Beiträge von interozitor

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    Zitat

    Zu den Hinterlassenschaften, die uns der Vorbesitzer unseres Hauses dagelassen hat, zählt auch eine alte Werkstatt: voll mit Werkzeugen, deren Sinn mir oftmals schleierhaft ist. Aber den alten Schraubstock dort habe ich sofort als solchen erkannt und schon des Öfteren genutzt– hurra! Und als Trainingsobjekt für Cheetah 3D eignet sich das Ding hervorragend.


    Die Zeiten werden hart.


    Jedenfalls für die, die das Thema 3D entweder nur aus Leidenschaft und Spaß an der Freud betreiben. Oder die beispielsweise als EPU ein Grafikstudio betreiben und zusehen müssen, wo sie bleiben – finanziell.


    Beiden Gruppen dürfte es schwerfallen, Monat für Monat dreistellige Beträge für Software-Abos aufzubringen.


    Da bleibt ja fast nur noch Blender übrig. Was sicherlich ein Programm ist, das Resultate auf professionellem Niveau möglich macht. Das allerdings ebenso einen immensen Lernaufwand verlangt.


    Ich bin froh, Cheetah 3D entdeckt zu haben: Sein Leistungsumfang bei Modeling, Texturierung und Rendering ist beträchtlich (ca. 80 bis 90 % dessen, was Blender kann); zugleich lässt es sich verblüffend einfach und intuitiv bedienen. Und mit einer Einmal-Zahlung von 79 Dollar (das sind aktuell knapp 70 Euro ohne Märchensteuer) ist es noch erschwinglich; Abos gibt’s nicht.


    Ich hoffe, dass Martin, der Macher von Cheetah 3D, seinen Weg noch lange wirtschaftlich durchhalten kann.

    Nein.


    Ich baue gerade mein Geschäft wieder auf. Von null an. Da komme ich kaum dazu, noch den Fernseher aktiv zu durchforsten.


    3D als Ausgleich reicht dann vollkommen :)


    Aber ich sollte mir die neuen Folgen doch einmal ansehen. Bei Gelegenheit ...

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    Man muss es so sagen: Maxon ist größenwahnsinnig geworden. Leider.


    Lang, lang ist’s her, da hatte diese Firma auch noch etwas für kleinere Kunden oder Hobby-User übrig.


    Aus dem Hause Maxon kommt ja auch Cinema 4D. Und dieses Programm wurde einst neben der teuren Highend-Fassung in einer abgespeckten, preiswerten, aber immer noch hervorragenden Fassung als Cinema 4D Go angeboten: genau richtig für Steckenpferdreiter, die mit den Einschränkungen gut leben konnten.


    Tja – seit Längerem aber wollen diese 3D-Tycoone nur noch die ganz großen Hunde zum Pinkelngehen ausführen. Sprich: alles nur noch als Abo zu haben, dessen sündhaft teure Konditionen sich nur noch Großbetriebe oder Lottogewinner leisten können. Zudem pfeift man auch gern mal auf Recht und Gesetz.


    Wenn Maxon sich bockbeinig anstellt, musst du die großkalibrigen juristischen Geschütze auffahren. Aber das sagt sich natürlich leicht; kostet schließlich Geld.


    Ich habe gerade noch mal nachgesehen: Maxon hat seinen Sitz in Deutschland.


    Das macht die Sache etwas einfacher für dich.


    An deiner Stelle würde ich denen deine Forderung noch einmal schicken. Inklusive Frist- und Inverzugsetzung.


    Aber nicht per E-Mail.


    Druck deinen Brief auf Papier aus, und schicke ihn an das für den Firmensitz »Bad Homburg auf der Höhe« zuständige Amtsgericht – mit der Bitte, dieses Schreiben durch den zuständigen Gerichtsvollzieher ordnungsgemäß zustellen zu lassen.


    Vorteile …


    • Der Brief wird in einem etwaigen Zivilgerichtsverfahren zu 100 %, also unangreifbar gerichtsfest als »sicher zugestellt« eingestuft. Dann können sich diese Vögel nicht damit herausreden, keine Kenntnis von dem Vorgang gehabt zu haben. Zudem wird der Briefinhalt vom Gerichtsvollzieher kopiert und archiviert.


    • Zudem verschafft dir so ein »gelber Brief« Respekt. Jeder um jedem geht die Muffe, wenn er oder sie plötzlich und unerwartet so einen Umschlag in ekligem Schleimgelb im Briefkasten findet. Das gilt auch für solche Raub-Firmen. Dann merken die mal, wie ernst es dir ist.


    Den Gerichtsvollzieher zu beauftragen kostet dich »nur« ca. 15 Euro. Aber diese Investition kann dir bei Gericht viel Frust ersparen.

    Zusätzlich kannst du auch ein auf Architektur spezialisiertes 3D-Programm einsetzen.


    Sweet Home 3D etwa. Das ist kostenlos.


    Profis bietet SW3D wahrscheinlich zu wenig. Aber um einmal in die Materie reinzuschnuppern, langt es allemal.


    Man kann dort viele Einstellungen anpassen; auch die Raumhöhe. Einen mittelalterlichen Rittersaal mit 10 Metern Deckenhöhe zu modellieren ist damit kein Problem. Auch gebogene Wände oder mehrere Etagen lassen sich realisieren.


    Zudem werden beim Download Fenster, Türen, Treppen, Möbel etc. mitgeliefert, die spielend leicht per Drag’n’Drop in die virtuellen Räume eingesetzt werden können. Oder du importiert einfach ein paar eigene Dateien.


    Anschließend kann man sogar in dem fertigen Bau virtuell herumlaufen und Fotos und Videos machen.


    Das fertige Gebäude lässt sich als .obj-Datei exportieren.

    Code
    https://www.sweethome3d.com/de/features.jsp

    Danke für den Hinweis.


    Das ist eine Entwicklung, die nachdenklich macht.


    Im professionellen Bereich wird sich dieser Trend sicherlich verstärken.


    Ich bin, was 3D angeht, ja nur als bescheidener Amateur unterwegs, der sein Steckenpferd reitet. Und ich bin mir nicht sicher, ob sich diese Modellerstellung per künstlicher Intelligenz auch im Hobbybereich Bahn bricht.


    Denn die 3D-»Bastelei« ist ja bei den Leuten, die davon nicht unbedingt leben müssen, schließlich auch ein Teil jenes Prozesses, der Freude bereitet. Jedenfalls ist das bei mir so. Ich würde mich ja selbst um diese Freude bringen, wenn ich einer KI diesen erfüllenden Job namens Polygonschubsen überlassen würde.


    Aus demselben Grund kann ich auch der Bildgewinnung per KI nichts abgewinnen: Das ist mir zu langweilig.


    Mal ganz davon abgesehen, dass es nach einigen Jahrzehnten 3D im Internet vor Modellen zum Download nur so wimmelt. Wer will, kann sich heutzutage praktisch jedes gewünschte Sujet mit wenigen Mausklicks auf die Festplatte ziehen. Entweder für relativ kleines Geld oder sogar komplett kostenlos.


    Ergo: Ob es sich wirtschaftlich rentiert, die KI auf die 3D-Modellgewinnung anzusetzen? (Allerdings kenne ich mich damit zu wenig aus, um mich hier wirklich festlegen zu können.)