Beiträge von Yoro

    Oh ja, wer kennt das nicht!


    Meine gesammelte Bibliothek ist mittlerweile 17 Gigas stark, mit normalen CD's braucht man da gar nicht mehr anzufangen mit dem brennen *gg*. (Zum Glück gibts DVD!).


    Es sind da einige Dinge, die man beachten sollte, wenn man seine Bibliotheken organisiert und es gibt zu diesem Thema ein wirklich gutes Tut von Peggy Walters, die mir erlaubt hat, es zu übersetzen und weiter zu verbreiten.


    Ich habe es zwar auch auf meiner Page bei den Tutorials, aber ich kopiers euch hier mal rein. Das Thema ist echt wichtig:


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    Früher oder später passiert es jedem mal: Man öffnet Bryce und darf feststellen, dass einem aus der liebevoll gehegten Objektbibliothek lauter künstlerisch wertvolle, leere weiße Felder entgegenleuchten. All die mühsam erstellten und gesammelten Sachen sind weg - in den meisten Fällen für immer. Man kann noch versuchen, den einzelnen Ordnern in den Tiefen seiner Festplatte hinterherzutauchen, und mit viel Glück findet sich irgendwo ein sehr großes *.tmp-file. Dieses sollte man dann löschen und wenn man noch sehr viel mehr Glück hat, bekommt man sie dadurch in die Bibliothek zurück. Wenn nicht, hat man Pech gehabt, kann es auf’s Konto Erfahrung verbuchen und diesem Ärgernis künftig vorbeugen. Es gibt da nämlich ein paar Dinge, die man beachten sollte:


    - Legt von euren Objektordnern Sicherungskopien an!!! Wenn Bryce aus irgendwelchen Gründen gerade mal durchdreht, sind sie oft die einzige Hoffnung! Wer ganz sichergehen will, brennt sie auf CD bzw. DVD.


    - Mit dem Hinzufügen einzelner Objekte in der Objektbibliothek sollte man behutsam umgehen. Gebt Bryce genügend Zeit, diese Aufgabe zu vollenden, bevor ihr anfangt, auf andere Dinge zu klicken. Objektfiles können sich im 100 MB-Bereich bewegen und es kann mehrere Minuten dauern, bis alles drinne ist. Wenn sich also längere Zeit nichts tut, nicht zu früh denken, der PC hätte sich aufgehängt, abwarten!


    - Fangt nicht an, eure Objektbibliothek auf- oder umzuräumen, während ihr gleichzeitig ein riesiges Bild bearbeitet. Versucht, die Objekte, die ihr für das Bild verwenden wollt, schon vorher zusammenzubauen und abzuspeichern, dann ist man meistens auf der sicheren Seite. Wenn man nämlich alles gleichzeitig macht, kann es passieren, dass Bryce crasht und alles weg ist – die neuen Objekte und auch das Bild.


    - Versucht, die einzelnen Objektordner so klein wie möglich zu halten. Besser viele einzelne Ordner mit weniger Inhalt, als wenige große, in denen sich 50 Objekte und mehr befinden.


    - Bryce löscht keine Objekte aus der Bibliothek, wenn man darin auf löschen klickt, man entfernt dadurch lediglich das Vorschaubild. Logischerweise können die einzelnen Objektordner im Lauf der Zeit ganz schön groß werden, auch wenn man es nicht sieht. Gelegentlich sollte man also die Größe der Files im Bryce-Ordner checken. Wenn die Dinger anfangen, sich im Gigabyte-Bereich zu bewegen (obwohl nicht viel drinne zu sein scheint), ist es höchste Zeit, die einzelnen Objekte zu exportieren, dann den Ordner zu löschen, neu anzulegen und die ausgelagerten Objekte wieder zu importieren. Dadurch ist dann wirklich nur das drinne, was die Vorschaubilder zeigen.


    - Reserviert euch einen Ordner in der Bibliothek sozusagen als Durchgangsstation, in dem ihr erst mal alle neu heruntergeladenen Objekte aus dem Net zwischenlagert. Von dort aus können sie dann getestet werden. Oft sind sie nämlich irgendwie beschädigt und verursachen beim Öffnen einen Crash, bei dem sich sämtliche Objekte aus demselben Ordner ins Nirwana verabschieden. Ist ein Objekt ok, kann es in eine thematisch passende Kategorie übertragen werden. Wenn nicht, ist nur der Durchgangsordner betroffen, den man dann löschen kann, ohne großartige Verluste hinnehmen zu müssen. Von Zeit zu Zeit diesen Ordner dann sowieso löschen und wieder neu anlegen.
    Diese Methode ist auch für die Texturen zu empfehlen, weil die manchmal als ganzes Paket auftreten, das einen Mix aus verschiedensten Materialien enthalten kann. Wer also nicht ein wildes Durcheinander aus Steintexturen, Holztexturen etc. im selben Ordner haben möchte, kann auf diese Weise alles problemlos in die passenden Kategorien aufräumen.


