Beiträge von ulimann644

    Ich finde, dass diese »Planeten ab Werk« nur eine Notlösung sind: etwas verwaschen und nicht gerade auf Höhe der Zeit.

    Und diesen Saturnring in die gewünschte Position zu bringen ist fast so nervenquälend wie eine Steuererklärung. (Aber vielleicht stelle ich mich dabei auch nur zu blöd an; wer weiß ...)

    Dieses Manko ist für ein Programm dieser Klasse ziemlich verwunderlich.

    Mich hat im Gegensatz gewundert, dass VUE so etwas, wie die Planetenfunktion, überhaupt hat.

    Aber du hast es gesagt: Es ist eine Notlösung, falls man nur mal zwischendurch etwas in dieser Richtung versuchen will.


    Für Gewöhnlich produziere ich meine Planeten mit LIGHTWAVE, schon weil man da mehr Möglichkeiten hat. Und vor allem: Planetenringe sind da wirklich einfacher zu handhaben. Besonders aber bei Planeten mit Atmosphäre und Wolken haben eigene Kreationen die Nase weit vorne.

    Ich habe mal die Planeten-Funktion (mit einer relativ simplen Szene) ausprobiert.

    Fazit: Kann man nehmen, falls man selbst keine Planeten basteln will, oder auf die Schnelle eine Space-Szene braucht.


    So fängt man i.d.R. nicht an.

    Ich selbst habe mit einem (relativ) simplen STAR-TREK-Modell (Eigenentwurf) begonnen. Danach habe ich das dabei Gelernte beim nächsten Modell angewandt usw. Für das erste einfach gehaltene Modell (knapp 100.000 Polygone) habe ich drei Monate gebraucht - für das Modell der Stargate DAEDALUS-KLASSE (3,6 Millionen Polygone) habe ich, nach drölfzehn anderen Modellen, sechs Wochen gebraucht.


    Hätte ich mich sofort an die DAEDALUS-KLASSE mit besagtem Detailgrad gewagt, dann hätte ich garantiert die Brocken in die Ecke geworfen. Solche Modelle baut man erst (in einem Bruchteil der Zeit, die man für das erste Modell aufgewendet hat) wenn man sich mit Programm und Modellier-Techniken vertraut gemacht hat. Dazu braucht es die drölfzehn Modelle davor.

    So - und jetzt ist erst einmal Schluss mit den doofen Flugzeugen...

    Sonst träume ich am Ende noch davon.


    Hier noch eine Szene mit der H-IX von den Brüdern Horten.

    Der erste Nurflügler mit Düsenantrieb. Erstflug: Dezember 1944.


    Hach, das wird ein tolles Schiff.

    Was ich mir von dir wünschen würde, wäre ein Modell des Flugzeugträgers INDEPENDENCE, aus dem Film "Flight of the Intruder". Mit ein paar der alten Vought F-8, Vought A-7 und Grumman A-6 Maschinen.

    Da sich die Kamera sicher mit bewegen wird, ist dieser Detailgrad der Umgebung mehr als ausreichend. Oftmals ist es bei komplett gerenderten Animationen sogar notwendig, mit Tiefen-Unschärfe zu arbeiten, um einen realistischen Filmeffekt zu erreichen.

    Bis zu einer Animation ist es noch ziemlich hin.

    Zuerst möchte ich einige Einstellungen und weitere Parameter-Modifikationen testen - und dann brauche ich auch erst einmal dringend ein besseres Flugzeugmodell. (Vermutlich muss ich mir selbst eins bauen - denn wenn man es nicht selbst macht, dann isses nix.)


    Die Pfade für die Flugzeuge werde ich auf jeden Fall in LW erstellen, dort allerdings mit Null-Objekten, und als FBX abspeichern. Da ich die Meter-Verschiebungen in Terragen habe, nehme ich dort einfach dieselben Entfernungen, Kamerapositionen und Drehungen auf denselben Koordinaten. Das sollte funktionieren.

    Gestern war ich bei Szene-014. Heute bin ich bei Szene-105. Ein kleiner Vorteil, wenn man die Haxe angeknackst hat: Man hat mal Zeit.

    Gestern und heute Früh habe ich gar nicht mitbekommen, wie es draußen dunkel und wieder hell wurde. 8|


    Dabei wollte ich nur mal schnell das Gelände usw...


    BTW: Das Gelände war für den Terragen-Heightmap-Erosions-Node noch nicht Low-Poly genug. Darum gab es immer wieder unerwartete Effekte. Am Ende ist mir der Kragen geplatzt und ich habe zunächst ein altes (wirklich Low-Poly) Modell eines Berges geladen - um zu erkennen, dass die Erosionen bei einem Modell, das nicht aus Dreiecken besteht, sondern aus Vierecken, bessere Ergebnisse liefert.


