Gestern einige Stunden an einem Bild gearbeitet in der Auflösung 1024 x 768 mit Bryce 6.1. Dann kam das berüchtigte Fehlerfenster und Bryce schloß sich.
Nachdem ich Bryce neu geöffnet hatte und die vorher gespeicherte Datei laden wollte - also eine gespeicherte Datei vor dem Crash - kam immer wieder das Fehlerfenster. Nix geht mehr
Die br6 - Datei ist 1,99 GB groß
Wo liegen die Grenzen bei Bryce, welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?
Auweia, du Ärmster! Das glaube ich, dass du frustriert bist *tröst*
Die Auflösung ist in Bryce völlig egal, die kommt sowieso erst beim Rendern zum Tragen. Wichtig für Bryce ist die Anzahl der Polygone und die Größe und Menge der Bild-Texturen (weil alle Bilddateien, die als Textur verwendet werden, in der Datei mitgespeichert werden). Wenn die Datei zu groß wird, kann Bryce einfach nicht mehr. Fast 2GB sind wirklich sehr viel. Mein Bryce verträgt keine Dateien über 600 MB. Seltsam ist allerdings, dass sich die vorher gespeicherte Szene nicht mehr öffnen lässt. Vielleicht hilft ein Windows-Neustart?
Überlege dir einmal, ob du nicht ein paar Dinge in deiner Szene vereinfachen könntest. Z.B. Bildflächen statt komplexer Objekte für den Hintergrund einsetzen, Texturdateien verkleinern usw.
Manchmal teile ich das Bild auch in Stücke, z.B. in rechts, Mitte, links. Dann lösche ich alles, was außerhalb meines Bildausschnittes ist, weg, rendere den 1. Teil. Dasselbe für die anderen Teile, und dann die gerenderten Bilder in Postwork zusammensetzen. Man muss aber mitdenken: Objekte, die zwar außerhalb des Bildausschnittes sind, aber einen Schatten oder eine Reflexion im Bildausschnitt verursachen, müssen natürlich stehenbleiben
Eine Projektdatei mit knapp 2 Gigas ... is nich dein Ernst, oder? Würde mich jetzt brennend interessieren, was auf dem Bild alles drauf war! Selbst wenn ich ein Brycebild bis zum Kragen mit Grünzeugs vollstopfe, schaffe ich nicht mehr als 500 MB.
Tja, welche Datenmengen Bryce verknusen kann, liegt an der Kapazität deines Rechners. Schätzungsweise hast du ihm mit diesem 2-Giga-Brocken um einiges zuviel zugemutet, so daß da jetzt nur noch die weiße Flagge kommt *g*. Ich habe leider keine Ahnung, wieviele Ressourcen nötig sind, um ein File von dieser Größe zu bearbeiten.
mit dem Gedanken ein Bild in kleinere Teile zu zerlegen und sie später zusammenzubauen habe ich auch schon gespielt aber dafür reicht es bei mir noch lange nicht
Um das zu bewerkstelligen sind wohl noch einige Monate wenn nicht Jahre nötig.
ich kann mir das auch nicht erklären aber es ist so! Grünzeug hatte ich noch nicht mal eingesetzt, ich war ca. bei der 1. Hälfte des Bildes angelangt....
Ich habe mal eine Vorstudie ca. 1 Stunde vor dem Crash angehängt.
Das Einzige was diesmal anders war, ist der Umstand das ich eigene hochauflösende Texturen verwendet habe die ich aus meiner Zeit als Mapper noch zu tausende habe und die ich nun geziehlt nach und nach einsetzten wollte.
Doch daran drüfte es doch kaum gelegen haben
Fest steht für mich das ich meinen Speicher von 1,5 GB verdoppeln werde aber das kann noch etwas dauern
Aber ich bin ja verbissen und fange jetzt von vorne an das gleiche Bild zu gestalten - mal sehen wer länger durchhält, der Rechner oder ich
Diese Szene darf nie und nimmer so groß werden! Da ist ja noch fast nichts drauf. Es muss wohl wirklich an den Texturen liegen. Reduzier die Auflösung; besonders für die Objekte weiter hinten brauchst du wirklich keine hochauflösenden Texturen. Außerdem geht das Rendern dann auch schneller
also hab grad mal eine bryceszene mit vielen sachen volgestopft und bin bei einer dateigrösse von 2,2gig angekommen, rendert zur zeit noch und musste feststellen das kene robleme auftraten weder beim speichern noch im handling von modellen,verschieben und skalieren mein ich. denke mal das liegt am system und hautsächlich am speicher.
Womit stopft ihr bloß eure Szenen voll, damit ihr auf derartige Größen kommt??? Ist mir echt ein Rätsel!
Jopeku, Esha hat völlig Recht, auf deinem Bild ist nicht viel drauf und das, was da ist, ist speichermäßig eher harmlos. Es muß dann wohl an deinen Spezialtexturen liegen, in welchem Format und in welcher Größe liegen die vor? Oder hast du einen Rechner, der noch mit Briketts läuft ;)?
Also ich habe mal versucht dem Problem auf den Grund zu gehen.
Es stimmt diese Studie von der das Bild stammt, ist noch ziemlich leer und kann nicht unebdingt die Ursache für diese Dateigröße sein auch wenn ich natürlich zwischenzeitlich weitergearbeitet hatte.
Bevor der Crash kam, hatte ich ein größeres Objekt importiert und danach wie gewohnt gespeichert.
Während des Speichervorganges kam "Out of Memory" und danach dieses berühmte Fehlerfenster dem dann immer ein Schließen von Bryce folgt.
Meine Vermutung ist, daß innerhalb des nicht abgeschloßenen Speichervorganges, Windows die Datei selbst abgeschlossen und ihr einen falschen Wert zugewiesen hat. Die Vermutung daher weil 1,99 GB ein etwas zu "runder" Wert ist. Doch wie gesagt nur eine Vermutung.
Inzwischen habe ich sie auch gelöscht und neu begonnen. In der Phase jetzt - also so in etwa wie zum Zeitpunkt der Studie - hat die Projektdatei eine Größe von rund 180 Mb was ich für normal halte.
@lule
Bin mir auch sicher das es sich bei mir um ein Speicherproblem handelt und werde wohl nicht drumrumkommen hier zu investieren
lach, nee also Briketts braucht er nicht mehr Von den 3 Rechner die bei mir im Netzwerk rumhängen ist er der stärkste wenn auch nicht der neuste. Doch wer kann schon von sich behaupten einen "neuen" Rechner zu haben. Kurz nach dem Kauf ist jeder PC doch schon eine Altlast
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Sobald das Bild nochmals fertig werden sollte in der geplanten Form werde ich hier einmal die Größe und die Anzahl der Objekte und Polygone angeben.
Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, speichere ich ab und an nach größeren Änderungen die Datei unter neuem Namen ab. Datei-1, Datei-2, Datei-3... Kannst dann von vorne beginnend Datei-1... wieder löschen, wenn Du sicher bist, dass die letzten beiden laufen.