Beiträge von PYGMALION

    @ Wenne...


    Freilich kann man in einem Fantasybild, alle Regeln der Physik über Board werfen, die man will. In dem Fall wäre ich Maxime sogar dankbar, daß sie einige Regeln, die Bryce für sie beachtet hat, nicht absichtlich unterdrückt hat.
    Zum Metall...
    Umgebungsfarbe wird in allen Fällen emmitiert, ausser der Körper ist ein perfekter schwarzer Körper (oder/bzw. ein schwarzes Loch). Bei Metall ist der Effekt dann freilich besonders, weil sein Reflektionsvermögen von der äussersten "Elektronenschale" kommt, und dadurch ein recht typisches Reflektionsvermögen zeigt. Da Licht sich additiv mischt, ergibt sich die reflektierte Farbe (bzw. die Metallfarbe = emmitierte Originalfarbe des Metalls + Umgebungsfarbe).
    Aber freilich kann das Material des Brustgeschirrs ja ein ganz exotisches sein. Dann allerdings fände ichs seltsam, wenn nicht sogar lächerlich, wieso der Bezug zu einem historischen Brustgeschirr aus der Menschheit hergestellt werden muß.


    Dasselbe betrifft die Hautfarbe des Engels - wenn nicht die Absicht besteht, sie natürlich erscheinen zu lassen, wieso ist sie dann nicht grün, oder blau ? Wenn es zur Bemühung zur Realität keinen Grund gibt, wundert mich, diese an der Haut, Metall usw. dennoch vorzufinden.
    Es sollte doch für einen der sich viel mit bildnerischer Darstellung auseinandersetzt, nicht unbedingt schwer sein, zu erkennen, was versucht wird darzustellen, oder ?


    Was Stile anbelangt...Ich weiß nicht, was daran großartig Stil-verändernd sein soll, wenn meine Kritik im Ansatz versucht wäre, zu befolgen - nicht einmal, um damit ein besseres Bild zu machen - nein - weil ich will mir nicht anmassen, daß ich wüßte, wodurchMaximes Bild, FÜR Maxime besser wäre - nein - einfach mal meine Kritik deswegen ausprobieren, um zu sehen OB es besser wird (sorry, langer Satz, und ich weiß, lange Sätze werden nicht verstanden im Allgemeinen (so meine Erfahrung - aber egal - konnt mich an der Stelle nicht kürzer fassen).
    Ein 3d-Künstler hat eines meiner Bilder mal verändert - weit mehr, als ich es hier Maxime zum Rat gegeben habe. Ob es dadurch besser oder schlechter wurde, sei dahingestellt - doch ich habe nicht den Eindruck gehabt, daß dadurch der Stil verloren gegangen ist.
    Denn ich behaupte mal, daß ein Stil in der Idee seinen Ausdruck findet. Zeige mir ein Bild, das Stil hat, wenn die Ausführung perfekt ist, aber keine Idee im Bild ist. Zeig mir so ein Bild, und ich geb dir in dem Thema recht. Ich jedenfalls hab noch kein so ein Bild gesehen. Deswegen auch meine chauvinistische Ansicht dazu ;-)


    Und die Bilder Rubens, haben sicherlich nicht deswegen Stil, nur weil die Frauen darin übergewichtig sind. Weil dann könnte ich dir 1000e Fotos von übergewichtigen Frauen machen - wetten, sie hätten nicht den Preis von Rubens Bilder, noch würden sie den je bekommen ? Warum wohl *zwinker* (siehe vorigen Absatz).


    Gruß
    Pygmalion

    Stocko :


    Das mit dem verschiedenen Licht auf Mond und Planet kann durchaus entstehen... Denn du weißt nicht, wie weit die beiden Himmelskörper entfernt sind.
    Wenn man heute nen Mond (auf der Erde) als Sichel sieht, muß man Mars trotzdem nicht als Sichel sehen durch die Teleskope - das kommt einfach deswegen, weil der Mond aus einer anderen Perspektive betrachtet wird, als der Planet - was sich auch aus den Entfernungen der Himmelskörper ergibt.
    Wenn der Mond (dessen größe man auf dem Bild ja nicht kennen kann), in lediglich 1000 km Höhe ist, und der Planet den man sieht, in 500 000 km Entfernung - und die ganze Szenerie von einem braunen Zwerg angestrahlt wird (sodaß der Heimatplanet also nahe sein muß zu seiner Sonne), ergeben sich verschiedene Belichtungsverhältnisse.
    Aufgrund Material- und Oberflächenbeschaffenheit ergibt es sich noch zusätzlich, daß ein Körper anders erscheinen kann als der andere (weniger-reflektierend, mehr reflektierend usw. (Jupiter selbst beispielsweise strahlt selbst mehr Licht aus, als er von der Sonne bekommt - das könnte auch in Yoros-Bild beim Ringplaneten der Fall sein)...
    Weiters kannst du nicht wissen, ob der Planet in einem Kernschatten liegt (zB: bei Mondfinsternis strahlt der Mond rötlich, obwohl er ganz schwarz sein müßte ;-))...
    Ich denke da gibts also einige, wenn auch nicht unbedingt wahrscheinliche Gründe, wieso bei Yoros Bild das so sein könnte, wie es ist.
    Und letztenendes ists halt ein Scifi-Bild, wo durchaus auch etwas verzerrte physikalische Gesetze erlaubt sind (zB: Lichtbeugung durch ein nahes Schwarzes Loch, usw.).


    Ich hinterfrage bei Scifi-Bildern also an sich, so wenig wie möglich die Physik dahinter.


    Ich finde es sehr stimmig. Yoro hat die Erfahrung mit den Fantasybildern durchaus genutzt, um auch bei Scifi's diese eigentümlichen Farb- und Lichtstimmungen hinzubekommen. Auch wenns bei Fantasy ja anders ist - aber es ist einfach spürbar, daß Yoro sehr sattelfest geworden ist, Licht- und Farbstimmungen zu erzeugen, egal welches Genre betreffend.


    Dazu kommt, daß es Yoros Erstlingswerk im Scifi-Genre ist, was noch erstaunlicher dann wirkt.
    Ich selbst wußte am Anfang nicht so recht, ob diese Gebäude die man von Terrains nicht wirklich unterscheiden kann, mich stören sollen oder nicht. Aber sie sind einfach so geschickt für ihre Verhältnisse mit den realen Gebäuden verbunden, das man meinen könnte, daß die Zivilisation da einfach Landschaftsgestaltung mit Stadtbau vermischt hat. Das selbst unterstreicht ja dann den Scifi-Charakter des Bildes, und macht die Zivilisation dann ungewöhnlicher - Scifi-hafter.


    Was mich ein wenig störte - aber nur weil ichs halt so nie gesehen hab : ist, daß das Ringsystem des Planeten ringförmig ist - also röhrenring-förmig. Freilich mags das unter bestimmten Umständen vielleicht geben. Gewohnheitsbedingt (und dadurch erhalte ich auch etwas die Daseinsberechtigung der verschiedenen Belichtungen der Himmelskörper) kennt man die Ringe halt als flach. Da hätt eine Kreisplatte , aus der die Mitte rausgenommen wurde, ein authentischeres Ringssystem bilden können.
    Aber für ein Scifi-Erstlingswerk ist so eine Kritik vielleicht schon unangebracht - wahrscheinlich sogar...


