Mal sehen ob ich mir noch ein paar Hindernisse einfallen lasse, bevor sie möglicherweise eine Bibliothek mit richtigen Büchern finden. ![]()
Leider lässt sich meine Signatur auf vielen Bildern nicht so elegant platzieren.
Mal sehen ob ich mir noch ein paar Hindernisse einfallen lasse, bevor sie möglicherweise eine Bibliothek mit richtigen Büchern finden. ![]()
Leider lässt sich meine Signatur auf vielen Bildern nicht so elegant platzieren.
Nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es Itsuki endlich Zugang zum Netzwerk zu erhalten. Was Eloraiah und Itsuki fanden war nicht sehr hilfreich. Die ältesten Informationen waren ungefähr einen Monat alt.
„Seltsam“, meinte Itsuki, „es muss doch noch ältere Daten geben“. „Es kann doch nicht sein, dass diese Leute hier alles löschen was älter als einen Monat ist. Das ergibt keinen Sinn.“
Eloraiah sah Itsuki zweifelnd an. „Möglicherweise sind die Informationen woanders und du hast sie nicht finden können“, erwiderte sie zögernd.
„Wenn hier jemand wissen will, was z.B. vor 6 Wochen irgendwo passiert ist, müssen die doch irgendwo nachsehen können“, meinte Itsuki, „oder schicken die Eulen durch die Gegend?“ Itsuki seufzte, „Nach den Informationen im Netz hat es diese Welt vor einem Monat noch nicht gegeben“. Verzweifelt ließ er sich auf den Boden sinken und vergrub den Kopf in seinen Händen. „Wir sitzen hier fest“, jammerte er.
Eloraiah versuchte ihn zu trösten. „Vielleicht sollten wir es doch mal mit einer Bibliothek versuchen“.
Das sieht alles toll aus!
Und Eloraiah mutig und planlos in dieser Welt, wo sie gerade sind...
Irgendwas ist ja immer ![]()
Das ist so typisch Itsuki: ängstlich und planlos im Feenreich und jetzt bekommt er Oberwasser, nur weil alles blinkt und leuchtet und er glaubt er hätte den Durchblick.
Mir wird der Typ immer sympatischer, er ist so herrlich normal.
Jepp, er ist voll im Future Vibe mit seiner "Brille".
Irgendwie sind die beiden ja wie Kinder in dieser Welt: haben von nichts einen Plan.
Ich frage mich nur gerade, ob er als Systemadministrator Ahnung vom Computer hacken hat. ![]()
Ich hatte nicht gedacht, dass ich die beiden so gut versteckt hätte. Sie sind hinten in der Mitte neben der senkrechten Leuchtröhre.
Zwischenzeitlich gab es einen Kleiderwechsel.
Eloraiah und Itsuki begannen sich vorsichtig in dieser Welt umzusehen. Und das was sie sahen überraschte sie sehr. Alles sah nach Zukunft aus, aber Menschen und magische Wesen, wie Elfen und Zwerge schienen hier zusammenzuleben, wie zu der Zeit vor dem uralten Pakt.
„Was ist hier passiert“, fragte Itsuki, ist das jetzt die Zukunft der Menschenwelt oder die der magischen Welt, oder ist es eine ganz andere Dimension? Oder ist es die Zukunft der Welt vor den uraltem Pakt ohne den uralten Pakt? Oder ist das die Vergangenheit und unsere Welten waren schon viel weiter entwickelt, als sie es jetzt sind? Oder ….“
„Hör auf“ fiel ihm Eloraiah ins Wort, „ ich bekomme Kopfschmerzen von deinem Gerede und kann nicht mehr klar denken“. Leider musste sie im Stillen zugeben, dass sie überhaupt keine Ahnung hatte und Itsukis Fragen durchaus berechtigt waren.
„Vielleicht gibt es hier eine Bibliothek. Es muss doch bestimmt Aufzeichnungen darüber geben, was hier passiert ist“, überlegte Eloraiah laut. Itsuki sah sie skeptisch an. „ich finde nicht, dass diese Welt nach Büchern aussieht, hier ist bestimmt alles digital gespeichert. Ich brauche nur Zugang zu einem Computerinterface, dann kann ich mich in die Datenbanken hacken und so die Informationen finden.“
Eloraiah schaute Itsuki verwirrt an. Sie hatte kein Wort verstanden.
Eloraiah war nun schon einige Tage unterwegs. Sie staunte immer wieder wie vielfältig das Leben im Feenreich war.
Es war wieder ein schöner und sonniger Tag. Eloraiah hatte gut geschlafen und ein paar Früchte zum Frühstück gegessen.
