Sieht man eigentlich, wo der Übergang ist?
Ich denke es gibt keinen "Übergang" - genausowenig wie bei den Kipp- bzw. Vexierbildern.
Die räumliche Interpretation konstruiert immer ein Ganzes und ändert sich beim Auftreten neuer Sinnesdaten schlagartig, übergangslos. Mit "Interpretation" meine ich die Vorstellung der räumlichen Verhältnisse.
Denn wir rezipieren zwar die farblichen Daten, aber nicht den Raum, dh nicht die räumliche Anordnung der farblichen Daten; die Vorstellung (kognitive Konstruktion) der räumlichen Verhältnisse ist eine Zutat, ein Produkt unsrer Einbildungskraft, ist deshalb immer hypothetisch und kann u.U. aus diesem Grunde auch mächtig daneben gehen.
Wahrnehmungstäuschungen