    - Habt ihr Objekte geladen, die ihr wirklich nur für ein einziges Bild benötigt, speichert diese ebenfalls in einem eigenen Ordner ab. Sobald das Bild fertig ist, legt von diesen Objekten eine Sicherungskopie an (man weiß ja nie) und löscht diesen Ordner dann. Umso mehr Files vorhanden sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bryce sie irgendwie zerstört.


    - Besonders große Objekte besser nicht in der Bibliothek, sondern als Bryce-File, d.h. als ganze Szene abspeichern. Sie neigen weniger dazu, kaputt zu gehen, als es in der Bibliothek der Fall ist. Bei Bedarf dann von dieser Szene aus mit einem neuen Bild starten.


    - Die Objektnamen sollten möglichst kurz gehalten werden, auf jeden Fall unter 15 Buchstaben. Vermeidet auch Leerstellen in der Objektbezeichnung. Lange Wörter können Probleme verursachen.


    - Laßt des öfteren mal Scan Disk laufen und defragmentiert eure Laufwerke. Bryce neigt dazu, die Platte zu fragmentieren und je mehr Fragmente vorhanden sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ein File zu verlieren.


    - Gewöhnt euch an, regelmäßig ein Backup zu machen!

    So komisch ist die Idee gar nicht, man braucht oft mal nen Schriftzug.


    Also: Du erstellst deine Schrift in einem Bildbearbeitungsproggi, weiß auf schwarzem Grund. Abspeichern.


    In Bryce markierst du jetzt deine bereits texturierte Schriftrolle, gehst in den Mat Editor und aktivierst dort den zweiten Schacht bei Diffuse, Ambience und Transparency (also da die kleinen, blauen Kügelchen setzen).
    Auf der rechten Seite hast du jetzt ein zweites Texturkomponentenfenster, darin gehst du in den Bildeditor und lädst deinen Schriftzug in alle drei Fenster. Bestätigen, und es müßte klappen.


    Schöner wird es allerdings, wenn du das Objekt, auf das die Schrift draufsoll, duplizierst, gaaanz leicht vergrößerst und da dann die Schrift draufgibst. Transparenzen ausblenden nicht vergessen.

    ich würde sagen, per Postwork mit Photoshop, das geht am einfachsten ;)


    Um es doch mit Bryce zu machen, mußt du die gewünschte Schrift trotzdem zuerst mit einem Bildbearbeitungsproggi herstellen und die dann als Alphamap in Bryce importieren.


    Ich schau mal, daß ich dir nen Screenshot mache, wird aber etwas dauern.


    LG
    Yoro

    Ich glaube, ich weiß woran es liegt, irgendwann ist mir das auch mal passiert.


    Wenn man ein Bild im Editor als Textur laden will, klickt man normalerweise oben links über dem ersten Fenster auf 'load' u.s.w. Das vorher markierte Objekt weist dann die gewünschte Textur auf. (Soweit ist ja alles klar).


    Wenn du jetzt aber mehrere Objekte am Stück mit unterschiedlichen Bildern texturieren willst, darfst du ab dem zweiten Import nicht mehr oben auf 'load' klicken, weil auf diese Weise die erste Tex gegen die neu importierte ausgetauscht wird. Ergebnis: Beide Objekte weisen dieselbe, nämlich die letzte importierte Tex auf, weil die vorherige ja noch nicht bei den Materialien gespeichert wurde, und da Bryce die Festplatte nicht automatisch durchsucht, findet es sie schlicht und einfach nicht mehr wieder .


    Du siehst unter den drei Vorschaufenstern mehrere Reihen von kleinen Quadraten, auch das sind Vorschaufenster, die zeigen, welche Texturen im gerade bearbeiteten Bild verwendet werden.
    Willst du jetzt mehrere neu importieren, klickst du in dieser Vorschaureihe auf das nächste, leere Kästchen, wählst im sich öffnenden Fenster das gewünschte Bild aus u.s.w., Ablauf ist dann genauso wie mit 'load'.


