Beiträge von t-techniker

    Ich, 17 Jahre, bin auf einem Campingplatz groß geworden. Meine erste große Liebe war aber ein Stadtmädchen, Melanie, 16 Jahre.

    Da brauchte es einige Überredung, um sie von Moor, Wald und Heide zu überzeugen.

    Besonders unser Nachtleben erwähnte sie niemals zu Hause und in ihren Kreisen. Sie fand alles abartig was mit Moor, Mücken, Knoblauch zum Einreiben, äußerlich und innerlich, Vollmond, Lagerfeuer und Bierflaschen aus kalten Moorlöchern zu tun hatte.


    Zugegeben, es war schon etwas gruselig, wenn man mal nach Mitternacht die Senkgrube aufsuchte und der Uhu die Flügel zusammen klatschte. Damit schreckte er kleine schlafende Singvögel auf.

    Irgendetwas knistert und raschelt da immer!

    Nachts im Moor.

    Melanie hat das Monster übrigens persönlich so gesehen und im Detail beschrieben.

    Davon handelt dieses Lied. Es wurde nie live gespielt, dazu ist es zu schräg. Aber ich mag es, der Moorschrat auch.


    Das Monster ist Kaufware, die meisten Büsche und Bäume auch. Die Bulten habe ich selbst gebastelt. Das sind im Moor sehr kleine und sehr unsichere Inseln. Grundsätzlich sollte man die Pfade nie verlassen. Es gibt einige Moorgewässer mit Schlingpflanzen unter dem Wasserspiegel. Konnte man sich mit dem Paddel darin verheddern. Wir verloren mal bei einer Schlauchboot-Überquerung die Luft und dann verhedderten sich unsere Beine in dem Schlingarmen.

    Ganz ruhig bleiben!

    Möglichst flach machen! Auf den Rücken legen! Schwimmstil: Toter Mann! Mit diesem Schwimmstil hatte ich auch erfolgreich mein Totenkopf-Schwimmabzeichen gemacht.

    Und so auf der Wasseroberfläche ganz langsam ans Ufer paddeln. Ohne die Beine zu bewegen.

    Also, abgesoffen ist von uns niemand im Moor.


    Nachts im Moor - Lied Nr 11 aus dem Liederzirkel MELANIE

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    Schaurig ist es da im Moor, im Moor

    wenn sich kalte Nebel dreh'n.

    Irgendetwas will hervor

    Etwas will heut aufersteh'n.


    REFRAIN:

    Nebel überm Moor irgendetwas geht da vor

    wieder raschelt dieses Tier

    irgendetwas greift nach dir

    irgendetwas geschieht hier im Moor.


    VERS:

    Zweiglein, das da knickt und leise splittert!

    Als würd' jemand heimlich geh'n.

    Dort die Birke wieder zittert!

    Als würd' sich da jemand gegen leh'n!

    vielen Dank für die freundliche Aufnahme dieses Liedes und Bildes.

    Ich habe V4 Standard übernommen, nur das Gesicht habe ich verändert. Die Haare habe ich mit dem HaarShader selbst gezogen, ist ja nichts aufwendiges.

    V4 soll nicht Alice darstellen, sondern Malice. Die kann schon etwas älter sein.

    Vielleicht kneift die Hose etwas in der Poritze, das war mir nicht aufgefallen, möchte ich jetzt auch nicht mehr ändern. Da hat sie eben Pech.


    Die Promotion-Bilder der Wendeltreppe zeigten eine viel komplizierte Verzierung der Stufen, ich habe da etwas Schlichtes gebastelt.

    Eigentlich ein Trick:

    Viele Fonts-Schriften in Windows zeigen gar keine Buchstaben, sondern Symbole. Da gibt es alles mögliche, hat wahrscheinlich noch nie einer drauf geachtet. Die Buchstaben und Symbole kann man in CARRARA in reine .ob-Dateien umwandeln. Und daraus habe ich das Muster gebildet. Ich bin, wie so oft, durch ein Versehen auf diese Idee gekommen, die Maus war wohl auf eine Symbol-Schrift verrutscht.

    Überhaupt muss ich unter den Fonts mal aufräumen, da sind 2300 verschiedene Fonts auf Laufwerk C:

    Für meinen Geschmack zu viele, denn einige ähneln sich sehr. Und eigentlich müssten 100 Schriften ausreichen.

    Wieviele Fonts habt ihr für Windows hinterlegt? Was ist da wohl der Durchschnitt?


    Von der Vorbildtreppe habe ich nur die Möglichkeit einer Verzierung übernommen und die Form des Handlaufes, beziehungsweise die Form der Handlaufhalter/senkrechte Streben.