    Eine optionale Idee wäre vielleicht : das ganze Bild in Photoshop mit etwas weichem Licht zu versehen ? Dann könnte das Bild womöglich "sphärischer" wirken... dann vielleicht noch etwas Rauschen darunter (ich find, das nimmt gerenderten Bildern etwas von ihrer Künstlichkeit und Glattheit)... Nun ja - optionale Idee, weils dann halt mehr meinem Geschmack entspräche : was es ja nicht muß (und ich deswegen "optional" bezeichne ;-))


    Liebe Grüße,
    Pygmalion

    Interessant, das selbst nach jahrelanger Erfahrung manche 3d-Künstler, die man getrost Fachmänner/frauen auf diesem Gebiet nennen kann, bestimmte Levels an der Ausführung nicht überschreiten können... Oder ist das mehr eine Sache des Sehens ?


    Um daraus das Konstruktive daran, erkennbar zu machen :


    Die Flügel, obwohl sie in Bryce gerendert werden, können offenbar nie mit einer gewissen Transparenz versehen werden, wie dies im natürlichen Fall sein müßte (richtet mal weisse Federn gegen helle Flächen, und gegen dunkle Flächen ;-)).
    weiters scheint weiterhin die Hautfarbe zweitrangig zu sein - welche hier im recht leblosen magenta-akzent rüberkommt.
    Auch das Metall des Brustgeschirrs wird wohl sehr schnell mit der Färbung versehen worden sein - sodaß sie die Umgebungsfarben ignoriert, und in einem grünlichen-gelben Ton daher kommen muß, was nur entfernt an ein Metall erinnern will.
    Weiters wird das Umgebungslicht gänzlich ignoriert, obwohl die Wolken und Umgebung einen sehr beleuchteten Eindruck geben - sodaß zwangsläufig ein diffuses Licht entstehen müßte.
    Stattdessen bemerkt man jedoch an den Schatten der Haut, die ganz gewöhnlich schwarz/dunkel gehalten sind, daß auch darauf nicht geachtet wurde.


    Das Schwert darf freilich unproportional wirken, auch wenn das wie nicht umsonst angemerkt, einen unnatürlichen Eindruck aufs Bild erzeugt...


    Die Idee ansonsten ist sehr gut, und auch der Hintergrund, die Wolken und das Licht bei ihnen, mag überzeugen. Die Haltung des Engels wirkt ebenfalls gut, und es zeigt, daß sich darum auch Mühe gegeben wurde, diese natürlich und anmutig erscheinen zu lassen (und das tut sie auch).


    Vielleicht gibts ja noch ne zweite Version ? Aber ich glaub nicht - gäbe es sie nach meiner Kritik, gälte es ja als "Pygmalion-Bild".. wie verwerflich und abstossend wäre das ;-)


    Gruß,
    Pygmalion

    Echnaton : je nachdem wie nah man dem Berg ist, kann der Berg schon so groß erscheinen.
    Das Problem zwischen den Eindrücken ist, daß er wegen seines Blaustiches weit entfernt scheint - gleichzeitig aber eben diese Größe hat - was insgesamt dann so wirkt, als wenn der berg 50 km hoch wäre ;-)


    Überhaupt hätt ich den Blaustich des Berges dezenter gesetzt. Der Berg leuchtet hellblau praktisch ;-) , ich würd ihn also etwas dünkler machen.
    Dadurch würde auch der Hintergrund weniger Präsenz bekommen - sodaß in der Kritik der Hintergrund gar nicht mehr so auffallen würde.


    Die Szeneriekomposition ist stimmig, und ansonsten auch sehr gut umgesetzt.


    Ob das Gras nun passend ist oder nicht, fällt einem gar nicht so auf, wenn man sich dem Versinken des Mädchens in die Muße, hingibt.


    Den Leinwandeffekt hätt ich auch dezenter gemacht. Aus meiner Kunstakademie-Zeit weiß ich, daß selbst bei sehr dünnschichtigem Auftragen von Farbe, die Struktur der Leinwand nicht derart zu sehen ist. Dafür müßte die Farbe schon draufgesprüht worden sein ;-)


    Im Großen und Ganzen aber gut gelungen das Bild - wenn ich eben rein die Komposition sehe...


    Liebe Grüße,
    Pygmalion

    Dankeschön Esha und Wenne...


    Ja, Esha, ich werds jetzt wohl auch so machen,wie du beschriebst...


    Nur wäre das mit der History einfacher, weil die ja automatisch schon startet, wenn man Photoshop startet... bei Aktionen muß man erst auf "Aufnehmen" klicken ;-)


    Aber danke, ich werds ab jetzt so machen ;-)


    Liebe Grüße,
    euer Pygmalion


    PS: Wenn jemand vielleicht doch noch einen Trick kennt (zB. History-Datei finden, und in ne .atn-Datei umbenennen, oder irgendwas), dann immer schön posten :-)

    Hallo Leute...


    Ich weiß, es könnte ruhig ein einfacheres Problem sein, womit ich zu euch komme - aber ergibt sich bei mir nie ;-)


    Vielleicht könnt ihr dennoch helfen...


    Es gibt ja in Photoshop die Gelegenheit Arbeitsschritte zu automatisieren.
    Allerdings bin ich mir darüber unsicher, wie das "live" gehen soll, wenn man doch auch mal Änderungen zurücknimmt - wird das entsprechend so genommen, als hätte der "falsche Schritt" nie existiert ?


    Um diese Frage zu umgehen hab ich also folgendes gemacht :
    Nämlich die Actions (Arbeitsschritte) gar nicht gespeichert, sondern darauf vertraut, daß ich die History dann als Arbeitsschritte abspeichern kann. Dort jedenfalls sind wirklich nur die effektiven Änderungen am Bild enthalten (also keine "falschen Schritte" die man rückgängig gemacht hat).


    Ich würde diese History nun unter eine .atn-Datei abspeichern - bzw. also zu den "Actions" geben.


    Ich habe leider nichts darüber gefunden im Internet...


    Bei Adobe Photoshop steht aber eindeutig, daß das möglich ist...


    Tja..
    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen..
    Ich muß bis dahin PS7 offen haben - sonst löscht sich die History ja.


    Grüße,
    euer Pygmalion

    Eine einfache Schrift ohne Aussparung ist natürlich weit einfacher zu erzeugen - einfach mit Elefont - am besten die Schriftart rounded Arial, bei Hotelschrift, kann natürlich auch eine zackige Schriftart sein...
    Tja, und dann als DFX abspeichern, und in Bryce reinladen mit der entsprechenden Textur versehen (eine gute Leuchttextur gibt es in der Materialbibliothek bei Complex fx - dort ist die die ich hier verwendet hab zu finden (hab hier nur die Farbe verändert). Vorteil derjenigen TExtur ist vor allem, daß sie nicht volumetrisch ist, und dennoch so wirkt. Das spart sehr viel Renderzeit (die volumetrische Texturen verschlucken).


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion

    Zuerst hab ich mir ja überlegt, mit dem Programm Elefont eine DXF-Schrift zu erstellen, und dann einfach in Bryce zu boolen. Da jedoch die Aussparung (um die Konturen zu erzeugen) sich nicht gut erzeugen läßt mit der vorhandenen Schrift, wenn man seine größe skaliert - hab ich mir was anderes überlegt :


    Nämlich mit einem Terrain dieses Problem anzugehen. Und zwar einem symmetrischem Terrain.
    Du kannst im Terrain zwar auch riskieren Freihändig zu zeichnen (die Aussparung in der Mitte jedes Buchstabens dürfte jedoch eine große Mühe sein).
    Oder, und das find ich klüger : du machst in Paint oder Corel Draw, oder Photoshop den Text mit hellgrau - und den Hintergrund logischerweise in Schwarz, und lädst es dann in den Terraineditor rein.
    Dann hast du zumindest perfekte Buchstaben - und du kannst mit den "Aussparungen" beginnen.
    Vielleicht gibts auch irgendeinen Filter der automatisch diese Einparungen reinsetzen kann - aber so experimentierfreudig bist du vielleicht nicht (weil du offenbar ja was vorhast mit der Schrift, und nicht stundenlang an der Schrift hängenbleiben willst).


