Der Entwurf setzt auf absolute Ordnung, gerade Linien und ein klares, rechtwinkliges Raster. Die Highlights sind die beiden parallelen, skulpturalen Türme und die geschwungenen Zelt- und Seilkonstruktionen, die für moderne Leichtigkeit sorgen.
Das digitale Fundament steht! Jetzt müssen wir die Galerie nur noch mit Leben (und Kunst) füllen.
Alles schön und gut! Aber ich habe da gewisse Bedenken...
Eine winzige Insel mitten im Meer. Weit und breit kein Land in Sicht. Da braucht es ja nicht mal einen Tsunami, ein ganz normale rauhe See mit 10m-Wellen reicht ja schon aus, um das ganze zu zerstören.
auch daran wurde gedacht. Da in einigen Regionen der Erde das Leben durch Klimawandel, steigende Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse zunehmend schwieriger wird, wurden sogenannte schwimmende Inseln entwickelt. Diese besitzen riesige Unterwasserstrukturen, die bis zu 150 Meter in die Tiefe reichen und für enorme Stabilität sorgen. Die Plattformen können ihre Höhe dem Wellengang anpassen und sich bei Bedarf sogar verlagern. Zudem verfügen sie über weitgehend geschlossene Ökosysteme mit Süßwasserreservoirs, Gewächshäusern und eigener Energieversorgung. Dadurch sind sie deutlich widerstandsfähiger gegen Stürme und hohe Wellen als eine herkömmliche Insel.
Ich mag diese Art von Interaktion sehr. Oft entstehen die interessantesten Diskussionen erst durch solche Fragen und Einwände. Wenn ich von Anfang an alle technischen Details verrate, bleibt kaum noch etwas übrig, worüber man gemeinsam nachdenken kann.
Außerdem sind genau solche Anmerkungen hilfreich, weil sie zeigen, welche Fragen sich ein Betrachter beim ersten Blick auf das Bild stellt. Das hilft mir wiederum, das Konzept weiterzuentwickeln und verständlicher darzustellen.
Hallo ritch ...... Das wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich stelle mir die Anlage eher wie eine zukünftige Reha-Klinik vor. Heute werden Reha-Maßnahmen ja meist von Kranken- oder Rentenversicherung getragen. Warum sollte das in Zukunft anders sein? Die Technik und der Standort mögen futuristisch sein, das Ziel bleibt aber dasselbe: Menschen zu helfen.
Wobei – dieser luftige, künstlerische Renderstil trägt natürlich dazu bei, dem Ganzen einen filigranen Esprit zu verleihen. Aber das tut der Wirkung ja keinen Abbruch.
Dafür wurden vorab modulare Einheiten eingeplant, die sich später flexibel an den jeweiligen Verwendungszweck anpassen lassen. Sie sind zwar nicht sichtbar, aber alle Module sind mit integrierten Ankerpunkten ausgestattet. Dadurch lassen sie sich später an den entsprechenden Positionen flexibel wie ein Puzzle zusammenstecken.
Kommentare 13
Herbie
Alles schön und gut! Aber ich habe da gewisse Bedenken...
Eine winzige Insel mitten im Meer. Weit und breit kein Land in Sicht. Da braucht es ja nicht mal einen Tsunami, ein ganz normale rauhe See mit 10m-Wellen reicht ja schon aus, um das ganze zu zerstören.
Uwe Kronemann
B&A Autor
Hallo Herbie,
auch daran wurde gedacht. Da in einigen Regionen der Erde das Leben durch Klimawandel, steigende Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse zunehmend schwieriger wird, wurden sogenannte schwimmende Inseln entwickelt. Diese besitzen riesige Unterwasserstrukturen, die bis zu 150 Meter in die Tiefe reichen und für enorme Stabilität sorgen. Die Plattformen können ihre Höhe dem Wellengang anpassen und sich bei Bedarf sogar verlagern. Zudem verfügen sie über weitgehend geschlossene Ökosysteme mit Süßwasserreservoirs, Gewächshäusern und eigener Energieversorgung. Dadurch sind sie deutlich widerstandsfähiger gegen Stürme und hohe Wellen als eine herkömmliche Insel.
Hier sieht man es besser: Aktuelle Version 007-02
Herbie
Ah so - na, das hättest du ja auch gleich schreiben können
B&A Autor
Genau deshalb habe ich es nicht sofort erklärt.
Ich mag diese Art von Interaktion sehr. Oft entstehen die interessantesten Diskussionen erst durch solche Fragen und Einwände. Wenn ich von Anfang an alle technischen Details verrate, bleibt kaum noch etwas übrig, worüber man gemeinsam nachdenken kann.
Außerdem sind genau solche Anmerkungen hilfreich, weil sie zeigen, welche Fragen sich ein Betrachter beim ersten Blick auf das Bild stellt. Das hilft mir wiederum, das Konzept weiterzuentwickeln und verständlicher darzustellen.
ritch
In eine solche REHA werden leider nur jene geschickt, die ihren Aufenthalt selbst bezahlen können und müssen.
Uwe Kronemann
B&A Autor
Hallo ritch ...... Das wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich stelle mir die Anlage eher wie eine zukünftige Reha-Klinik vor. Heute werden Reha-Maßnahmen ja meist von Kranken- oder Rentenversicherung getragen. Warum sollte das in Zukunft anders sein? Die Technik und der Standort mögen futuristisch sein, das Ziel bleibt aber dasselbe: Menschen zu helfen.
ritch
Ich bekam keine REHA - deshalb spiele ich Lotto.
interozitor
Das sieht (wie immer) sehr gut aus.
Wobei – dieser luftige, künstlerische Renderstil trägt natürlich dazu bei, dem Ganzen einen filigranen Esprit zu verleihen. Aber das tut der Wirkung ja keinen Abbruch.
B&A Autor
Danke für deinen netten Kommentar ...
Kushanku
Könnte auch eine super moderne Ferienanlage oder eine Reha-Klinik sein. Das Konzept ist vielfältig einsetzbar
.
B&A Autor
Genau so ist es, Danke!
Dafür wurden vorab modulare Einheiten eingeplant, die sich später flexibel an den jeweiligen Verwendungszweck anpassen lassen. Sie sind zwar nicht sichtbar, aber alle Module sind mit integrierten Ankerpunkten ausgestattet. Dadurch lassen sie sich später an den entsprechenden Positionen flexibel wie ein Puzzle zusammenstecken.