Nix besonderes, ich mußte mich bloß einmal etwas abreagieren. Am vergangenen Freitag ist ein sehr guter Freund von mir mit gerade mal 54 Jahren an der heimtückischen Krankheit ALS gestorben. Man steht dieser Krankheit so absolut hilflos gegenüber.
ja, das ist allerübelst wenn man einfach zusehen muss. Ich kenne das sehr gut, vor einigen Jahren starb mein früherer Compagnon im Alter von 49 Jahren an Lungenkrebs - erst merkte man es gar nicht und dann ging es innerhalb weniger Wochen bergab... Da stellt sich einem unwillkürlich die "Sinn"-Frage. Da wird man sich gleich wieder bewusster, wie einzigartig doch das bischen Leben ist, das uns beseelt.
Hast Dich ja trotz Allem noch sehr ästhetisch-desolat abreagiert (Mann, der arme Käfer auch...).
spacebones: Da gebe ich Dir voll recht, wie nichtig werden so manche Probleme wenn man darüber nachdenkt. In den letzten Tagen wo es noch möglich war habe ich mit ihm über alles mögliche geredet. Nur das Thema Krankheit und Tod haben wir umgangen wie der Teufel das Weihwasser. Ich kann es immer noch nicht fassen das wir beide nie mehr zusammen sitzen können und eine dicke lange Zigarre in Rauch auflösen.
esha: Meine Stimmung im Moment ist schwer zu beschreiben, am ehesten seh ich mich als der hilflos auf dem Rücken liegende Käfer.