je nach höhe des übertaktens, bringt es natürlich etwas für die schnelligkeit des renderns und anderes.
eins der wichtigstens sachen die du aber beachten musst, ist die temperatur und dein vorhandener lüfter. die temp musst du immer im auge behalten beim übertakten. ansonsten wird vielleicht ein besser lüfter von nöten sein. weiss nicht ob du da jetzt den standard intel lüfter drauf hast.
auch kommt es drauf an was du für ein board und ram hast, wie gut man dann mit den dingern übertakten kann.
ließ dich mal ein wenig durch diese seiten der HP HIER was man alle beachten muss usw.
Was das konkret bringt, müsstest du selbst benchen oder nach Benchmarks suchen. Es dürfte sich schon bemerkbar machen - aber viel dürftest du nicht erwarten können.
Bei deinem Beispiel hättest du 12% mehr Takt. Vielleicht hast du dann 7-10% mehr Realleistung davon. Im besten Fall dauert also ein Bild, was vorher 6 Stunden brauchte, nach'm Übertakten 5.4 Stunden, also 5 Stunden und 24 Minuten.
36 Minuten gespart bei so einer langen Zeit - dafür höhere Stromrechnung (ok, das kann man vielleicht vernachlässigen), aber du schwächst auch die Lebenserwartung deiner CPU, musst ggf. in bessere Kühlung investieren und hast gemeinhin ein größeres Risiko für Abstürze/Freezes.
Bei kürzeren Zeitspannen ist es noch viel irrelevanter - ob du jetzt 10 Minuten wartest oder 9 Minuten, macht das was aus?
Ganz abgesehen davon, dass bei der Aktion auch der Speicher noch mitspielen muss. (Sofern sich nichts grundlegendes in den letzten 2 Jahren geändert hat, was ich verpasst habe. :D)
Wenn du mich fragst, lohnt es sich für's Rendering in diesem kleinen Maße nicht. Und richtig heftiges Übertakten ist a) teuer wegen fetter Kühlung und b) noch viel riskanter für die Hardware.
Das Ganze ist nicht völlig ungefährlich. Neben einem instabilen System kann auch die Hardware beschädigt werden (Weil sie außerhalb ihrer Spezifikation betrieben wird.) Dabei ist meist nicht die CPU gefährdet sondern RAM, Chipsatz und Steckkarten da die in der Regel mit übertaktet werden. (Die CPU hat da meist einiges an Reserve um so etwas zu vertragen) Aber ob der Rest da mitmacht?
Prinzipiell ist es auf jeden Fall möglich. Aber du solltest dich da schon etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen und dir dann Zeit nehmen um dich langsam an das technisch Mögliche heranzutasten.
Ich hab eine AMD X2 5000+ "Black Edition" CPU und mit der ist das Übertakten natürlich sehr einfach. Mit Intel CPUs habe ich in dem Zusammenhang allerdings keine Erfahrung. - Ach ja - Viel Glück!
Nur mal so aus Interesse "Bringt beim Benchmark rendering ca. ne halbe minute" - Eine halbe Minute von wie viel Gesamtzeit?
Ich meine eine halbe Minute zu sparen bei einer Renderzeit von vorher 1 Minute ist schon ein gewaltiger Unterschied. Aber bei einer Gesamtzeit von 60 Minuten nur eine halbe Minute zu sparen hört sich dann schon nicht mehr so toll an. :D.
Der Zugewinn an Rechengeschwindigkeit ist nun wirklich keine Offenbarung. Du wärst nicht der erste der seine CPU über den Jordan schmeißt. Denn wie sieht es im Sommer bei lang andauernder Sonnenbestrahlung aus. In der Regel heizen sich auch die Wohnräume dann entsprechend auf. Wenn Deine CPU durchbrennt, geht das so schnell, da kannst Du nicht mehr reagieren. Es sei denn, Du hast eine Klimaanlage und kannst den Raum auf konstant 18° C halten.
Das was Du schreibst galt mal für die ersten Athlons aber doch nicht für die moderneren CPUs wie er eine hat. Die hatten damals eine extreme Abwärme und benötigten dementsprechend auch eine Kräftige und ununterbrochene Kühlung.
Wenn den modernen CPUs zu warm wird dann takten sie herunter oder schalten das System ab. (Power Down) - Letzteres ist zwar auch nicht spaßig, aber besser als eine abgebrannte CPU nebst Mainboard auf jeden Fall.
Dennoch, übertreiben sollte man es mit dem Übertakten sicherlich nicht, aber das hat ja eigentlich jeder hier schon geschrieben. Die Frage war eben die, in wie weit sich das Risiko "lohnt".