    Und sonst, wie Kushanku sagt: eine Wendeltreppe ist nun mal eine Wendeltreppe.


    Aber es könnte sein, dass man ein wirklich ausgefallenes Bauwerk im Internet sieht. Und dann baut man es nach, das wäre schon eine Art Ideenklau, oder? Das Batman-Auto fällt mir spontan ein. Könnte das Schwierigkeiten geben?


    t-techniker

    Malice im Wunderland


    Es geht auch anders, hier hört man eine härtere Gangart von ICH AN MICH.

    Live war das Lied noch heftiger, und der liebliche Chor ist uns auf der Bühne nie gelungen. Die Harmonien übernahm ein Synthesizer.

    Mit dem Text hatten wir auch Probleme, zu viele Strophen und da man ihn sowieso nie richtig verstand, haben wir immer nur den ersten Vers wiederholt.


    Ganz klar im Bild zu erkennen: ich habe den Mandelbulb3D - The Complete Guide to Creating Infinite 3D Worlds - Lehrgang von Scappin Matteo abgearbeitet.

    Es gibt bei Mandelbulb3D unglaublich viele Einstell-Parameter, ich glaube, den Lehrgang kann ich zweimal im Jahr wiederholen.

    Die Wendeltreppe habe ich selbst gebaut, allerdings hatte ich als Vorbild die genauen Vorschaubilder eines 3D-Produktes.

    Handelt es sich um eine Grauzone, wenn man Produktbilder als Motiv nimmt?

    Ich habe ewig gebraucht, CARRARA ist nicht für mathematisch genaue Objekte geeignet. Es fehlt auch jede Art von Lineal.

    Sessel, Tisch, Kleidung, Teddy sind gekauft. Hut und Torte sind ebenfalls nachgebastelte Produktbildern, die Holzpuppe war ein Weihnachtsgeschenk.

    Sind die Beine von V4 nicht zu lang? Irgendetwas stimmt nicht mit den Beinen, ich finde nur nicht heraus, was mich da stört.


    t-techniker


    Malice im Wunderland - aus dem Liederzirkel KINDERLIEDER

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    REFRAIN:

    Ich fühl mich wie Malice im Wunderland

    alles seltsam verworren und unbekannt.

    Fühlen wie Malice im Wunderland,

    Alles geht mir verloren, keine helfende Hand!

    Freier Fall!


    VERS:

    Der Hase ist eilig,

    er springt in den Baum.

    Meine Zeit ist schleimig,

    vergeht wohl kaum.


    Ich -- spring --

    hinter ihm her.

    Kann nichts verlier'n,

    meine Tage sind leer.


    Ich flieg durch die Zeiten,

    mein Leben zu sehen:

    nur karge Weiten,

    nichts bleibt bestehen.


    Nasch' -- mich --

    sagt der Keks.

    Ich nehm' einen mit

    für unterwegs.


    REFRAIN:


    VERS:

    Ich knall in die Gosse,

    mein Schlüssel zu klein.

    Dämliche Posse

    ich fang an zu schrei'n!


    Schrumpft -- sie --

    im Tränenmeer.

    In den Tränen ersaufen!

    Wie Blei so schwer.


    Der Hutmacher hat kein

    kein Platz für mich!

    Kein Platz für mich

    an seinem Tisch!


    Kein -- Platz --

    das bin ich gewohnt.

    In dieser Welt

    werd ich nicht geschont.


    REFRAIN:


    VERS:

    Man engt mich ein,

    ich muss hier raus!

    ich stecke fest

    in diesem Haus!


    Schuld -- los --

    alles passiert.

    Das Haus, die Welt

    explodiert!


    Ich bin daneben,

    bin außer mir:

    das ist nicht mein Leben

    wo war die Tür?


    Kopf -- ab --

    Die Königin schreit.

    Man zieht und zerrt

    zerreißt mir das Kleid!

    Danke, Heinz77.

    Aber die Fußspuren sind nicht durch ehrliche 3D-Technik entstanden, sondern durch Hinein-Kopieren, Drehen, Stauchen und Verbiegen.

    Und meine Frau meint, einen Schritt hätte das Mädchen wohl rückwärts gemacht.


    t-techniker

    Danke Kushanku


    Ja, man ist immer wieder überrascht, wo beim Modellieren und Rendern die Schwierigkeiten auftauchen. Meistens nicht da, wo man sie vermutet.

