Das blaue Flackern

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 3.029 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. April 2003 um 08:05) ist von PYGMALION.

  • Tjo, ich weiß ja nicht, wens interessiert, bzw. wer sich noch an meine Bilder : "Das blaue Flackern", und "Glasstadt" erinnert.
    Für die, denen es zu mühevoll war, oder sich nicht trauten mir eine Mail zu schicken, bezüglich der Kurzgeschichte, die aber die Geschichte dennoch lesen wollten, hab ich jetzt eine Gelegenheit geschaffen.
    Und zwar habe ich die Kurzgeschichte auf meine Homepage gestellt - somit kann jeder, der mal Muße hat, die Geschichte zu meinen zwei Bildern zu lesen, eben die Geschichte lesen (uj, was für eine Satzstellung *g* wenn das mal nicht eine schlechte Reklame für die Geschichte ist *g*)

    Der direkte Link zum blauen Flackern ist hier :

    Link zum blauen Flackern

    Wer will, kann mir hier, oder aber in einer PM, oder in einer Mail, seine Meinung zu der Geschichte sagen.
    Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Geschichte in diesem Thread durchdiskutiert wäre...
    Hoffe, daß ist djblueprint dann nicht zu offtopic ;)

    Hoffe denen, die sich für die Geschichte interessieren, gefällt auch die html-Seite, die ich dafür kreiert habe ;)

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Ich habe zwar bisher "nur" 4 Seiten gelesen, weil ich eigentlich ein unglaublicher Lesemuffel bin, aber und das soll jetzt ein Kompliment sein, ich hätte diese Geschichte, die Schreibweise und den Aufbau des Spannungsbogens bisher nie und nimmer Pygmalion zugeordnet!

    Also ich bleibe am Ball und auch wenn die Story so komplex ist, daß eine Kritik von mir "nur" über die Gesamte Story insgesamt zu erwarten ist, wirst Du Sie hier öffentlich bekommen.

    VG

  • Pygmalion, bis Seite 6 bin ich aktuell schon mal gekommen. Sollte es mir vielleicht ausdrucken. Am PC viel Text durchlesen ist nicht wirklich was für mich.
    Ich hab so ein paar Formulierungen mal ein wenig geändert. Wie besprochen die Stellen, an denen mein Lesefluß durch die Formulierung ins Stocken geriet. Aber bevor ich Dir das schicke, würde ich mir den Rest gern auch noch durchlesen.
    Ich find die Geschichte bisher nicht schlecht. Ein wenig im Tagebuchstil geschrieben. Aber ich würd schon gern wissen, wie es weitergeht (hab heut nur noch ein paar andere Kleinigkeiten zu tun ;D ). Ist schon interessant gemacht.
    Werde morgen weiterlesen.
    Auch von mir wirst Du eine inhaltliche (und natürlich subjektive) Bewertung erst bekommen wenn ich die Geschichte durchgelesen habe.

    Gruß,
    Kerish

    Don't find fault, find a remedy; anybody can complain

    (Henry Ford)

  • @ Dire-Wolf...
    Vielen Dank für das Kompliment. *g* Ich weiß es sehr zu schätzen. Vor allem, wenn ich mir vergegenwärtige, wie wenig Spannungsbogen ich in den ersten 4 Seiten aufgebaut habe ;) - in den ersten Seiten ging es mir schließlich viel mehr darum, die Charakteren authentisch zu machen - damit die spätere Geschichte/Handlung an sich, glaubhaft und nachvollziehbar wirkt. Dadurch meinte ich, könnte ich dem Leser die Geschichte viel näher heranbringen, als wenn ich nur oberflächlich die Charakteren benutzt hätte, wie Marionetten.
    Dennoch gabs auch zu den Charakteren schon Kritiken.
    Kritiken anderer zur Geschichte will ich eher dann posten (falls es interessiert), wenn du und Kerish die Geschichte durchhabt ;)

    @ Kerish...
    Jetzt wo du es sagst, erscheint mir meine Geschichte auch etwas im Tagebuchstil. Das mag vielleicht daher rühren, daß ich eine zeitlang ein Tagebuch führte. Würde es eigentlich noch immer tun - wieso ich es nicht mehr tue, ist eine andere Geschichte...
    Aber es kann schon sein, daß ich dadurch unbewußt einige Ausdrucksformen benutze, die eben für einen geübten Leser gleich entlarvbar sind.
    Du sagtest in einer PM auch, die Geschichte (einige Passagen) wäre nicht falsch formuliert - nur anders. Hmm - wenn du jedoch Vorschläge dazu postest, müßtest du ja davon ausgehen, daß die Vorschläge besser sind, als die bisherigen Formulierungen - insofern wären die bisherigen Formulierungen zumindest weniger gut.


    Auf jeden Fall bin ich schon auf euer entgültiges Urteil gespannt.
    Da die Story ja auch an einem Contest teilnimmt, hab ich in dem dortigen Forum ebenfalls den Link gepostet zur Geschichte. Gibt nämlich viele Lese-Besessene dort ;)
    Ganz vorsichtige Pläne vom Contest-Veranstalter sprechen auch davon, die besten Geschichten in gebundener Buchform rauszubringen. Vielleicht würde da dann auch ein Verlag zuschnappen... Aber das bewegt sich noch auf hypothetischem Boden ;) - dennoch eine nette Perspektive *g* da könnt ich gleich ein Titelbild für das Buch entwerfen (logisch das sich das blaue-Flackern-Bild nicht verwenden ließe, weil in dem Buch schließlich nicht nur meine Story drin wäre (falls meine überhaupt von der Jury unter die Besten kommt).