Bei Gamern kann ich den Urinstinkt zum Übertakten noch ansatzweise nachvollziehen. Jedes winzigste herausgekitzelte Frame mehr pro Sekunde könnte bei Actionspielen über Leben und Tod entscheiden, aber beim Rendern?
Ich meine, da läuft die CPU eh schon am Limit, CPU-Last quasi beinah 100%. Der Unsicherheitsfaktor einer Fehlfunktion durchs Übertakten steigt ins Galaktische. Aber im Verhältnis zu was? Du wirst Morgen bestimmt nicht sterben, Zeit hast du also mehr als genug. Die gewonnene Minute wird dein Leben in keinerlei Weise beeinflussen. Besser du strukturierst selbiges besser, um eine perfekte Synphonie zwischen deinem Leben und dem Renderprozess zu erschaffen. Ein zweiter Rechner, an dem du unabhängig vom stattfindenden Renderprozess weiterarbeiten kannst, wäre so eine Synphoniezutat.
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Ok, Durchbrennen wurde oft genannt, dazu ist schon mehr kriminelle Energie nötig, die meisst schon durchs BIOS verwehrt ist:
Verdopple deinen CPU Takt und zeig mir den Bootscreen - dafür gibts nen Gratisrender...
Bis es zum Heruntertakten oder völligen Abschalten kommt, "zickt" die CPU erst einmal wie ein pubertierendes Girly: Task lassen sich nicht modifizieren, "man" verrechnet sich etwas öfter (Division durch Null zb), manche Anwendungen (Rendern zb) stürzen etwas öfter ab als sonst, parity fehler, Fehler sekundärer Komponenten (durch das Anheben des Bustaktes) usw...
Original von Endoen Das was Du schreibst galt mal für die ersten Athlons aber doch nicht für die moderneren CPUs wie er eine hat. Die hatten damals eine extreme Abwärme und benötigten dementsprechend auch eine Kräftige und ununterbrochene Kühlung.
Nun ja, vor ca. 1 Jahr hab ich vor den "rauchenden Trümmern" einer durchgebrannten CPU gestanden. War ein Duron, die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr. Der damalige "Experte in Sachen Hardware" konnte den Vorfall auch nur mit einem Achselzucken und den Worten "Hätte eigentlich nicht passieren dürfen" kommentieren. Board und CPU waren Schrott, man wollte irgendeinem Action-Game etwas mehr Leben einhauchen. Was letztendlich jeder macht ist seine Sache, in 90 von 100 Fällen gehts ja auch gut und die Spätfolgen einer Übertaktung bekommen die meisten nicht mit, weil sie vorher auf ein schnelleres System umgestiegen sind.
Die Alten Durons und "Athleten" hatten auch den Überhitzungsschutz nicht, bzw. die Board waren zu langsam um dem gerecht zu werden. (Durchbrennen ohne Lüfter innerhalb von Sekunden)
Da gab es bei THG ein gaaaaanz tolles Video, wo man einem P IV den Lüfter und dann den Kühlkörper abgenommen - und dann beides wieder drauf gemacht hat. Kein Problem - einzig "Doom" lief sehr langsam und dann wieder schneller.
Das Gleiche mit einem Ahtlon: (Jetzt im Geiste die Saturn Werbung einblenden) "Buuum".
Aktuellen PC´s passiert das nicht (so) aber der Verschleiß durch Kriechströme ist hoher als normal.
Soll heißen: Nicht übertaktet macht ein aktueller Prozessor vielleicht 3-6 Jahre ohne Murren - mit Übertakten - je nach Überreizung ....?
Das gilt dann auch für die anderen Komponenten.
Ich kann das nur nachvollziehen wenn in einem Spiel ein paar Frames zum ruckelfreien Vergnügen fehlen - dito für HD Wiedergabe.
Dann sieht's natürlich gleich schon anders aus. Der absolute Wert ist zwar immer noch nicht so der Renner, find' ich. Aber wenn ich mich nicht verrechnet hab', hat das Teil 'nen Multi von 8, ergo hast du jetzt 2.8GHz und damit 5% mehr Takt?
Dass das so direkt in Leistung umgesetzt wird, hätte ich nicht erwartet.
Hm, bei Bryce & Co ist es ja, beim Rendern, letztlich vor allem die CPU die schuftet. Und bei den Bryce-Benchmarks hat man ja auch gesehen was eine Schnellere CPU für Auswirkungen hat.
Bei meiner CPU - AMD X2 5000+ Black Edition (d.h. offener Muliplikator) soll sich relativ gefahrlos auch mehr herausholen lassen. Bisher fehlte mir die Zeit mich näher damit zu befassen aber es gibt Berichte von Leuten die den von 2,6 GHz auf über 3.0 GHz gebracht haben. - Wie schon mal geschrieben ob und wann so etwas wirklich sinnvoll ist ... mal sehen.