Sie flog gerade über eine Waldlichtung, als es plötzlich einen Knall gab. Ein greller Blitz blendete sie fast, sie prallte gegen ein Hindernis und stürzte zu Boden.
Schnell rappelte sie sich auf und betrachtete ihren Unfallgegner. Es war ein junger Mann mit blonden, kurzen Locken und braunen Augen.
Der junge Mann blickte sehr benommen auf Eloraiah und bekam dann plötzlich einen verklärten Blick.
"Oh, was für eine süße Fee, ich muss träumen"" sagte er erfreut.
Eloraiah platzte der Kragen. Da tauchte so ein Typ wie aus dem Nichts auf ihrer Flugbahn auf und dachte dann auch noch sie wäre so eine dämliche Märchenfee. Sie stürzte sich auf ihn und hielt ihm ihren Dolch an die Kehle. "Nenn mich nie wieder süße Fee! Verstanden!" fauchte sie ihn wütend an.
"Ent... Entschuldigung", stotterte er verdattert. "Ich träume das doch gerade, oder? ich meine, du bist nicht real, du kannst nicht real sein. Oder doch?" Verwirrt sah er sich um. "Wo bin ich eigentlich?", fragte er.
Eloraiah kniff dem jungen Mann heftig in den Unterarm.
Er gab ein schmerzhaftes "aua" von sich. "was sollte das?"
"Es tut also weh", stellte Eloraiah befriedigt fest. "Ich bin real".
Der junge Mann starrte sie einfach nur an und sagte gar nichts mehr.
Eloraiah setzte sich auf einen Stein und betrachtete nachdenklich ihren Gegenüber.
„Du hast keine Flügel, kommst du aus Malvoria? Und wie bist du hier so plötzlich aufgetaucht?“ fragte sie argwöhnisch.
„Flügel, Mal... was? Ich weiß nicht wovon du redest. Das ergibt alles gar keinen Sinn“, murmelte der junge Mann. „Ich wollte nur eine Straße überqueren und plötzlich war da so eine spiegelnde Fläche. Und dann wurde ich einfach hinein gezogen und kam hier wieder heraus. Wo bin ich denn jetzt eigentlich?“ Der junge Mann sah sich verwirrt um.
„Wo befindet sich denn diese Straße?“, fragte Eloraiah neugierig.
„In Tokio“, und auf Eloraiahs fragenden Blick ergänzte er „das ist in Japan.“
„Nie gehört“, meinte Eloraiah. “Na gut, keiner von uns ist verletzt und wir können beide unserer Wege gehen“, erklärte Eloraiah entschlossen.
„Halt, warte mal, du kannst doch jetzt nicht einfach abhauen“, rief der junge Mann, als Eloraiah Anstalten machte davon zu fliegen.
„Warum sollte ich denn bleiben?“, fragte Eloraiah irritiert.
„Ich weiß überhaupt nicht wo ich bin und was ich hier mache. Ich habe auch noch nie eine echte Fee gesehen. Bin doch nur ein ganz gewöhnlicher Mensch, der auf dem Weg zur Arbeit war, wie jeden Morgen. Und dann werde ich einfach so hierher teleportiert. Wie komme ich denn jetzt wieder nach Hause?“ jammerte der Junge Mann verzweifelt. „Du musst mir helfen!“
„Meine Güte, wie kann man nur so jammern“, dachte Eloraiah genervt. Sie musterte ihn aufmerksam. Augenscheinlich kam er aus dem Menschenreich. Und das war eigentlich unmöglich. Seit dem uralten Pakt war es völlig ausgeschlossen, dass Menschen in die magischen Reiche gelangen konnten. Umgekehrt war es auch magischen Wesen unmöglich in die Menschenwelt zu gelangen. Wenn es stimmte was er sagte, dann war er durch ein Portal hierher gelangt. Und das wiederum war ein sehr beunruhigender Gedanke. Konnte es sein, dass irgendjemand versuchte den uralten Pakt zu brechen? In grauer Vorzeit teilten sich Menschen und magische Wesen eine Welt. Was dann damals passierte war nur noch in Legenden überliefert. Es musste furchtbar gewesen sein. Die Gräueltaten waren schrecklich. Wer was wann warum wem angetan hatte: keiner wusste es mehr. Der uralte Pakt ließ diese Vergangenheit hinter einem dunklen Schleier verschwinden.