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    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Hi Pygmalion,

    Tagebuchstil ist doch durchaus eine gängige Variante. War nur ne Feststellung. Is mir halt aufgefallen. Aber das ist keine Wertung. Da die Geschichte in der Ich-Form erzählt ist, ist das ja auch durchaus ok so.
    Versteh das nicht falsch mit den Formulierungen. Ich hätte die Geschichte wahrscheinlich schon anders geschrieben. Einfach weil ich einen anderen Stil pflege (wie man so schön sagt). Aber es ist Deine Story. Wenn ich etwas ändere, dann sind das die Stellen, an denen ich wirklich überlegen muß, was Du damit sagen willst. Also wo ich wegen dieser Überlegungen erst einmal nicht weiterlesen kann.

    Ein extremes Beispiel war folgender Satz:

    Zitat

    'Durch die automatische Stabilisation wird sie Belastungen bekommen, falls der Schub nicht stark genug mehr ist.'


    Ich will jetzt nicht die gesamte Passage aufführen - ich hatte den Satz jedenfalls nur schwer verstehen können - gerade nicht im Zusammenhang mit den vorhergehenden Text.
    Was ich daraus gemacht hatte:
    Durch die automatische Stabilisation wird sie zu großen Belastungen ausgesetzt, falls der Schub nicht mehr stark genug ist (oder nicht mehr ausreicht).
    Wobei ich es aus dem Zusammenhang eher anders verstanden hatte. Nämlich so:
    'Falls der Schub zu stark ist wird sie durch die automatische Stabilisation zu großen Belastungen ausgesetzt'.
    Tja - und derartige Grübeleien reißen mich nun mal aus dem Lesefluß.
    Wenn Du Dir jetzt mal die Länge dieses Postings anschaust wirst Du vielleicht nachvollziehen können, warum ich das nicht alles posten will sondern Dir lieber z.B. per Mail zukommen lasse. :D
    Ich meld mich, wenn ich soweit bin.
    Gruß und schönes Wochenende,
    Kerish

    Don't find fault, find a remedy; anybody can complain

    (Henry Ford)

  • Lieber Kerish,
    Ich fasste es auch nicht als negatives auf, das du meintest, es sei in Tagebuchform geschrieben. Ich fasste es eher für eine neutrale Feststellung auf.

    Den Satz, den du zitiert hast (welcher von Cer, dem Klackon ist) ist wirklich etwas holprig. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Passage etwas schneller geschrieben - war mehr im Schreibfluß gefangen - wollte unwillkürlich die Einleitung schneller hinter mir haben - wodurch ich aber nicht weniger, sondern schneller schrieb, was dann solche Ausgeburten hervorholte. Ich habe die Geschichte danach ja mehrmals durchgekämt - einiges scheint mir auch so entgangen zu sein.
    So wie du jedoch den Satz "verbessert" hast, hätte ich es sicher nicht gemacht. Er klingt zu fachmännisch - nicht lebendig. Du mußt wissen, daß, als dieser Satz gesprochen wurde, große Hektik im gesamten Schiff herrschte. Nojo, und eine kleine Ausrede zusätzlich ist es auch, daß Cer ja kein Mensch ist - und da kann er eben manchmal auf seine Universitäts-Germanistik vergessen - vor allem wenn er hektisch und schnell sprechen will und muß. *g*
    Da mich der Satz im Nachhinein nun auch stört, hätte ich ihn, um die Aussage meines vorigen Absatzes, dieses Posts zu bewahren, folgendermaßen, umgekrempelt :

    "Durch die automatische Stabilisation wird sie Belastungen bekommen, falls der Schub nicht mehr stark genug ist."

    Mit einer solchen Umformulierung bin ich zufrieden - werds vielleicht sogar ändern auf der Seite.

    Weiters würde mich aber interessieren, wie lesbar optisch diejenige Seite ist. Ich habe den Link gestern auch ins Forum des Contests gegeben (haben auch einige andere Forenteilnehmer so gemacht) - aber mich dünkt nun, daß optisch die Seite etwas zu grell ist. Also weiße kleine Schrift auf schwarzem Hintergrund. Der Übergang hätte vielleicht etwas sanfter sein können : Mittelgraue und etwas größere Schrift ? Nojo, das sind halt so die Sachen, über die ich mir noch Gedanken gemacht habe...

    Kerish, natürlich kannst dein Urteil auch per Mail zukommen lassen - auch wenn ich die Vorzüge der Mail, gegenüber einem Posting nicht verstehe. Ich mein, die Schreibarbeit ist dieselbe *g* - ausserdem spricht ja auch nichts dagegen, mal längere Postings zu schreiben *g* - ich mein, ich bin ja das beste Beispiel dafür *g* 12000 Zeichen sollte man auch nutzen - hehehehehe
    So - aber letztendlich überlaß ichs natürlich dir, was dir lieber ist ;) soll ja auch so sein ;)

    Danke für die Aufführung deines Beispiels - leider fallen mir persönlich solche Sätze nicht auf - weil ich, als ich sie schrieb, ja nicht ins Schleudern geraten bin. Im übrigen sind derartige Sätze nicht soo wichtig für das Verständnis der Geschichte, sodaß an sich über sie hinweg gelesen werden kann, ohne das man was großes verpasst - ok, man weiß eigentlich selten im voraus welche Sätze elementar für die Geschichte sind/werden. Ok, 1:0 für dich *gg*
    Nojo, trotzdem hab ich den Gewinn, daß ich über meine Schreibfehler nun besser bescheid weiß, und sie daher das nächste mal besser zu verhindern weiß ;) Danke !