    Du siehst jetzt, daß die auf diese Weise importierte Tex ein weiteres der kleinen Quadrate belegt, es wurde also nichts ausgetauscht, sondern wirklich neu hinzugefügt.
    Jetzt hat dein Objekt auch die Textur, die es haben soll.


    Sobald du eine Tex dann in der Materialbibliothek abspeicherst, hast du dieses Prob übrigens nicht mehr.


    Hoffe, das hilft dir weiter!


    Hier ein schneller Screenshot, damit mein Geschwafel etwas klarer wird:

    Hi Thomas,


    du auch hier? Das ist schön! Ich sag's ja immer, die 3D-Welt ist ziemlich klein und früher oder später laufen sich überall dieselben Leute über den Weg ;)
    Ich sach dann auch mal herzlich :welcome!


    LG
    Maria/Yoro

    Moin Josch,


    so ein Bild zu machen ist nicht weiter schwierig, allerdings braucht man dazu noch ein Bildbearbeitungsprog.


    Der Hintergrund ist ein Photo, mit Photoshop oder was auch immer unscharf gezeichnet. Das importiert man als 2D-Fläche nach Bryce und fügt diese so ein, daß sie die ganze Bildfläche einnimmt. (Dazu muß man wahrscheinlich den Kamerawinkel ziemlich drehen, halt so, daß nur noch die Fläche zu sehen ist und nichts mehr vom Boden).


    Die Kugelobjekte sehen aus wie Metaballs, also 2 bis drei zusammenfügen, alle markieren und gruppieren, und dann auf dieses so entstandene Objekt das 'scharfe' Originalfoto als Textur auflegen. Jetzt noch ein bißchen mit der Beleuchtung herumprobieren und fertig ist das Bild.


    LG
    Yoro


    P.S: Willkommen bei den verrückten Brycern :D ;)

    Lach - dachte mir's doch, daß mir das irgendwie bekannt vorkommt und freut mich, wenn mein Tut hilfreich ist!


    Ihr müßt bei solchen Objekten drauf achten, daß die Vorlage so sauber und gleichmäßig wie möglich gezeichnet ist, um so klarer werden dann beim Endobjekt die Konturen.


    Wenn bei den Objekten dann, wie hier, ein Loch in der Mitte entsteht, sieht es auch oft gut aus, wenn man da dann eine Kugel mit Spiegeltex hineinplaziert. Oder auch eine aus farbigem, gemusterten Glas und dann ein Beleuchtungskörper rein (und freut euch auf die Renderzeiten :D)


    LG
    Yoro

    Schließe mich mal an, ist wirklich ein schönes Bild geworden! Und vielen Dank für den Tiger-Link *Download läuft schon :D*


    LG
    Yoro

    Schnuffel, ich hab keine Ahnung, hab kein Vue. Aber ich glaube nicht, daß das geht. Vue, als ewiger Konkurrent zu Bryce, möchte schließlich keinesfalls, daß die Vue-Bäume in Bryce genutzt werden.


    Rammstein, du kannst eine obj.Datei nach Bryce importieren, aber nur über die Importfunktion in der Hauptmenüleiste. Das ist die Importfunktion, bei der das importierte Objekt zuerst auf der Benutzeroberfläche landet. Danach kannst du es natürlich in der Bibliothek abspeichern, genau wie 3ds.Objekte auch.
    Wenn du aber direkt in die Bibliothek gehst und darin unten auf import klickst, kannst du nur obp.Dateien reinholen (ist jedenfalls bei mir so).


    Klappts denn jetzt?


    LG
    Yoro

    Oh je, ihr seid nicht die ersten und garantiert auch nicht die letzten, die sich fragen, ob und wie man die tollen Vue-Bäume nach Bryce bekommt.


    Um es kurz zu machen: Vergeßt es, leider besteht da nicht die geringste Chance. Bryce nimmt kein vob-Format, das kann man drehen und wenden wie man will.
    Vielleicht wäre es möglich, eine vob.Datei nach Cinema zu importieren und das Objekt von dort als 3ds wieder zu exportieren, ich hab aber keine Ahnung, ob Cinema vob akzeptiert. (Wahrscheinlich nicht, denn sonst wäre schon längst jemand auf die Idee gekommen).