Eloraiah seufzte. Sie konnte den jungen Mann unmöglich durch diese Welt stolpern lassen. Er würde keine 5 Minuten am Leben bleiben. Außerdem war der Umstand, dass er hier war so außergewöhnlich, dass das einer Untersuchung bedurfte. Allerdings hatte sie keine Ahnung wen sie dafür fragen sollte. Was sollte sie also tun? Sie war vor einem Mann geflüchtet um prompt wieder bei einem Mann zu landen. Das nannte man dann wohl Ironie des Schicksals.
„Wie heißt du überhaupt“, fragte sie ihn.
„Ich bin Itsuki, Itsuki Sato und bin Systemadministrator bei einem großen Unternehmen in Japan.“
Eloraiah überging den Systemadministrator. Sie hatte keine Ahnung was das war, aber es klang nicht sehr nützlich in dieser Welt. „Ich heiße Eloraiah und bin eine Reisende“ entgegnete sie.
„Cool, schreibst du dann auch Reiseblogs?“ fragte Itsuki neugierig.
„Was ist das denn?“ erwiderte Eloraiah.
„Naja, Reiseblogger reisen herum und schildern dann ihre Erlebnisse im Internet und zeigen dazu Fotos, damit alle sie lesen können.“
Eloraiah schüttelte sich innerlich. Das fehlte gerade noch, dass ihre Familie mitlesen konnte wo sie sich gerade aufhielt.
Sie überging seine Erklärung und erzählte ihm, dass er sich in Kaelandria befand, eines der drei Feenreiche. Das sie die Tochter der Feenkönigin war verschwieg sie lieber.
Itsuki sprang aufgeregt auf. „Also wie geht es jetzt weiter? Wo ist das nächste Tor, dass mich wieder zurück bringt?“
Das war eine entscheidende Frage. Wie sollte sie ihm erklären, dass es keine Portale gab und dass er überhaupt nicht hier sein dürfte.
Eloraiah sah zu Itsuki. Der saß wieder im Gras und starrte vor sich hin. Die Situation schien ihn völlig zu überfordern. Sie konnte das gut nachvollziehen, schließlich hatte sie keine Ahnung wie es weitergehen sollte. Wie sollte sie ihn zurück in seine Welt bringen? Sie mussten ein Portal finden. Vielleicht hatten die Zwillingsseherinnen eine Idee. Bei dem Gedanken wurde Eloraiah wieder etwas mulmig. Es hieß sie könnten jedem Lebewesen bis auf den Grund der Seele sehen. Es gab allerdings ein Problem. Die Zwillingsseherinnen waren fast selbst schon ein Mythos und sie zu finden dürfte fast genauso aussichtslos sein wie ein Portal zu finden. Es war zum verrückt werden. Es gab nur eine Lösung. Sie mussten sich auf den Weg machen und nach den Seherinnen suchen. Irgendwer in Kaelandria wird schon einen Tipp haben.
Entschlossen stand Eloraiah auf und sagte: „Lass uns losgehen. Hier sitzen zu bleiben bringt nichts.
Niedergeschlagen sah Itsuki sie an. „Das wird doch alles ganz ungefährlich, oder? Ich möchte wirklich keinem Monster begegnen“.
„Das kann ja heiter werden“, dachte Eloraiah, „Hinter jeder Ecke konnte eine Gefahr lauern, zumindest für nicht-magische Menschen“.
Statt ihre Freiheit zu genießen musste sie nun Kindermädchen spielen für einen nicht sehr mutigen Menschen. Wo blieb eigentlich der schillernde Held, wenn man ihn brauchte.
„Nein, hier gibt es keine Monster“, beantwortete Eloraiah Itsukis Frage nicht ganz wahrheitsgemäß. „Ist schließlich alles nur eine Frage der Definition“, dachte Eloraiah bei sich. „schade dass du keine Flügel hast, das würde die Reise deutlich beschleunigen“, bemerkte Eloraiah. Irgendwas ist ja immer.
Das ist der Text zu dem Bild "Nenn mich nie wieder süße Fee".
Spontan hätte ich auf Teen Josie getippt.
Falls sie je wieder dort landet, wird es bestimmt Ärger geben. Das sollte sie sich vielleicht gut überlegen.
Sie hat auch nicht vor in nächster Zeit da wieder zu landen. ![]()
Bzw. wer es schafft, den Antagonist die meisste Zeit lang neutral mit einer Tendenz zum positiven hin darzustellen und erst zum Schluss in einer überraschenden Wende enthüllt, dass das der Antagonist ist, der oder die ist richtig gut!
Vielleicht kommt da noch wer. ![]()
Als Sympathieträger habe ich ihn auch nicht geplant. ![]()
In einem unbeobachteten Moment schlüpfte sie durch eine Hintertür und flüchtete in ihr Zimmer.
