Danke für deine Ausführungen zum Thema KI - insbesondere, was das "I" in KI betrifft.
Die KI ist ja letztlich ein Programm und das kann intelligent gemacht sein, hat aber selbst nicht die Eigenschaft intelligent zu sein, sondern präsentiert abhängig von seinen Algorithmen eben rein "mechanisch" Lösungen, die dem Menschen, der die Aufgabe stellt, mal weniger, mal mehr gelungen erscheinen. Die KI stellt aber einfach (abhängig von der Aufgabenstellung) Material zusammen und bewertet das Resultat dieser Zusammenstellung nicht. Das heisst, die Bewertung als misslungen oder (sehr) gelungen, als dumm oder intelligent, ist ein Akt des menschlichen Aufgabenstellers, der dann natürlich (je nachdem wie seine Intention von der KI erfüllt wurde) entsprechende positive oder negative Bewertungen hinsichtlich des Resultats vornimmt - Bewertungen des Resultats, die also nicht von der KI selbst stammen (sie führt lediglich mechanisch Prozeduren aus), sondern menschliche Zuschreibungen sind.
Da der Mensch prinzipiell dazu neigt, Dinge oder Sachverhalte hinsichtlich ihres positiven oder negativen Nutzens für ihn selbst zu bewerten, muss man sich also auch diesbezüglich vor Vermenschlichungen der Aktionen einer KI genauso hüten, wie zB auch im Hinblick auf naturhafte Ereignisse, die aufgrund bestimmter Konstellationen einfach passieren, aber per se weder gut noch schlecht, weder nützlich noch schädlich sind.
Als "intelligent" könnte man eine KI vielleicht dann bezeichnen, wenn sie selbst eine Bewertung ihrer Produktionen hinsichtlich der Aufgabenstellung vornehmen könnte und dann schlechte Lösungen zugunsten guter Lösungen verwerfen würde und im Hinblick auf die Aufgabenstellung an einer Optimierung der Resultate arbeiten würde. Letzteres sind aber genau die Tätigkeiten, die vorläufig noch der Mensch hinsichtlich der KI-Produktionen ausführt.