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    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Moin Pyg,

    ist normal, daß dem Autor gewisse stilistische Details oder 'formale Fehler' nicht auffallen. Kenn ich aus dem beruflichen Alltag. Bei uns werden Berichte vor Veröffentlichung immer noch von Kollegen gegengelesen. Meist finden sich ein paar Details in denen derjenige, der im Thema steckt, einfach zu selbstverständlich damit umgegangen ist und Teile seines Wissens um die Materie vorausgesetzt hat. :]  
    Ansonsten werd ich dieser Tage erst weiterlesen. War bis gestern stark mit Homepagegestaltung beschäftigt. Aber nu is das Thema erstmal wieder abgeschlossen.
    Gruß und schöne Woche,
    Kerish

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    (Henry Ford)

  • Lieber Kerish, und all die anderen...

    Ich habe mir auch überlegt, daß stilistische "Fehler" nicht immer ein Nachteil einer Geschichte sein muß. Kann es sein, daß durch stilistische Eigenheiten der Geschichte eine Art Fingerabdruck des Autors aufgedrückt wird ? Eine Art Originalität ?
    Das sterile Perfektion störend, bedrückend, ja beängstigend wirken kann, wurde im Grunde gerade durch den Werdegang der Computerkunst deutlich.
    Man sähe sich den Anfang an - zurückversetzt in die 80er-Jahre. Alles auf dem Gebiet der Computer (vor allem die Software) steckte in den Kinderschuhen.
    Tron ist ein gutes Beispiel, mit welchen fast schon kindischen Effekten Perfektion suggeriert werden wollte. Es kamen die ersten Raytracer- und Renderprogramme raus. Dort konnte man ja ach-so-schön spiegelnde Kugeln machen - ja es gab bei teurer Software sogar schon Flächenschatten, mit dementsprechend realistischem Licht.
    Als dann aber die ersten Visualisierungen der Realität gefertigt wurden, kam man auf die erste Hürde : die Unvollkommenheit der Realität auf ein Computerprogramm übertragen. Das war fast unmöglich - deswegen bedient man sich angesichts realistischer Texturen meistens noch immer Phototexturen, und nicht errechneten Texturen.

    Ein Computerspezialist, der Anfang der neunziger Jahre in einem Institut arbeitete, welche eine virtuell realistische Naturlandschaft simulieren wollte, meinte einmal :
    "Ich ging einmal in einen Park, und begann die Formen der Natur zu bewundern, und fragte sie : wie hat sie dieses Wunder zustande gebracht ?" - denn er steckte gerade in dem Problem, natürlich aussehende Bäume zu realisieren (heute ist das mit bestimmten Pflanzenprogrammen kein Problem mehr).
    Wenn man sich aber die Realität vergegenwärtigt, wird einem deutlich, daß sie gerade durch ihre Unvollkommenheit vollkommen wirkt. Es wäre wohl in der Tat so, das eine perfekte Welt uns als Illusion - und unwirklich erscheinen würde.
    Dabei läßt sich natürlich auch Matrix zitieren, als der Agent sagte, sie hätten schon einmal eine perfekte Welt für den Menschen erschaffen - aber die Menschen haben sie nicht anerkannt. Die Menschen brauchen also das Unvollkommene, um es als real anerkennen zu können. Quasi das man die Unterschiede eben braucht, um sich in einer Welt zurechtfinden zu können - um sich selbst mit seinem Bewußtsein und Gedanken positionieren/orientieren zu können.

    Und dahin geht meine Überlegung, ob es vielleicht gut wäre, die Geschichte stilistisch fehlerhaft zu halten - da sie damit weniger steril vielleicht erscheint.
    Im Grunde ist es ja auch so, daß es hier nicht um einen Zeitungsbericht geht, oder einen Text, in einem Magazin. Diese müssen so steril verfasst sein, daß keiner sie mißverstehen kann. Allerdings haben sie dann auch nicht mehr den Reiz des Unvollkommenen. Der ganze Zauber des menschlichen ist weg - und den Zeitungsbericht hätte praktisch auch ein Roboter schreiben können, der mit künstlicher Intelligenz dazu getrimmt worden ist.

    Vielleicht liege ich mit meiner Überlegung aber auch ganz falsch. Ist nur so eine Überlegung eben von mir.

    Ich bin schon sehr gespannt, was Dire-Wolf, und du Kerish zur Geschichte sagen, wenn ihr sie gelesen habt...

    Währenddessen laufen zwei weitere Diskussionen zu der Geschichte schon....
    Eine ist im Forum des Storycontest-Betreibers.

    Der Link dazu ist :

    Moo3-Forumseite zu 'Das blaue Flackern'

    Die andere Seite ist direkt auf der Moo3-Seite, wo in den News bis zum Veröffentlichen des Juryurteils, regelmäßig auch die Stories veröffentlicht werden.

    Der direkte Link zu dieser News ist :

    News-Thread zur Story 'Das blaue Flackern'

    Die News selbst, von der dann auch meine Geschichte gelesen werden kann, aber auch andere Geschichten, bzw. ihre Statements verfolgt werden können, sind über den Link :

    News-Seite von Moo3

    zu finden.
    Dort befindet sich eben auch der vorvorig genannte Link zum Newsthread meiner Geschichte. Wird wohl noch eine kleine Zeitlang also auf der News-Hauptseite sein, bevor sie durch andere News runtergedrückt wird, und dann nur mehr durch das Newsarchiv zu finden ist.

