Beiträge von huwakschatra

    Durch einfaches Entfärben einen Eindruck erzielen zu wollen, der einem klassischen, auf panchromatischen Filmmaterial aufgenommenen Schwaz-Weiß-Bild ähnelt, dürfte schwer fallen, da der s/w-Film die Farben in sehr unterschiedliche Helligkeitsstufen umgesetzt hat. Blau wurde z. B. deutlich zu hell wiedergegeben und grün zu dunkel, was bei Landschaftsaufnahmen zu unschönen Ergebnissen führte. Mit farbigen Aufnehmefiltern konnte man aber solchen Effekten entgegen steuern.


    Photoshop bietet übrigens die s/w-Umsetzung analog zu panchromatischem Film an. Man kann dabei klassische Farbfilter für s/w-Fotografie simulieren oder die Farbhelligkeiten nach eigenem Gusto steuern.

    @ Ehliasys:
    Dann verfügst du glücklicherweise über zwei Programme, die mit exakt gleichen Maßen arbeiten. In solchem Luxus schwelge ich nicht. Wenn ich meine ca. 1,85 m großen Poser- oder auch DAZ-Männer nach Vue exportiere und sie dort in ein Haus scheuchen will, knallen sie mit dem Kopf stets gegen den oberen Balken der 2-m-Tür. Ich hatte schon einige Beschwerden und die haben sogar schon mit der Gewerkschaft gedroht . Ich habe deshalb angeboten, sie beim Import nach Vue zu verkleinern und das nehmen sie nun - wenn auch murrend - hin.


    Mit der Meßlatte von Kyotaro habe ich ja nun in Poser ein Vergleichsobjekt, aber es ist schon sehr umständlich, alles erst mal auf Prozente umrechnen zu müssen um präzise und nach Wunsch skalieren zu können.

    @ Lessa:
    Ja, so kenne und schätze ich das auch aus Vue. In Poser konnte ich so was aber noch nicht finden. Wenn ich einen Würfel aus der Poser-Lib lade, muß ich ihn so nehmen, wie er in der Library deponiert wurde. Ich kann ihn zwar nach dem Laden skalieren, aber leider nur nach prozentualen Werten. Wenn ich ihn dann auf z.B. 350 % gebracht habe, weiß ich immer noch nicht, wie groß er ist, sofern ich kein Vergleichsobjekt mit feststehenden Maßen habe, wie Ehliasys es geschildert hat.
    Das ist leider lästig und ein echtes Manko in Poser. :(

    @ 3dfan:
    Von einem/einer gewissen Kyotaro gibt es für Figuren eine Meßlatte; die ist zwar wohl für Poser konzipiert, sollte aber auch in DS funktionieren. Ich habe die Meßlatte mal als Freeware gefunden, weiß aber nicht mehr wo, vermutlich bei Share CG oder Renderosity.


    @ Ehliasys:
    Woher weißt du denn, daß dein Würfel 1 m groß ist? Ich habe bisher in Poser noch keine Möglichkeit gefunden, die exakten Maße einer Figur oder eines Props festzustellen.

    Zitat

    ... und Vue mag das komprimierte Format nicht. Versuch's mal unkomprimiert (.PZ3)


    Ich fürchte, das wird das Problem nicht lösen. Zumindest die neueren Vue-Versionen sollten mit pzz-Dateien ebenso klar kommen wie mit pz3-Dateien, und für Vue 2014 trifft das auch zu.



    Zitat

    alles kann als .obj abespeichert werden und dann nach Vue importiert werden. Texturen müssen noch nachgearbeitet werden (Highlight, Relief usw.)


    Gerade das soll ja mit dem 3D-Import-Modul von Vue vereinfacht werden - und tut es ja auch, da schließe ich mich dem Hinweis von spaebones an.


    Serapine:
    Bekommst du eine Fehlermeldung - und wenn ja, was sagt sie denn?

    Ich habe wegen dieses Problems vor einigen Monaten den Vue-Support bemüht. Meine Konstellation: Poser 9 und 10 sowie Vue Esprit 2014 unter MacOS 10.6.8. . Am Ende habe ich mir damit geholfen, mit der älteren SDK Aug. 2012 zu importieren. Zwar lassen sich damit die neueren Poser-10-Figuren nur fehlerhaft und unbrauchbar importieren ( erscheinen in Vue als Klötzchen-Figuren ohne Textur ), aber da ich vorwiegend mit den Poser G2-Figuren und den DAZ-Figuren der 4. Generation arbeite, ist das für mich kein Drama. Der Import aus P10 funktioniert auch nur dann, wenn ich zugleich auch Poser 9 installiert habe; liegt vielleicht daran, daß meine 10er Version ein Upgrade aus 9 ist.


