Das zweite Lied, das ich jemals gemacht habe! Als 16jähriger.
Es war immer in der Liederliste aller Auftritte zu finden. Der Inhalt des Textes?
Habe gerade mein Tagebuch des damaligen Jahres zur Hand genommen, es gibt keinen besonderen Grund für dieses Lied. Beim Zurückblättern kann ich nur einen kleinen Hinweis finden:
Eine Dampflok, die mich auf einer regulären Fahrt nach Fahrplan zwischen Hannover und Braunschweig gut eingesaut hat. Ja, auf Nebenstrecken fuhren noch echte DampfDrachen! Wusste man damals gar nicht zu würdigen!!!
Anwendung: CARRARA
Abgesehen von der Straßenbahn habe ich alles selber gebastelt. Die Zahnräder kommen leider nicht so recht zur Geltung, die Konstruktion war viel kniffliger als gedacht. Ich bin sicher, dass sich nun alles richtig dreht.
Der Maschinentelegraf ist irgendwie nicht ganz vollständig, keine Ahnung.
Den Hubschrauber habe ich auf einem virtuellen Schrottplatz als Einzelteile vorgefunden. Er ist zum Glück weit entfernt, so dass man ihm seine lückenhafte Teile-Konstruktion nicht ansieht.
Die Blumen aus unserem Adventskalender kommen hübsch zur Geltung.
Unten links sehen wir Lakskaus, meine Spezialität aus der Küche, unten rechts kommt Fritz The Cat ins Bild. Habe ich in 3D nicht hinbekommen. Schließlich habe ich Fritz the Cat nach einem kleinen Bild mittels AFFINITY PHOTO neu gemalt. Fritz the Cat funktioniert auch in 2D hervorragend!
Der König bin ich - aus dem Liederzirkel KINDERLIEDER
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oh, - für Animationen habe ich natürlich andere Werte, darum ging es bisher ja nicht.
Da bin ich bei 960 x 540 und 15 Frames bisher, das wird sich in Zukunft auf 25 Frames steigern, da es zu viele Beschwerden gab (auch hier aus dem Forum, - zu Recht!)
Ich könnte mir auch 1920x1020 bei 25 Frames vorstellen, CARRARA erlaubt ja auch kleine Teilstücke.
Meistens bewege ich nur die Kamera, richtige Animationen sind das wohl nicht. Auch wenn sich da beim Kamera-Vorbeiflug mal ein Kopf mit bewegt.
Aber es gibt von dieser Reise zwei weitere Lieder, die von Roma-Innenstadt handeln. Dann komme ich darauf zurück. Wird aber dauern, denn es fehlen noch alle Chorstimmen und Gitarren. Eigentlich sind nur Bass und Schlagzeug fertig.
ich ging stark davon aus, dass ich mit meinen 7680 x 4320 pix absolut im kleinsten Format liegen würde. Mit dieser Pixelzahl arbeite ich seit 2011 auch auf älteren Rechnern.
Ich meine hiermit die Original-Render-Größe, nicht das Endprodukt für dieses Forum/Galerie.
1200 x 2520 kann doch nicht die richtige Arbeits-Größe sein, die man für Postwork braucht! Da könnte ich ja gar nicht einzelne Grasbüschel an kritischen Stellen einfügen oder ein paar sympathische Sommersprossen ins Gesicht malen.
Da habt ihr mich sicher falsch verstanden.
Bei modernen Rechnern gehe ich von 12000 pix Kantenlänge oder mehr aus, oder?
Arthrose in der Hand, Kushanku, das tut mir leid. Ich bin einen Ticken älter als Du, hatte bisher in meinem Leben aber nur einmal die Entfernung eines Weisheit-Zahnes als Eingriff. Was heißt hier "nur"; im Mittelalter hätte ich das wahrscheinlich gar nicht überlebt. Wenn man Glück hatte, war der singende Bader auf dem Mittelaltermarkt auch Wundarzt. Ach ja, die ganzen Impfungen habe auch gemacht, gleich mit Tetanus, Diphtherie, Pneumokokken und was der Doktor noch auf Lager hatte.
Ich finde es schön, dass Du Gitarre spielst, ich hoffe das geht wieder schmerzfrei. Natürlich würde mich Dein Stil interessieren. E-Gitarre? Akustische Gitarre? Eigene Sachen? Mit Gesang? Auch in der Gruppe? Spannend! Gibt es einen Link?