    Ich finde es interessant, wie da so viele Meinungen auf einen Haufen zusammenkommen. Vor allem kann ich da eben bei jedem Statement , mit dem Wissen der Statements,wie es bei anderen Lesern ankam; wie sie es interpretierten, usw., antworten. Und das habe ich auch schon ;)

    Vielleicht ists für den ein oder anderen von euch auch interessant, wie meine Story bei anderen ankommt - bzw. welche Diskussionen darüber entstanden und entstehen. Dabei habe ich auch schon Meinungen von einigen Lesern hier (einschließlich dir, Kerish), in meine Antworten einfließen lassen.
    So vereinen sich Meinungen, und tauschen sich Interpretationen und Gedanken aus. Ich halte das für einen sehr spannenden und interessanten Vorgang.

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Was mich erstaunt hat war, dass Dan so schnell zu Voltu-Luk vorgelassen wurde. Ich hätte mir ein wenig da mehr Beratung seitens der auf dem Planet Lebenden Rasse versprochen.
    Die Technik des "Bücher"lesens ist aber wohl mal revolutionär :top:
    Gefallen hat mir, dass Einzelheiten wie die Beschreibung der Charaktere nicht oberflächlich abgehandelt wurden, sondern sich eher im Verlauf der Geschichte entwickelt haben. Das könnte aber noch ein Stück mehr der Fall sein.
    Negativ ist aus meinen Augen insbesondere ~ das erste Fünftel der Geschichte (also vom Anfang bis nicht ganz zur Hälfte der ersten Seite ;-)), da musst Du irgendwie einen schlechten Tag gehabt haben. Immer wiederkehrende Formulierungen wie "... ging" "ich machte dann dies und das" Erwecken beim Leser den Eindruck, einen Groschenroman zu lesen. IMHO ;)
    Danach hast Du dich aber wahrscheinlich eingeschrieben gehabt und viele Formulierungen(insbesondere Satzbeginne) kommen nicht mehr so gehäuft vor sondern werden durch alternative Varianten ersetzt. Da macht auch das Lesen wieder Spass *g*
    Alles in allem hat mir die Geschichte gefallen, Respekt dafür!:top:²
    Das Einzige was ich nicht verstanden habe war, worin zum Schluss der Vorteil der Manipulation des Zeitanomalie-Sensors für Jane/Dan bestand. Sicher, ein Leben auf dem Planeten können sie sich aufgrund der Fremdartigkeit nicht vorstellen, doch ist der jetzige Zustand doch auch nicht gerade befriedigend. Gibt es denn die Menschheit dann überhaupt noch? Wohin soll das Schiff mit all seinen Besatzungsmitgliedern jetzt fliegen? Oder liegt da ein Denkfehler vor? Vom Alter her kommen sie sich dadurch ja auch nicht näher...

    Gruss - 3dc.

  • Lieber 3dcrew...
    Danke, daß du dir auch mal meine Geschichte durchgelesen hast.
    Das das erste Fünftel unglücklich geschrieben wird - ist mir nicht aufgefallen - wird aber wohl stimmen. Find ich eigenartig, weil ich ja schon die ganze Geschichte praktisch im Kopf hatte - ausser den Vultu-Lok-Teil.
    Da war Beratung weniger erforderlich. Die Emoni waren ja schon viele Millionen Jahre von einem staatlichem System getrennt. Gesetze, Verwaltung, usw. obliegen am ehesten Vultu-Lok. Dieser hatte diese Aufgabe schließlich auch vollständig erfüllen müssen als er noch Gefängniswärter spielen mußte. Das es trotzdem Bezirksverwalter gibt, ist eher eine Art Ehrerweisung Vultu-Lok gegenüber, das man ihm Arbeit abnimmt, obwohl es nicht einmal so erforderlich wäre. Dementsprechend hat die Meinung eines Emoni auch keinen wirklichen Stellenwert. Vultu-Lok wußte sicher bescheid, daß die Eurynome zu der Emoni-Welt vorgedrungen war - und er wußte daher sicher auch schnell, ob er gewähren würde, sie zu sich zu lassen. Hätte da das höchste "Tier" in der Glasstadt gesagt : "Ne, du hast keinen Zutritt", doch Vultu-Lok hätte sie sehen wollen, dann hätte das Wort des hohen Tiers nix genutzt.
    Die Aufgaben sind also eher aus eigener Berufung gemacht - weniger weil die Emoni es müssen. Legt einer sein Amt ab - beschließt sich zu Faulenzen, passiert auch nichts schlimmes.
    In einem Forum, dessen Link ich oben auch anführte, bin ich mehr auf Vultu-Lok eingegangen. Also soziologischer. Dabei habe ich versucht keine willkürlicher "Nach-Zurechtbiegungen" auf die Beine zu stellen, sondern zwangsläufige Ergebnisse versucht zu erschließen, von einer Welt, die künstlich, und perfekt ist, und nochdazu von einem hochentwickeltem Computerwesen diktiert wird.