    Der Vue-Support gestaltete sich sehr zähflüssig: kommuniziert wird schriftlich und 'ne Antwort auf meine Problemschilderungen erhielt ich stets erst am folgenden Tag, so daß sich das Ganze eine Woche lang hinzog. Positiv war, daß sich nach zwei Tagen ein deutschsprachiger Support-Mitarbeiter einschaltete, was mir die Kommunikation sehr erleichterte. Alle Hinweise, die ich vom Support bekam, erwiesen sich aber letztlich als planloses Herumraten und führten zu keiner Problemlösung. So bekam ich gleich zu Anfang den Tip, stets nur die neueste Poser-SDK zu verwenden, was sich aber schließlich als falsch herausstellte.
    Serapine: falls du dich auch an den Vue-Support wendest, berichte doch mal, wie es gelaufen ist.

    @ alwin biddle:


    Sorry, ich hätte wohl deutlich machen sollen, daß sich meine Ausführungen auf das erste Posting in diesem Thread beziehen. Da es vom Frager bislang noch kein Feedback gab, nahm ich an, daß sein/ihr Problem noch nicht abschließend geklärt sei, daher mein Ausflug zum Mac.


    Gruß
    huwakschatra

    Für gewöhnlich fragt Poser dich bei der Installation, ob du das Programm für dich allein oder auch für andere Benutzer deines Mac einrichten willst. Je nach deiner Antwort findest du danach entweder in deinem eigenen Benutzerordner oder in "Benutzer / für alle Benutzer" einen Ordner mit der Bezeichnung "Poser xx Content", der wiederum eine Runtime inklusive Library enthält. Dort sollte auch dein Content sein. Evtl. mußt du diese Runtime in der Libraries-Palette des Programms erst noch auswählen.


    Was zwingend in die Runtime des Poser-Programmordners gehört, hat esha bereits beschrieben. Zumindest in den nicht-pro-Versionen von Poser kannst du deinen Content aber in jeder beliebigen Runtime ablegen, die Runtime muß nur in der Libs-Palette ausgewählt sein.

    Ich habe im vergangenen Jahr mit Vue Esprit angefangen ( 3D-Import - vor allem von Poser-Figuren - und keine Einschränkung der Rendergröße waren für mich unabdingbar ). Das Eco-System habe ich auch gleich mitgekauft; ich kann mir nicht recht vorstellen, daß Vue ohne Eco-System Sinn macht. Kürzlich habe ich noch den Eco-Painter erworben und bin erst mal zufrieden, ich werde vorerst sicher keine weiteren Module benötigen.


    Insgesamt komme ich mit Vue gut klar, das Handling gefällt mir besser als das von Bryce. Ich rate aber auch dazu erst mal mit der kostenlosen Pioneer-Version rumzumachen und dann zu entscheiden, welche Module benötigt werden. Es gibt übrigens auch eine kostenlose PLE-Version von Vue-Infinite, die sämtliche Module enthält. Damit kannst du im Vergleich zu Pioneer gut testen, was mit den Modulen machbar ist.


    Gruß
    huwakscahtra

    Geht's um Poser? Da jedenfalls hast du in der Parameterpalette Regler für die Leuchtdistanz. Das ergibt allerdings keine abrupten Übergänge, entspricht eher dem natürlichen Lichtabfall bei zunehmender Entfernung zwischen Licht und Objekt.

    Um das zu vermeiden, muss ein Mittel- oder besser Großformatobjektiv verwendet werden.

    Nicht unbedingt: das FD-Objektiv verfügt ja über einen Bildkreis, der eigentlich für das APS-Format überdimensioniert ist und damit gibt es Spielraum für Verstellungen, der Ansatz von djblueprint ist also durchaus korrekt. Es muß jetzt nur ausgetestet werden, wieviel Verschwenkung praktikbel ist, im Beispielbild war's einfach nur zuviel des Guten.

    Wie Trialar schon schrieb, sagt "15000 Pixel" allein nicht viel aus. Wenn du das Bild nicht posten kannst, könntest du es aber beschreiben: hat es ein klassisches Seitenverhältnis von 4:3 oder 3:2 oder ist es vielleicht ein 360°-Panoramabild?


