Beiträge von Lessa

    Es gibt in der Issue 14 des DAZ Creative Magazines ein Tutorial, wie man in DS selbst neue Surfaces zuweisen kann. Allein für die Freebies und manche Tuts lohnt es sich schon, das Magazine mal zu lesen. Man muss sich allerdings bei der Magazine-Platform dazu anmelden, weil angeblich irgendwelche Ü-18-Inhalte drin sind :irre

    AM ist Alessandro Mastra-irgendwas, Verkäufer bei DAZ und der Typ, der auch Look At My Hair, Infinito etc. gemacht hat. Er hat in letzter Zeit auch eine Menge Tiermodelle rausgebracht, meist mit LAMH-Fell...

    Ha... wann weißt du, dass du rendersüchtig bist? Wenn du ein LAMH-Fell vor dem Kamin liegen hast... :D

    Deutlich besser von der Beleuchtung her. Mit den Pointlights: parente sie an die Fackeln und stell die Transition in allen Kanälen auf 0. In den meisten Fällen hilft das, es sei denn, das Prop ist wiederum an was anderes Parented, das wiederum verschoben ist.

    Insgesamt ist der Raum sogar zu dunkel, besser gesagt, die hellen Stellen sind an den falschen Stellen. Die Fackeln und Blitze ziehen das Auge auf sich, ohne dass in ihrer Umgebung genug hervorsticht, um das zu rechtfertigen. Mit anderen Worten: das Licht muss weiter reichen. Setze bei den Pointlights am Besten die Max Distance weit rauf, auf 500 oder so, und die Min Distance auf 100 - das heißt, sie beleuchten einen Meter Radius voll, danach wird das Licht über 4m graduell weniger. Die Pointlights gehen von einer Kerzenflamme aus, die ja tatsächlich nach etwa 30cm anfängt, schwächer Licht zu spenden, und von deren Licht nach einem Meter so gut wie nichts mehr übrig ist. Fackeln kommen weiter. Dazu noch als Tipp: tu auch ein paar Fackeln an die Wand HINTER der Kamera, damit man vom Gesicht des Magiers auch ein wenig erkennen kann. Wenn sie an den beiden andern Wänden Fackeln haben, wird die nicht nackig sein.

    Das "Chaos", was den andern aufgefallen ist, finde ich nicht so schlimm - in meiner Kampfszene wären ähnlich viele Gestalten gewesen. Aber sie verteilen sich zu sehr, denke ich. Man muss zu sehr von einem Punkt zum andern gucken, kann nicht das Bild auf einmal aufnehmen. Es ist schwierig, alles so an gedachten Linien auszurichten und zu knubbeln, ohne dass zu viel verdeckt wird, aber es geht.

    Die Szene so wieder hinzukriegen, ist nicht schwer - nur viel Arbeit, und ich kann nie genau sagen, wann ich die Hände mal frei habe, da mein Zwerg sich gerne abschleppen lässt. Die meiste Zeit wird fürs Posen und die Skin-Shader der Duergar und des Drow draufgehen, wie immer. Welche Items ich brauche, weiß ich ja inzwischen.

    Oh, beim rendern geht er dann auch auf die 16 GB, die ich hab, rauf. Aber nur das Laden kostet erst mal nicht so viel. Allerdings habe ich auch nicht allzuviele Morphs in der G2F.

    Nein, der Speicher reicht zum Öffnen der Szene aus. Wenn ich das richtig gesehen habe, braucht mein System was an die 2 GB, und er ist beim vorherigen Laden der Szene so etwa auf 5 hochgegangen (da so viele Figuren drin waren, hatte mich das natürlich schon vorher interessiert, wie es mit dem Speicher aussieht).
    Leider kein Backup da. Ich sollte wieder mit inkrementellen oder doch wenigstens alternierenden Speicherständen arbeiten.

    Hab ich gerade, tut es leider auch nicht. Fehlermeldung: "DAZStudio.exe caused ACCESS_VIOLATION in module "T:\DAZ 3D\DAZStudio4\DzCore.dll" at 0033:00000000DA0084AE, DzElement::getLabel()+30 byte(s)"

    Ideen / Lösungsansätze?

    Also, ich habe am Setup weiter gearbeitet, um demnächst nur noch auf "render" klicken zu müssen. Inzwischen waren alle gepost, die Magierin hinten rechts oben auf der Terrasse, der Nachtelf saß auf dem linken Pfosten und hatte gerade seine Handarmbrust auf den Goblin abgefeuert, der die Treppe hinaufeilte... gespeichert. DS geschlossen. Und jetzt lädt er die Szene nicht mehr, sondern stürzt dabei ab. Das waren bestimmt schon 24 Stunden Arbeit, die anscheinend zum Teufel sind... Ich steh kurz vorm Platzen.