    Ganz so nebenbei hielt ich die Technik des Bücherlesens leider nicht für sooo revolutionär. Erstens überlegte ich mir, daß durch diese Methode kaum wirklich nebensächliche Aufzeichnungen möglich sind - andererseits : wozu braucht man nebensächliche Aufzeichnungen ? Gibt ja schließlich nichts mehr zu lernen, oder zu erforschen, in dieser in sich abgeschlossenen künstlichen Welt.
    Andererseits beschreibt Herbert W. Franke in seinem Buch "Orchideenkäfig" ein ähnliches Prinzip : dort hatte der Hauptdarsteller eine Art Tonband in ein Gerät gesteckt, dann ein Helm aufgesetzt, und sich auf ein Motorradähnliches Gefährt gesetzt - zugleich erschienen ihm Aufzeichnungen, als wäre er dort anwesend.
    Nun gut - in meiner Story ist das glaub ich hübscher beschrieben.
    Aber auch der Film "Strange Days" geht da ähnliche Wege, wo auf einer einfachen Minidisc, Erinnerungen gespeichert, und wiedergeben werden können.
    Also ich hab gewissermaßen nichts neues geschaffen - nur ein wenig exotischer gemacht - und ich glaub auch, etwas praktischer. Trotzdem ändert es daran nichts, daß die Idee eben nicht mehr revolutionär ist, denk ich.

    Achja - ich habe natürlich auch in der Schule gelernt, daß man für ein und dieselbe Sache, in mehreren Sätzen nicht das gleiche Wort verwenden soll. Ich meine auch, daß mein Wortschatz groß genug ist, daß ich bei einigen Teilen der Story nicht darauf angewiesen wäre, einige Wörter öfter hintereinander zu benutzen. Ich habe es an einigen Stellen also absichtlich gemacht - damit die etwas lumpige Art von Dan besser zum Ausdruck kommt.
    Dennoch, bleibts wie es ist : ich bin mir im klaren, daß die Geschichte leider wirklich paar grammatikalische, stilistische und rechtschreib"technische" Fehler hat.

    Nun, du hast auf jeden Fall mal das gewissermaßen offene Ende von "Das blaue Flackern" erfasst, 3dcrew.
    Es steht an sich wirklich nicht fest, wie Dan auf die Manipulation des Sensors durch Jane reagieren wird. Ob er Janes Lösung gutheißt, oder ob er sich mit dem Gedanken schon angefreundet hat, daß es mit Jane nichts werden kann. Tja - und hier setzt im Grunde ja die Fortsetzung : "Das Ungewisse" an ;)
    Werd ich dir auch schicken können, wenn du willst.
    Ich meine auch, daß ich die Fortsetzung, dank der vielen Kritiken, gewissenhafter und besser schreiben kann.

    Im übrigen ist es so, daß den meisten Lesern die Tiefe der Charakteren gar nicht aufgefallen ist. Du bist irgendwie der erste 3dcrew. Die meisten finden nämlich die erste Hälfte der Story langweilig, obwohl ich sie wichtig hielt, damit die Charakteren eben Tiefe erhalten, und nachvollziehbar, bzw. authentisch werden. Diese Arbeit war in "Das Ungewisse" zum Glück nicht mehr erforderlich. Einige Leser stören sich an zu ausgearbeiteten Charakteren eben. Den Standpunkt kann ich auch verstehen. Manchen ist die bloße Handlung wichtiger, als die Authenzität der Handlung.

    Wie dem auch sei - dein letzter Absatz hat keinen Denkfehler - kannst beruhigt sein. Alles haargenau so, wie ich es erhofft habe, bei dem Leser meiner Story - also das ihm diese Gedanken aufkommen. Eigentlich hoffte ich auch,durch die vielen Freiräume innerhalb der Geschichte, dem Leser genug Mut auch gegeben zu haben, daß er viele der Fragen die sich am Ende aufwerfen, er selbst wagt, zu beantworten. Wenn er es soweit schafft, daß ihm diese Fragen hochkommen, dann heißt es im Grunde schon, daß er genug Konzentration für die Story gewidmet hat - und das er daher getrost Interpretationen anlegen kann, die nicht geschichte-abwegig wären.
    Aber wie gesagt - für die, die es verstanden haben, aber dennoch nicht wagen, zuviel Interpretationen vom Ende zu machen, werd ich ja "Das Ungewisse" schreiben.
    Es ist wie gesagt ja schon in Arbeit - und bin sogar gerade schon beim "Finale", derjenigen Story.
    Die Fragen, die nicht beantwortet werden können, die du aber auch aufgeworfen hast, werden in "Das Ungewisse" aber beantwortet *gg*

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • So - jetzt antworte ich mir mal selber *g*.
    Nun, die Siegerkührung zum Storycontest, wo "Das blaue Flackern" teilgenommen hat, ist abgeschlossen.
    Meine Story fiel aus dem Rennen, weil es zuwenig mit dem Spiel "Master of Orion" zu tun hatte (wovon die Seite, die den Storycontest ins Leben rief, handelte). "Aus dem Rennen" heißt, daß es die ersten 5 Plätze verpasste, die einen Preis bekamen. Meine Story wurde Sechster. Die Stories, und der Hergang der Kührung sind unter dem Link :

    Juryentscheidung

    ...nachzulesen.
    Entweder scheint dieser Thread vergessen worden zu sein - oder "Das blaue Flackern" wurde von einigen noch nicht zu Ende gelesen. Nun, sie können sich ja Zeit lassen. Mir geht es bei Kurzgeschichten aber so, daß wenn ich sie über einen längeren Zeitraum lese - ich den Faden verliere - die Story mir dann nicht abrunden kann. Hoffe das ist bei anderen nicht so ;)

    Weil eine wichtige Person in meinem Leben, verstorben ist, und nichts mehr von meiner Platzierung wissen würde, aber vom Storycontest wußte, an dem ich teilgenommen hatte - bin ich auch froh, daß ich keinen höheren Platz erreicht habe. Somit hat die wichtige Person, wenigstens dies nicht verpasst.