    Ich hab unten, mit einer entsprechenden Textur versehen, so einen Buchstaben aus einem symmetrischen Terrain, freihändig im Terraineditor gezeichnet. Das Ergebnis sieht zwar entsprechend aus - aber das Prinzip sollte dadurch klar werden ;-)
    Ich hoffe es zumindest - denn es ist ja an sich keine schwere Sache - im Terraineditor den Höhenregler runterzuziehen, den Kreis (direkt links oben neben dem Bearbeitungsbild) klein zu machen, und beim Grid (unter dem Höhenregler vorzugsweise 256 Bit Auflösung einzustellen.


    Manchmal mache ich absichtlich keine Bildertutorials zu meinen Beschreibungen, weil man oft viel lernen kann dadurch, daß man "das falsche" gemacht hat - während wenn man alles genau nach dem Bilderbuch macht, man nie Zufallspfade geht.
    Ich schließe sogar nicht aus, daß durch so einen Zufallspfad mein Ratchlag perfektioniert werden kann...
    Aber genug geschwätzt - wenn ja noch fragen da sind, helf ich schon gern weiter.


    Unten also das schnelle Bild ;-)
    Glaube das hattest du gemeint mit Konturen.
    Natürlich haben Konturenschriften eines Hotels oder sonstigem den Vorteil, das sie als Szene abgespeichert sind, und so mehrere Bilder aus verschiedenen Perspektiven gemacht werden können (vor allem wenn man die Szene später weiter ausbaut).
    Das dann eine perspektivisch richtige Konturenschrift , aus verschiedenen Blickwinkeln, bei öfterem Verwenden der Szenerie, in Photoshop zu machen ist, bezweifle ich. Dafür ist es unentbehrlich, so eine Konturenschrift als reales Objekt in der Szene zu haben. ;-)


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Die Formen gefallen mir. Allerdings ergeht es mir ein wenig anders als Yoro : ich finde auch bei längerem Hinschauen, daß es Strukturen braucht - optionalerweise auch Kontrast (also das Gesamtbild). Ein Tip bei Bildern, wo man mit Kontrast oder Helligkeites des Gesamtbildes nicht zufrieden ist, ist es : mal ohne Gammakorrrektur zu rendern. Gewöhnlich rendert Bryce um einiges dunkler , ohne Gammakorrektur - dafür wird der Kontrast und die Farbsättigung erhöht.
    Es muß also nicht immer zu Postworking gegriffen werden - manchmal genügt es auch, es einfach ohne Gammakorrektur rendern zu lassen.
    Aber wie gesagt : Kontrast und Helligkeit empfinde ich als etwas willkürlich fehlerhaft : das heißt es ist nicht notwendig das unbedingt zu verbessern. Es kann, muß aber nicht - hätte sicher kaum eine Besserung des Bildes zur Folge.
    Was aber sehr wohl eine Besserung des Bildes zur Folge hätte, wäre meines erachtens eben die Struktur der Textur.
    Das kann gemacht werden, indem man im Materialeditor 2 Texturen gleichzeitig verwendet (mit strg und Mausklick das kügelchen auf die zweite Stelle geben - dadurch werden zwei Texturen gleichzeitig auf eine Zeile (zB. Diffusion) gegeben.
    Allerdings kann das zu einer großen Texturbearbeitungs-Arbeit werden, die sich nicht jeder antun will.
    Deswegen will ich auch die etwas gemütlichere Option saegn :
    Nämlich : gib die zweite Textur NUR auf die Bump (Reflief) und erhöhe die Bump. Auch dadurch würden sich sicher schon nette Strukturen abzeichnen. Wenn du darüber hinaus noch der Specularity einen anderen Wert gibst, als dem Specularity-Halo, entsteht ein Perlmutt bzw. Opal-Effekt - die Glanzpunkte werden also zu schimmern scheinen (in Kombination mit der Bump muß das toll wirken).
    Diese letzten Tips sind also leicht umzusetzen, weil sie keine Textur-Angleichung erfordern.
    Die Bumptextur kann man rechts im Materialeditor bei derjenigen Textur dann ja auch noch wählen. Eine Wasserwellenbump würde mit hohem Bumpwert und niedriger Skalierung das ganze Bild sehr viel komplexer erscheinen lassen. Ein anderer Bump (Sandstein oder so), gibt der Textur an sich mehr Struktur. Da kann man also viel herumprobieren. Sogar hier kann man Sandstein-bump mit Wellenbump durch strg und Mausklick auf das zweite Kügelchen bei Bump, verbinden ;-)


    So ist die Idee einfallsreich, aber noch unausgegoren.
    Achja, und Vorsicht : durch Bump-Setzung und Textur-Kombinationen wird die Berechnung einer parametrischen Textur erhöht was auch heißt : die Renderdauer wird erhöht ;-)


    Tjo, das wärs dann mal von mir...
    Wie wäre es ausserdem, wenn die Farbe an sich in eine Wasserblauere umgeändert werden würde ? Das Bild könnte dann sehr erfrischend wirken - gerade in so einer Hitze, wie sie Europa gerade hat. Nojo, nur so eine Idee mal von mir ;-)


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion

    Der Indirekteste der entscheiden kann, ob ich diesen Thread "geschafft" habe, ist meiner Ansicht Dj, und nicht du, Direwolf.
    Der Direkteste wiederrum wäre Winnie44... Einerlei : du bist beide nicht.


    Liebe Grüße, und "Alles Gute und Gerechte uns allen.",
    dein Pygmalion


    PS.: Ghost, ich gebe aus Prinzip nie das Gute in einem Menschen auf - da muß man sicher manchmal ganz schön tief in die Kanalisation eines Herzens - aber ich meine es lohnt sich, wenn man dadurch das kleine Wertvolle retten kann, was für diesen Menschen unscheinbar geworden ist. Es sind ganz andere Menschen als Dire, bei denen ich das Gute in ihnen aufgebe.
    Was das Board angeht, so hält mich nur ein Haar mehr hier. Und dieses Haar sind die Ahnungslosen hier - die nicht wissen, was die Massenbewegung weg vom Board, ausgelöst hat.
    Ich werd insofern der letzte Mohikaner sein ;-) - der aber auch sicher gehen wird. Ich habe in meinem Umfeld genug Aggression - und wenn ich eine Möglichkeit habe, so überlaße ich stets dem Aggressor meinen Einsatz.

    Ich meine zwar, daß es etwas überheblich von mir ist, ist die selbsternannte "Boardpolizei" zu spielen, aber ich meinte nicht, daß allein die für mich (! ;-)) unENTSPRECHENDE Behandlungsweise von Anfängern, ausreichte dazu, daß ich dem Form in absoluter Weise fernbleibe.
    Ich möchte da nicht eine Genossin zitieren, als ihr ebenso nahegelegt wurde, das Board aufgrund ihrer Verhaltensweise zu verlassen. Weil es mir in den Kram passt, und es dir auch in den Kram passen muß (denn du wirst sie in dieser Sache verteidigen müssen ;-)), mache ich es ihr nach, und sprech weiter, wie "mein Schnabel gewachsen ist" (wie sie sagen würde).


    Ich finde es weiters sehr nützlich den Kontext zu erhalten, und so, eine Diskussion über die Behandlungsweisen gerade dort anzubringen, wo ein Bezug besteht, und wo das Nachvollziehen auch anderen am leichtesten fallen muß.