    Während die meisten Digitalbilder die Helligkeitswerte der einzelnen Farbkanäle mit 8 bit pro Pixel beschreiben, arbeiten HDRI-Bilder mit wesentlich höheren Werten. Falls C4D ( ich kenne dieses Programm nicht ) so ein Bild wieder auf 8 bit/Pixel runterrechnet, könnte es zu einer pixeligen Struktur kommen, denn es würden dabei ja mehrere sehr feine Helligkeitsabstufungen auf jeweils einen deutlich gröberen Wert zusammengefaßt werden. Was man dann dort sieht sind nicht wirklich einzelne Bildpunkte sondern Blöcke von vielen Pixeln mit gleichem Farb- und Helligkeitswert. Falls hier das Problem liegt, hilft eigentlich nur Runterrechnen auf 8 bit je Kanal im Bildbearbeitungsprogramm - in der Hoffnung, daß es da besser funktioniert als in der 3D-Software.

    Den Himmel für Backgroundzwecke mit einer 300-mm-Röhre ( und das auch noch bezogen auf Kleinbild- oder gar APS-Format ) zu fotografieren ist ja ein eher exotisches Unterfangen. Die Breite der Verwendungsmöglichkeiten solcher Backgrounds dürfte der Enge der Bildausschnitte entsprechen.

    Noch'n Nachtrag: wer die schicken Vue-Zusatzmodule ( die in Pioneer ja nicht enthalten sind ) ausprobieren möchte, kann sich die ebenfalls kostenlose PLE-Version runterladen; guckst du hier:
    http://www.e-onsoftware.com/try/vue_2014_ple/


    Ich habe vor ein paar Wochen auf die gleiche Weise mit Vue begonnen, wie das in diesem Thread von anderen Teilnehmern geraten wurde: erst mal ein paar Tage mit Pioneer rumgemacht und dann Vue Esprit plus eco-System gekauft. Weil ich jetzt vielleicht auch noch das Eco Painter Modul erwerben will, habe ich mir die PLE-Version geladen, damit ich dieses Modul erst mal in Ruhe ausprobieren kann.

    Auch wenn's der Anbieter anders darstellt sollte man Pioneer eher als Trial-Version ansehen. Die Möglichkeiten sind stark eingeschränkt. Schau dir bei cornucopia mal die Beschreibungen der vielen Zusatzmodule zu Vue an, dann weißt du, was Pioneer alles nicht kann. Dafür aber haste in jedem Render ein ganz wunderbares und unübersehbares Vue-Logo ;) .

    Worin konkret besteht nun der Unterschied zwischen Shadern und Texturen?

    Eine Textur ist die Darstellung einer Oberfläche in ihrer Struktur und Farbe, eigentlich ein übergeordneter Begriff. In der Praxis ist aber damit häufig eine Bilddatei gemeint, die auf die Oberfläche der Geometrie projiziert wird.


    Shader sind softwaremäßige Berechnungen von Oberflächenstrukturen und -farben, gewissermaßen virtuelle Simulationen von Oberflächen. Du kennst so was sicher aus Bryce: viele der Landschaftsstrukturen kommen gänzlich ohne Fototexturen aus, wirken dennoch aber - solange man nicht zu nah ran geht - ganz ansehnlich.


    In Poser und DS wird die Haut menschlicher Figuren zusätzlich zu den fotobasierten Texturen gerne durch solche softwarebasierten Shader unterstzützt: den Glanz der Haut kann man mit einer fotografischen Specularmap darstellen oder nur mithilfe der Software simulieren - oder aber auch mit einer Simulation von beidem.

    @ spacebones:
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Ich lag ja dann mit meiner anfänglichen Abneigung, diese Pflanzen unter anderem Namen als „vob“ zu speichern, gar nicht so falsch. Indes habe ich jetzt auch gesehen, daß sich die Dateigröße dieser Objekte nach dem eneuten Speichern nur unwesentlich ändert, vielleicht auch nur weil ich nicht komprimiert habe. Sie lassen sich jedenfalls problemlos im eco-System nutzen und so kann ich mit dem Ergebnis dieses Threads vollauf zufrieden sein.


    Danke noch mal allen, die hier mitgemischt haben.


    Gruß


    huwakschatra

    Daher sind meine Figuren meist eher dünn. Ist aber Geschmackssache, in einem Bild kann man machen, was einem gefällt,

    So isses, jedes Bild ist stets nur eine ganz persönliche Interpretation dessen, was für die Wirklichkeit gehalten wird, das kann noch nicht mal die Fotografie anders leisten. Und das ist auch gut so, denn was kann einem Bild besseres passieren, als daß der Autor es schafft, seine persönliche Sicht der Welt für Andere erfahrbar zu machen?


    Erst gestern habe ich bei einem Museumsbesuch darüber gestaunt, wie schmächtig der Heilige Georg ( Beruf: Drachentöter ) im 11. Jahrhundert dargestellt wurde. Würde sich heute Hollywood dessen Geschichte annehmen, so müßte wohl wenigstens noch mal ein ehemaliger Gouverneur von Kalifornien ran. Das zeigt, daß auch die Vorstellung von körperlicher Stärke dem Zeitgeschmack unterworfen ist. Und was der Zeitgeist darf, ist der persönlichen Vorstellung allemal erlaubt.

