Frau an Bord als Erstes um das kaputte Schei0haus kümmern musste.
Aber stimmt schon: Das lebenserhaltende Servicemodul wird zum überwiegenden Teil von den Europäern geliefert. Kaum zu glauben angesichts der aktuellen Verwerfungen.
Da war wahrscheinlich schon zuviel Geld reingebuttert worden. Das wird jetzt vor allem lukrativ ausgeschlachtet werden. Er braucht ja immer seine Deals. Egal welche.
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