Interessante Diskussion! Vieles davon kann man aufs grafische Gestalten umlegen.
Was Musik angeht, mag ich am liebsten Renaissance bis frühes 20. Jahrhundert, mit einigen Ausnahmen (Wagner z. B. ist gar nicht mein Fall). Was bildende Kunst angeht, bin ich sehr stark beeinflusst von den sogenannten großen alten Meistern, mich faszinieren seit jeher die üppigen Faltenwürfe und dramatischen Gesten usw.
Das heißt jetzt nicht, dass ich nicht auch andere Sachen anhöre oder ansehe, aber oft tue ich mir schwer, einen Zugang zu finden, wenn mich etwas nicht besonders anspricht.
Mit gewissen Stilrichtungen kann ich weder in der Musik noch in der Malerei etwas anfangen, aber dazu kann ich nur sagen, dass es mir persönlich nicht gefällt, kann aber keine Aussagen über die Qualität eines Werkes machen. Wenn sich mir etwas so überhaupt nicht erschließt, erlaube ich mir kein Urteil darüber.
(Ups, zu früh gepostet, wollte noch etwas schreiben LOL)
Im Bereich der Computergrafik gibt es mehr oder weniger die gleichen Fragen wie in der Musik und vermutlich in der Kunst allgemein.
Wann ist ein Werk gut? Ich denke, da hat jeder Mensch seine eigenen Kriterien. Ich lebe von meinen 3D-Arbeiten, aber ich würde mich nicht als Künstlerin bezeichnen. Ich sehe mich eher als digitale Handwerkerin. 