Beiträge von huwakschatra

    Das klingt mir sehr nach einem Beleuchtungsproblem: möglicherweise verursachen Lichtreflexe auf den Pailletten Streulicht, welches die ansonsten scharfen Konturen überstrahlt.

    Was sind das denn für "Blitzköpfe" und wie groß sind die Softboxen?

    "Anfassen und verschieben":

    z.B. in "Ansicht von oben" gehen, Kamera auswählen und mit Mauszeiger verschieben,


    oder aus Main-Camera-Ansicht:

    Kamera auswählen und mit den Dolly-Reglern spielen,


    Sowas steht übrigens auch im Handbuch..

    Bei der erneuten Installation einer älteren DAZ-Figur bin ich auf folgendes Problem gestoßen:


    DAZ-Content muß häufig mit einem Installationsprogramm installiert werden, das - zumindest in früheren Jahren - für eine 32-bit-Umgebung konzipiert war. Diese Install-Software wird auf künftigen Mac-Betriebssystemen nicht mehr laufen!


    Die derzeit aktuellen Mac-Systeme High Sierra und Mojawe geben beim Start eines solchen Installprogramms zwar einen Warnhinweis aus, können aber noch damit arbeiten. Mojawe soll allerdings definitiv das letzte Mac OS sein, auf dem 32-bit-Programme noch lauffähig sind.


    Wer also sicher sein will, daß er auch künftig noch seinen älteren DAZ-Content bei Bedarf erneut installieren kann, sollte beizeiten Vorsorge treffen. Ob DAZ sich die Mühe machen wird, diese alten Install-Apps aus Vor-Genesis-Zeiten durch aktuelle zu ersetzen, weiß ich nicht.


    ein angemessenes Wochenende wünscht

    huwakschatra

    Der große Vorteil von RAW-Dateien ist, daß man jederzeit den Originalzustand wieder herstellen kann. Das betrifft nicht nur Helligkeits- und Kontraständerungen, sondern sogar kleinere Retuschen und Entzerrungen ( z. B. von Gebäuden ). Alle Änderungen am RAW sind eigentlich nur Arbeitsanweisungen für die Konvertierung in ein anderes Format, das Original bleibt also stets erhalten.


    JPEG ist wegen der verlustbehafteten Komprimierung eigentlich kein Format, das sich für die Bildbearbeitung eignet; es sollte stets nur am Ende der Bearbeitung Verwendung finden und ( nach meiner Meinung ) auch dann nur, wenn man Speicherplatz sparen muß.

    In jedem Fenster der Poser-Arbeitsoberfläche gibt es rechts oben ein unüberbietbar winziges Icon, das man sehr leicht übersehen kann, auch weil es farblich nicht von der Umgebung abgesetzt ist. Wenn man da mit dem Mauszeiger raufklickt, erscheinen im Aufklappmenü die Begriffe "docked" und floating".


    Ich habe mich auch längere Zeit mit der Fensteranordnung gequält, bevor ich das entdeckt habe.

    In allen betroffenen Fenstern "float" ( und nichts anderes ) markieren, die Fenster nach eigenem Geschmack anordnen und skalieren und diesen Zustand in den Preferences als "Set preferred scene" markieren. Wenn du dann noch in den Prefs "Launch to preferred scene" aktikvierst, wird jedes neue Dokument mit dieser Anordnung geöffnet werden.

    @ 3dfan: Hilft mir leider nicht weiter, lediglich in der Erkenntnis, daß meine Vue-Version nicht mit Spec-Maps kann. :(


    @ SIG: dieses Modul habe ich leider nicht.



    Ich will eine Wand teilweise mit Fliesen besetzen und die sollen natürlich zumindest glänzen oder noch besser: reflektieren, der Rest der Wand aber nicht.
    Das kann ich natürlich auch hinkriegen, indem ich den gefliesten Teil der Wand als separates Objekt mit abweichenden Materialeinstellungen in die Szene einfüge, aber eine Specularity-Map wäre da sicher die schnellere und elegantere Lösung.

    Hallo Vue-Experten,


    ich suche gerade in Vue Esprit 2014 eine Möglichkeit, Specularity-Maps ( wie ich sie aus Poser kenne ) einzusetzen, werde aber weder im Material-Editor noch in der deutschsprachigen Anleitung fündig. Muß ich mich damit abfinden, daß Vue nicht mit Spec-Maps umgehen kann?