Schnell wechselte sie ihre Kleidung und wollte gerade durch die Tür hinaus eilen.
"Nein, ich könnte auf den Schlossgängen jemandem begegnen und müsste eventuell unangenehme Fragen beantworten", überlegte Eloraiah.
Sie kehrte um, ging zum Fenster, öffnete es und flog hinaus. Sie war schließlich eine Fee und konnte fliegen.
Es war ideales Flugwetter: warm, sonnig und es wehte ein leichter Wind. Eloraiah breitete ihre Flügel aus und ließ sich einfach mit dem Wind treiben.
Sie stellte sich kurz vor, wie jetzt alle nach ihr suchen würden. Darüber musste sie herzhaft lachen. Was für ein Skandal: "Feenprinzessin flüchtet von ihrer Verlobungsfeier!"
Sie genoss ihre Freiheit und flog einfach dahin wo sie wollte.
Naja, Draven ist jetzt nicht so mit irdischen Gütern gesegnet. Abgesehen davon, dass er von der Weltherrschaft träumt, hätte er auch gerne jede Menge Luxus. Das ist so ein verbitterter heruntergekommener Freak, der bedauerlicherweise eine "Entdeckung" gemacht hat, die bei ihm definitiv in den falschen Händen ist. ![]()
Ich habe leider keine Burgruine. Es ist auch nur der Turm bewohnbar, das andere Gebäude nicht und dahinter befinden sich in der Tat Ruinen.
Man sieht ja wie Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Itsuki ist nun wirklich nicht der romantische Held. ![]()
Ich würde sagen, dass ihr die ganze Situation nicht passt, da ist das Kleid nur passend. ![]()
Rückblende:
Eloraiah starrte missmutig vor sich hin. Neben ihr stand Finnian. Er war der Sohn des Königspaares aus dem Nachbarfeenreich Elveria. Er sah ganz passabel aus und schien auch ein netter Kerl zu sein. Doch das ganze war ein Problem: Eloraiah wollte noch nicht heiraten und schon gar nicht jemanden den ihre Eltern für sie ausgesucht hatten.
Eloraiah träumte davon sich unsterblich in einen Helden zu verlieben. Er sollte mutig und tapfer sein und sie beschützen können, außerdem sollte er noch romantisch sein und sie auf Händen tragen. Mit dem wollte sie dann glücklich sein bis ans Ende ihrer Tage. Sie träumte von aufregenden Abenteuern und romantischen Sonnenuntergängen. Finnian dagegen schien eher der bodenständige Typ zu sein und ein wenig langweilig.
Es war schon sehr ärgerlich die Königstochter des Fennreiches Keaelandria zu sein. Zum Glück wurde von ihr nicht erwartet für den Fortbestand der Dynastie zu sorgen. Das sollte eigentlich die Aufgabe ihrer älteren Schwester Adrastea sein. Es war zum verrückt werden. Warum wollten ihre und Finnians Eltern unbedingt die Vermählung mit ihr. Adrastea wäre die perfekte Ehefrau für Finnian. Sie war schön und klug, allerdings ein wenig oberflächlich. Als älteste Tochter war sie die Erbin des Throns. Eloraiah dagegen war aufsässig und rebellisch. Damit galt sie als das schwarze Schaf der Familie. Sie liebte die Natur und konnte den ganzen Tag am Seeufer sitzen, den Wundern der Natur zusehen und vor sich hin träumen. Auch wenn Eloraiah nach außen die starke und toughe Fee mimte, war sie in ihrem Herzen mitfühlend und warmherzig. Sie verbarg ihre Verletzlichkeit hinter ihrem rebellischen Äußerem.
Und hier stand sie nun neben Finnian und wurde von allen mit Glückwünschen überhäuft. Aber sie spürte, dass etwas nicht stimmte. Ihre Eltern wirkten beunruhigt, obwohl sie versuchten das zu verbergen. Irgendetwas wurde ihr verheimlicht. Eloraiah fasste einen Entschluss. Wenn sie nicht mit diesem Langweiler vor dem Traualtar enden wollte musste sie etwas unternehmen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Irgendwo da draußen wartete ihr romantischer Held.
Ja Zeitreise ist etwas verwickelt - Stichwort Großvaterparadoxon - und hier kommen noch noch alternative Realitäten dazu. Ist ja nicht so, als ob das Fantasyreich in unserer Realität existiert. ![]()
Aber ich kann schon sagen, dass diese Zukunft eh schon komplett durcheinander ist. ![]()
Meistens kommt man ja vom Regen in die Traufe. ![]()
Ich spoiler nicht. ![]()
Ein Seepferdchen, mein Lieblingstier
Süßes Bild!