Ich habe die neue Version von Via Appia Antica noch nicht in die Galerie gehängt, weil ich nicht schlüssig bin.
Die erste Version hatte doch mehr Leuchtkraft durch den Kontrast Himmel - Erde.
Dafür sieht der neue Himmel italienischer aus.
Das Viadukt kommt in der Unschärfe nicht so gut, habe ich ausprobiert. So hat das Bild eine bessere Unterteilung. Dafür habe ich Kushankus Vorschlag auf das Haus angewendet. Es liegt auf halben Weg zum Hintergrund.
In dem Bild --Hier ein Gote beim meckern -- sehen wir tatsächlich Groß und Kleinschreibung. Es lässt sich sehr viel besser lesen!
Warum also werden in allen anderen Comics ausschließlich Großbuchstaben verwendet?
COMIC SANS MD kann laut WIKIPEDIA auch kleine Buchstaben darstellen.
Man könnte die Figuren also ganz vernünftig miteinander reden lassen, ohne dass sie sich ständig anschreien.
GROSSBUCHSTABEN = Anschreien.
Ich meine ausdrücklich nicht die BUMMS-FALLERA-Geräusche-Worte. Ich meine den normalen Dialog.
Asterix und der Greif ist schon länger auf dem Markt, der geneigte Fan wird dieses Heft längst sein eigen nennen. Deshalb hier mein Kommentar. Wer das Heft nicht kennt, nicht weiter lesen!
Mir gefiel es nicht so besonders.
Wer kam auf die Idee, einem Triceratops den Namen Greif zu geben? Das war sehr weit her geholt.
Es geht um die Befreiung der Amazone Kalaschnikowa, aber bei der Schlußrunde im Dorf der Sarmatinen ist sie nicht dabei. Was ist aus ihr geworden? Sie spielt Verstecken mit den Römern?
Da Du als vierte auch den Himmel angesprochen hast, bin ich wieder dran. (die dritte war meine Ehefrau, ich hätte ihr das Bild schon beim Entstehen zeigen sollen).
Leider komme ich nicht mit einem neuen Render anbei, denn CARRARA verändert bei anderen Himmelsfarben das komplette Licht. Ich könnte auch mit Hintergrund-Plane arbeiten, aber das Licht müsste ich dann auch neu einstellen. Also habe ich mich vor zwei Stunden! für Postwork entschieden.
Warum dauert das bei mir so lange!?
Meine Bilder haben immer das Format 7680 x 4320, da kann man nur wenige Feinheiten heraus arbeiten.
Was ist eigentlich die gängige Pixelzahl, welches Format verwenden wohl die meisten hier im Forum?
Ja, das Aquädukt liegt relativ weit hinten. Vielleicht gehe ich da auch noch mal mit dem Auswahl-Lasso dran.
Danke für das Gitarren-Lob. Ich übe dafür aber auch jeden Tag eine Stunde. Die dann weg ist.
Altersabhängig habe ich immer Angst, dass meine Finger irgendwann einmal langsamer werden.
Jetzt, wo ihr das beide sagt, habe ich auch die Meinung, der Himmel war viel heller.
Zumal im Tagebuch die Tageshitze zweimal erwähnt wird.
Leider, leider gibt es aus der damaligen Zeit erstaunlich wenige eigene Fotos.
Ich selbst hatte nur einen Apparat mit Rollfilm, 12 Negative, quadratisch, ich glaube 6cm x6cm.
Da überlegte man sich jedes Foto zweimal.
Und die täglichen Leute und Lehrer hatte man sowieso nie fotografiert, die sah man ja jeden Tag!
Dafür schrieb ich 20 Jahre jeden Tag Tagebuch.
Müsste man mal alles abtippen! Zwei Jahre habe ich bereits geschafft!
Das Bild ist etwas gefakt. Denn Melanie war in Rom geblieben, ich hatte die Wanderung allein gemacht, sie war nicht so für die Natur. Aber sie macht sich auf dem Bild besser als ich.
Eine 16-Jährige allein in Rom!
Da würde ich heute etwas anders drüber denken!
Neu zu rendern habe ich absolut keine Lust mehr, der Rechner braucht lange und hat längst das nächste Bild in Arbeit. Vielleicht kann ich da mit Postwork etwas beikommen.
