Ich bin heute am Essener Hauptbahnhof im Zeitschriftenladen über eine amerikanische Zeitung gestolpert: "3D World" - mit 20€ für mich heute zu teuer, aber die beiliegende CD ist nicht zu verachten:
Ich bin heute am Essener Hauptbahnhof im Zeitschriftenladen über eine amerikanische Zeitung gestolpert: "3D World" - mit 20€ für mich heute zu teuer, aber die beiliegende CD ist nicht zu verachten:
Ja irgendwie schon recht heftig die Zeitschrift für 20€
Kommt jetzt aber darauf an, ob es sich lohnt die Zeitschrift zu lesen. Ich werde mal hier in Freiburg auf die Suche danach gehen und wenn die In Essen am Bahnhof zu finden war, denn nehme ich auch stark an das ich die bei uns hier auch am Bahnhof im Kiosk finden werde.
Also, britisch - dann war sie nicht richtig eingeordnet. Ist aber immer noch da - und immer noch für mich zu teuer. Leider. Wenn ich mal wieder soviel verdiene, daß ich mir solche Zeitschriften im Abo leisten kann ... na, mal schau'n.
Eine Einzelheftbestellung im Internet kostet nur 13 Euro pro Heft, inkl. Porto und Versand. Auch wenn das Abo letztlich günstiger ist, wenn Du die Zeitschrift sowieso nicht regelmäßig kaufst, ist das nicht so viel Geld. Genau genommen ist das für eine ausländische Zeitschrift schweinebillig. Ich weiß aus Erfahrung auch, was man dafür am Kiosk blechen muß.
Auf den Heft-Cds ist ja teilweise Content für etliche hundert Dollar vorhanden, wenn Du nur das eine Mal Geld für das 3DWorld Mag ausgibst, ist das immer noch ein Riesenschnäppchen...
Es war der untere direkt am hinteren Eingang (Taxistand-Nähe)
Das sehnsüchtige "auf die Zeitung gucken" erlebe ich schon allmonatlich bei den ganzen tollen Kunstzeitschriften, die ich früher abonniert habe, mir aber seit 3 Jahren nicht mehr leisten kann. Es ist echt zum Schreien - da hat man 'nen tollen Job respektive ist freiberuflich da tätig, wo man immer arbeiten wollte - und kriegt trotzdem nicht genug zusammen, um sich über die dringend notwendigen Ausgaben hinaus noch was leisten zu können. Das nennen die Politiker dann Aufschwung.
Ansonsten schilderst Du den Grund, warum ich nie in die Selbstständigkeit wollte. Lieber über Kollegen und Chefs ärgern, aber wenigstens wissen was so rein kommt im Monat. Auch wen bei uns verkündet worden ist, das es keine Gehaltserhöhungen mehr gibt. Sowas gibt echt gute Stimmung.
Außerdem ist der Kampf um Aufträge ist überhaupt nicht mein Ding.
Bei uns sind die goldenen Zeiten auch noch nicht (wieder) angebrochen. Und so'n paar Wochen Krankengeld statt Gehalt zieht auch schön runter. Und gerade bei Zeitschriften kann man ganz schön Geld hinblättern.
Bin halt im September viel mit der Bahn nach Essen gefahren. Und gegen die Langeweile kauft man sich dann eine Zeitschrift, und die guten sind nicht billig. usw. und plötzlich klemmt es im Geldbeutel mächtig.
Die Selbständigkeit ist eher so en passant gekommen das Kunsthistorikerdasein ist leider nicht mit Stellen gepflastert (was ich vorher wußte), daß es aber soooo schwer sein würde, an eine Stelle ranzukommen, hätte ich mir bei Studienbeginn nicht träumen lassen. Trotzdem, wenn ich's mit dem Wissen von heute nochmal machen könnte, würde ich's wieder tun - nur mit ein paar Zusatzqualifikationen mehr und vor allem würde ich mich von der Schwarzmalerei anderer nicht nochmal abschrecken lassen, in die Richtung zu gehen, die ich intuitiv als richtig erkannt habe. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend. Wenn ich jetzt noch etwas mutiger werde, auch in Hinsicht auf meine künstlerischen Ambitionen, lassen sich meine Qualifikationen vielleicht doch noch in die monetärere Richtung quetschen
Ich weiß wovon Du redest.Meine Frau und ich waren auch Selbsständig..Wir hatten eine Glasveredelung.Glasgravur und Glasmalerei.Wir konnten uns auch nur so das notwendigste leisten,Miete,Strom u.s.w.laufen ja weiter.Jetzt hab ich einen Job der mich zwar anko.....aber ich kann mir auch wieder eine Zeitschrift leisten.Ich würde allerdings auch jederzeit wieder Selbständiger werden,man weiß wofür man Arbeitet.