    Bezüglich dem Satze "Merkst du, was du von dir gibst.", würde mich sehr eine Statistik interessieren, wer wegen mir bisher das Board verließ, im Vergleich zu dem, der hier Totenstille gemacht hat. Ich weiß nicht, ob ich bei dem Vergleich so schlecht ausfallen würde ;-)
    Insofern wäre es zumindest angebracht, derjenigen Person, die hier Totenstille gemacht hat, den Satz nahezubringen "Merkst du, was du von dir gibst.".


    Sicherlich hat jeder seinen Anteil an der Totenstille - aber ich verabscheue Schuldzuweisungen, nur damit der Balken im eigenen Auge unentdeckt BLEIBT.


    Zur Kritik an sich ists so, daß die Qualität eines Boardes, sowie deren User, sicher darin besteht, daß die Kritik an sich anfechtbar bleibt - und nie als Absolutum gilt.
    Ich habe hier (wahrscheinlich unnötigerweise, das geb ich zu), wieder mal den Umgang an sich kritisiert.
    Ich frage mich, was für frustrierte Menschen hinter den Postings stecken müssen, die keine Anfänger-entsprechende Kritik von sich geben wollen (oder können ?).


    Ich weiß nicht, ob ernsthaft von dir Dire, mein Beispiel mit dem "dicken Menschen" und dem "Bodybuilder" durchgelesen wurde, wo ich klar mache, inwiefern ich den Umgang mit Anfängern falsch empfinde.
    Ich bin nicht alleine mit der Ansicht, daß ein Anfänger in erster Linie Motivation braucht, und keine Kritik.
    Winnie44 hat dafür schon deutliche Signale gesetzt (wenn auch zu spät - aber auch zu spät wurde nicht eingelenkt, also wäre es wohl auch ebenso nutzlos gewesen, wenn er das Signal vorher gesetzt hätte).
    Er meinte im Posting klar, daß es ihn um Tips ginge. Zu sagen, was Scheiße ist, kann ich auch - das müßtest du gerade am Besten wissen, Dire - schließlich tue ich das zwar weniger Bildern gegenüber jedoch umso mehr Menschen gegenüber ;-).
    Du wirst dir sicher vorstellen können, wie leicht mir das fällt. Vielleicht ist das auch das größere Verbrechen, anstatt ein Bild zu Scheiße zu definieren. Aber der Menschengeist ist ja schon bekannt, im Umgang. Wir kennen die Werte - wissen wenigstens ansatzweise was dem anderen wehtun könnte, und was ihm gut tun könnte.
    Ich meine, wenn man sich darauf konzentriert, den anderen zum Guten zu bringen, ist das ein größeres und weitreichenderes Ergebnis, als ein Werk von ihm zu Scheiße zu definieren.
    Ich meine wenn man einem Anfänger sagt : "Das und das sieht schon vielversprechend aus - bleib dieser Linie treu - arbeite sie noch mehr aus - das ist der richtige Weg", dann ist das für einen Anfänger viel mehr wert, als wenn man sagt : "Hör mal, die Farbe des Autos ist für mich (!) scheiße - darüberhinaus reflektiert der Lack unnatürlich extrem - sprich das einzige worin beim Bild ich noch einen Wert erkennen kann ist die POV" - abgesehen davon, daß einem Anfänger POV vielleicht gar nicht mal viel sagt.


    Dieser Mist kommt nicht von mir - eine Zauberin sagte mir mal, wenn ich mit einem Anfänger schon sprech, soll ich die Begriffe "Alpha-Kanal" nicht einfach um mich werfen, sondern in einer im verständlichen Sprache versuchen nahezulegen. Aber das nur zu dem.


    Ich wollt ja eigentlich (um wieder auf den vorvorigen Absatz zurückzukommen) den Unterschied klar machen (was ich eigentlich auch schon mit dem "dicke Menschen"- "Bodybuilder" klar gemacht habe) :
    Was ein Anfänger braucht, und was er vielleicht weniger braucht (weil er weniger damit anfangen kann).
    Ich würde um nicht mehr bitten, als von den Verantwortlichen einen taktvolleren empathischeren Ton bezüglich der ANFÄNGER, an den Tag zu legen.
    Es sei denn, die Verantwortlichen wollen das Board noch toter machen, als es ist, indem sie Anfänger vergraulen.


    Eine "Entschuldigung" gegenüber Winnie44 hätte nicht sein müssen, wenn mit Bedachtsamkeit kritisiert worden wäre...
    Aber wenn es so wichtig ist, auch einen Anfänger wie einen Profi zu kritisieren, darfst du in die USA übersiedeln Dire-Wolf. Dort bekommen Kinder für "Erwachsenen-Verbrechen" auch "Erwachsenen-Strafen", wie es kürzlich ja beim 10-Jährigen Raoul der Fall war. Du, und mindestens eine die ich aus diesem Board noch kenne, würden sich dort als Richter sicher gut machen.
    Gleiche Fehler am Bild - gleiche Kritik *g* - der Mensch ist irrelevant.


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Ich finde es toll, daß solche wie Winnie44 nicht aufgeben - nicht bei ihrem Bild - sondern in der Motivation - bei der Motivation die hier von Menschen gerne genommen wird, die nur meinen können, Kritik könne nur das sein, daß man jemanden Fehler aufzählt, unter dem Vorwand "ein Mensch postet nur deswegen, damit er auch kritisiert werden kann - denn er stellt es (sein Bild) schließlich in die Öffentlichkeit - MUß also den alleinigen Grund haben, eine Meinung zu hören - und da MUß er vor allem Kritik vertragen können - ansonsten sei er ein egoistisches Arschloch, der nur Lob hören wollte.".


    Das vor allem aber Anfänger die Medizin "Motivation" brauchen, und ein Bild zaghaft vor Profis gerade deswegen posten, weil die am ehesten wissen müßten, wie man dem Schreck vor dem Programm am besten begegnet, will ich nicht nocheinmal sagen - ich habe es schon tausende Male langsam schon gesagt - und es tut sich nichts mehr in Richtung Menschlichkeit.
    Also laß ich lieber mal weiter mit akribisch kaltem Kalkül der "Profis" die Anfänger weiter in der Luft zerreißen.
    Ich allein bin dazu sowieso zu wenig - und die die dasselbe erkannt haben, sind schon weg vom Board.


    Was ich übrigens toll finde, ist, daß Djblueprint sich nun gezwungenermaßen mehr um die User kümmert, damit sein Board nicht noch toter sein soll.
    Ich sehe es auch schon als Schritt "vorwärts", wenn er es unter diesen Verlusten erst erkannt hat, wieviel User wert sein können.


    So, was soll ich nun zum Bild sagen ?
    Soll ich es nun auch in der Luft zerreisen, und es dann damit "decken", daß ich sage : es sei nur zum Besten der Entwicklung des Bildes, bzw. des "Anfängers" ?


    Oder soll ich es in den Himmel rühmen, weil ich die Werte des Bildes nur erwähne, und mich dadurch inkompetenter erscheinen lassen, als ich sowieso schon erscheine ?


    Oder soll ich Tips sagen, um mich für andere als "der Kenner" erscheinen zu lassen, damit anderen das Kotzen kommt, wie es wohl schon nicht selten ihnen gekommen ist ?


