Titanic und Eisberg

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von PYGMALION.

  • Hi Saveworld,...


    ich denke um Den BdW Award oder einen Pic of the Day bei e-on einzufahren, solltest Du noch ein wenig an der Beleuchtung herumspielen,...


    Dann kann ich auch richtig erkennen "was abgeht" ;)


    Axo,.. meine Lieblingsszene ist übrigens bei Titanic die, wo der doofe Leo abgluckert :D da wußte ich "Dire" gleich hast Du´s geschafft, während hundert Bläddernde Mädels um uns herum saßen...


    VG

  • Ich persönlich finde es nicht so gut gelungen, so einen grossen Eisberg hätte selbst der blindeste Kapitän nicht übersehen können. Hat irgendwie keine richtige Wirkung, vielleicht Gefahr oder schlechtes Wetter? Vielleicht auch einen anderen Kamerawinkel wählen um es interessanter zu gestalten? Aber du wolltest es eh noch mal überarbeiten, bin auf die neue Version gespannt.


    vile Grüße Torsten

  • Zitat

    Original von Dire-Wolf
    Axo,.. meine Lieblingsszene ist übrigens bei Titanic die, wo der doofe Leo abgluckert :D da wußte ich "Dire" gleich hast Du´s geschafft, während hundert Bläddernde Mädels um uns herum saßen...


    he he he ging mir auch so alle um mich herum waren etwas böse an schauen als ich meinte geile szene *fg*


    aber ihc muss sagen mir gefällt das bild denoch

  • Im Gegenteil - der Eisberg muß um einiges größer gewesen sein. Ok, die Titanic hatte einen Kontruktionsfehler : das Ruder(-blatt da unten bei den Schaufeln ;-)) wurde zu klein gemacht. Nicht im Verhältnis zu so einem großen Schiff (auch wenn die Brittania (Schwesterschiff der Titanic) ähnlich groß war, und offenbar solche Fehler nicht hatte - war ja viele Jahre noch im Einsatz).
    Torsten : der Kapitän schlief um die Zeit, wo die Titanic kollidierte. Die Offiziere hatten Dienst. Laut einer Aussage, hat der Kapitän, nachdem er geweckt wurde, und über die Sachlage aufgeklärt wurde, mit den Offizieren geschimpft, wieso sie Backboard ausweichen wollten. Wäre der Kapitän wach gewesen und Dienst gehabt, er hätte angeblich direkt in den Eisberg reingesteuert - natürlich mit Voller Kraft zurück. Das hät dann den Bug mit genommen, und maximal die ersten 2 Schotten geflutet - Schiff und Passagiere hätten ohne Probleme geborgen werden können.


