Also, ich habe schmerzlich feststellen müssen, daß man zuerst eine Ahnung haben sollte, wie die Falten überhaupt fallen. Hat man die nicht, wird es ziemlich chaotisch (wie auch hier auf meinem Bild ;))
Als nächstes gilt die Devise: Rendert groß! Für meine diversen Testläufe habe ich ein Format von 2000 x 2000 genommen, man tut sich dann viel leichter - und verkleinern kann man es zum Schluß immer noch.
Jetzt habt ihr also eine nackte Figur, sie wird in Photoshop importiert. (Wenn die Figur dann später in ein Bild eingefügt werden soll, müßt ihr eine Maske anfertigen.)
Erstellt jetzt eine neue Ebene, malt die Kontur des Kleides (oder was auch immer es werden soll) und füllt sie. Ich persönlich tu mich leichter, wenn ich eine relativ dunkle Grundfarbe verwende.
Dann werden (auf derselben Ebene) mit dem Abwedler die ersten Falten gezogen und die Zwischenräume mit Nachbelichten abgedunkelt. Arbeitet dann im Wechsel hell/dunkel, bis ihr in etwa ein 2d Bild der Falten habt.
Jetzt eine neue Ebene erstellen und mit dem Wischfinger die Falten ineinander wischen. Wichtig ist dabei, daß man das mit Schwung macht!
Seid ihr mit eurem Faltenwurf halbwegs zufrieden, überlegt euch, von wo das Licht einfällt. Dem angepaßt werden jetzt noch Glanzlichter gesetzt und Schatten richtig herausgearbeitet.
Zum Schluß wird alles auf eine Ebene reduziert, wenn man mag, kann man jetzt noch Gauß'schen Weichzeichner draufgeben (Tip von Klaus!).
Wenn ihr mich fragt ist diese Technik größtenteils Übung, man wird besser mit der Zeit, aber es dauert halt.
Hier nochmal eins zur Ansicht, auch nicht vollkommen, aber ich arbeite dran.
LG
Yoro