    Ich könnte es vielleicht von der Seite aus beleuchten, die den meisten hier am wenigsten sagt - wo sie mich vielleicht am wenigsten, wie das Bild, in der Luft zerreisen können.
    Ich glaube das werde ich tun...
    Also künstlerisch erinnert mich das Bild stark an ein Airbrushgemälde aus den 70ern. Da gab es so eine "Realismus"-bewegung in der Kunst, in den USA. Da wurden dann viele moderne Motive aus dem Alltagsleben photorealistisch nachgemalt. Sogar Schärfentiefe berücksichtigte man da - und die Photokunst (also wie man damals halt Zeitschriftenphotos machte). Die Bilder selbst schauten also wahlweise aus wie Bilder aus Zeitschriften - bzw. auch wie Titelbilder bei Magazinen. Fand ich sehr interessant - und eines solcher Bilder war eben ein VW-Käfer, das im Vordergrund war (genauso wie der von dir Winnie44). Im Hinergrund zeichnete sich verschwommen (Schärfentiefe) eine Art Kreuzung auf einer typisch amerikanischen Straße in einer Stadt, ab.
    Dein Bild erinnert mich sehr stark daran, Winnie44 - wenn du mit Bryce 5 arbeitest könntest du die Schärfentiefe sicher so stellen, daß der Hintergrund, bzw.vielleicht auch der Käfer zum Teil verschwommen wirkt (halt verschiedene Schärfentiefe-Bereiche ausprobieren ;-)), und der Vordergrund (VW-Käfer) eben scharf.
    Das kann man über Renderoptionen bei Bryce 5 machen ;-) ...
    Im übigen gefällt mir eigentlich die zweite Version deines Bildes schon recht gut - vor allem, wenn ich mir vergegenwärtige, aus welchen nostalgischen Werten das Bild entstand ;-)


    Das mit der Schärfentiefe war eine Option... ich find die zweite Version des Bildes schon gut genug. Sicher kann man immer was ändern und verbessern. Ich kann selbst an vermeintlichen "Profibildern" meistens noch meckern ;-)
    Meckern und kritisieren ist immer einfacher, als einem Menschen Kraft zu schenken.
    Kritisieren ist vor allem aber für die dann nützlich, die schon soviel Mut und Routine im Umgang mit dem Programm haben, daß sie keinerlei Kraft mehr bedürfen...
    Ich könnte das mit einem Bodybuilder und einem fetten Menschen vergleichen. Dem fetten Menschen der nochdazu auch anziehend wirken will,und vielleicht seine Abnehmergebnisse präsentieren will, kann man natürlich sagen : "Hey, du hast ja da noch voll fette Fettschwulste, und dort hängt die Haut, pfuigack." - und dann wenn sich der verteidigen will, oder ihn einer in Schutz nehmen will kann man sich herrlich schön rechtfertigen : "Na der Fette hat sich ja in die Öffentlichkeit gestellt - ich hab ihn nur meine herrlich ehrliche Meinung gesagt - wenn er das nicht will, dann muß er sich auch nicht in die Öffentlichkeit stellen !".
    Man wird nur erreichen, daß der Fette die Motivation verliert, weitere Ergebnisse in Angriff zu nehmen - er wird sich zurückziehen und fertig.
    Anders mit einem Bodybuilder. Wenn sich der in die Öffentlichkeit stellt, und ihm dann sagt : "Also die Trapezmuskeln könnten noch etwas differenzierter sein, und das Training an den Waden etwas mehr beachtet werden", dann wird sich der das zu Herzen nehmen - oder auch nicht. Er wird jedenfalls damit umgehen können, weil er ein Körperkult-Routinier ist - und schon immer verschiedene Meinungen zu seinem Körper abwägen mußte.


    Worum gehts also, wenn jemand sagt : "Hey du Fetter, wennst dich in die Öffentlichkeit schon stellst, hab ich das Recht dich mit meiner EHRLICHEN Meinung in der Luft zu zerreisen !" ?
    Ich würde gern wissen, worums da diesem Kritiker geht. Um Menschlichkeit ? Um den Fetten einen Motivationschub zu geben ? Um dem Fetten eine super ehrliche Meinung über das, was er noch nicht erreicht hat, zu sagen ? Und das soll dann zu seinem Besten sein ?
    Es ist interessant, welche Arschloch-Behandlungsweisen von Menschen heute schon als Charakterstärke und "Hilfe" verkauft werden.


    Aber gut - das Board macht nicht umsonst das Zeitalter des Fegefeuers durch - wo sich Spreu von Weizen trennt. Dabei ist es mir egal, wer die Spreu, und wer der Weizen ist. Aber das diese Trennung stattfindent kann nicht geleugnet werden. Und ich hoffe, daß das Board wieder zu einer Regel findet - und zu einem Einklang.
    Ich trage dazu derzeit mit Absicht nicht viel bei (hoffe aber auch, daß ichs das nicht beeinträchtige) - meine Lösungsvorschläge und Ansichten hab ich fast schon vor einem Jahr geäussert. Und es kamen andere nach mir, die andere Lösungsvorschläge geäussert haben. Keines wurde berücksichtigt - umso mehr hoffe ich, daß DJ eine Alternative im Ärmel hat.
    Die vielen Anfänger hier habens verdient. Auf mich und einige andere hier muß nicht Rücksicht genommen werden - wir haben nichts mehr zu verlieren. Ich habe meine Alternative gefunden, und die anderen auch (zum Teil haben einige von denen die nichts zu verlieren haben ihr eigenes Board ;-)).
    Aber bezüglich der Anfänger hat das Board noch zu verlieren - und es wäre gut, wenn die Anfänger nicht so kritisiert werden würden, wie ich oben beschrieb.
    Denn die Meinungsverschiedenheiten sind gewiß das geringere Problem - der Umgang mit Neulingen sollte im Auge behalten werden - vor allem, wenns schon sowenig Mods gibt, die den Neulingen mit Rat und Tat zur Hilfe stehen.


    Insofern ein Lob an Dj, daß er öfter eine User-nahe Präsenz zeigt - und Lob an solche wie Klaus, der nun ein Tut gemach hat. Das Board kann wieder richtig gut werden - aber eine Weile noch wird es sich im Fegefeuer befinden. Man sollte dem Fegefeuer den geringst möglichen Schaden gönnen.
    Ich meine, das Board macht ja schon wieder Schritte vorwärts. Ich hoffe, daß dieser Impuls genügen wird...
    Ich jedenfalls brauche den Impuls nicht - weil ich eine Alternative gefunden habe - aber ich würde es den Anfängern hier von Herzen gönnen !


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Ich schließe mich Dire-Wolf an...


    Alles andere darf keine Worte bekommen.


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Pfuigack, da hat jemand erst seit 1 Stunde Bryce, und es wird schon über sein Bild kritisiert, als ob er dem Board eine Zumutung antun hätte wollen.


    Für 1 Stunde , in der man Bryce hat, ist das genial ! Ich hätte so ein Bild nicht mal nach 2 Monaten geschafft (mit abstrakten Bildern hab ich bis heute noch meine Probleme - bin darin wirklich kein Talent).


    Man kann bei Bryce (neben der "Kamerakugel" rechts im Brycefenster an so einem kleinen grauen Pfeilchen die Schaltfläche "Fine-Art" wählen, dann rendert es hübscher - aber dauert dann auch viel länger (gut 2-6 mal solang wie im normalen Rendermodus).


    Wie dem auch sei - ich find das Bild für 1-Stunde-Bryce wirklich toll. Ich muß das unterstreichen : ich kenne keinen, der nach der ersten Stunde mit Bryce, so, oder so ein ähnliches Bild hätt schaffen können ! Und ich sag das als einer, der seit Ende 1999 mit Bryce arbeitet ! Also ich würd mal nicht ganz so hinhören auf Leute, die jemanden kritisieren, der 1 Stunde Bryce erst hat. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie sehr viel weiter als du sind ;-) - vor allem was die intuitive Handhabung von Bryce angeht.