    Das Vertrauen in die Steuerbarkeit der Titanic war seitens der Offiziere zu groß, und deswegen wählten sie die Backboard-Variante (links abschwenken ;-)). Vermutlich kannte der Kapitän das Schiff schon besser - nicht nur wegen seiner langjährigen Erfahrung (er wollte nach der Jungfernfahrt in Pension gehen) - sondern weil es einen Unfall mit der Titanic gab, als die Titanic (nur mit Mannschaftsbesatzung) nach Southhampton fuhr. Da hatte sie Probleme aus dem Hafen zu kommen, und stieß mit einem anderen Schiff zusammen (ein Beweis für den Konstruktionsfehler am Ruder). Der Kapitän hat das wohl mehr schon gewußt als die Offiziere, und die Offiziere verschätzten sich eben zu sehr.
    Sehr groß mag der Eisberg dennoch nicht gewesen sein (zumindest an der Oberfläche), sonst hätten auch die Offiziere die Frontalvariante gewählt.
    Dennoch : der Berg war etwa 500 Meter entfernt als er entdeckt wurde. Die Titanic fuhr etwa mit 11 m/s auf ihn zu. Also genügend Spielraum um einem kleineren Berg auszuweichen , vor allem, wenn das Schiff auf "Volle Kraft zurück" ist. Der Eisberg dürfte, selbst unter dem Umstand des Konstruktionsfehlers der Titanic, etwa 250-300 Meter Durchmesser gehabt haben (an der Oberfläche). Das ist etwa die Länge der Titanic. Saveworld - falls du also das Bild überarbeitest, würd es dem Realismus nützen, wenn der Eisberg also etwa die Länge der Titanic hat (gegebenenfalls etwas kleiner). Der Eisberg bei dir hat das schon fast, allerdings der Länge nach nur - etwas vergrößern, und das so, daß der Eisberg mit der schmalesten Seite um die 250 Meter hat (die Titanic mit ihren 270 Metern etwa, ist da ein guter Vergleichswert).
    Das Wetter war im Titanicfilm übrigens realistisch nachgestellt. Die See war wirklich sehr ruhig - noch ruhiger als Saveworld es gemacht hat. Das war angeblich eines der Probleme der Erkennung des Eisberges. Angeblich sieht man wegen mangelnder Brechung am Wasser den Eisberg erst später, wenn das Wasser ruhig ist.
    Trotzdem liegt wieder bei den Offizieren die Schuld, die die Eisbergmeldungen quasi aus erster Hand bekamen. Auch die Eisbergmeldung für den Berg in den die Titanic reingerast ist, hat die Titanic noch rechtzeitig empfangen, aber ignoriert.Sie nahm diese Meldungen für zu unwichtig, weils zu gewöhnliche Meldungen zu der Jahreszeit immer waren. Fataler Fehler eben. Wer sich den Atlas anschaut und die Stelle wo die Titanic gesunken ist, etwa 500-1000 km Nordöstlich von Neufundland, der wird sich wundern, wieso die Titanic diesen Weg "oberhalb" gewählt hat, um von Southhampton nach New-York zu fahren. Wo doch diese Strecke sogar gefährlicher ist wegen den Eisbergen.
    Die Lösung steckt in der Mathematik und dem Kapitalismus *g* - genaugenommen in der sphärischen Trigonometrie (mit der schon Einstein sich herumplagte). Da die Erde eine Kugel ist, ist nicht der direkte Weg auf einem Breitengrad die kürzeste Verbindung - sondern der Weg auf einem höheren Breitengrad, da dort die Längengrade schneller überwunden werden. Wieso ? Ein einfaches Beispiel :
    Umgeht zu Fuß mal die Erde beim Äquator :-) - sind um die 40 000 km. Wenn ihr aber vom Äquator startet, und zum Nord- (oder Süd-)pol geht, dann habt ihr gerade mal 10 000 km zurückgelegt. Und wenn ihr exakt am Nord oder Südpol seid, dann könnt ihr die Erde in wenigen Schritten so oft umrungen wie ihr wollt ;-). Der Gewinn und Nutzenfaktor beträgt bei diesem Beispiel praktisch 4:1. Die Titanic hat aber natürlich nicht die Welt umrunden wollen. Trotzdem : dieses Beispiel hat auch sie (und eigentlich alle Schiffe) angewandt. Dadurch waren nicht nur weniger Kohlen verbraucht worden (was auch Geld kostete) , sondern die Titanic kam auch schneller an ihrem Ziel an (naja wäre angekommen ;-)). Deshalb also fuhr die Titanic nicht auf dem Breitengrad wo New-York liegt, sondern um vieles oberhalb ;-) - auf einschlägigen Seiten im Internet sieht man den Kurs der Titanic gut ;-)


    So, aber von diesem kleinen Abstecher nun zum Bild. Ein wenig hab ich schon auch im Abstecher einiges zum Bild gesagt : Stichwort : Eisberggröße und Wasserwellen-Intensität. Die Wasserwellen würde ich noch kleiner Skalieren. Die Titanic war um die 60-80 Meter hoch. Der Betrachter schaut aber von oben auf die Titanic - das heißt, das der Betrachter auf etwa 150 Meter Höhe sein muß. Da die Wellen an dem Tag auch sehr ruhig waren, waren sie noch "kleiner". Deswegen würde ich also die Wellen kleiner skalieren.
    Was mich noch stört, und bis jetzt absolut nicht angesprochen wurde ist die Beleuchtung der Titanic. Als ein Geisterschiff geht die Titanic auf diesem Bild ja noch durch. Aber soll die Szene an dem Tag nachgestellt werden, dann fehlt da die Beleuchtung (der Fenster). Auch oben am Deck gabs Beleuchtungen ;-) - wenn ich recht weiß, dann hatten sogar die Schornsteine Beleuchtung ;-)
    Das das du die Titanic runtergeladen hast, macht nichts. Ich habe dasselbe Modell auf meiner Festplatte. Ein solches Bild wie deines, würde ich in 10 Minuten fertig haben. Aber darum geht es nicht. Wenn du das Bild zu etwas besonderem machen willst (was keiner so leicht in 10 Minuten nachmachen kann), dann würde ich mal die Beleuchtung anfangen zu machen. Werden teilweise ziemlich viele Leuchtkörper, die keine große Reichweite haben dürfen, sonst wird am Ende der Eisberg auch noch ausgeleuchtet, von den kleinen Glühlampen auf der Titanic ;-) das wäre natürlich nicht gut.
    Wenn du die Verbesserungen machst, die ich dir sagte, sehe ich keinen Unterschied mehr zwischen Realität und Brycebild ;-)
    Naja, ich würds selbst dann noch in einen Photoshop reinhauen, Körnung, weiches Licht, usw. ausprobieren ;-) damit kann man ja ein Bild noch mehr aufwerten ;-)


