Beiträge von interozitor

    Als Erstes: Glückwunsch und alle Achtung! Eine tolle Szene!


    Ich schließe mich Kushanku an: Wenn du den Schauplatz lebendiger gestalten willst, und das buchstäblich, sollten ein paar lebendige Wesen (= Menschen) hinzugefügt werden.


    Dein Werk spielt vorwiegend zu nachtschlafender Zeit. Da dürfte es reichen, zwei oder drei Exemplare der Gattung Homo sapiens einzufügen. Das langt ja fürs Nachtleben.


    Ob man das dann mit diesen Billboards macht oder ob du nicht doch besser Low-Poly-Menschen einfügst (damit der Schattenwurf aus jeder Perspektive korrekt ist), musst du selbst wissen.


    Da die Datei ohnehin wahrscheinlich aus Fantastillionen Polygonen besteht, machen ein paar niedrig aufgelöste Männikes den Speicherkohl wahrscheinlich auch nicht mehr fett. Ist aber nur meine Meinung.

    interozitor hat eine neue Datei hinzugefügt:

    Interozitor, warum läuft das nicht auf deinem PC? :nachdenklich:

    Wie ich oben bereits geschrieben habe: Unter Ventura (= macOS) läuft Sculptris nicht mehr. Das hat nichts mit dem Download zu tun.


    Aber dieses Zbrush-Mini taugt als Ersatz ganz gut. Manche Funktionen gefallen mir dort sogar besser (z. B. die eingebauten Optionen zum Modellieren von Krallen, Hörnern, Ohjren etc.).


    Ich vermisse nur die Möglichkeit, .obj-Dateien importieren zu können.

    Gestern hat sich der DHL-Bote einen Bruch gehoben und mir dieses Buch in die Hand gedrückt ;)


    Gefühlte zwanzig Kilo Einschüchterung pur.


    Leider läuft ja meine geliebte Cinema-4D-Version 15 unter Ventura nur noch »auf Zündung«.


    Aber 700 Flocken jährlich (!) für eine neue Version? Nö. Da findet die Liebe dann doch ihr Ende.


    Verfluchte, Hobbyuser verachtende Abo-Seuche!


    Gut, fuchse ich mich halt in Blender ein.


    Im Komposti-Alter noch etwas Neues zu lernen soll ja zudem die Gehirnzellen geschmeidig halten.


    Ich bin gespannt, was mich das Büchlein lehren wird ;)

    Wenn man mit Poser ein zip file installierst "File > Install from zip archive..." muss man vorher das zip file mit einem Inspektor anschauen. z.B. BetterZip.

    Danke für die Tipps.


    Aber genau das ist es ja: Ich erwarte von einem gekauften, professionellen Programm, dass man es herunterladen, installieren und ohne Probleme benutzen kann.


    Ist das zu viel verlangt?


    Dass man vorm Benutzen erst all diese Umwege in Kauf nehmen muss, um – mit viiiiiiel Glück – so eine Anwendung dann doch ans Laufen zu bekommen: Das ist ein Unding. Eine Zumutung. Eben Windows.


    Man wirft uns Macinanern ja gerne Überheblichkeit vor. Dummheit gar. Oder dass wir nur auf den äußeren Design-Schein achten würden.


    Aber mir als jahrelangem, überzeugten Mac-User geht es vor allem um die Philosophie, die hinter Apple-Computern und deren Anwendungen normalerweise steht: Sie laufen einfach. Ohne dass ich mir vorher noch all diese abstrusen Gedanken machen muss.


    Wenn ich es kompliziert statt einfach haben wollte, würde ich mir ja einen PC besorgen. Und mich mit der Redmonder Seuche herumschlagen.


    Genau diesen Horror will ich aber nicht.


    Ich will MIT einem Rechner arbeiten. Nicht DARAN.


    Ich will mit MIT einem Programm arbeiten. Und nicht ständig nur DARAN.


    Genau das war noch bei der Poser-Version 8 der Fall. Die hat man einfach installiert – fäddich. Auch die Programm-interne Bedienung ging traumhaft einfach.


    Zum Glück nutze ich Poser 11, wenn überhaupt, nur als Hilfsprogramm. Eben, um einige Figuren in Cinema und (vielleicht demnächst) in Blender zu importieren.


    Hätte ich geahnt, dass Poser 11 übelste Bananenware ist – ich hätte es niemals gekauft. Dann hätte ich mir eben weiterhin mit Make Human beholfen. Das kann zwar nicht so viel. Gibt es aber für lau. Und dem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul.

    "Mann, ist das Sch**** zu bedienen!" Zumindest für uns Mac Nutzer,

    Als Apfelkistennutzer kann ich dir nur beipflichten.


    Ach, was trauere ich meiner alten Poser-8-Version fürs MacOS nach! Die wurde auf einer DVD ausgeliefert und zuverlässig installiert. Ohne Fehl und Tadel.


    Leider war der Spaß zu Ende, als Flash aus dem MacOS verbannt wurde. Und heute würde diese 32-Bit-Anwendung ohnehin nicht mehr laufen.


    Aber saugut – das war sie.


    Daher habe ich mich entschlossen, mir Poser 11 zuzulegen. Als reine Downloadversion, logisch.