CARRARA, Wolken mit ESCAPE MOTIONS FLAME PAINTER. Carrara-Terrain-Generator. V4. Viel Kaufware eingesetzt; Grasbüschel und das Viadukt sind eigene Fabrikation.
Auf meiner Interrail-Reise mit Melanie (16Jahre), ich (17Jahre), sind wir auch für neun Tage in Rom gelandet.
Ich habe einfach mal mein altes Tagebuch abgetippt:
Rom, 27.07.74
Gestern nach dem Frühstück sind Melanie und ich getrennte Wege gegangen. Sie wollte Shopping gehen, ganz neudeutsch, während es mich mehr in die Natur hinaus zog.
Um es gleich zu sagen, dieses satte deutsche Grün in verschiedenen Abstufungen gibt es hier nicht. Hier dominiert fahlgelb. Als Alternativen werden noch fahlgrau geboten. Mein Ziel habe ich ganz einfach festgelegt, aus dem Antico Caffé Greco hatte ich ein Faltblatt mitgenommen, mit einem Gedicht von Carossa über die Via Appia Antica.
Der Taxifahrer war ziemlich verunsichert, als ich mich mit meiner Gitarre am Stadtrand an einer kleinen Kirche absetzen ließ. Are you shure? hatte er ein paar Mal wiederholt gefragt, bevor er mit Vollgas davon scheste.
Fast bereute ich meine Idee.
Aber der Spruch über der Kirchentür munterte mich wieder auf: Domine quo vadis. Wohin des Weges, mein Herr? Ich zuckte mit den Schultern, drückte meinen Strohhut zurecht, und trabte los.
Irgendetwas funzt immer!
Und die Hitze flimmerte!
Das war nun die älteste Straße der Welt. Sie macht aber einen sehr unscheinbaren Eindruck. Gut, – in das rustikale Kopfsteinpflaster hatten sich die Reifenspuren von Caesers Kutschen tief eingefräst, das war aber auch schon alles. Solche Wege kenne ich auch am Mittelland-Kanal.
Die Kulisse wurde dann doch ein klein wenig interessanter. Schlanke Zypressen und hochbeinige, weit ausladende Pinien säumten den Weg. Und riesige Kakteen, die hier das Aussehen einer gängigen Pflanzenart von Beteigeuze haben.
Und es war heiß.
Die Straße war von alten Mauern eingefasst. Entweder waren die Mauern Rückseiten windschiefer einstöckiger Häuser, oder sie begrenzten efeuüberwachsen einen Garten.
Ich passierte ein verrostetes Eisentor, das inmitten eines Brennnesselfeldes stand. Auf einem besonders trostlosen Grundstück wuchs mittig eine braun verwelkte Palme. Das Gras sah sehr hart aus und war halbversengt. Das schien die Grillen aber nicht zu stören, die hier ihr Nachmittags-Konzert vortrugen.
Eine Bauruine von anno Tobak lag vor mir.
Eine Schafherde überquerte die Straße. Aufmerksam lief ein schwarzer Hund hin und her, den Schäfer behandelte er wie jedes andere Herdenmitglied auch. Er umkreiste ihn und bellte vorwurfsvoll, weil dieser wirklich langsam über die Straße schlurfte. Vielleicht schlafwandelte der Schäfer auch, denn seine Augen waren geschlossen.
Ohne weiteres ließ ich mich von dem Hund in die Herde einreihen, ich nickte ihm zu und folgte den Tieren in die Wiese hinter einem Schild, das auf die VILLA CIRCO di MASSENZIO hinwies.
Unweit der Schafe kletterte ich umständlich mit meiner Gitarre auf eine Ruine, die hier im Feld wie vergessene Holzbauklötze im Kinderzimmer herum standen. Ich winkte dem Schäfer mit meiner Salami und der Wasserflasche zu, aber er schüttelte den Kopf. Dabei schien er zu lachen. Er konnte also mit geschlossenen Augen sehen. Vielleicht ein Druide?
Dank meines Überblicks wurde klar, dass es sich bei der Mauer um die Mittelachse einer lang gestreckten Pferderennbahn handeln konnte. Hier zu meinen Füßen galoppierten vor 2000 Jahren rassige Pferde vorbei, gegenüber in den Tribünen saßen elegante Frauen und feuerten ihren Reiter an. Wahrscheinlich war auch der Galan einer besonders Schönen dabei und der Hausherr wunderte sich schon, warum sein Ehegespons so viele Stunden am Reitstall verbrachte.