    Ich muß mich korrigieren: bisher hatte ich ( = Vue-Neuling ) angenommen, daß ich nur Pflanzenobjekte im veg-Format auch für das Eco-System nutzen könnte, nicht aber solche im vob-Format. Inzwischen habe ich aber herausgefunden, daß dem nicht so ist: auch vob-Pflanzen lassen sich mit dem Eco-System nutzen. Insoweit hat mir SIG's Rat doch erst mal weitergeholfen. Danke noch mal, SIG.


    @ mermaid:
    Den Ordner "! neu" hatte ich mir erstellt, um dort neu erworbene Objekte ( bisher nur Freebies ) zu sammeln und zu testen; danach habe ich sie dann auf andere Ordner mit aussagekräftigeren Bezeichnungen verteilt. Andere Objekte wurden wurden dort auch korrekt angezeigt, so daß mir der Ordnername nicht das Problem zu sein scheint. Ich habe es deinem Rat folgend noch mal mit einem anderen Ordnernamen probiert, aber ohne Erfolg.


    Das Problem scheint mir in der veg-Datei zu liegen, wie ja auch das in meinem 3. Bild gezeigte Ergebnis andeutet; allerdings ist mir diese Datei zu kryptisch aufgebaut, als daß ich mich da wirklich rantraue.
    - - -
    Mit dem Tip von SIG habe ich erst mal eine praktikable Lösung. Übrig bleibt indes, daß ich nicht weiß, weshalb manche Pflanzen im veg-Format angeboten werden, andere aber im vob-Format. Isses für die Arbeit an einer Szene völlig wurscht, welches Format ich benutze oder gibt es da Tücken, auf die man als Anfänger nicht so schnell stößt? Ich habe schon versucht etwas über das Dateisystem von Vue zu erfahren, bin aber weder bei eon selbst noch über Google fündig geworden.

    am einfachsten wäre es jede Pflanze zu laden und dann mit deiner eigenen Beschreibung neu zu speichern.

    Ja, etwas in dieser Art hatte ich mir auch erhofft. Geht bei mir aber leider nicht, da ein Pflanzeneditor nicht Teil von Vue Esprit ist. Das erneute Speichern habe ich auch übers Menü "Datei - Objekt speichern" versucht, aber da kann ich nur als "vob"-Datei speichern und leider nicht als "veg"-Datei.
    Dennoch danke für den Tip.

    Hallo Community,


    ich habe mir von Cornucopia3D ein Gratis - Pflanzenpaket ( Realms Art Forest Plants ) heruntergeladen. Das Paket enthält 4 verschiedene Pflanzen und ist als Werbung / Anreißer für ein wesentlich umfangreicheres Paket gedacht. So weit, so gut.


    Während im Dateiverzeichnis meiner Festplatte die Namen der 4 „.veg“-Dateien ihren Inhalt verständlich wiedergeben ( siehe Bild 1 ), ist dies in der Vue-Library leider nicht der Fall ( Bild 2 :( hier wird für alle vier Objekte der gleiche völlig falsche Name und der gleiche unzutreffende Kommentar angegeben.


    Mein Versuch, in der .veg-Datei mit einem Text-Editor die „Eanglish Oak, Winter“ durch „Waldfarn“ zu ersetzen, scheiterte kläglich ( siehe Bild 3 :( statt der von mir eingegebenen deutschen Bezeichnung erscheint jetzt in der Library zwar immerhin der korrekte Original-Name inklusive passendem Kommentar in englischer Sprache, aber der Thumbnail fehlt und der Versuch das Objekt in die Szene zu laden wird von Vue mit der gehässigen Bemerkung kommentiert, daß es die Datei nicht lesen könne.


    Kennt jemand eine ( auch für Nicht-Informatiker praktikable ) Lösung, die korrekten Objekt-Namen in der Vue-Library anzuzeigen?


    Gruß
    huwakschatra

    deshalb habe ich den zeichenstift genommen und die Shift-Taste gedrückt. Mit dem Ergebnis dass die Linien nur senk- oder waagerecht waren.


    Nicht mit Shift-Taste ziehen, sondern: mit Bleistift Anfangspunkt setzen, Maustaste loslassen, Fadenkreuz über Endpunkt setzen, Shift-Taste drücken und halten, auf Endpunkt klicken. Voilà, eine gerade Linie in jeder beliebigen Richtung, funktioniert auch mit anderen Zeichenwerkzeugen.