    Angesichts der Größe dieser AM-Insel dürften sich die zu erwartenden Erlebnisse auf "kribbelige" Abenteuer mit Ameisen und Sandflöhen beschränken. Also bastele dir schon mal 'ne schöne Hauttextur mit hübschen roten Pickeln und allerliebsten eiternden Geschwüren. Der zu findende Schatz sollte dann eine Kiste mit den unterschiedlichsten Antibiotika sein, und natürlich mit einem Mikroskop zur Bestimmung der lästigen Erreger; denn wenn dein Held das falsche Medikament nimmt, ist natürlich Schluß mit lustig - - - und damit ist auch mein Stichwort gefallen: mal ehrlich, die wirklichen Gefahren lauern doch in dem, was wir leicht übersehen, im winzig Kleinen. Und die Auseinandersetzung mit Flöhen, Bakterien und Würmern unter der Haut wäre doch eine schicke gestalterische Herausforderung, große Monster kann schließlich jeder. ;)

    Ich will das mal zu einem ( vorläufigen? ) Abschluß bringen. Gleich vorweg: eine befriedigende Lösung habe ich nicht gefunden, mir bestätigte sich vielmehr eshas Ansicht, daß Vue die Feinheit der Haare nicht hinkriegt.


    Das Problem zeigt sich ja deutlich in den Beispielbildern zu meinem ersten Posting: während in Poser die einzelnen Haare zu den Spitzen hin immer dünner werden und zunehmend ins Nichts bzw. Unsichtbare übergehen, bleiben sie in Vue vergleichsweise dick und weisen ein scharfes Ende auf.


    Die Grobheit der Haare in Vue nimmt mit der Renderauflösung ab: je höher die Bildauflösung, desto feiner die Haare. Sobald aber die Figur statt als formatfüllendes Portrait wesentlich kleiner ins Bild gestellt wird, geht dieser Gewinn wieder verloren. Will man das durch noch höhere Renderauflösung ausgleichen, gerät man schnell in Dimensionen, bei denen auch gut ausgetattete Computer schon mal in die Knie gehen können.


    Die Struwwelpeterfrisur meiner Beispielbilder läßt die Haarspitzen sich gut gegen den Hintergrund abheben und offenbart so ganz brutal die Schwächen in Vue. Andere Frisuren sind da sicher leichter zu handhaben, und so kann es je nach Ambitionen und Bildaufbau durchaus angebracht sein, mit dynamischem Haar in Vue zu arbeiten. Dafür gebe ich mal ein paar Erfahrungswerte zum Besten:


    Da die einzelnen Haare in Vue wesentlich dicker wiedergegeben werden als in Poser, sollten sie in Poser auch dünner eingestellt werden. Mit den Werten 0,5 für die Haarwurzeln und 0,1 für die Spitzen konnte ich mich anfreunden. Da nun aber der Haarwuchs insgesamt zu dünn in Vue erscheint, muß die Haardichte in Poser erhöht werden. Hier ist Probieren angesagt, man sollte aber nicht zu zaghaft vorgehen: 3-fache Dichte ist für den Anfang ein brauchbarer Wert. Letztendlich ist die erforderliche Haardichte auch abhängig von Frisur, Licht und Abbildungsgröße.


    Ein zweites Problem hat Vue mit den Glanzeinstellungen, die trotz der Importoption „mit Poser Shader Tree rendern“ drastisch reduziert werden müssen. Im Poser-Shader für dynamisches Haar geht das nur über die Einstellung der Specularity-Farbe, deren Helligkeitswerte nur unwesentlich über denen für die Haarspitzen liegen sollten. Wenn das nicht reicht, so kann man im Vue-Materialeditor die Werte für „globale Glanzpunktintensität“


    und „globale Glanzpunktgröße“ reduzieren. Auch hier ist herzhaftes Zupacken angesagt, ausufernde Zaghaftigkeit führt zu Verdruß.