Meine Gedanken wurden träge und schwappten durch Raum und Zeit.
Überall gewaltige Grabmale, gebaut von einem Volk, das nicht an Wiedergeburt glaubte. Man konnte nur mittels der Erinnerung weiterleben. Je größer das Monument, umso länger blieb man. Das war natürlich ein Irrglaube, denn schon drei Generationen später waren Kaiser, Statthalter und Konsul auf die Zeilen der Geschichtsschreibung reduziert.
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Zitat: "insgesamt fällt aber dennoch auf, daß hier wenig kritisiert wird zugunsten von Streicheleinheiten"
Da spricht mir old_det aus der Seele! Es hat mich von Beginn dieses Forums an gewundert, wie wenig hier konstruktiv kritisiert wird.
Ein "Toll gemacht" - "Gefällt mir" - "wieder ein wunderbares Bild" hilft nicht wirklich weiter!
Das denkt man als Schaffender sowieso über sein Machwerk, sonst würde man es nicht veröffentlichen.
Plumpe, unbegründete Kritik hat hier natürlich nichts zu suchen, im negativen Sinne erst recht nicht.
Mein Wunsch lautet also, sowohl positive als auch negative Kritik zu begründen. Hat man keine Zeit, kann man einfach Daumen hoch anklicken oder -als weibliche Note- das Herz verschenken.
Wenn bei meinen Bildern auf Probleme hingewiesen werden, freue ich mich. Oft überarbeite ich die Bilder dann auch, wenn mir das Problem (die Meinung des Betrachters) als groß genug erscheint.
Und damit habe ich klar Vorteile: ich blamiere mich dann mit diesem korrigierten Werk nicht in der Öffentlichkeit.
Das ist aber schon lange her. Inzwischen habe ich längst selber einen Teleprompter gebaut. Aus Sperrholz mit extra zugesägten, entspiegelten Glasplatten und er funktioniert hervorragend.
Steht jetzt leider eingemottet im Keller. Zeitmangel.
ein Kinderlied, wie es meine Kinder mögen! Nicht diese betulichen, moralisierenden, lehrhaften Texte moderner Kinderlieder waren beliebt. Nein, meine Kinder hielten es mehr mit Texten wie aus Märchen. Und Märchen sind bestimmt nicht zimperlich!
Als wäre meine Kinder-Musik für Erwachsene gemacht, für kleine Erwachsene.
In diesem Fall feinster Deutscher KrautRock. (übrigens: Belohnt wird man erst, wenn man bis zum Ende durchhält!)
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Zum Bild:
Unerwartet schwer war die Spirale im Hintergrund. Ich wollte sie wegen der Struktur unbedingt in Öl malen. Mit den Drehungen habe ich mich ständig vertan, mir wurde geradezu rammdösig (schönen norddeutsches Wort) zumute. Pflanzen, Tier, V4 und Kleidung sind gekauft. Mit dem Baum rechts hinten war ich sehr unzufrieden, der Verkäufer hatte nur ein einziges Blatt beigefügt, mit extrem wenig Pixel. Die habe ich sofort abgepflückt und durch verschieden eigene Blatt-Texturen ausgetauscht.
Ein Teil der Pilze sind von Kushanku aus dem Weihnachtskalender 2019. Der Korb ist auch aus einem Weihnachtskalender. Leider habe ich den Spender nicht dazu notiert. Zusammengefügt und gerendert wurde alles in CARRARA.
Da ich von dem Thema nur durch einen Newsletter von DAZ erfahren habe, ging ich davon aus, es werden fertige Figuren verkauft. Figuren, fix und fertig mit Haaren und Kleidung und ein paar Bewegungs-Möglichkeiten.
Figuren, die ich als Statisten im Hintergrund meiner Bilder eingebaut hätte.
Mir fiel aber schon auf, dass die Figuren auf DAZ ziemlich extrem sind. Als normale Komparsen wenig tauglich.
Mein Epochen-Stil: Deutschland 1970 bis 1980.
Da habe ich mich von CROWD .png-Aufstellbilder als Vorbild verleiten lassen, eine Art Statisten und Komparsen-Sammlung.
Nein, an Blockchain-Währung habe ich mit meinem Tunnelblick ganz gewiss nicht gedacht!