    Den Film kenne ich sogar, der ist gut.


    t-techniker

    Weihnachten daheim

    Ich hoffe, ich habe nun alle eure Kritiken abgearbeitet. Die Fußspuren waren unerwartet knifflig für mich gewesen. Erhöhungen sind ja leicht zu bewerkstelligen, aber Vertiefungen?

    Zum Beispiel kann man für CARRARA-Terrain fertige Maps verwenden. Siehe Vorschlag von ritch. Also habe ich zwei Fußabdrücke mehrfach gestempelt. Das Ergebnis war auch ganz hübsch, passte aber nie in die Szene. Außerdem, wenn ich den Ausschnitt zu klein machte, stimmte die Schneetextur nicht mit den anderen Flächen überein.


    Überhaupt der Schnee! Man denkt ja WEIß, und gut ist!

    Die Transluzenz, wie von Kushanku vorgeschlagen, habe ich von 0% auf 85% erhöht, aber man sieht wenig Wirkung.

    Dafür habe ich mir einen Schnee-Pinsel gebastelt und überall im Detail Schnee herab rieseln lassen. Der Schneemann wirkt jetzt ganz anders und besser. Hoffe ich.

    Die Berge habe ich wesentlich vereinfacht, sie sollen nicht ablenken und es wachsen endlich keine Haare mehr durch die Mütze.

    Jetzt belebt auch ihr kleiner Bruder die Szene, das Mädchen ist nicht mehr allein unterwegs.


    Nochmal zurück zu den Fußspuren: übel getrickst, aber wie unser guter Bob Dylan sagt:

    in der Kunst ist alles erlaubt, Hauptsache das Endergebnis stimmt!

    Und das hoffe ich nun.


    t-techniker

    DB-Baureihe V 100


    meine liebste Diesellok ist übrigens die BR V200. Ein wuchtiges, wohl gerundetes Teil; war mal zu Besuch in Bochum-Dahlhausen. Steht zur Zeit wahrscheinlich im Eisenbahnmuseum Hamm.

    Diese Lok kam auf dem eingleisigen Industriegleis bei meinem Großvater nie vorbei, aber die kleinere Schwester der DB-Baureihe V100. Beide Loks hatte ich damals auch auf meiner Märklin H0 Eisenbahn, beide Loks hätte ich auch gerne in meinem CARRARA-Content.

    Aber zu kaufen sind meist nur amerikanische und englische Loks.

    Und selber traue ich mir einen Zusammenbau nicht zu. Daher habe ich jetzt den Beitrag von old_det über die

    E18-047 mit großen Interesse gelesen. Das geht ja bis ins letzte Detail. Besonders hübsch finde ich den Adler an der Front. Das ist eine ganz andere Arbeit als die mechanischen Teile.


    Die E18-047 ist trotz ihrer modernen Form schon Bestandteil der Reichsbahn ab 1939 gewesen. Im Krieg wurde sie allerdings kaum eingesetzt, es gab nur wenige elektrifizierte Streckenabschnitte. Und Oberleitungen waren zu jener Zeit natürlich besonders störanfällig.


    old_det@, was macht diese schöne E-Lok denn zur Zeit? Wo hast Du sie im Einsatz? Gibt es einen Link zu einer Szene mit ihr?


    t-techniker

    hatte ich gar nicht erwähnt, das ist tatsächlich die Kriegs-Dampflok 52!

    Habe ich wirklich das fünfte Rad in der Werkstatt nicht wieder angebaut?

    Ärger! Peinlich!!!

    Danke old_det.

    Aber da sieht man mal wieder, es bringt wirklich eine Menge, hier die Bilder zur Beurteilung einzustellen!


    Um mich auf diese Szene vorzubereiten, war ich viermal im Eisenbahnmuseum Dahlhausen gewesen.

    Und ich habe jetzt 963 Folgen von Eisenbahn-Romantik auf Festplatte. 12 Folgen habe ich sogar schon angeschaut! In diesem Leben werde ich wohl nicht alle Folgen schaffen.

    Aber ich kann diese Serie jetzt schon empfehlen. Das ist nicht nur für alte Männer geeignet, es werden auch Urlaubs-Ideen vermittelt.

    Übrigens habe ich auch schon einige Male am Gleis gestanden um eine alte Lok vorbeifahren zu sehen und zu filmen. Wie diese alten Männer.

    Mitgefahren bin ich in der Neuzeit allerdings nur einmal in der Schweineschnauze. Und im alten Schienenbus nach Worpswede.

    Die oben erwähnten Großeltern habe ich übrigens, falls Moped nicht zur Hand, immer mit einem roten Schienenbus von Braunschweig nach Wolfenbüttel erreicht.


    t-techniker

    . . . hier ein Lied, das direkt an meine letzte Bild-Vorstellung --Weihnachten daheim-- anknüpft.