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion

    Die Themen gleich mitzulöschen find ich schlecht...
    Beispiel heute :
    Da hab ich Mark74's Thread über Futurecity2 gesucht. Dort hatte ich eine Variante ja praktisch sogar schon Tutorial dafür gepostet, wie man Wasser realistischer erzeugen kann.
    Zwar verlor es den Kontext zu einem Bild welches rausgelöscht worden ist - allerdings hätte ich diesen Thread heute gerne wieder gefunden, weil da Maxime einen Tip gegeben hatte, wie man eine Wasserebene massiv erscheinen lassen kann.
    Bei solchen wichtigen Postings ist es IRRELEVANT (!!) ob das ursprüngliche Bild rausgelöscht wurde. Wichtig ist finde ich, wenn man in den Threads stöbern kann, um sich nachwievor das ein oder andere Wichtige für sich rauszupicken.
    Wenn jemand schon sein Bild rausnimmt, dann ist es schon zerstörend genug für denjenigen Thread. Man (ein Mod) muß da nicht auch noch die Postings vernichten, die mit Mühe, und oft auch für andere und nicht nur für den Bildschöpfer geschrieben wurden.


    So bin ich heute eben auf die Schnauze gefallen, bezüglich der Suche Maxime's Posting, wo sie das nochmal erklärt - denn ich wußte, daß sie das in denjenigen Thread gepostet hatte - hatte aber eben wieder vergessen wie das genau geht, und ich wollte nachschauen.
    Vielleicht gibt es den Thread noch - aber ich habe ihn nicht gefunden...
    Auf jeden Fall spreche ich hier einmal mehr ins "tote" Board meine Warnung aus, daß man mit Postings anderer nicht achtlos umgehen sollte, nur weil ein "Häretiker" sein Bild aus dem Thread genommen hat. Sicher, es wird dem Thread dadurch Wert weggenommen - aber ich meine : dadurch wird der Thread noch nicht unbedingt wertlos ! Vor allem, wenn da solche individuellen Hintergrundinfos stecken, die sich durch kein noch so gutes Tutorial der Welt erfahren läßt, wenn ich bloß auch mal daran denke, wie lange man doch so schon suchen muß, um bestimmte Probleme mit Bryce zu lösen.


    Ich bitte also einmal mehr, um ein mildes Urteil über die Poster die sich die Mühe und Zeit genommen haben, zu einem Thread was zu schreiben. Die Strafe sollte nicht über die fallen, die nicht das Board verlassen haben, und die nicht ihre Bilder rausgelöscht haben.


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Öhm, der Mond im Hintergrund ist die Erde...


    Naja, könntest auch sagen, die Lady befindet sich am Mond - aber dann kommts mir etwas eigenartig vor, daß die Erde grau ist.


    Die Lady ist aber, wie üblich von dir, toll hinbekommen worden.
    Auch wenns nicht so wäre - ich hätt sicher nicht sagen können, wie sie besser hinzukriegen wäre....
    Jetzt nachdem ich durch das Läuterungsfeuer von Poser gegangen bin ;-)


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion

    We - so schuldig, wie Twister erscheint ist er nicht.
    Es schaukelte sich ja dadurch hoch, daß Twisters Ansicht, welche sich nun mit der von Dire und Wizard teilt, durch mich und einige andere nicht geteilt werden konnten.
    Da Twister jedoch insbesondere sich zumindest motiviert fühlte, und zwar dadurch, daß ihm mein Urteil so erschien, als würde ich es als "Non-plus-ultra" darstellen, sich für seine Ansicht einzusetzen, konnten diese Messages überhaupt erst entstehen.


    Über richtig und falsch, kann aber weder Twister, noch Dire, Wizard, noch ich - auch nicht Gott selbst urteilen.
    Allein Flink weiß zu entscheiden, was richtig und falsch im Bild ist. Er sieht zwar nicht alles, weiß aber zu entscheiden was richtig und falsch in seinem Bild ist.
    Beispielsweise kamen die Ideen einige Vögel reinzugeben. Einige hätten das durchaus getan. Flink meinte jedoch, daß er sein Bild nicht Gefahr laufen lassen will, damit es einem Klischee diene. Damit war der Vorschlag mit den Vögeln falsch - aber wer weiß : Flink selbst hatte diese Idee vielleicht überhaupt nicht (soll mal so angenommen werden, auch wenn ich das bezweifle).
    Es geht wie gesagt darum , daß man Flink Anregungen gibt - so schrieb er es ja auch. Nicht jeder Anregung aber muß man folgen. Sonst müßte es nicht Anregung sondern Zwang heißen.
    Tja, und wenns bei einer Anregung bleibt, steht allein Flink das Recht zu, darüber zu entscheiden, ob ihm eine Anregung oder Kritik zusagt oder nicht.
    Keine Kritik hier wurde ja diskriminiert, soweit ich sehe - es sei denn, man mag es so auslegen, daß dadurch, daß einem die eine Kritik wertvoller und nützlicher erscheint, man meint, daß die andere Kritik diskriminiert werde.
    Ich sehe es jedenfalls nicht so.
    Ich gebe auch nicht jeder Kritik denselben "Wert", ungeachtet dessen bin ich auf jede Kritik angewiesen - weil mir selbst selten die Vielfalt von Kritiken in den Sinn kommt, wie sie einer Vielzahl von Leuten in den Sinn kommen kann. Das habe ich schon bei einigen meiner geposteten Bilder gemerkt (auch wenn diese nicht viel waren bisher).


    Es sollte als selbstverständlich und nicht als Akt der Kriegserklärung aufgefasst werden, wenn einem die Kritik eines anderen (in diesem Fall zu dem eigenen Bild) nicht zusagt. Das bedeutet nicht, daß die Kritik deswegen falsch ist - nur das sie für denjenigen entweder falsch, oder eben zuwenig nutzt (wieso auch immer).
    Bei einem anderen jedoch nützt womöglich gerade die Kritik, die bei dem einen nicht genutzt hat. Deswegen sollte und dürfte es nicht als Beleidigung aufgefasst werden, wenn der eigenen Kritik nicht viel Gewicht gegeben wird.


    Achja, etwas nebensächliches noch in ein paar Zeilen :
    Vom letzten Posting Twisters ausgehend, muß ich gestehen, daß ich ihn diese Art "Kriegsführung" nicht zugetraut hätte.
    Ich hoffe dementsprechend, daß sein Posting bleibt, und nicht editiert wird wie die vorigen (denen dies zustand).
    Ich betrachte nämlich sein letztes Posting als ein Kunstwerk für sich (vor allem wenn man es im Kontext zum bisherigen Geschehen sieht) - so verrückt man mich daraufhin auch erklären möge ;-)
    Aber egal : bevor es doch editiert wird, speichere ich sein Posting mal ab.


    Liebe Grüße,
    euer Pygmalion

    Ich schließe mich Flink abermals an : die Szene kommt als Baumspitzen rüber, und deswegen kommt für mich auch die Höhe rüber (eben weil ich mir keinen Baum mit 30 cm Höhe vorstellen kann).
    Wie Büsche wirken mir diese Bäume auch nicht. Mag sein, daß ich soviel Bäume schon gesehen habe, trotzdem daß ich ein Stadtmensch bin, daß ich mir diese Pflanzen nicht als Büsche vorstellen kann.
    Für mich wirkts also durchaus so, daß ich mindestens 20 Meter in der Höhe mich befinde, wenn ich auf das Bild schaue.