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Hallo Pygmalion,

    also als erstes möchte ich Dir mal zu Deinem sechsten Platz gratulieren. Ich habe zwar Deine Geschichte nicht gelesen, weil ich mich ehrlich gesagt nicht so für Sciene Fiction interessiere aber ich kenne da jemanden der Stunden in der Badewanne verbracht hat und mir Deine Geschichte erzählt hat und es hörte sich sehr gut an.

    Es ist zwar doof das gleichzeitig in ein und dem selben Thread zu tun aber dennoch möchte ich Dir auch mein herzlichstes Beileid aussprechen. Ich bin sicher das derjenige trotzdem sehr stolz auf Dich wäre

    Gruß Wizard

  • Hallo Pygmalion,

    ich habe es auch als lesefaule Socke sehr gerne gelesen und bin schon auf die Fortsetzung gespannt...

    Vielleicht lerne ich ja ein wenig Klakonisch, meine "Kritik" werde ich Dir per PM oder Email zusenden.

    Schade daß die Story dann anscheinen den Juroren zu sehr "Off-Topic" war, so wie es geschrieben ist und von der Story an sich her hätte ich "Dem blauen Flackern" eine sehr gute Platzierung zugetraut.


    Dein Verlust tut mir sehr leid, ich hoffe es wird Dein Leben, Handeln und Fühlen nicht zu sehr beschneiden!

    Ich drücke Dir die Daumen!

  • Liebe Wizard, Lieber Dire,
    Danke erstmal für euer Beileid. Ich halte es in diesem Thread nicht für unangebracht, weil ich so eine Sache nicht unbedingt rausposaunen will (indem ich einen eigenen Thread dazu eröffne, damit jeder drauf aufmerksam werde).
    So bemerken die Dinge um mich nur die, die sich wirklich für Dinge über mich (wie zB. "Das blaue Flackern") interessieren.

    Um euch auf den neuesten Stand zu bringen :
    Es gibt nun auch einen Vote, wo jeder mitstimmen kann, welches die beste Geschichte, unter den Stories des Storycontestes war. Der erste Platz bei dieser Abstimmung gewinnt jedoch nichts. Ist eher so eine "Ehrenhalber"-Sache.
    Man muß nicht alle Stories gelesen haben, um eine Stimme abzugeben, aber ein paar Stories wären schon empfehlenswert (mindestens 3,4 von den insgesamt 21), damit man eine eigene Stimme abgeben kann. Man kann natürlich auch nur so eine Stimme abgeben, aber das hielte ich nicht für ganz fair. Der Autor einer Story hat das offensichtlich schon gemacht - nämlich der Autor von "Planet x498" . Diese Geschichte fällt nach den meisten Communitymitgliedern als eines der schlechtesten aus - dennoch ist es laut öffentlicher Abstimmung auf Platz 3-4.
    Der Link zu dieser Abstimmung ist übrigens unter :

    http://www.moo3planet.de/index.php?show=vote/index2

    ...zu finden.

    Wie einige ausserdem wissen, habe ich die Fortsetzung von "Das blaue Flackern" schon fertiggestellt - überdies aber auch schon auf meiner Homepage gestellt, wo sie (mit dem Titel "Das Ungewisse") gelesen werden kann.
    Der direkte Link zu der Fortsetzung : "Das Ungewisse" ist unter :

    http://members.chello.at/edmond/ungewiss.html

    ... zu finden.
    Wer die Fortsetzung lieber als Doc-Dokument aber haben will, kann sie gerne von mir per Mail anfordern.
    Ich bin zwar grad ziemlich im Streß, sodaß eine Mailantwort wohl etwas auf sich warten lassen würde - sollte jedoch nicht länger als 3 Tage dauern... ansonsten antworte ich eigentlich immer noch am selben Tag. Wegen der besonderen Umstände eben etwas später. Denke, das ist kein so großes Problem...

    Der dritte und letzte Teil der Story ist ebenfalls leider in der Entstehungsphase stehengeblieben. Ich bin zwar schon bei Seite 13, allerdings werden die letzten 2 Seiten neu geschrieben werden müssen, weil ich sie für Müll erachte (mir kommts abgerattert vor - naja, kommt wegen der Umstände :( )
    Nächstes Monat - also März, sollte der dritte Teil aber fertig sein - im Kopf ist er es schließlich schon. Ausserdem dürfte es eh dauern, bis sich die meisten "Stammleser" der "blauen-Flackern"-Trilogie sich bis zum "Ungewissen" vorgelesen haben...
    Ich darf aber verraten, daß auch schon "Das Ungewisse" einige gelesen haben.
    Es fing auch ein kleines Gespräch darüber in einem Forum statt, unter dem Link :

    http://www.crazy-board.de/thread.php?postid=69649#post69649

    ...zu finden.

    So...das wären die Neuigkeiten zu "Das blaue Flackern"...
    Sollte noch was kommen; zum Beispiel der dritte Teil vollendet werden, informier ich euch noch ;)

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Hey Pyg,

    ich war mal so frei und hab mir die Fortsetzung der Story von Deiner Seite in Word kopiert. Möchte schließlich auch wissen, wie es weitergeht.
    Hattest ja schon in der PM ein kurzes Feedback von mir bekommen. Ich werd Dir - wie ursprünglich besprochen - noch ne Mail zukommen lassen.