    Der kleine Bauernhof meiner Großeltern.

    Draußen auf dem Lande, in der Nähe von Wolfenbüttel.

    Als kleiner Junge weilte ich dort ein ganzes Jahr lang wegen Keuchhusten zur Genesung und um meine Schwestern nicht anzustecken. Meine Sommerferien habe ich gerne bei meinen Großeltern verbracht und auch als Jugendlicher habe ich ihnen oft über das Wochenende einen Besuch abgestattet. (Großmutter konnte einen fantastischen Anti-Liebeskummer-Pudding kochen!)

    Dann kam der Dienst, meine Ausbildungszeit, der Beruf, - meine Besuche wurden leider weniger. Das stimmt mich heutzutage traurig.

    Dieses Lied ist ein Denkmal für meinen Großvater, der übrigens Kapitän bei der Marine war. Nach dem Krieg hatte er Berufsverbot und musste zudem den erst ungeliebten Familien-Bauernhof übernehmen. Er hat sich aber ganz gut reingefunden in diese neue Berufung. Wie oft er mit mir über Felder-Folgen und Pfropfen diskutiert hat!


    Das Gitarrensolo ist hier etwas einfacher gehalten, ich habe mir nicht die Finger gebrochen. Ich finde, mein Sound gleicht sehr der Gitarre von Rudolf Schenker. Kein Wunder, ich habe in Hannover für Scorpions gearbeitet. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich meine nur den Sound! Das Spielen an sich findet bei Scorpions in einer ganz anderen Liga statt!


    Die Lokomotive ist gekauft, aber die gesamte Textur ist von mir. Das war viel Fummelarbeit. Das gleiche gilt auch für Traktor und Fahrrad. Pflanzen sind ebenfalls gekauft.

    Bahnwärterhaus, Bauerhof im Hintergrund, Schienen und Schranke sind Eigenproduktionen, war nicht besonders schwer. Den Dampf der Lok habe ich mit ESCAPE MOTIONS FLAME PAINTER 4 eingemalt, die Wolken sind PHOTOSHP-Brushes, verwendet in AFFINITY (im Internet wird immer behauptet, das würde nicht funktionieren - klappt bei mir aber einwandfrei).


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    Ringelding Dingeling ding dong - aus dem Liederzirkel DIE ALTE HEIMAT


    Bei Großmama und Großpapa

    war ich auf dem Land.

    als der alte kleine Bauernhof

    noch in der Landschaft stand.


    Mein Revier ging bis zum Waldesrand.

    Bis zum Bach mit Birkenreis.

    Hinterm Feld liegt im Heidesand

    der Bahndamm mit dem Gleis!


    So oft stand ich da

    mit dem Großpapa.


    REFRAIN:

    Ringelding Dingeling ding dong.

    Die Schranke geht hernieder.

    Ringelding dingeling ding dong.

    Die Dampflok braust heran.


    Ringelding dingeling ding dong.

    Ein Pfiff hallt weit herüber.

    Ringelding dingeling ding dong.

    Vorbei ist schon die Bahn!


    VERS:

    Bei Großmama und Großpapa

    Wald und Heidesand.

    Mit Rex dem Hund und Kumpel Karl

    im Abenteuerland.


    Als ein Sommer noch ein Sommer war.

    Jeder Tag war heiß.

    Die Luft flimmert so sonderbar

    am Bahndamm über'n Gleis.


    So oft stand ich da

    mit dem Großpapa.

    Kushanku@ Ja, - der Schnee war schwieriger als gedacht. Er hat sogar eigene Scheinwerfer, um überhaupt die weiße Farbe zu erreichen.

    Ansonsten ist der Farb-Shader ziemlich einfach: weiße Farbe - BUMP: Noise - etwas Glanz.

    Spuren habe ich nur andeuten können, siehe Schlittenspuren. Denn Vertiefungen in der Plane sind immer schwieriger als Erhebungen, finde ich. Es ist frickelig, genau die Polygone zu treffen, die dann in der Wirkung ihre Fuß-Spuren sein könnten.

    Obwohl ich zwei Bildschirme nebeneinander habe, einen zum Manipulieren der Plane und einen um die Wirkung zu sehen, habe ich es nicht hinbekommen. Es wirkte wie ein Meteoriten-Einschlag.

    Gibt es eine bessere Arbeitsweise, um Fußspuren/Reifenspuren herzustellen?


    Inzwischen finde ich einen anderen Punkt schlimmer im Bild: das Mädchen ist allein. Ich hätte noch einen Knaben auf den Schlitten setzen sollen.