    Es ist andersrum auch schwer Anregungen zu geben, die nicht dem Klischee dienen. Denn das Klischee bringt irgendwie auch das Gewohnte zum Ausdruck - und das Gewohnte ist meist glaubwürdig und authentisch.
    Was ich damit deutlicher ausdrücken will : gewohnt wäre, wenn im Hintergrund hohe Regenwaldhügel, oder dergleichen zu sehen wären. Das könnte aber in ein "Klischee" gesteckt werden - es sei denn, man läßt sich dabei zusätzlich was besonderes einfallen.
    Nicht gewohnt, und daher nicht Klischee-mäßig wäre es, wenn ein fliegendes Auto durch das Blätterwerk gleiten würde - oder ein paar Geister in dieser Höhe Ball miteinander spielen. Das wäre ungewohnt; nicht klischee-mäßig, aber auch riskant, was das betrifft, daß es ins/zum Bild passt.


    Deswegen muß eine Prise Klischee nicht immer was falsches sein - aber es ist sicher richtig, wenn ein Bild nicht vom/n Klischee/s lebt.
    Du kannst dich also entscheiden Flink, ob du etwas neues riskierst, und damit das Bild zwar individuell behälst, aber auch riskierst, daß du es verdirbst, vom gegenwärtigen Standpunkt aus gesehen.
    Oder du riskierst es, eine Prise Klischee geschickt ins Bild zu setzen, damits was für die Rachen derer gibt, welche Klischees brauchen, um sich in Bildern orientieren zu können.
    Durch beides kann ein Bild aufgewertet, und entwertet werden.
    Man muß halt mit beidem geschickt sein - und vor allem sich zu einem der beiden entscheiden - wenn man eine Anregung hören will - was ja der Umsetzung einer Erweiterung des Bildes dienen soll.


    Liebe Grüße,
    dein Pygmalion


    PS.: von meinem ersten Satz dieses Postings sind Bonsai-Bäumchen und dergleichen ausgeschlossen - vor allem wenn ich den Moosbewuchs an manchen Ästen sehe - und den Haze- und Nebeleffekt, welcher bei einer Nahaufnahme einiger Bonsaibäumchen nicht wirklich wirken könnte. Ausserdem würde sich dann eine Tiefenunschärfe ergeben müssen - deswegen bleibt die Unmöglichkeit meiner Vorstellungskraft : solchen Moosbewuchs, solche Äste, solche Haze und Nebeleffekte in einer 30cm großen Szenerie vorstellen zu können.

    Ich find wirklich, daß das Bild sehr natürlich wirkt.
    Vielleicht hätte ich danach nur ein bisserl die Helligkeit und den Kontrast angehoben. Muß aber nicht unbedingt sein.
    Nett, daß du Flink der Versuchung widerstehen kannst, in Klischees zu verfallen.
    Schönes Bild - auch wenns einigen langweilig wirken mag. Tut es für mich auch - aber gerade dadurch wirds für mich wieder interessant. Wer mag schon langweiliges schaffen ?
    Das mit Absicht zu tun, darin steckt gewiß eine eigene Kunst.


    Liebe Grüße,
    dein Pygmalion


    PS: ein Objekt (bzw. Vögel) als Größenvergleich brauche ich nicht - denn ich kann mir irgendwie beim besten Willen nicht vorstellen, daß die gesamte Szene nur 2 cm groß sein soll ;-)

    Schade, wie oft hier der Kontext übersehen wird...


    Winnie : ich meinte nicht dich mit den 10 Varianten. Denn du wirst wohl am besten gewußt haben, wie du das mit den 10 Varianten meintest - was du dann auch im Nachfolgeposting bestätigtest.
    Deswegen ists auch nicht notwendig, wenn Wizard Winnie vor mir in Schutz nimmt ;-)


    Ich meinte Twister und seine "10 Varianten" - er hat wohl die Bedeutung von Varianten weniger erfasst ;-) - jedenfalls weiß ich nicht, wieso er so eine Aufzählung gemacht hat - weil er glaubte, Ashara hätte Winnie provoziert, als sie sagte, Winnie solle seine 10 Varianten aufzählen ? Machte er deswegen diese Auflistung ? Hätte er den Thread besser beachtet, hätte er ja wissen müssen, daß die meisten seiner "Varianten" schon als Kritik abgegeben wurden.
    Dementsprechend galt also meine Kritik den "Varianten" von Twister.
    Kein Grund also, Winnie vor mir in Schutz zu nehmen.
    Er, und alle anderen dürfen schon ruhig kritisieren, was das Zeug hält...
    Achja, und falls das Kontern kommt : "Danke, daß du so gnädig bist.", dann sag ich : "Bitte keine Ursache"...
    So, das mal gesagt, um meine paranoiden Wahnvorstellungen ruhigzustellen *gggg*


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    euer Pygmalion

    Das sind nicht 10 Varianten, sondern 10 Kritiken zu dem schon bestehenden Bild - von denen auch schon viele genannt wurden (Zehen zusammengewachsen von Silencer; Füße farblich ändern von mir; Punkt 3 wurde (mit dem Holzbrett das in der Luft hängt) auch schon von mir genannt; Punkt 7 ist praktisch mit Punkt 3 gleichwertig, Punkt 11 wurde (Caustic-Komplexität) auch schon in meinem vorigen Posting erwähnt; Punkt 10 ist ident mit Punkt 4; Punkt 8 und Punkt 1 sind irrelevant, weil weitgehend Geschmackssache, bzw. durch eine ausführlichere Argumentation zu unterlegen).


    Summa summarum hätte das Posting von dir Twister auf 1-2 Zeilen reduziert werden können, wenn du dich nicht gezwungen gefühlt hättest, 10-11 Kritikpunkte aufzählen zu müssen, um sie dann als 10-11 verschiedene Varianten des Bildes zu "verkaufen".


    Grüße,
    Pygmalion

    Find diese Version wirklich toll !
    Echt - ich mein, das ist ja mal ein Unterwasserbild der anderen Art ;-) - eines das die "Oberfläche" miteinbezieht.


    Naja, die rauchschwarzen Füße kommen noch etwas eigenartig rüber... Irgendwie wäre es schön, wenn man in der Szenerie einige (seehr) sanfte Lichtquellen machen könnte.
    Ich hab da in einem Tutorial gesehen, daß sehr viele Lichtquellen, welche in ihrer Intensität und Farbe gewichtet werden, einen sehr realistischen Eindruck erzeugen können. Hier genügte es aber auch, wenn von oben irgendwie mehr Licht reinkommen könnte. Es gibt natürlich so dunkle Szenen auch, wenn es sich um einen späten Nachmittag handelt - dann jedoch wäre der Caustic-Effekt sicher nicht so deutlich ;-)
    Vielleicht könnte man den Caustic-Effekt noch etwas skalieren, damit er etwas komplexer erscheint ? Ist nicht unbedingt notwendig - ja vielleicht sogar schädlich... Ich hab das also mal nur so zum Versuch vorgeschlagen... Wenns nichts taugt, dann wieder auf "Undo" gehen ;-)


    Tja, aber wie gesagt : gegen die rauchschwarzen Füße würd ich schon was unternehmen ;-)


    Am übrigen hab ich so schnell nichts zu bemängeln gefunden, weil ich die Perspektive so toll fand ;-)
    Ich hoff es entsteht nicht der Eindruck, du hättest das Bild nach dem Sinne Pygmalions gemacht.
    So einen Kommentar bekam schon mal ein Bild ;-) - und das fand ich traurig dann.
    Nun ja, aber was kann ich sagen : mir gefällt diese Perspektive - diese Variante eben. Toll umgesetzt, mein Vorschlag ;-)
    Hoffe, es kommen noch einige Updates ;-) 
    Viel zum fertigen Bild brauchts ja nicht mehr ;-)


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion


    PS.: ups jetzt seh ich : vielleicht ist es ja ein optischer Fehler, aber ich find, das Brett auf dem die Frau sitzt sollte nach links noch etwas verlängert werden - oder ?

