Blender HDRI als Beleuchtung

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 608 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von trekki.

  • Hallo zusammen,

    ich versuche mich gerade an Blender. Aber eine Szene mit HDRI zu Beleuchten bekomme ich nicht hin.

    Kann mir das jemand kurz erklären, denkt dran ich bin ein Anfänger.

    Bitte kurz und knapp und verständlich und in Deutsch, ich bin schon alt. :P


    Auch Objekte, Szenen nachträglich in eine Szene einfügen ist sehr komisch, Blender fragt dann, was ich einfügen möchte. He ?



    Danke für die Hilfe.

  • Das Einrichten eines HDRIs (High Dynamic Range Image) ist der schnellste Weg, um in Blender fotorealistische Beleuchtung und Reflexionen zu erzeugen. In Blender 4.5 ist der Prozess gewohnt effizient.

    Hier ist dein Schritt-für-Schritt-Leitfaden:

    1. In den Shading-Workspace wechseln

    Um die volle Kontrolle über dein HDRI zu haben, nutzen wir den Node-Editor.

    1. Klicke oben in der Menüleiste auf den Reiter Shading.
    2. Stelle sicher, dass das rechte Viewport-Fenster im Rendered Mode ist (drücke Z -> Rendered), damit du die Beleuchtung sofort siehst.
    3. Unten im Shader-Editor findest du links oben ein Dropdown-Menü, das standardmäßig auf „Object“ steht. Stelle dieses auf World um.

    2. Die Nodes hinzufügen

    Du siehst nun zwei Nodes: World Output und Background. Jetzt fügen wir das Bild hinzu.

    1. Drücke Shift + A und suche nach Environment Texture (nicht "Image Texture"!).
    2. Verbinde den gelben Punkt (Color) der Environment Texture mit dem gelben Punkt (Color) des Background-Nodes.
    3. Klicke in der Environment Texture Node auf Open und wähle deine HDRI-Datei aus (meist .hdr oder .exr).

    3. Das HDRI ausrichten (Mapping)

    Oft ist das Licht perfekt, aber der Hintergrund steht im falschen Winkel. Dafür aktivieren wir die Steuerung:

    1. Wähle die Environment Texture Node mit einem Linksklick aus.
    2. Drücke Strg + T (dafür muss das Add-on Node Wrangler in den Preferences aktiviert sein).
    3. Es erscheinen zwei neue Nodes: Mapping und Texture Coordinate.
    4. Ändere nun unter Rotation den Z-Wert, um das HDRI um deine Szene zu drehen.

    4. Den Hintergrund unsichtbar machen (Optional)

    Falls du zwar das Licht des HDRIs nutzen, aber einen transparenten oder einfarbigen Hintergrund haben möchtest:

    • Für Transparenz: Gehe rechts in die Render Properties (Kamera-Icon) -> Bereich Film -> Haken bei Transparent setzen.
    • Nur für die Kamera ausblenden: Wenn du einen farbigen Hintergrund willst, aber das HDRI-Licht behalten möchtest, nutzt man eine Light Path Node im World-Shader.

    Tipps für Profis:

    • Stärke anpassen: Nutze den Strength-Wert in der Background Node, um die Helligkeit der Sonne im HDRI zu regulieren.
    • Dateiformate: Nutze immer .exr oder .hdr. Normale .jpg Bilder haben nicht genug Farbinformationen, um echte Schatten zu werfen
  • Punkt 2


    In Blender gibt es verschiedene Wege, Objekte in deine Szene zu bringen – je nachdem, ob du ein völlig neues Grundobjekt (Primitive) erstellen oder ein bestehendes Modell aus einer anderen Datei importieren möchtest.

    Hier ist der schnelle Überblick, wie du in Blender 4.x (und früher) ans Ziel kommst:

    1. Neue Basis-Objekte erstellen

    Der schnellste Weg, um Standardformen wie Würfel, Kugeln oder Affenköpfe (Suzanne) hinzuzufügen:

    • Shortcut: Drücke Umschalt + A (Shift + A). Es öffnet sich das "Add"-Menü direkt an deinem Mauszeiger.
    • Menüleiste: Klicke oben links im 3D-Viewport auf den Button Add.

    Wähle unter Mesh das gewünschte Objekt aus. Das Objekt erscheint immer dort, wo sich gerade dein 3D-Cursor (das rot-weiße Fadenkreuz) befindet.

    2. Objekte aus anderen Blender-Dateien (.blend)

    Wenn du ein Objekt aus einem anderen Projekt übernehmen willst, hast du zwei Optionen unter File > ...:

    • Append (Anhängen): Kopiert das Objekt fest in deine aktuelle Datei. Du kannst es danach nach Belieben bearbeiten.
    • Link (Verknüpfen): Erstellt nur eine Referenz zur Originaldatei. Änderungen am Original wirken sich auch auf deine aktuelle Szene aus, aber du kannst das Objekt in der aktuellen Datei nicht direkt verändern (gut für große Szenen-Projekte).

    3. Externe Formate importieren (FBX, OBJ, STL etc.)

    Wenn du Modelle aus dem Internet oder von anderer Software nutzt:

    1. Gehe auf File > Import.
    2. Wähle das passende Dateiformat aus (z. B. .fbx für animierte Modelle oder .obj für statische Meshes).
    3. Navigiere zur Datei und bestätige mit Import.

    Profi-Tipp: Das "Adjust Last Operation" Menü

    Sobald du ein neues Mesh (z. B. einen Zylinder) eingefügt hast, erscheint unten links im Viewport ein kleines Fenster. Wenn du darauf klickst, kannst du die Parameter sofort anpassen (z. B. die Anzahl der Vertices, den Radius oder die Höhe), bevor du das Objekt bewegst.

    Zitat
    Wichtig: Sobald du in den Edit-Mode wechselst oder das Objekt transformierst, verschwindet dieses Einstellungsmenü für dieses spezifische Objekt.
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