    Aber für Platten-Cover brauche ich ja immer nur einen Ausschnitt, ein Quadrat. Ein Drittel des Bildes ist eigentlich überflüssig. Ich rendere immer mit 7680 x 4320 Kantenlänge, manchmal auch mit 11000 Pixel Länge, wenn ich noch etwas hinein zeichnen möchte.

    Was ist denn hier im Forum die allgemeine PixelLänge des Original-Bildes?

    Größer, denke ich?


    Ich möchte mich für die herzliche Annahme des Liedes bedanken.

    t-techniker

    #398 Szene 43/ Erstmal einen Kaffee...! :)

    . . . warum habe ich das für echte Auslege-Bilder im Garten gehalten? Bis ich dann die Kommentare gelesen habe.

    Das mittlere Bild gefällt mir am besten. Schön, die tief stehende Winter-Sonne. Und nur drei Farben kommen ins Spiel: weiss schwarz fahlgrün. Reicht völlig.


    Ganz anders die Bilder unter #385. Farblich das Gegenteil, da hast Du experimentiert.

    Ich war übrigens mal ein sehr beliebter Leistungs-Schwimmer gewesen. Beliebt, weil ich grundsätzlich immer den letzten Platz machte. Schwimmtraining war Gruppenzwang gewesen, hätte auch Fußball sein können. Genauso sahen die Schwimmbahnen damals aus, das Wasser hast Du gut getroffen, ich kann das Chlor direkt riechen.


    t-techniker

    Weihnachten daheim - aus dem Liederzirkel DIE ALTE HEIMAT


    Passend zur Jahreszeit, brandneu erdacht und fertig gestellt: Weihnachten daheim. Es beschreibt allerdings einen Familien-Brauch, der schon länger zurück liegt: das alljährliche Weihnachtsfest bei den Großeltern auf dem Lande.

    Auf einem kleinen romantischen Bauernhof in der Nähe von Wolfenbüttel.

    Till Eulenspiegel hat in diesem Haus auch mal gewohnt.

    Und so romantisch war es laut Tagebuch dann doch nicht, zum Plumpsklo musste man weit am Gemüsefeld vorbei. Und wehe, man hatte Abends sein Lämpchen vergessen!

    Auch die Zimmer waren kaum zu heizen, nur das Wohnzimmer war behaglich warm. Und wer heißes Wasser wollte, musste es sich auf dem Kohleofen warm machen. Manchmal aber war sogar die Handschwengelpumpe am Haus eingefroren.

    Das Essen in den vier, fünf Tagen war immer saulecker und viel zu viel. Spannend waren auch die seltsamen Verwandten, die man nur hier und nur zu Weihnachten sah.

    30 Jahre lang habe ich fleißig Tagebuch geschrieben. Gäbe es diese vielen Bücher nicht, würde sich manches in der Erinnerung verklärt darstellen (wäre vielleicht manchmal auch besser so??)


    Mein größtes Bestreben ist es, bis Weihnachten auch einen YouTube-Film zu realisieren. Aber woher die Zeit nehmen? Woher das Geld für's Filmen? Tänzer und Tänzerinnen in diesen Coroana-Zeiten?


    Übrigens: mein Gitarrensolo war viel schwieriger als es sich anhört. Ich habe mir fast die Finger dabei gebrochen und beinahe hätte ich die Gitarre aus dem Fenster geworfen! Die Mädels aber hatten beim Chor-Singen den größten Spaß, die meisten Aufnahmen musste ich wegen Lachen und Kichern verwerfen.


    Im Bild sehen wir V4, alles gekauft, der Schlitten ist ein Geschenk von DAZ, der Schneemann war mal hier im Adventskalender. Der Harz im Hintergrund ist ein klein wenig übertrieben, das bewerkstelligt die Terrain-Engine von CARRARA ganz gut. Häuser und Kirche habe ich selber gebastelt, das ist ja für jeden hier im Forum einfach, den Weihnachtsbaum habe ich aus Tannenzweigen zusammengesteckt und liebevoll mit Krimskram geschmückt, Weihnachtsschmuck, der hier auch mal im Adventskalender steckte.


    t-techniker


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    Weihnachten daheim


    Elternhaus,

    kleiner Ort.

    Mein Zimmer sieht aus,

    als war ich niemals fort.


    Weihnachtszeit.

    Alle da.

    Tante Adelheid,

    und die Geschwisterschar.


    Ringel dingel ding dang:

    Glocke klingelt: kling ding klang.



    REFRAIN

    Weihnachten daheim,

    ich sammel' alle ein.