    So, um mal meine Meinung abzugeben...


    Ich persönlich finde, Dj's Tutorial taugt nichts. Aber das können Anfänger besser entscheiden als ich. Insofern also steht es ihnen mehr zu zu beurteilen, wie sehr, oder wie wenig es ihnen geholfen hat. Nun ja, ich erlaube es aber jeden, der sich zu diesen Anfängern zählen will ;-)


    Nun, wieso taugt Dj's Tutorial nichts ?
    Nun, ich will ja keinen Hinweis zu seinen Bildern geben - darüber mag ich nicht urteilen. Aber ich will mal hinweisend zum Hinweis sagen, daß die Sachen, die hier die Anfänger so vollbringen so toll sind, daß ich meinen Hut ziehen muß.
    Ich persönlich orientiere mich mit Vorliebe an realen Unterwasserbildern, um eine Unterwasserszene zu entwerfen.
    Viel muß man da nicht tun. Hazefarbe bestimmen. Haze bestimmen (je nachdem wie klar man das Wasser haben will , bzw. welche Entfernungen man da zu zeigen beabsichtigt. Bei einer Großaufnahme eines Krebses beispielsweise ist es unsinnig, daß die zweite Schere des Krebses in der türkisen Trübnis der Ferne verschwindet - es sei denn, es handelt sich um ein Ungeheuer-Krebs, oder ein Riesiges, welches eine versunkene Kultur aus Stein gehauen hat ;-)).


    Vor allem bei der Unterwasserszene, wo es wenig zum Tricksen gibt, finde ich es sehr wichtig, wenn ein Anfänger den Mut aufbringt, und selber mal an die "Drehregler" geht, und solange an ihnen rumfummelt, bis er draufkommt, wie sie miteinander zusammenhängen.
    Mein Anatomieprofessor beispielsweise unterschied sich von den übrigen auch dadurch, daß er meinte, es sei unsinnig die Muskeln alle zu wissen, und wie sie funktionieren. Wichtig sei es, daß Prinzip, und ihre Gemeinsamkeit zu begreifen - was es macht, daß eine Bewegung zustande kommt - und damit ist nicht die Bewegung "Unterarm-Heben-Senken" gemeint - sondern allgemein, wo Muskelspannungen sein müssen, damit eine Bewegung ermöglicht wird. Die Zusammenhänge - das Ermöglichen eines Ergebnisses zu begreifen ist viel wichtiger, als routinemäßig etwas zu betätigen, weil man wo gesehen hat, daß man so zum Ergebnis bekommt. Das kann jede Laborratte, die einen Knopf drückt, um ans Essen zu kommen.
    Ich finde, wobei ich nicht den Unfall veranstalten will, hier die absolute Lehre zu verkünden, ein Anfänger lernt am Besten, wenn er Zusammenhänge ergründet...
    Und gerade dabei ist eine Unterwasserszenerie (also die Einstellungen) etwas sehr geeignetes dafür. Dadurch nur können auch unerwartete aber willkommene Überraschungen zu Tage kommen. Ich hatte bei Bryce mich nie Tutorials bedient, teilweise auch, weil ich sie nicht fand - und so war ich gezwungen eigene Techniken zu entwickeln, um an das Ergebnis zu kommen. Bei manchen Sachen wäre da ein Tutorial nützlicher gewesen, als ich es hier zum Anschein gebe.
    Aber durch solches eigenes Ergünden kamen bei mir unerwartet einfallsreiche Bilder zustande, wie eine Planetenoberfläche, dessen Himmel ein Meer ist, und wo schwach schimmernd die Sonne durchscheint.
    Das wäre bei einem Tutorial nicht möglich, weil man sich da ja strickt an die Anweisungen hält.


    Bei vielen Sachen sind aber Tutorials natürlich sinnvoll, auch wenn ich persönlich einer bin, der ersteinmal selbst mit aller Mühe und Zeitaufwand versucht mit eigenen Ideen an das Ergebnis zu kommen. Aber manchmal wünschte ich mir auch Tutorials herbei. Wie sehr dann noch die, welche viel schneller ein Bild fertig sehen wollen, als ich.
    Tutorials will ich, ums zu unterstreichen, nicht verteufeln. Aber bei manchen Sachen, wie eben diese Unterwasserszene sind sie überflüssig, weil man das leicht erschließen kann.
    Meine Schwester beispielsweise mag kein Bryce... als sie es jedoch einmal ausprobierte, hatte sie in den ersten Stunden, unzählige Himmel entworfen... stürmische, klare... romantische... und Unterwasserszenerien.
    Und auch wenn sich meine Schwester selbst als klüger als der Durchschnitt einstuft, und selbst wenn das stimmen sollte, so denke ich doch, daß es kein Schweres sein kann, daß man selbst den Mut wagt, mit den Reglern rumzuspielen, um sowas "simples" wie eine Unterwasserszenerie vorzubereiten.
    Das mit den Caustics ist dann schon eine klare Sache für ein Tutorial - bzw. für die Profis, die das selbst ergründen wollen (auf einer Seite die ich einem anderen hier angab sind nämlich gleich 2 Wege angegeben, wie man einen Caustic-Effekt erzeugen kann... mir persönlich ist sogar ein dritter Weg eingefallen (indem man das Muster auf den Ambience-Wert jedes verwendeten Materials gibt, und es dementsprechend bearbeitet - dann vielleicht ein Sky-Dome-Wert geben, und diejenige Mustertextur auf lichtempfindlich Stellen - fertig - .. vielleicht birgt dieser Weg einige Tücken noch - aber ich fänds gut, wenn sich einige auch wagen würden Ideen auszudenken, die anders sind, als ein Tutorial es sagt - ich glaube das lohnt sich, weil man dadurch lernt unabhängig mit einem Programm umzugehen).


    So, und nun zum Bild selbst ;-)


    Mir persönlich gefällt das erste Bild besser, weil dadurch der Bildtitel eine größere Relevanz erhält. Man ist der Thematik als Betrachter näher ;-)
    Auch die Bodentextur des ersten Bildes ist besser, wie Kerish schon bemerkte. Man sollte eben nicht allzusehr dem vertrauen, was zu den vorgegebenen Brycematerialien dazugeschrieben wird ;-) - oder sagen wir : nicht unbedingt ;-)
    Allerdings schreit auch das erste Bild nach Caustics... Vor allem bei den Füßen wäre das eine realistische und schöne Zierde ;-)
    Darüberhinaus dürfen natürlich auch Pflanzen da sein...
    Ich persönlich hielt es für noch schöner, wenn man teilweise auf die Person über dem Wasser blicken könnte... als sei man ein Fisch... das erforderte natürlich, daß man auch die Szene oberhalb des Wassers ein wenig ausarbeitet ;-) - muß nicht allzusehr ausgearbeitet werden, denn die Wellen und die Wasserbrechungen verzerren sowieso ein wenig das was oberhalb ist ;-)
    Weiterhin fände ich es wichtig, wenn du die Wellenmuster etwas größer skalierst. So wirken die Wellenkräuselungen des Wassers unnatürlich klein.
    Tjo, die beiden Sachen eben... Caustic und Wellenskalierung wären mal das wichtigste vom gegenwärtigen Stand der Dinge.
    Alternativ kann man wie gesagt auch Pflanzen anbringen, wobei nicht immer Pflanzen da sind, wo man die Füße reintut ;-) Wie du willst eben ;-)
    Naja, und schlußendlich ist das mit der "Oberfläche-machen" ein sehr vager Vorschlag... nicht wirklich eine Kritik, was man besser machen könnte. Eher eine Idee, was man aus dem Bild AUCH machen könnte ;-)


    Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
    dein Pygmalion