    Grundsätzlich mag ich Spinnen auch, ich krieg nur Panikattacken, wenn sich eine bewegt, besonders die Viecher mit den langen Beinen. Völlig irrational und unkontrollierbar.

    Prima Schuss! :thumbup:

    "Du brauchst Urlaub", hatte Slinky gesagt, "und zwar dringend." Dabei hatte er den Kopf geschüttelt und sich seine Stirnlocke aus der Stirn gestrichen, ein Zeichen größter Nervosität bei ihrem neurotischen Assistenten. Sie hatte ihn schon wütend anfahren wollen, doch dann erkannte Amanda, dass er Recht hatte. Seit dem Abschluss des letzten Projektes zerrte die Warterei an den Nerven aller Labormitarbeiter, und Amanda als die Leiterin bekam natürlich allen Mist brühwarm aufgetischt, damit sie schlichtete. Nun lag ihr eigenes Nervenkostüm blank. Also hatte sie nur geseufzt und ihren Jahresurlaub eingetragen. Doch Zeit gefunden, sich ein Urlaubsziel auszuschen, hatte sie nicht. Dann eben Urlaub auf Balkonien.
    Slinky jedoch hatte davon nichts wissen wollen. Nach einer kleinen Auseinandersetzung hatte er sie und einen Koffer, in den er wahllos den halben Inhalt ihres Kleiderschrankes geworfen hatte, in sein Auto verfrachtet und war mit ihr zum Flughafen gefahren.
    "Ich kenne dich", brummte er dabei mürrisch. "Wenn du nicht wegfährst, hast du in drei Tagen Hummeln im Hintern und tauchst doch wieder im Labor auf." Amanda hatte ihn nur zornig angefunkelt, ihm aber insgeheim doch wieder Recht geben müssen.
    Am Flughafen angekommen, hatte er sie ins nächstbeste Reisebüro bugsiert, sich dort dich Aushänge der Last-Minute-Flüge angesehen und ihr dann drei Prospekte zugeworfen. Sie war jedoch zu wütend gewesen, um sich wirklich damit beschäftigen zu wollen, und hatte nur mit den Achseln gezuckt. Also hatte er ihre Kreditkarte genommen und ihr einfach einen Flug gebucht. Sie hatte selbst am Terminal noch nicht wirklich viel Ahnung, wo es hingehen sollte, da sie die Kürzel der Flughäfen nicht kannte. Nur die lange Dauer des Flugs hatte sie darauf vorbereitet, dass es wohl weit weg ginge.

    Als sie dann vor drei Tagen in Verona ausgestiegen war, war ihre Wut verflogen. Die milde Luft, die Wärme, die Sonne und die wunderschöne Landschaft Norditaliens hatten sie sofort wieder versöhnt. Hier war es wirklich Sommer, nicht so kalt und matschig wie das, was dieses Jahr in Massachusetts als Sommer deklariert wurde. Sie atmete tief ein und genoss die Wärme.
    Es war schwierig geworden, ein Zimmer zu finden. Normalerweise bestand Amanda auf Hotels, mindestens drei Sterne, all inclusive. Dieses Mal musste sie froh sein, dass sie überhaupt noch ein Zimmerchen in einer Privatpension gefunden hatte. Doch die Wirtin, eine stramme Matrone von etwa fünfzig Jahren, die darauf bestanden hatte, dass Amanda sie Lucia nannte, war freundlich und bemutterte ihre Gäste aufs Vortrefflichste. Vor allem bekam man bei ihr echte italienische Küche vorgesetzt, nicht das, was sich internationale Touristen darunter vorstellten. Amanda hatte noch nie so leckere Spaghetti gegessen wie bei Lucia. Sofort hatte sie sich das Rezept geben lassen - es war so simpel, dass selbst sie mit ihrem Doktor in Chemie sich zutraute, es nachzukochen, ohne es zu verpfuschen. Und doch so lecker...
    Heute war sie früh aufgebrochen. Die letzten beiden Tage hatte sie versucht, am Lago di Gardia irgendwo ein Plätzchen zum Sonnen zu bekommen, doch es war sinnlos. Viel zu viele Touristen. Aber spazierengehen, das konnte man immer, und Lucia hatte ihr eine ruhige Ecke empfohlen, an einem Teil des Sees entlang, wo es keine Strände und dementsprechend nur wenige Touristen gab. Amanda hatte sich also in ein hübsches Sommerkleid geworfen, den Bus zum nächsten Dorf genommen und war losspaziert.

