Mantel für SciFi-Roman "Die Symphonie der Urcodisten"

Sabine Lauderbach veröffentlicht in der Edition Solar-X ihren SF-Debütroman "Die Symphonie der Urcodisten".
Sehr gerne habe ich dafür die Illustration gemacht- solch ein Feuerwerk an fröhlicher, abgedrehter und sehr spannender Fantastik habe ich lange nicht mehr lesen dürfen.
Das Tierchen auf dem Backcover ist ein Riesengürteltier (etwas in C4D am schönen Model von Adam Thwaites gebastelt). Der Rest in DAZ-Studio, Postwork in PS.

Kommentare 12

  • sehr gut geworden :)

  • Sehr gute Illustration!

  • Das ist jetzt ein Werk, wo ich nicht erkannt hätte, das es von Dir ist. Stimmt, es ist sehr chaotisch, aber dir Natur erscheint auf dem ersten Blick auch wie Chaos pur. Wer weiß wer die Urcodisten sind und auch unser Chaos ist ja bekanntlich lebensspendend. Als Buchcover ist das voll ok :top .

    • Dankeschön!

      Ja, ich hatte hier wieder den Comic-Outline-Look probiert, zumal die Autorin ja auch nach eigener Aussage Fan vn Ghost in a Shell ist. Das hat dann aber nicht gepasst, vor allem, weil ich die Natürlichkeit des Hauptcharakters Anka so lassen wollte..
      Ich freue mich über Dein Lob, und ja, das Ganze IST chaotisch, aber auch vielschichtig und wirklich spannend.

  • Uii.. da steckt aber viiiel Arbeit drin!

    Gibt ja echt viel zu gucken. =)


    Beim Betrachten der Vorschau (und im ersten Moment der größeren Version hier .. und natürlich auch, ohne die Handlung zu kennen) wollte mir dieses Matrix-artige Grünzeug nicht so recht passen .. änderte sich aber, nachdem ich mich mal ein Stück zurückgelehnt habe und das Ganze ein bisschen wirken ließ.


    Alles in allem 'ne interessante Komposition .. insbesondere den Fraktaleinbau finde ich irgendwie schräg / ungewöhnlich' .. naja, so'n Buchcover ist ja nochmal etwas anderes, als ein reines Bild (im herkömmlichen Sinne).


    Die Gürteltier-Szenerie finde ich sehr nett und auch die Charaktere sind dir imho wieder echt! gut gelungen. Mein Favorit ist ja der Bursche im Zentrum, wobei auch die beiden Mädels toll geworden sind. =)


    Macht mich ja gerade so'n bisschen neugierig auf das Buch .. '^^

    • Oh, Danke maXem, ich fühle mich jetzt wirklich ein bissel gebauchmiezelt :-)
      Aber das Buch hat es wirklich in sich, ich war zunächst sehr reserveriert, aber: es ist abgedreht, verrückt und gut!
      Das hat sogar der verehrte Herr Verleger (!) so auf der Webseite notiert, und ich .. fühle mich nochmal gebauchmiezelt!

    • (Jaja .. 'gebauchmiezelt' .. ich erinnere mich =) ..)


      Der rote Lockenschopf ist Anka, oder?


      Nachträglich kam bei mir die Frage auf, wie du wohl allgemein an die (optische) Interpretation der Charaktere herangehst .. finde sie ja doch i.a.R. schon recht ausdrucksstark. Haben eben tatsächlich auch im Bild bereits sowas wie ' Charakter'. (Fällt mir hier ja auch nicht zum ersten Mal auf.)


      Liest du jeweils das Buch und versuchst dann den oder die Protagonisten so umzusetzen, wie sie dabei 'in deinem Kopf aussehen'? Beim Lesen (und insbesondere bei Genres wie SciFi oder Fantasy) läuft - zumindest bei mir - ja eigentlich schon ein mehr oder weniger farbenfroher Film ab .. man bekommt eben so eine (eigene) Vorstellung davon, wie die Szenarien oder Charaktere aussehen. Wobei das sicherlich auch in sehr hohem Maße davon abhängt, wie die Ganze Sache so geschrieben ist ..


      Also, wie machst du's?

      .. nimmst du dieses 'Kopfbild' und versuchst es dann so in Poser oder D|S umzusetzen?

      .. oderbekommst du für solche Cover- oderIillustrations-Geschichten vielleicht von den Autoren gewisse 'Vorgaben' oder sowas?

    • Ja, das ist Anka. Und ebenfalls ja, genau so, wie Du es beschreibst, läuft auch bei mir ein Film im Köpfchen ab. Je nach Schreibweise - und die war hier eben sehr sehr bunt und beeindruckend.
      Ich versuche dann wirklich, den "erlesenen" Charakter auch so umzusetzen, wie der sich in meinem Kopf darstellt. Das ist mir hier mal wirklich auch so gelungen (die anderen drei Figuren sind Kai, Barb (mit den blauen Haaren) und der Vater..
      Oft ist es ja dann auch so, daß die Figur beim Manipulieren ein Eigenleben beginnen - aber hier hat es mal so geklappt.
      Danke für dein Interesse!

    • Nee .. ich danke für deine befriedigende Antwort. :)

      Ja, diese Sache mit dem 'Eigenleben' kommt mir auch sehr bekannt vor. Habe selbst sehr häufig Schwierigkeiten damit, das 'Kopfbild' während der Umsetzung möglichst genau beizubehalten..


      Mal 'ne andere Frage: liest du eigentlich auch epische Fantasy?.. oder doch eher Phantastik oder SciFi?

    • Ich bin seit Kindertagen (laaaange her..) Fan von "utopischen" oder "wissenschaftlich-phantastischen" Büchern, wie Science Fiction bei uns damals halt hieß. Von damals kannte und verschlang ich auch die Bücher von Alexander Kröger, mit dem ich später eng bekannt war und seine Romane mehrfach illustrierte. Ich mag aber vor allem gut gemachte Space Operas wie z.B. von Dan Simmons, Philip José Farmer oder Vernor Vinge.
      Die Herren Orson Scott Card, Harry Harrisson , Alan Dean Foster und Richard Morgan durfte ich sogar mal privat kennenlernen :-)
      Bis zum Jahr 2000 habe ich (außer bei "Bannsänger" von Foster) um Fantasy immer einen Bogen gemacht, das war für mich so eher Conan der Rhabarber, und an Tolkiens Schreibe konnte ich sowieso nie ran.
      Dann durfte ich in Leipzig den Meister George R.R. Martin kennenlernen, und wurde vom "A Song of Ice and Fire" verseucht. Ich habe dann auch das deutschsprachige Forum dazu erstellt (habe es heute noch: http://www.eis-und-feuer.de/forum).
      Damals habe ich auch viele Versuche unternommen, die Welt von Eis und Feuer zu illustrieren, und dabei viel gelernt. Ich werde mal hier im W.I.P Bereich ein paar Bildchen dazu einstellen - die sind alle VOR Beginn der Verfilmung als "Game of Thrones" entstandan. Und das Epos fasziniert mich noch heute, bisher habe ich kaum was Vergelichbares gelesen..