    Es mag Konstellationen geben, in denen man seine Bildidee nur mit dynamischem Haar realisieren kann, bei mir war‘s ein Bart für eine Poser-Figur, für den ich sonst sicherlich sehr lange hätte im Web suchen müssen. Solange solche speziellen Bedingungen nicht vorliegen, werde ich es mir aber künftig verkneifen, mit dynamischem Haar in Vue zu arbeiten, die erreichbaren Ergebnisse rechtfertigen den Aufwand nicht.

    Das Portraitformat in Verbindung mit dieser ( Un- ) frisur habe ich hier zur Demonstration genutzt, weil sich damit das Problem besonders deutlich zeigen läßt. Aktuell geht es mir um eine andere Figur, aber ich möchte natürlich auch herausfinden, ob sich dyn. Poser-Haar überhaupt zufriedenstellend in Vue darstellen läßt.


    Ich bin gestern im Web auf ein paar Lösungsstrategien gestoßen, die ich in den nächsten Tagen mal erkunden will. Ein erster Versuch gestern war von nur sehr mäßigem Erfolg. Sollte ich eine brauchbare Lösung finden, werde ich darüber berichten.

    Vielen Dank für das rege Echo; leider hatte ich bisher noch keinen Erfolg.


    @ esha: Die Feinheit der Haare, so habe ich inzwischen herausgefunden, hängt in Vue offenbar von der Renderauflösung ab. Ich habe zwischenzeitlich den Kopf noch mal mit deutlich höherer Auflösung ( 2000 x 2000 pixel ) gerendert und das Ergebnis zeigte deutlich dünnere Haare. Leider aber wirkt nun auch der Haarbewuchs insgesamt dünner, so daß die Dame aussieht, als litte sie unter krankhaftem Haarausfall. Sowohl dies als auch der Umstand, daß überall dort, wo an den einzelnen Haaren scharfe Winkel auftauchen eigentlich sanft gerundete Locken zu sehen sein sollten, macht auf mich den Eindruck, als seien hier nur die sogenannten Führungshaare aus Poser importiert worden, nicht aber der in Poser als Population bezeichnete finale Haarbewuchs.
    Und leider sehr lästig: die 2000er Auflösung rendert Poser in ca. einer Minute,, Vue braucht dafür ( in einer sonst leeren Szene ) 1 Stunde 15 Minuten.


    @ spacebones und SIG: Die reduzierte Reliefumsetzung zeigte leider keine sichtbare Wirkung in den Haaren.


    @ SIG: Daß „Quaternion Interpolation“ nur für Animationen Bedeutung hat, wußte ich noch nicht, danke für den Hinweis.
    „Unscharfe Transparenz“ ist bei mir inaktiv und läßt sich nicht verstellen. Der Tip klingt mir auch so, als gingest du vom Vorhandensein einer Transparenzmap aus ( berichtige mich bitte, wenn ich mich irre ), die es aber nicht gibt. Auch deinen Hinweis, daß „manche“ Haare nicht vuekompatibel seien habe ich noch nicht verstanden; meines Wissens gibt es doch in Poser nur eine Sorte von dynamischem Haar.


    Ich hänge mal den 2k-Render mit ran, vielleicht hat ja jemand bei diesem Anblick noch eine weitere Idee.

    O ja, dieser Line Dance ähnelt der Animation wirklich sehr. Und auch hierbei schert sich niemand um die obligatorischen vier Takte. Die Richtungsänderungen der Tänzer finden vielmehr mitten im dritten und manchmanl zu Beginn des vierten Takts statt. Das ist "außergewöhnlich", wer denkt sich sowas aus?


    @ Trialar:
    Mit "alles draufhauen" wäre ich vorsichtig. Wenn du die Animation synchron zur Musik halten möchtest, mußt du das Tempo der Bewegungen exakt auszählen, z. B. mit einem Metronom.

    Ich gehe nicht davon aus, daß den Tanzbewegungen eine echte Musik zugrunde liegt. Die Bewegungen folgen zwar einem konstanten mittelschnellen Tempo von ca. 130 bis 140 bpm; wenn man aber davon ausgeht, daß die Richtungsänderungen der Figur nach einer Sequenz von jeweils vier Takten erfolgen sollten, so läßt sich dieser Tanz weder einem 3/4-Takt noch einem 4/4-Takt zuordnen, ich konnte da jedenfalls kein regelmäßiges Schema erkennen.