    Letztlich hab ich das blaue Flackern verschlungen. Es gab zwar die Stolpersteine, aber man konnte sich daran gewöhnen.
    Mit 'Stolpersteine' meinte ich u.a. die österreichischen und für mich ungewohnten Ausdrücke; oder einige kleinere stilistische Details (wir hatten uns schon darüber unterhalten).
    Das war es im Grunde für mich, was den Anfang der Geschichte von der Mitte und ihrem Ende unterschied. Mit der Zeit wurde mein Lesefluß dadurch nicht mehr unterbrochen.

    Die Story war auf alle Fälle fesselnd. Hat mir sehr gut gefallen. :top:
    Mehr in Kürze per Mail.

    Cheerio,
    Kerish

    Don't find fault, find a remedy; anybody can complain

    (Henry Ford)

  • Jetzt merk ich erst : du (Kerish) hast dir die Fortsetzung von "Das blaue Flackern" - also "Das Ungewisse" extra von meiner Homepage ins Word kopiert ? Ach, ich hätt dir die Arbeit abgenommen - vor allem, weil mir eine geringfügig korrigiertere Version (ein,zwei Worte korrigiert, in der ganzen Story) vorliegt.
    Im übrigen gabs einige, die es als Nachteil fanden, daß die Story (sowohl "Das blaue Flackern", als auch "Das Ungewisse") praktisch in zwei Teile immer zerfällt, wo der Eindruck entsteht, die erste Hälfte hätte kaum was mit der letzteren Hälfte zu tun.
    Mir persönlich aber gefällt dieses Stilmittel - deswegen hab ichs auch in der Fortsetzung so gehalten. Ich darf auch verraten, daß selbst der dritte und letzte Teil danach aufgebaut werden wird.
    Mich fasziniert es, einen indirekten Fingerzeig in der ersten Hälfte, auf die zweite Hälfte zu machen...
    Irgendwie erinnert mich das an Michelangelos Fresko - wo man meint, das Bild mit Adam und Gott, bestehe auch aus zwei isolierten Teilen - und doch verbindet beide dieser kleine energetisch geladene Abstand, zwischen ihren Fingern...

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Der dritte Teil der Trilogie (zu der auch "Das blaue Flackern" und "Das Ungewisse" gehören) ist vor etwa einer Woche fertig geworden.
    Allerdings bin ich mit einigen Stellen unzufrieden gewesen, die nun auch fast alle schon behoben wurden...
    Noch immer gibt es aber einen logischen Fehler, in der ersten Häfte des dritten Teils (der übrigens : "Gefangen und frei" heißt).
    Es freut mich, daß dir meine Kurzgeschichten derart gefallen haben. Das motiviert.
    Nach "Gefangen und frei" (was im Grunde ja schon fertig ist (tjo, die Beta-Version eben ;-)), kommt noch eine Story dran welche aber keine Trilogie sein wird - einfach eine Scifi-Kurzgeschichte mit dem vorraussichtlichem Titel : "Memopticon", welche eine Variante der zukünftigen Menschengesellschaft aufzeigt...tjo mehr wird noch nicht verraten , weil die Idee auch erst am brüten ist...
    Danach wird aber auf jeden Fall für lange Zeit Sense sein.
    Memopticon soll irgendwo also ein Abschluß meiner "Kurzgeschichten"-Ära sein ;)
    Hätte ja auch keine Ideen mehr zu weiteren Kurzgeschichten, und ich find das immer so peinlich, wenn sich Schriftsteller überanstrengen, noch etwas zu schreiben, wenn ihnen die Inspiration schon ausgegangen ist (zB.: Stephen King ;-)).

    Wenn "Gefangen und frei", in meinen Augen perfekt ist, werde ichs in diesem Thread bekannt geben.
    Sie beantwortet praktisch die letzten Fragen, die aus den ersten beiden Teilen aufkommen konnten beim Leser... Zumindest ist es so beabsichtigt...
    Es ist etwas seicht geschrieben - das war beabsichtigt - kompensiert wird dies aber durch eine ungewöhnliche Wende der zweiten Hälfte.
    Ich behielt nämlich auch im Dritten Teil die für manche "schlechte Angewohnheit" bei, die Story in zwei Teile zu Teilen (wie bei "Das blaue Flackern" und "Das Ungewisse"), und sie fast durch einen unscheinbares Zwischenstück nur zu verbinden. Irgendwie gefällt mir dieses Stilmittel ;)

    Ich mach mich dann mal gleich an die Arbeit - um "Gefangen und frei" so bald wie möglich fertigzustellen ;)
    Hab ja nun neue Kraft geschöpft - Danke.

    Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

    Abraham Lincoln (1809 - 1865)

  • Hallo Pygmalion,

    ich freue mich auf den dritten Teil :]

    Da hast Du Recht, so manch ein Autor sollte vielleicht mal eine schöpferische Pause machen, wenn ihm die Ideen ausgehen. Früher habe ich z.B. Stephen King verschlungen, aber im Laufe der Zeit wurden seine Geschichten immer langatmiger... oder die Bücher von Raymond Feist, speziell die Midkemia Saga, ich finde, er hätte nach dem dritten, spätestens aber nach dem vierten Buch aufhören und sich eine anderen Geschichte zuwenden sollen.