    Wie jedes Jahr!


    Weihnachten daheim,

    Der Schnee weht alles ein.

    Wie immer wahr!



    Schlittenfahrt,

    Winterland.

    Mädchen sehr apart,

    lacht mich an charmant.


    Glockenklang,

    Lockenhaar.

    Ferner Gesang,

    Stimmen hell und klar.

    so, ich habe jetzt alle eure Kommentare abgearbeitet und das Gemälde gleich optimistisch in die Galerie hochgeladen:

    in der bunten Blumenwiese


    Hat mich doch einige Stunden gekostet, zumal ich für die neu eingefügte Tiefenschärfe einige Bildinhalte freistellen musste. Und das mache ich per WACOM-Tablett immer händisch. Ich habe bereits Software diesbezüglich ausprobiert, aber an echte Handarbeit kommen alle Anwendungen nicht ran. Finde ich.


    Gerade dieses Bild eignet sich sehr für einen Unschärfe-Verlauf und ehrlich gesagt, ich hatte mal wieder vergessen, wie man das macht. Meine Hilfs-Notiz-Zettel-Sammlung wird immer größer. Muss ich mir Sorgen machen?

    Field of Depth geht auch in CARRARA, aber sehr ungenau. Damit habe ich jetzt viele Versuche gerendert, man kann leider auch nicht zwei Punkte einstellen. Hier habe ich es schließlich mit AFFINITY PHOTO gemacht.


    Der APFEL ist in der Kunst ein großes Symbol-Objekt!

    Wäre der Apfel noch vollständig, rund, rot und knackig, wäre die Maid Jungfrau.

    Genau das ist das Mädel hier im Bild nicht mehr. Das sieht man auch an ihrem Gesichtsausdruck, der mir treffend geglückt ist.

    Vielleicht guckt sie gerade ihren Prinzen an, der aufgestanden ist?

    Ich hätte einen Schatten andeuten sollen.

    Aber ab einem gewissen Punkt kann man ein Bild auch kaputt machen durch Überladen.


    Flasche und Glas sind jetzt vielleicht einen Ticken zu groß. Aber das Rot sollte eine große Rolle spielen. Ursprünglich hatte ich ein Dreieck geplant: Weinglas, Apfel, Wurst (für das Fleischliche).

    Aber manches gelingt mir dann doch nicht so wie gedacht.


    Die Messerklinge reflektiert jetzt das Haar, die Reflektions-Sternchen waren zu kitschig, habe ich wieder weggenommen.


    t-techniker

    ich habe genau das gleiche Problem, wenn ich V4 und M4 im Modell-Raum von CARRARA zentriere. Nichts weiter, nur in die Mitte rücken.

    Bin ich dann wieder im Arrange-Fenster, sehen die Herrschaften genauso gruselig aus, wie Deine Figuren. Zusätzlich zu ihrem eigentlichen Gruselfaktor.

    Aber ob Dir meine Beobachtung weiterhilft?


    t-techniker

    Ja, Kushanku, so formt sich die Musik, wenn, von mir abgesehen, nur Damen mitwirken! Scherz.

    --am Grab von Lolita Brieger-- war ja auch ein paar Nummern härter!


    Im Musiker-Magazin gab es mal eine interessante Diskussion über Wa Hu Wa.

    In englischsprachigen Produktionen ist es erlaubt und stört niemanden, in deutsche Sprache ist es aber verpönt. Dazu gehört auch die Regel, auf Englisch darf der Gesang fast in der Musik untergehen, im Deutschen muss man unbedingt jede Silbe verstehen!


    Aber die Weinflasche ärgert mich jetzt.

    Wenn ich das Bild anschaue, sehe ich nur noch die Weinflasche, die ist eindeutig zu klein. Das ist auch schade, denn das Etikett hat die Ehefrau wunderschön gestaltet.

    Der Apfelkauz stimmt, aber das Weinglas ist auch zu klein, der Korkenzieher zu groß.

    Man sollte immer eine Checkliste durchgehen:

    - Licht

    - Schatten

    - Größenverhältnis der Objekte zueinander.


    Also muss ich wohl oder übel noch einmal rendern!


    t-techniker

    vielen Dank SIG für Deinen Kommentar.

    Gerade der Apfelkauz ist gekauft, aus einem mehrteiligen Lebensmittel-Paket. Bei Kaufware denke ich immer, sie wird von Profis veröffentlicht, von 3D Designer, die das hauptberuflich machen.

    Na, ja, - ich hatte auch schon mal etwas herunter geladen, was ich dann nicht gebrauchen konnte. Ecken und Kanten waren nicht fein abgerundet und so weiter.


