So an die 20 Live-Konzerte von Deep Purple habe ich gesehen. Das sind meine Lieblings-Musiker. Aber Deep Purple habe ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr besucht. Als ich bemerkte, dass sie immer die gleichen Songs in der gleichen Reihenfolge spielten und Ian Gillan bei Lazy immer den gleichen Witz machte. Das war für mich dann kein Rock'n'Roll mehr.
Ja, aber Hymnen wie Child in Time höre ich immer wieder gern 
Und dann mag ich Rammstein, Richtung Metal. Habe ich sogar selber versucht, bin aber gescheitert. Meine Stimme ist viel zu weich, und ich selber ...
Da haben wir auch was gemeinsam. Ich liebe fetten Metalsound (Hardradio Texas) 
Ich habe in Hannover Musik studiert, Schwerpunkte Tontechnik und Komposition. Allerdings klassische Komposition. Aber Bach ist auch ein guter Rock'n'Roller.
Als Toningenieur habe ich sehr gutes Geld verdient, aber es war immer mit der Musik der anderen. Da war ich manchmal unzufrieden mit dem Job. Davon abgesehen war das eine tolle Zeit, die allerdings nur 8,5 Jahre währte. Viel länger kann man das vielleicht auch gar nicht durchhalten. Nachtarbeit, Wochenende, 60-Stunden Woche und viel zu viel Pizza-Dienst. Den gab es damals auch schon.
Du hast einen interessanten Werdegang 
Ob Musik oder das Schreiben: das ist die gleiche Kunst, nur ein anderes Ausdrucksmittel. Nun, - es kommt darauf an, was Du schreibst. Das Feld ist riesig: Kritiken, Wissenschaftsvermittlung, Zeitung oder Zeitschrift. Oder gar Romane!
Beim Schreiben ist man vom Alter weniger abhängig als bei der Musik. Ich mache jeden Tag meine Fingerübungen und zum Glück bin ich in den letzten Jahren auf der Gitarre sogar etwas schneller und präziser geworden. Weiterbildung gehört zu jedem Job, ich habe ab 2018 einen Gitarrenkurs im Internet besucht. War teuer, aber effektiv!
Richtig. Bei nir ist es malen (Auch wenn ich nicht zu den besten gehöre). Wichtig ist es eine Befriedigung zu haben und dabei etwas auszudrücken.
Anbei nun das Foto des schmalsten Hauses Deutschland. Das war hier im Forum mal ein Thema, aber ich finde es nicht wieder.
Oben in meinem Bild sehen wir die Krumme Straße, gehen wir ein Stück weiter durch die Krambuden, landen wir im Kleinen Zimmerhof.
Am Stadtrand von Wolfenbüttel hatte mein Großvater einen Bauernhof, daher kenne ich das schöne Städtchen, als Kind und Jugendlicher war ich sehr oft dort. Später nicht mehr, aus Zeitmangel, und das bereue ich inzwischen sehr. Ich hätte immer noch eine Menge Fragen an meinen Großvater.
Das Haus erinnert mich an Amsterdam. 1977 war ich über die Weihnachtstage dort. Damals gab es im Jugend und Konzerthaus Paradiso den besten Hasch. 