    Rammstein, wenn du 3ds und auch obj.Dateien in Bryce importieren willst, geht das nicht über die Objektbibliothek (die schluckt beim Direktimport nur obp.Format) sondern über die Menüleiste (siehe Screenshot). Wenn das auch nicht klappt, bin ich ebenfalls ratlos. Wahrscheinlich hat dann Vue die Dateien beim Export irgendwie beschädigt - frag am besten mal einen von den Vue-Profis.


    LG
    Yoro

    Danke euch, freut mich, daß es gefällt!
    Jau, die Wette hab ich gewonnen :D. Und Pimok, ich erlaube dir hiermit ausdrücklich, daß du es anschauen darfst :D :D. Die Bäume sind mit Onyxtree erstellt, ein wunderbarer und leider auch sündteurer Baumgenerator. Ist unter www.onyxtree.com zu finden.
    Dann noch eigene Texturen drauf und fertig ist der Wunderbaum ;)


    LG
    Yoro

    Hi Esha,


    ich arbeite mit der englischen Version von Bryce 5. Das Manual kann ich dir gerne rübermailen, es hat aber gezippt 27,6 MB. Wenn dein Postfach so einen Brocken schlucken kann, gib Bescheid.


    LG
    Yoro

    Hui, danke euch allen!


    Esha, dieser komische Kegelschatten wird von keinem speziellen Objekt geworfen, er entsteht dadurch, daß ich wesentlich mehr Lichtquellen gesetzt habe, als eigentlich dasein dürften :D


    LG
    Yoro

    Maya kommt aus dem Haus Alias Products und gilt so ziemlich als der beste Modeller, ist unglaublich komplex, sehr kompliziert und außerdem auch das teuerste, was auf diesem Gebiet erhältlich ist. Es gibt's außerdem nur auf Englisch.


    Maya complete 6 kostet etwa 2000 €, Maya unlimited 6 etwa 7000 €.


    Kannst ja hier mal schauen: http://www.alias.com/eng/products-services/maya/

    Verwendete(s) Programm(e): Bryce, Poser, PS


    Ich wollte euch nicht vorenthalten, was man aus einer Sammlung von Freebies (denn das sind fast alle Objekte hier drauf) so alles machen kann.
    Da ich mich beim modeln total ungeschickt anstelle, mußte ich für dieses Bild auf andere Ressourcen zurückgreifen, ich hab dann nur die Texturen modifiziert.


    Figur & Drachen sind Poser, ich hatte sogar einen leichten Faltenwurf in die Robe gezeichnet.


    Die Beleuchtung war hier ne höllische Angelegenheit und stimmt auch immer noch nicht, besser kriege ich's aber nicht hin, obwohl ich schon mit 'weichen Schatten' gerendert habe.

    Ich finde die Idee auch spitze, und es ist richtig gut gemacht und Wahnsinn, was da dann für Arbeit drinnesteckt!
    Also ein ganz dickes Lob von meinereiner - und ich kann alles problemlos lesen (17")

    Hallo Schnuffel,


    ich finde, Version 2 hat schon einiges dazugewonnen, besonders die Raumaufteilung finde ich sehr gut gelungen.


    Was mir hier auffällt ist, daß die Farben alle sehr hell und verwaschen aussehen, ich würde an deiner Stelle die Gamma-Korrektur abschalten.
    (Findest du auf der Bryce-Benutzeroberfläche am linken Bildrand, auf das unterste Dreieck klicken und dann im sich öffnenden Menü das Häkchen bei Gamma-Korrektur entfernen).


    LG
    Yoro

    Verwendete(s) Programm(e): Bryce, Onyx, PI


    Ein Winterbild, das erst duch die Verwendung von Ethereal-Filtern diese Stimmung bekommen hat.
    Vielen ist es zu hell und auch zu unscharf - ist ok, für diese Art von Bildern muß man echt in Stimmung sein (ich schwanke auch ständig zwischen 'total doof' und 'richtig märchenhafte Winterlandschaft' ;))

    ups, Maxime, das hab ich ja total vergessen - und du hast vollkommen Recht! Ich arbeite auch meistens mit Director's View und bin jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, daß es verschiedene Einstellungen gibt *schäm*!


    Athlana: Ich würde dir empfehlen, mal für den Anfang einfach ein paar Landschaftsstudien zu machen, um mit dieser Methode vertraut zu werden. Also Berge im Hintergrund, vorne ein paar Bäume, Wasser und vielleicht noch ein Haus o.ä.


    Es muß ja noch kein perfektes Bild bei rauskommen, aber so lernt man die Grundlagen am besten und bekommt auch ein Gefühl für Abstände und Entfernungen.



    LG
    Yoro