    Nun ja, das Programm läuft. Sogar noch unter Sequoia. Aber der Download des Contents hinterlässt ein einziges Kraut-und-Rüben-Chaos, das sich kaum nutzen lässt.


    Vielleicht bin ich aber einfach nur zu blöd, die Dateien richtig zu benennen und in den korrekten Ordner zu verschieben. Und zudem bin ich wohl von den 8er-DVD zu verwöhnt, die sich automatisch um die saubere Installation gekümmert hat.

    Die Alpha-Centauri-Landschaft ist dir gelungen. Glückwunsch!


    Dein Bild erinnert an das entsprechende Motiv von David Hardy. Ich hatte das Glück, mal kurzzeitig mit ihm in E-Mail-Kontakt zu stehen; leider ist das Ganze irgendwann versandet. (Wobei es mich mit Stolz erfüllt, dass so eine Legende überhaupt mal mit mir geredet hat.)


    Code
    https://www.selectivememorymag.com/wp-content/uploads/2018/10/David-Hardy-Proxima-Centauri-as-seen-from-a-nearby-rocky-world-1024x541.jpg

    also Du bist ein bissi spät dran denke ich.

    Also, ich spreche mal für alle, die noch nicht so lange dabei sind ...


    Die vorangegangenen Diskussionen hier rund um KI liefen wohl vor unserer Zeit.


    Ich kann aus den Reaktionen der letzten Tage (vor allem denen der Altvorderen) nur schließen, dass es rund um dieses Thema einiges an Knatsch gab.


    Ich finde die gültige Lösung gut: »Klassisches« 3D klar im Fokus (und auch als Einziges zugangsberechtigt für die Galerie); KI und andere Anwendungsgebiete in den Unterforen.

    Den meisten Leuten stoßen KI-Bilder vermutlich deshalb sauer auf, zumindest lese ich das so heraus, weil das Erstellen nicht über einen 3D-Editor erfolgt, sondern über einen Texteditor (was witzig ist, da ich am AMIGA einige meiner ersten Rendergrafiken mit Hilfe eines Programms erstellt habe, das ausschließlich einen Texteditor dafür genutzt hat. DAS lasse ich also als Argument nicht durchgehen.

    Die Zeiten habe ich noch gut in Erinnerung.


    Das zweite 3D-Programm, das ich – kurz! – auf dem Mac genutzt habe, hieß »POV Ray«. Das war vom PC-Original mit Ach und Krach auf den Mac portiert worden und wurde entsprechend DOSenlastig bedient: nur mit Texteingaben.


    Öde.


    Dem ging aber bei mir die Erfahrung mit »Swivel 3D« voraus. Und das wurde schon in den Achtzigern so angenehm bedient, wie man mit Cinema 4D, Blender & Co. heute umgeht. Also weitgehend händisch mit der Maus.


    Es gibt also durchaus auch die nichttextbasierten Wurzeln im 3D-Bereich.


    https://www.macintoshrepository.org/1496-swivel-3d


    Dass KI-Werke im 3D-Board an Bedeutung gewinnen, sehe ich nicht. Ebenso denke ich nicht, dass sie das »landläufig echte« 3D verdrängen. Nicht hier, jedenfalls.


    Für mich steht KI überwiegend für KI-tsch: austauschbar, stillos, ohne eigenständige Handschrift oder gar individuelle Schöpfungshöhe (wie denn auch?). Ausnahmen bestätigen diese Regel natürlich.


    Vor allem stört mich an KI-Bildern die Entfremdung vom Schaffensprozess und dem Ergebnis: Beim klassischen 3D hängt man sich voll rein – mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger. Aber in jedem Fall steckt eine Menge von einem selbst in jedem Bild. Dieses befriedigende Gefühl habe ich bei KI nicht.


    Zum Brainstormen ist KI ganz nützlich. Das war's dann aber auch.

    Danke für die Einblicke!


    Alt – das ist nicht automatisch schlecht.


    Bis vor einem Jahr habe ich noch als Zweitrechner einen zehn Jahre alten Mac Mini betrieben. Den hatte ich gebraucht erworben; bei einem Refurbed Shop im Internet. War günstig und dennoch mit mega-fairen 36 Monaten Garantie verbunden.


    Diesen Kauf habe ich niemals bereut.


    Klar: Was das Tempo angeht, konnte das Kerlchen mit den heutigen Rechnern nicht mithalten. Und da auf Betriebssystemebene bei High Sierra Schluss war, guckte ich zudem beim Websurfen öfters in die Röhre.


    Aber im Gegenzug kam dieser Zwerg sogar problemlos mit der 2024-Version von Eon Vue klar. Und natürlich erst recht mit meiner alten R15-Version von Cinema 4D.


    Liebend gern hätte ich ihn neben meinem Mac Studio als Zweitrechner behalten. Aber dann hätte ich einen zweiten Monitor auf meinem verengten Schreibtisch platzieren müssen und dazu auch noch eine zusätzliche Tastatur. Das war mir dann doch zu viel.


    Also habe ich ihn schweren Herzens auf eBay verkauft, und er hat rasch einen Abnehmer gefunden.


    Es muss wirklich nicht immer die neueste Hardware sein, wenn man Freude an seinem Schaffen haben will.


    Zumindest nicht, wenn man mit seinen Renderings nicht sein täglich Brot verdienen muss, sondern das als Hobby macht (wie wahrscheinlich die meisten hier).