    Also habe ich, wie ein Besessener gestern in LW Low-Poly-Hügel erstellt, verzerrt, kopiert, vergrößert, verschoben und, und, und...

    Das Ergebnis ist es wert - zum Glück. Danach habe ich dann nicht mehr locker gelassen und die Landschaft bearbeitet, die Wolken-Layer angepasst und Drölf weitere hinzugefügt. Bei der Landschaft sah es ähnlich aus, und zwischenzeitlich hatte ich Angst, den Plan zu verlieren.


    Nachdem ich dann noch jedes Element der Szene ein halbes Dutzend mal verschoben habe, kann es jetzt mit dem Rendern verschiedener Szenen losgehen. Hier ein erster Test, für den ich die Flieger und die Kamera so verschoben habe, dass man auch was von der Landschaft sehen kann. Für einige geplante Szenen werde ich die drei Flieger engere oder weitere Formationen fliegen lassen.


    Diese erste Szene (mit sehr herunter gefahrenen Details) hat etwa zehn Minuten gedauert - in höherer Auflösung mit einem Wert von 1 anstatt 0.3 für Micro-Poly, 8 anstatt 3 für Antialias, und höheren Wolkendetails wird es wohl signifikant länger dauern.


    Sodele - inzwischen habe ich den ersten Punkt von Schritt 2 abgehakt.

    Ich war etwas erstaunt, dass es in TERRAGEN für Heightmaps einen Node namesn "Heightfield-Erode" gibt. Für normale Terrain-Shader muss man das per Plugin regeln.


    Da bei diesem Render-Test die Landschaft noch kein Material usw. hat, sieht man ganz gut, was dieser Erosions-Shader (mit meinen momentanen Einstellungen) bewirkt. Da mir die Standard-Landschaft zu wenig Ebenen zwischen den Hügeln produziert hat musste World-Machine wieder ran. Mit der dort generierten Heightmap habe ich in TERRAGEN ein Gelände von 60 km x 60 km, bei einer maximalen Höhe von 2,2 km erzeugt.


    Als nächstes steht die Bearbeitung dieses Geländes an.


    Statt der Lakeside-Szene habe ich mich dazu entschieden, für diese Flugszene eine ganz neue Landschaft zu nehmen. Dies ist erst einmal nur ein Test für die Wolken-Layer, um zu sehen, ob die Wolkenwand im Hintergrund dicht genug ist, um darin Flugzeuge für eine optionale Animation zu verstecken. Da man die drei zusätzlichen Jäger, die sich darin befinden, nicht sehen kann, ist die Dichte okay. Die Landschaft ist hier noch mau, da es mir zunächst nur um die Wolken ging.



    Für eine Einzelbild-Szene werde ich diesen Wolken-Layer jedoch noch bearbeiten. Außerdem muss ich den Rundungsgrad und die Textur, was die Kanzel betrifft, noch bearbeiten, denn diese türkise Färbung der Kanzel geht gar nicht.


    Die nächsten Schritte sehen so aus:


    Schritt 1:

    - Flugzeugmodell nebst Textur(en) anpassen

    - Wolkenwand bearbeiten und weniger opak gestalten


    Schritt 2:

    - Landschaft neu strukturieren (evt. mit World Machine zuvor ganz neu erstellen)

    - Bereiche für Bewuchs und Schnee festlegen

    - Optional Wasserflächen einfügen


    Schritt 3:

    - Winkel und Leuchtkraft der Sonne einstellen

    - Himmelsfarbe optimieren

    - Allgemeines Aussehen der Atmosphäre optimieren

    Nichts ist sauberer wie das Deck eines Schiffes.

    "Antreten zum Deckschrubben!" ist das offizielle Kommando an die Mannschaft.

    Es wurde ein Bimsstein zur Pflege benutzt. Keine Chance auf verwitterte Holzdecks.


    In allen Marinen der Erde wird oder wurde das so gehandhabt. :saint:

    Geschrubbt wird beim Militär überall - das war bei uns Fallschirmjägern nicht anders. (Uffz fährt mit dem Finger über eine Oberfläche - pustet drei Stabkörner weg - "Sehen Sie mich noch!")

    Zum Glück hatten wir (bis auf eine Ausnahme) wirklich patente Vorgesetzte. Wenn Kameraden aus anderen Einheiten ihre Vorgesetzten verrissen haben, kam ich mir immer etwas komisch vor, weil ich da nichts beitragen konnte.


    BTT:

    Ich habe mal etwas im Netz eruiert und ich war erstaunt, dass tatsächlich alle Modelle (und auch künstlerische Abbildunge) dieser Klasse, bis auf eine Darstellung mit etwas dunkleren Planken, in etwa ähnlich helle Planken hatten. Okay, da habe ich wieder was gelernt. :)