    Das Licht ist so hell, um den heißen Sommertag darzustellen. Und die Sonne reflektiert sich genau im Stahl des Messers.

    Aber Du hast mich auf eine Idee gebracht, ich werde die Reflektion mit ein paar Lichtsternchen verdeutlichen. Ich vermute auch, dass dieses Sonnenlicht den Apfel so kantig aussehen lässt.


    Ich habe seinerzeit alle Dynamic-Hair-Produkte für CARRARA aufgekauft. Aber es passt nie so richtig, denn die Haare sind für gerade stehende Charakter gemacht. Und lange Haare sind eigentlich gar nicht vertreten.

    Allerdings sind die dazugehörigen Farb-Shader alle sehr gut zu gebrauchen, hier habe ich einen vorgefertigten Shader stark modifiziert, um die Locken anzudeuten.


    Aus Zeitmangel werde ich wohl nur das Messer nachbearbeiten.


    t-techniker

    Wieder mal ein Lied aus dem unendlichen MELANIE-Liederzirkel. Meine erste Freundin, da war ich (17 Jahre alt) von der Liebe noch ganz überwältigt und habe jede Woche ein Lied für sie gemacht.

    Beim ersten Anhören mutet dieses Lied wie ein Schlager an. Aber dazu ist der klassisch angelegte Chorsatz zu vielschichtig.

    Live war der Chorgesang natürlich sehr reduziert, dafür kam das Lied in einem Reggae-Rhythmus daher.

    Das war nicht einfach, denn Reggae liegt mir als Europäer so gar nicht im Blut.

    Hier in dieser Studio-Aufnahme kann man noch ein paar Reggae-Strukturen erahnen.

    Der Text ist sicher nicht Schlager-tauglich, aber dafür muss man ganz genau hinhören!


    Auch ist der Inhalt, bedingt durch die nachträglich Verklärung, eigentlich ein Schwindel.

    Ich singe von Liebesfreuden auf einer Wiese an der Bäreninsel in der Lüneburger Heide.

    Jeder hier wird mindestens einmal im Leben Erotik in Freier Natur gehabt haben und kennt die wahre Situation: man hat die Wolldecke garantiert in einer Ameisenstraße ausgeworfen, eine Fliege landet unschön im Weinglas des Mädchens und säuft strampelnd ab, ein zutraulicher Hirschkäfer muss unbedingt über Dich hinweg klettern. Und zwar der Länge nach, von Fußsohlen bis zum Hals. Du schnippst ihn hinfort, aber kurz darauf besteigt er wieder Deine Ferse. Die Mücken brauche ich gar nicht zu erwähnen, die sind immer dabei. Und wenn nicht die, dann die Blinde Fliege, Dir vielleicht auch als Blinder Kuckuck bekannt.

    Und möchte man hinterher, als Ausklang, noch in den kleinen Waldsee anbei springen, so stellt man fest, dass der gesamte Uferbereich mit perligen, schleimigen Froschlaich bedeckt ist.


    Wie immer habe ich das Bild in CARRARA gemacht, diesmal ist viel Kaufware dabei, es lohnt sich kaum, Pflanzen selber herzustellen. Nur das einfache Gras ist von mir. Rucksack und Apfelkauz (bei allen anderen Apfelstubben??) sind auch Fremdmaterial, aber Decke, Pfannkuchen, Dauerwurst, Messer, Weinflasche samt Etikett und Korkenzieher sind von mir.

    Melanie = V4, für die Haare habe ich mal wieder sseehhrr lange gebraucht!


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    In der bunten Blumenwiese


    REFRAIN

    Wälder rauschen,

    wah hu ha.

    Liegen, lauschen,

    wah hu ha.

    Sommer-Sonne,

    wah hu ha.

    Wiesen Wonne.

    wah hu ha a.


    VERS

    In der bunten Blumenwiese

    liegen wir im Gras

    auf der Decke bunt wie diese

    Wein im Glas.


    In den Gläsern roter Wein

    rot wie deine Lippen

    funkelt hell im Sonnenschein

    möchte daran nippen.



    Am nahen Ufer trinkt ein Reh

    schlürft die Wolke leer.

    Tollen wir im Baggersee,

    Mag dich sehr.


    Wassertropfen auf der Haut

    küssen und auch lieben

    in die Wälder hallt es laut

    als wir endlich fliegen.

    Crush, semmel66, Kushanku: vielen Dank für eure Kommentare!


    Mein Problem: ich habe noch 100 weitere Lieder im Kopf und die irdische Zeit ist so begrenzt!