    Irgendwo musste sie falsch abgebogen sein. Seit fast einer halben Stunde war ihr niemand mehr entgegengekommen, dabei hatte sie vorher immer wieder Leute gesehen, die wohl auf dem Weg zu dem Fest waren, das sie im letzten Dorf gesehen hatte. Doch der Weg, den sie gerade heraufgekommen war, war schlecht befestigt und menschenleer. Amanda machte das nichts. Sie hatte fürs erste genug von Menschen. Die Freiheit tat ihr gut, legte sich wie ein Verband auf ihre wunden Nerven und ließ sie langsam wieder zu sich finden. Sie hätte nicht gedacht, am Gardasee so viel Einsamkeit zu finden. Vergnügt sang sie vor sich hin.
    Mit einem Mal öffnete sich der Pfad zwischen den knorrigen, uralten Olivenbäumen, und Wasser blinkte ihr entgegen. Staunend betrachtete Amanda das Panorama - ein kleiner Steg zwischen den Bäumen ragte nur wenige Yards ins Wasser hinaus, am Seeufer gegenüber war ein weiteres Dorf erkennbar. Fast war ihr, als wäre sie in eine andere Welt versetzt, oder doch wenigstens in eine andere Zeit. Die laue Luft und das Vogelgezwitscher drangen kaum in ihr Bewusstsein und waren doch so nah wie nie zuvor. Wie in Trance ging sie auf den Steg hinaus und ließ den Frieden ihre Seele füllen.

    :D Ich hab vorerst lieber gar nicht erst viel rumprobiert - genau so viel, bis feststand, dass es nur am Rendern liegt. Wobei meine Kerne aktuell eine Temperatur von 49°C aufweisen (laut CoreTemp), und er ist bei 0-2% CPU-Auslastung... also schätze ich, da ist irgendwas gar nicht in Ordnung, denn Idle-Temperatur sollte bei 10 Grad drunter liegen, soviel ich weiß.

    Oh, in Gedanken schon... aber ich grille Elektronikbauteile, die ich anfasse (ungelogen, ich hab schon eine TV-Karte und ein Motherboard auf dem Gewissen - und die TV-Karte hab ich nicht mal angefasst, sondern nur mit einem Haar berührt beim Angucken...), und daher fummle ICH bestimmt nicht in meinem Rechner rum. Muss ich halt warten, bis mein Mann oder mein Paps mal Zeit haben. Glücklicherweise funktionierts sonst alles; nur rendern geht halt nicht.

    Also, ich habs ausprobiert: es funktioniert in IRAY mit einer deformierten Plane (Glas), die vor einer schwarzen Plane liegt (die wiederum natürlich genauso deformiert sein muss wie die Glasfläche). Dazu musst du nur den IRAY-Glas-Shader auf die erste Plane anwenden. Zumindest verzerrt der Spiegel schon mal; wie viel "Beule" du brauchst, um den Effekt zu erzielen, den du haben willst, musst du vermutlich ausprobieren.

    In den Rendersettings (kleine Kamera mit Zahnrad dran) findet ihr unter "General" "Pixel Size" und "Aspect Ratio". Da geben W und H die Breite und Höhe an (W = Width = Breite, H = Height = Höhe). Aspect Ratio ist das Verhältnis der beiden Seiten zueinander, wie an einem Monitor. Ich rendere meistens 2:3 oder 3:2, je nachdem, ob das Bild höher oder breiter sein soll, und meistens mit 2000x3000 Pixeln für den Endrender (1000x1500 für Pre-Render), um für die Bearbeitung genügend Platz zu haben.

    Die Rendersettings kann ich euch nicht mitgeben, da ich damit selbst noch viel herumexperimentiere. Nur so viel zum Licht:
    Normalerweise hat IRAY einen "Hintergrund", der zur Beleuchtung eingesetzt wird, den Dome. Ihr findet die Einstellungen unter "Environment". Dort könnt ihr im Dropdownmenu ganz oben auswählen, ob ihr Dome und Scene, Dome only, Sun-Sky only oder Scene only als Beleuchtung haben wollt.
    Dome & Scene bezieht natürlich alle Lichter ein, die ihr drin habt (Achtung mit den Headlamps der Kameras!). Ihr könnt für den Dome auch ein Bild auswählen, das dann zur Beleuchtung eingesetzt wird; ihr findet die Einstellung wie immer bei "Environment Map".
    Dome Only - Klar, nur der Dome
    Sun & Sky: dort habt ihr die Wahl, eine Sonne und einen Boden einzustellen; die Sonne könnt ihr sogar nach Ort (Latitude/Longitude = Breiten- und Längengrad), Tag und Uhrzeit einstellen, wenn ihr die Sonne eines bestimmten Tages kopieren wollt. Ansonsten hab ich da nicht viel mit gemacht, also keine Ahnung.
    Scene only: bezieht nur die Lichter der Szene mit ein (es gibt ein Sonnen-Objekt im content, falls ihr diese Option benutzen und trotzdem eine Sonne haben wollt).

    Ich lade grundsätzlich woanders hin runter und hab (bis auf bei Reality) damit bisher keine Probleme. Aber ich will auch meine 2200 Installer vernünftig sortiert haben...