    So, das wärs dann von meiner Seite aus gewesen. Hoffe, daß euch dieses Posting interessant erschien. Denkt aber nicht, daß ich Titanic-Fan bin. Den Movie fand ich wegen seiner historischen Detailtreue gut. Naja, die Liebesszene hat den Film runtergezogen, und das das die Oma diesen ganzen Scheiß erzählt - naja, aber schließlich hätte dann der Film
    nicht soviel Besucher gehabt ;-) - Frauen wollen schließlich auch was vom Film haben *gggg* - und der Cameron, und 20th-Century-Fox erst recht ;-)

  • Hallo
    Also Für eine Stunde arbeit ist es schon nicht schlecht. Aber was ist schon eine Stunde beim Rendern bis bei mir alles so ist wie es sein soll dauert eine ewigkeit mein Bild Altstadt hat bestimmt an reiner Arbeitszeit 40- 50 Stunden gebraucht ohne die Versuche die dann wieder als nicht gut empfunden wurden.
    Also an deinem Bild ist sicher noch so einiges zu machen. Verbesserungs vorschläge sind ja schon gemacht worden, immer rann den Zeit spielt doch bei uns keine rolle wir machen doch kein werr maht am schnelsten ein Bild Wettbewerb.


    Weiter
    Gruß Klaus

  • N´Abend Saveworld,


    schade, daß der Pott aus der Nahaufnahme wie ein Plastikboot aussieht,...


    Vielleicht könnte man das mit ein wenig Dunst / Nebel kaschieren?


    Hast Du evtl. noch ein anderes Material für´s Wasser, dieses hier sieht so gleichförmig aus, die Wellen sehen eher wie ein Reibeisen aus.


    Ehrlich gesagt gefiel mir die Perspektive von Bild 1 besser, das Schiff wäre bei entsprechender Ausleuchtung auch besser zur Geltung gekommen, so finde ich zerstört es die Szene.


    VG

  • Das was am zweiten Bild stört, ist nicht die Kameraperspektive. Das Wasser ist natürlich etwas unnatürlich - also die Bump.
    Das das Schiff wie Plastik aussieht, ist nicht verwunderlich. Wenn sich Saveworld mal die Mühe macht, Texturen auf das Schiff zu geben (man kann das Schiff "ungruppieren", und dann kann man praktisch jedem Objekt eine realistische (Photo)-Textur geben , dann wäre es sehr realistisch, und die Kameraperspektive wirkt durch die Nähe viel dramatischer, als durch die Ferne.
    Das mit den Texturen wäre eben eine ziemliche Arbeit - ich kenne das von den Projekten, an denen ich jetzt arbeite. Selber zu texturieren, ist eine Heidenarbeit. Vor allem auch noch die Geduld aufzubringen, es nicht schnell fertig werden zu lassen, sondern gut fertig werden zu lassen - das ist etwas was nur große Künstler beherrschen. Wenn du dich in Geduld übst, dann wird jedes deiner Werke kaum negative Kritiken bekommen (die zwar nützlich sind, aber doch : weitere Arbeit bedeuten).
    Du scheinst weiters das Schiff mit einem Licht von oben beleuchtet zu haben. Das finde ich nicht empfehlenswert : denn die Titanic hatte in der Nacht der Nächte auch keine Beleuchtung aus dem Himmel ;-) ok ich war zwar nicht dort - aber ich nehm das mal an :-P