Beiträge von Elfmann

    In Cinema gibt es die Möglichkeit ausgewählte Polygone einzufrieren. Diese eingefrorenen Polygone erhalten eine Bezeichnung und können dann mit einer separaten Textur versehen werden.
    Ich vermute Deldesign wird es so gemacht haben.

    Im Prinzip hat Lichtfänger ja recht, in der Natur überlebt nur der starke und gesunde. Schwache und kranke werden schnell zur Beute.
    Nun ist es aber so, auf dem Kindergartengelände haben wir keine Eulen, Marder oder andere Beutegreifer lediglich Katzen, die zudem den großen Sandkasten als ihr privates Klo betrachten. Denen wollte ich den kleinen Specht nicht überlassen.
    Es klingt verrückt, da ich den Werdegang der Spechtfamilie, vom Beginn des Nisthöhlenbaus bis zum Flügge werden der Brut mitverfolgt habe, fühlte ich mich dem Kleinen gegenüber verantwortlich.
    Ich war natürlich heilfroh, dass ich in dem Tierarzt einen kompetenten Menschen gefunden habe, der dem Specht wirklich helfen kann.
    Und, ich würde es jederzeit wieder tun. ^^

    :D Vielen Dank für die Orden.
    Dem kleinen Specht geht es soweit gut, er hat sich eine ordentliche Gehirnerschütterung geholt :wacko: und kann seine Bewegungsabläufe noch nicht richtig koordinieren.
    Er ist aber auf dem Weg der Besserung und wird wohl in ein paar Tagen seine Position in der freien Natur einnehmen können. Nahrung nimmt er übrigens mit großem Appetit auf.

    Welche Kamera wurde verwendet: Canon EOS 450 D mit 70 - 300
    Unser Grünspechtpaar hat seinen Nachwuchs mittlerweile flügge. Das erste Bild zeigt noch einmal eine Fütterung.
    Am vergangenen Sonntag begannen die Elterntiere mit den Lockrufen um die Jungen aus der Nisthöhle zu treiben. Auf dem zweiten Bild schaut eins etwas zurückhaltend in die weite Welt.
    Einem kleinen Jungspecht gelang der Jungfernflug nicht, er stürzte ab. Er verkroch sich unter einem Strauch und schrie jämmerlich. Beim NABU erhielt ich die Aussage, die Elterntiere füttern ihn auch auf dem Boden weiter. Jedoch ist der Baum mit der Nisthöhle mitten in einem Kindergartengelände.
    Am Montagmorgen tobte hier ein Unwetter mit heftigem Regen. Der kleine Specht ging wohl auf die Suche nach einem trockenen Unterschlupf, da wurde er von den Kindern entdeckt. Ich hab den kleinen, total gestressten Kerl dann mit auf unseren Balkon genommen. Unser Tierarzt hat sich dann bereit erklärt den Kleinen aufzunehmen und zu pflegen. Ich bin wirklich gespannt wie es mit ihm ausgeht.
    Auf dem dritten Bild hockt er auf unserem Balkon in einer Ecke, er sieht noch ziemlich zerzaust von dem Regen aus.




    :) Vielen Dank, ich werde bei Grünspechts am Ball bleiben. Das Problem ist nur, sie sind äußerst scheu und flink.
    Für dieses Bild habe ich viele vergebliche Versuche gestartet, man braucht viel Geduld. :whistling:

    Welche Kamera wurde verwendet: EOS 450D mit 70 - 300
    Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an das Bild vom Grünspecht, der gerade ein neues Zuhause hämmert.
    Der Nachwuchs ist da, und das ist der erste gelungene Schnappschuss vom Nachwuchs.


    Mein lieber Scholli, der Thread hat sich ja entwickelt :):thumbup: Tja, Down Patterson ist derweil mit vielem anderen beschäftigt.
    Ein neuer Titel? Vielleicht "Das Universum lebt" :D

    Hallo Con,
    Du machst ja immer fantastische Sachen, nur leider nicht für meine Uraltversion. Das Modellieren ist damit zwar recht gut möglich aber auch sehr umständlich.
    Wenn ich mir die neuesten Versionen von Cinema anschaue ist dort doch seehr viel getan und verbessert worden. Nur der Preis ist einfach zu hoch, irgendwo muß die Kirche im Dorf bleiben, auch beim Hobby.
    Ich hab mir bei der DAZ-Aktion Hexagon heruntergeladen, allerdings erst zweimal geöfnet und gleich wieder geschlossen, ich habe eine andauernde Renderunlust :whistling:

    Bevor ich es erkläre hat's auch schon ein anderer gut erklärt


    Da ist alles schön und lehrbuchhaft beschrieben, rauscht aber sehr weit an der Realität vorbei. Bei der digitalen Fotografie ist man nun nicht mehr an einer Lichtempfindlichkeit gebunden. Je nach Lichtverhältnissen kann ich den ISO-Wert rauf oder runtersetzen.
    Wenn man weiß wie, gibts es auch bei 800 oder mehr ISO kein Rauschen. Also schnelle Verschlußzeit bei kleiner Blende, denn Geschwindigkeit ist alles.
    Insekten verweilen nur selten still an einem Ort, deshalb muß die Kamera beweglich sein, was auf einem Stativ nahezu unmöglich ist. Eine lange Brennweite mit einem kurzen Zwischenring ersetzt ein teures Makroobjektiv und ich kann einen Abstand von wenigstens 1,50m zum Motiv einhalten.
    Natürlich sind auch viele Mißerfolge dabei, wenn ich aber ein Insekt einmal im Focus habe dann drück ich auf den Auslöser bis das Tier wieder verschwindet. Bei 30 Fotos ist in der Regel ein gutes dabei. :D

    keine Tiefe und harte Schlagschatten.


    Es gibt, speziell für die Makrofotografie, Ringblitze, die direkt an das Objektiv gesetzt werden.
    Aber warum keine Makros aus der Hand schießen? Ich bin viel zu faul das Stativ mitzuschleppen, also mache ich alle Makros aus der Hand.
    Eine kleine Auswahl ist auf meiner Homepage zu sehen unter der Fotogalerie.

    Eine grundsätzliche Empfehlung zu geben ist immer schwierig. Es kommt immer darauf an, was der Betreffende mit der Kamera machen will.
    Die modernen kompakten Kameras sind verdammt gut geworden. Viele haben inzwischen 16 - 18fachen optischen Zoom, das entspricht einer Brennweite von 400 - 500 mm. Dafür mußt Du bei einem Wechselobjektiv schon tief in die Tasche greifen, bedenkt man die kompakten liegen so zwischen 200 und 250 Euro. Die Ergebnisse auch im Makrobereich sind beachtlich.
    Natürlich gehört dazu schon Erfahrung und etwas an Kenntnisse im Bereich Fotografie. Je näher ich einem Objekt auf die Pelle rücke um so geringer wird der Bereich der noch scharf abgebildet wird. Das geht sogar in den Millimetersektor, dann sprechen wir aber von Mikrofotografie, also einer Fliege ins Nasenloch kriechen.
    Bis zum Maßstab 1:1 ist es noch Makrofotografie.
    Zum Thema DSLR. Es wurde ja schon angesprochen, die Möglichkeiten sind um einiges größer das Foto zu gestalten. Ganz großer Vorteil ist das digitale Negativ (RAW), hier sind unendlich viel Eingriffsmöglichkeiten enthalten, natürlich mit der geeigneten Software. Canon z.B. liefert mit der Kamera auch gleich ein fantastisches Programm zur RAW-Bearbeitung dazu.
    Um gute Makrofotos zu machen, ist bei den DSLRs natürlich der Zubehör sehr umfangreich. Es muß nicht ein extrem teures Makroobjektiv sein, für ca. 100 € gibt es schon einen Satz Zwischenringe, die den Tubus des Objektivs verlängern und den Abbildungsmaßstab enorm vergrößern, das geht, je nach Objektiv bis 3:1, bei voller Leistung der Obtik, Autofocus, Blende etc.
    Du mußt Dir nur im Klaren sein, ob Du eine Kamera für ab und zu brauchst, dann würde ich eine kompakte empfehlen. Wenn Du natürlich Fotografie zum Hobby machen willst, ist eine DSLR natürlich das richtige.

    Welche Kamera wurde verwendet: Canon 450 D


    Hier ganz in der Nähe existiert eine ganze Population der Falter. Auffällig sind vor allem die Männchen, auch während des Fluges leuchten ihre orange leuchtenden Flügelecken. Die Weibchen haben diese Färbung nicht und können sehr schnell mit dem Kohlweißling verwechselt werden.
    EXIF: Brennweite 300 mm, Blende: 11, Verschluß: 1/250, ISO 400.