    Ich hoffe, daß Dir, wenn Du nach "Memopticon", eine Pause gemacht hast, wieder die eine oder andere Geschichte einfällt, vielleicht wieder beim Erstellen eines Bildes (ich habe Deinen ersten Eintrag so verstanden, daß die Geschichten aus den Bildern entstanden sind)

    Liebe Grüße,

    Lucas

  • So, endlich ist es vollbracht :
    "Gefangen und frei" scheint für mich in fehlerloser Form dazuliegen. Damit meine ich aber nicht die grammatikalischen Fehler, sondern eben die Ungereimtheiten. Einige unglaubwürdige Elemente habe ich ebenfalls aus der Story eliminiert, bzw. durch bessere Ideen ersetzt.
    Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit diesem dritten und letztem Teil der Trilogie - auch wenn es nicht das sein wird, was viele von einem Finale erwarten. Ich habe meine Vorstellungen eines Finale's in die Story eingebaut. Das was das Finale meiner Ansicht nach braucht (in Bezug auf die vorigen beiden Teile) habe ich hineingebaut.
    Die Story "Gefangen und frei" war ja um 23. März herum schon fertig. Angesichts dessen ists wirklich verwunderlich, wie es solange dauern konnte, bis die Fehler beseitigt worden waren. Leider war es nicht einfach die Fehler zu finden. Dann kamen mir noch andere Dinge in den Sinn, die manche vielleicht ebenso als Fehler werten könnten, und ich dachte schon darüber nach, auch diese Teile der Story, zu verändern oder zu eliminieren. Aber dann besinnte ich mich darauf, daß dadurch der Charakter der Story zerfallen würde. Und schließlich sind die übriggebliebenen Fehler (also die die ich erkennen konnte) nicht störend - falls überhaupt einer einen dieser Fehler erkennt (sie ergeben sich nur aus dem Bezug zu den letzten beiden Teilen).

    Ab heute ist also der dritte und letzte Teil der Eurynome-Trilogie unter :

    Menue

    oder genauer gesagt unter :

    Gefangen und frei

    ..zu finden.
    Beim ersten Link findet man auch die zwei vorangehenden Teile der Eurynome-Trilogie.
    Ich wäre gespannt, wie der dritte Teil bei euch ankommt.
    Um es vorweg zu sagen : der dritte Teil kommt leider nicht mehr mit sowenig Vorkenntnissen des vorigen Teils aus, wie das noch beim zweiten Teil der Fall war.
    Für die, die also nur den dritten Teil lesen, werden einige Fragen aufkommen, die dem erspart bleiben, der die vorigen zwei Teile gelesen hat.

    Der dritte Teil nimmt 32 Seiten ein - und damit nimmt die gesamte Eurynome-Trilogie 97 Seiten ein.

    An Memopticon habe ich ebenfalls die ersten 5 Seiten schon fertig, und bin sehr zufrieden bisher. Hab denke ich sehr viel durch die Eurynome-Trilogie dazugelernt. Memopticon wird in vielen Teilen anspruchsvoller werden als die Eurynome-Trilogie, weil sie sehr viel gesellschaftskritischer ist - ausserdem näher am Science-Fiction dran ist, als die Eurynome-Trilogie (die doch ziemlich utopisch ist). Das bedeutet auch, daß Memopticon eine viel größere Herausforderung ist, was auch heißt, daß Memopticon viel mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als alle drei Teile der Eurynome-Trilogie (hat 4 Monate in Anspruch genommen). Ich weiß daher nicht einmal, ob Memopticon eine Kurzgeschichte sein wird, oder eine Geschichte von Buchformat. Schätzungsweise sollte Memopticon aber dieses Jahr fertig werden... Ich werde dann einen extra Thread öffnen hier ;)
    Dieser Thread beschäftigt sich schließlich mit der Eurynome-Trilogie...

    Lieber Lucas, danke für dein ungebrochenes Interesse. Hoffe, dieses besteht noch immer. Wäre gespannt, wie auch von einigen anderen eben, was sie von meinem dritten Teil halten.
    Übrigens ist deine Annahme falsch, daß die Story aus den Bildern entstanden ist. Sowas gabs zwar auch schon bei mir, aber in diesem Fall entstanden die beiden Bilder aus der Story heraus.
    Ich plane auch weitere Bilder zu den beiden anderen Teilen der Eurynome-Trilogie zu machen. Diese werden ähnlich (technisch) anspruchsvoll/los sein, wie die ersten beiden Bilder zu der Trilogie. Sie werden also eher so kleine Nebenbeibilder sein...
    Das Zeitmaschinenprojekt ist ja das Bildprojekt, das mir gerade den Atem nimmt. Es gilt schließlich eine viktorianische Zeitmaschine zu H.G. Wells Roman "Zeitmaschine" zu modellieren. Arbeite daran ja schon seit November vorigen Jahres.
    Steven King hab ich kaum gelesen (nur reingelesen). Er hat mich schnell gelangweilt - dabei weiß ich nicht mehr, was ich von ihm gelesen habe.
    Viel mehr hat mich Clive Barker überzeugt. Clive Barker hat mir wirklich Angst eingejagt - ich empfehle dir mal die "Buch des Blutes"-Reihe. Welches Buch der Reihe du anfängst zu lesen ist egal ;) Wenn ich recht weiß, nimmt aber das zweite Buch am wenigsten Seiten ein. Aber ist auch egal - denn alle Stories in diesen Büchern liegen als Kurzgeschichte vor. Falls du eher auf buchlange Stories aus bist, gibts Cabal , und ähnliches von ihm. Auch "Hellraiser" (der Film) hat er geschrieben. Allerdings weiß ich nicht mehr, wie das Buch dazu heißt...

    So, das wärs mal wieder von mir vorerst ;)
    Wünsch dir und den anderen viel Spaß beim Lesen...
    Wer will,kann auch das Doc-Dokument per Mail, von mir erhalten ;)

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