In einem alten, gemütlichen Haus aus Stein und Holz saß ein einsamer Frosch auf seiner Bank und aß sein Abendessen.
Früher hatte er Gesellschaft – Freunde, vielleicht sogar eine Familie. Doch mit der Zeit waren sie gegangen, einer nach dem anderen, und er war geblieben. Nun verbrachte er seine Abende allein, mit einem Teller Suppe und seinen Gedanken.
Draußen sank die Sonne hinter den Bäumen, warf ein goldenes Licht durch die alten Fenster. Der Frosch nahm einen Löffel suppe und lauschte dem leisen Knistern der Flammen in seinem Kamin. Vielleicht würde sich eines Tages wieder jemand an seine Tür verirren. Bis dahin blieb ihm nur die Erinnerung.
Kommentare 8