Hallo.
Hier mal wieder etwas urzeitliches zwischendurch.
Das Gelände enstand bereits 2020 in Vue, die Pteranodons entstanden zur gleichen Zeit, allerdings in Poser.
Die habe ich dann als .obj in Vue importiert und dort dann mit der Szene mitgerendendert.
Im Zuge der Durchsichten meiner WIP - Ordner fiel mir das jetzt die tage in die Finger. Jetzt habe ich es in PS CC fertiggestellt.
Hier kam einmal mehr zum Einstaz:
Das Photoshop PlugIn von FlamingPear - Flood
sowie ein PlugIn von Redfield -Sharp 256
Eine Geschichte hierzu habe ich auch noch:
The Last Flight
Der Himmel erscheint irgendwie aufgerissen.
Nicht Wolken.
Nicht Rauch.
Wir sind halbgares Fleisch.
Wir hängen darin, flatternde Fehler, von Anbeginn der Zeit verloren.
Getragen von einem Wind, der uns inzwischen zu hassen scheint und uns vollkommen unbekannt ist. Jeder Schlag der Flügel schmerzt. Die Membranen sind zu trocken, zu gespannt.
Die Luft ist falsch.
Dicht, als wolle sie uns zerdrücken, bevor es das tut.
Dann ist es da.
Plötzlich sichtbar.
Winzig klein, aber sichtbar.
Kein Stern.
Kein Feuerball.
Ein Fall.
Ein weißes Ding im Himmel, scharf wie ein Schnitt. Es kommt näher, ohne sich zu beeilen.
Zeit kriecht.
Zeit fault dahin.
Wohin wir auch drehen, es bleibt vor uns.
Nicht verfolgend – festgenagelt.
Unter uns stirbt der Sumpf zuerst.
Die Oberfläche zieht sich zusammen, glatt wie Stein, dann reißt sie auf.
Dunkle Adern laufen hindurch. Der jetzt sichtbare, tief unter der Oberfläche liegende Grund?
Fische brechen heraus, zerfetzt von Panik, schlagen sich selbst tot in der Luft.
Das Wasser zieht sich zurück. Es scheint sich selbst zu verzehren. Verdampft ohne Dampf. Als hätte es Angst vor dem, was es gleich treffen wird.
Ein Laut geht durch uns.
Er schmerzt förmlich.
Kein Ruf.
Ein Bruch.
Wie ein Bruch von 1.000 Knochen.
Ein Junges verliert Höhe. Die Luft um seinen Körper flimmert. Seine Haut wird durchsichtig. Wir sehen Knochen. Sehen Licht.
Dann reißt der Flügel. Er fällt.
Todesurteil.
Der Sumpf nimmt ihn ohne Geräusch in sich auf.
Endgültig.
Der Himmel beginnt zu schreien.
Schrill.
Ein hohes, endloses Kreischen, das durch unsere Röhrenknochen geht, durch unsere Schädel, durch unsere Gedanken.
Unsere hohlen Körper vibrieren.
Schnäbel öffnen sich, aber nichts kommt heraus.
Die Luft brennt. Hitze tastet uns ab, findet Schwächen, alte Risse, bleibt dort.
Die Sonne verblasst.
Bedeutungslos.
Eine alte Lüge. War die Sonne eine Lüge?
Schatten verschwinden.
Oben und unten lösen sich auf. Nur noch Nähe und Ferne zum Fall.
Einige steigen zu hoch, ersticken langsam.
Andere verlieren Höhe, schlagen panisch, fallen schneller.
Niemand hilft.
Nichts kann helfen.
Nähe ist jetzt Gefahr.
Die Küste von Yucatán liegt ein paar Meilen hinter uns.
Grün und still.
Tot vor der Zeit.
Keine Bewegung.
Kein Lauf.
Kein Schrei.
Die Welt weiß es schon. Sie wartet nicht mehr – sie ergibt sich.
Das Ding im Himmel wächst.
Unaufhörlich.
Die Luft wird dünn wie Glas.
Das Meer um die Küste von Yucatán hat sich inzwischen weit zurückgezogen.
Wir fliegen jetzt enger zusammen. Nicht aus Mut. Aus Reflex.
Es gab uns immer Sicherheit.
Fliegen war immer Antwort.
Jetzt ist es nur noch Verzögerung.
Der Himmel spannt sich.
Hält den Atem an.
Und wir fliegen.
Noch….
Kommentare 14
Klaus
Dino finde ich immer gut.

spacebones
Thunder666
"Erschreckend gut inzwischen..." Sehr beeindruckend mein Lieber, Vue in den richtigen Händen ist unsterblich

Catoul Autor
Moin, Thunder.
Vielen Dank für Deinen sehr netten Kommentar!!!
interozitor
Die Dinosaurier, wer'n immer trauriger ...

Klasse Bild!
Catoul Autor
Moin.
Vielen Dank für Deinen Kommentar!
…war so um die ‘80er…
B&A
Gefällt mir sehr gut.... weiter so.
Catoul Autor
Danke Dir sehr.
Freut mich, wenn's gefällt!
Kushanku
.....und dann kam er.... Luzifers Hammer. Arme Saurier.
Gut gemacht
.
Catoul Autor
Danke Dir auch, Kushanku.
...wären die nicht ausgestorben... Was wär' denn heute?
Kushanku
Wer weiß das schon.....vielleicht gäbe es dann uns Weltenzerstörer nicht....fände ich manchmal nicht mal unsympathisch.
Catoul Autor
...die Welt und ihre Bewohner wäre sicher mehr als glücklich, wenn der Mensch aussterben würde...
Licke
Sehr schön!!!
Catoul Autor
Danke Dir, Licke!