Eines der Gründe, die mich 2017 bewogen mit dem weiter oben erwähnten Script zu beginnen, war der Ken Burns Effekt, ohne dem keine Doku mehr auskommt.
In einem Bild surfen, heraus und hinein zoomen, mal von diesem Ausschnitt in einem alten Foto oder Gemälde zu einem anderen zu wandern.
Heute suchte ich einmal danach, was Blender zu bieten hat. Nach diesem Video konnte Blender in 2.82 noch keinen Ken Burns Effekt richtig, ab Version 2.92 soll es deutlich besser sein, doch was der hier im Video beschreibt, ist noch kein richtiger.
Blender 2.92 – Ken Burns Effekt
Die Wikipedia beschreibt es so und so kenne ich es ebenfalls:
Zitat
Die durch Ken Burns bekannt gewordene Technik, mittels langsamer Panning- und Zoom-Effekte (Schwenken und Vergrößern) sowie Überblendungen aus Standbildern ein Video bzw. eine Diashow zu machen, nennt man Ken-Burns-Effekt.
Dieses Schwenken und Zoomen zugleich, davon sehe ich im Video noch nichts. Das ist aber Voraussetzung, wenn man von einem seitlichen Motiv herauszoomen möchte und beim Zoomen wieder das ganze Bild im Fokus zu haben und nicht nur die eine Hälfte.
In etwas neueren Dokus lösen sich Personen oder andere Objekte vom Hintergrund, dabei frage ich mich, zeichnen die Macher die fehlenden, weil auf den Fotos verdeckten Hintergründe nach?
Nun alte Bilder oder alte schwarz/weiß Filme kolorieren, nun habe ich es verstanden, zumindest eine Möglichkeit. Man legt ein Gitternetz darüber und kann an Hand der durchschnittlichen Grauwerte entscheiden, welche Maschen, welchen Farbton erhalten. Einiges an Korrekturen wird wohl bleiben. Habe ich gestern nur gelesen und gesehen, weil ein Entwickler dieses Verfahrens auch bei Gimp mit werkelt.
Hatte so richtige Lust mal wieder weiter an dem Script zu arbeiten, noch um eine Funktion für Rotation ergänzt und vier Filter für Blur, Gaussian, Scharpness und Contrast hinzugefügt. Dann von der US National Gallery of Art einige über 4K große Gemälde heruntergeladen, danach erst einmal das Grübeln bekommen. Nun geht die Rechnerei noch einmal los, wenn es im nächsten halben Jahr etwas werden soll.
Vor Jahren hatte ich Apophysis 7X.15D von einer Seite heruntergeladen, die später nicht mehr auffindbar war, brauchte nicht installiert zu werden. Nun sah ich, die Version wurde 2019 noch aktualisiert und liegt bei GitHub. Unter hundert Einblendungen sind meistens zwei bis drei, die mir irgendwie gefallen.
Das Tool an sich ist schlank, hat nur ein paar MB und ist einfach bedienen, hat aber einen Nachteil, es sind keine Sequenzen vorgesehen. Andernfalls hätte man ein Fraktal als Intro oder so auswählen können, in dem mehr Bewegung ist. Ein zweiter Nachteil, was einen gefällt, muss man gleich mit der Endung *.flame speichern, oder es ist w wie weg und lässt sich nicht erneut aufrufen. Mehr habe ich heut Abend nicht gefunden, eigentlich waren es drei, doch von einem Fraktal habe ich mir die Flame nicht gespeichert und dann war es weg. Doch diese beiden sahen auch irgendwie interessant aus.