Denn so wie das Thema UV Mapping verstanden habe, kann ich es bei meiner Herangehensweise gar nicht gebrauchen?
UV Mapping nutzt nur etwas, wenn ich ein komplettes .obj-Modell vorliegen habe?
Also eine ganze Mittelalter-Hütte (Beisiel Dante, siehe oben).
Ich aber setze meine Hütten aus lauter Einzelteilen zusammen, alles einfachste Objekte, die sich leicht anmalen lassen. Ein Balken bekommt die perfekte Balken-Textur und dann wird er geklont bis das Haus dicht ist.
Und bei gekauften Objekten liegt ja schon eine Textur anbei, die ich gerne nach eigenen Wünschen übermale.
Allerdings sehe da manchmal ganz schräge Muster, sie so keinen Sinn ergeben, auf dem Objekt aber bestens funktionieren (keine Ahnung wie diese speziellen Texturen funktionieren, verwendet der Verkäufer Poisen gerne).
Ich finde diesen Artikel von djblueprint sehr nützlich, da ich mir zum ersten Mal Gedanken zu diesen Thema mache.
Dieses nebenbei:
- Ich dachte immer Polygone-Dreiecke wären am stabilsten. CARRARA macht am liebsten Quad-Polygone
- das Arbeiten mit Shortcuts: am MusikRechner arbeite ich nur mit Shortcuts.
Das wirklich große Problem ist, ich bekomme alle meine verschiedenen Software-Anwendungen nicht synchron auf die gleichen Tasten gelegt.
So gut ist ein menschliches Gehirn nicht, um all die vielen Shortcuts auseinander zu halten. CARRARA, AFFINITY, REBELLE, CUBASE, MAGIX
Doch, jetzt habe ich die Apotheke gefunden. Sie steht aber in der Stadtmauer. Das bedeutet, diese Gebäude sind sehr viel später dazu gekommen. Dafür spricht auch, dass die Häuser in der Stadtmauer auf Fachwerk-Bauweise verzichten.
Anstelle des Aschenbechers hätte ich dort den Puderzucker-Streuer abgestellt. Die Gehwegplatten sieht man nicht, weil eingeschneit.
Wenn das Wand-Poster in die linke Seite gerückt wird, könnte ich mehr von der Zement-Werbung sehen.
Wie kommt gerade dieses Werbeplakat hier an die Wand im Hobbykeller?
Immer die gleichen vier Jungs und die gleichen vier Mädchen, die immer auf die gleiche Weise abhingen.
See, Bootfahren, heimlich Angeln, Moor, Wald, geheimer Lagerplatz, Baumhütte zum Übernachten, Lagerfeuer, Fisch grillen, Bier organisieren, Bier saufen.
Und bedenke: die Mädchen waren nicht freiwillig auf dem CampingPlatz. Da unter 18 Jahre, wollten ihre Eltern sie nicht unkontrolliert in der Stadt belassen, falls Stadtwohnung vorhanden.
Obwohl diese Mädchen immer mit uns abhingen, kamen wir nicht an sie ran. Sie träumten von älteren Kavalieren, möglichst mit Auto.
Außer mal ein bißchen Rumfummeln an einem langweiligen Regentag war da nichts gelaufen!
Und bedenke weiterhin: Mein Vater hat uns Kinder jeden morgen um 06:30 zu unseren Schulen gefahren, egal wann der Unterricht begann. Und um 16:00Uhr wieder eingesammelt, egal wann Schulschluss war.
Irgendwann funktionierte das nicht mehr, ich habe fünf Schwestern, und wir nahmen in Hannover eine Stadtwohnung.
Das war ein neues Leben, viel aufregender.
Ich konnte selbstständig zur Schule gehen, Ich konnte meine Nachhilfelehrer aufsuchen (sonst hätte ich das Abi nicht geschafft), ich konnte eine Band gründen (der CampingPlatz hatte weder Strom- noch Wasser-Anschluss) und ich konnte ganz normal auf eine Wasser-gespülte Toilette gehen. Das Klumpsklo gab es dann nur noch am Wochenende und in den Ferien und das reichte auch.
Städter halten die Natur für romantisch.
Weil sie nicht richtig hin gucken, weil sie keine Ahnung haben.
Natur ist aggressiv, Natur ist Überlebenskampf.
Ein Schmetterling ist nicht hübsch, wenn man ihn von Nahem betrachtet!