    Ihr kennt das sicher auch: vieles muss man selber machen, nicht alles kann man delegieren, selbst wenn man genug Geld hätte.


    ABBA haben da zur Zeit einen interessanten Ansatz gefunden, sie stehen nicht persönlich auf der Bühne. Mit dem Alter hat das gewiss nichts zu tun, wie man weiß, sind die guten alten Rolling Stones gerade live unterwegs und die Herren sind fast 80 Jahre alt!

    Ich weiß nicht, ob ich die ABBA-Methode gutheißen soll, da meine Frau aber Fan dieser Gruppe ist, halte ich mich da zurück.


    Die CROWD-Aufstellbilder haben mir einiges Kopfzerbrechen bereitet, der Seh-Winkel und besonders der Schattenwurf. Einige Figuren sind ja "echt gerendert", nach deren Schatten habe ich versucht mich zu orientieren. Den Schatten des kleinen Jungen links habe ich mindestens viermal verändert.

    Aber ohne CROWD-Aufstellbilder bekomme ich große Szenen gar nicht auf den Rechner.


    Mal schauen was ich als nächstes Bild fertigstelle, eine Arbeit die ich gar nicht delegieren möchte, es macht ja auch Spaß, etwas zusammen zu basteln und so eine Welt entstehen zu lassen.


    t-techniker

    lecker lecker Erdbeer-Eis - aus dem Liederzirkel KINDERLIEDER


    Jeder wird den Sommer 2021 in Bezug auf Sonne anders bewerten, aber es gab sie doch, diese heißen, trägen Sommertage.

    Anfang Juli ist dieses fröhliche Liedchen entstanden, es ist also brandneu. (Der Weg von der Gitarre ins Tonstudio braucht immer seine Zeit! Und ein E-Gitarren-Solo spiele ich auch nicht so einfach aus der linken Hand!)

    Hoffentlich habt ihr genauso viel Spaß wie ich mit dieser flotten Melodie. Und dem dazugehörigen Coverbild.

    Entstanden ist es in CARRARA. Wir sehen V4 und M4 und einige zusätzliche CROWD-Aufstellbilder.

    Kleidung ist gekauft. Den Eiswagen habe ich komplett selber gebastelt und texturiert. Vielleicht hätte ich etwas mehr Polygone für die Rundung vorne spendieren können.

    Der Waldrand ist wie immer eine Mischung zwischen .obj-Objekten und Waldrand-Fotos.


    t-techniker


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    lecker, lecker Erdbeer-Eis


    Der Italiener dreht die Bimmel,

    lecker, lecker Erdbeer-Eis zum Schlecken.

    - Schoko-Eis.


    Die Sonne steht über uns am Himmel,

    gönnt uns nicht die Eiscreme, die wir lecken.

    - Sommer-heiss.


    Im Schatten sitzt die Großmama.

    Die Kinder toben wild im Wasser.

    - kalt und klar.


    REFRAIN

    Sommersonne und Libelle

    schweben über See und Strand.

    - Heißer Sand.


    Sommersonne und la Belle

    leckt am Eis und lacht charmant.

    - Weißer Strand.



    Bim - bam - klingeling, die Bimmel,

    Der Italiener dreht die Klingel,

    - Schoko-Eis.


    Die Wolke wie ein Pinselstrich.

    Vanille-Eis-Fleck am Himmel.

    - Wolken-weiss.

    . . . worüber die zwei sich wohl unterhalten? Hochbrisante Informationen sind auch dabei, siehe vorgehaltene Hand.

    Die Körperhaltung ist zu 60% abwehrend, zumindest nicht allzu vertraulich, beide stellen ihre Beine als Abwehr zwischen sich auf.

    Ein einig Liebespaar sind sie schon mal nicht.


    Technisch gelungen ist hier auch die Einbindung des fotografierten Hintergrundes.


    t-techniker

    Kushanku: "Oh ja da kann Dir nur zustimmen und so einen Schmalzsong habe ich ja schon lange nicht mehr gehört."


    Ja das stimmt. Deshalb habe ich sehr eindringlich darauf hingewiesen, dass ich das Lied im zarten Alter von 18 Jahren gemacht habe. Und ich war schwer verliebt! Da gibt es noch einige Liederchen dieser Art.

    Trotzdem würde ich kein einziges meiner Lieder aufgeben, jedes einzelne ist ein Kind von mir.

    Kann man zu Bilder, Fotos und RenderArt ein ebensolches enges Verhältnis aufbauen?


    t-techniker

    Nachdem ich das letzte Mal ein recht hartes Bild/Lied hier vorgestellt habe,

    am Grab von Lolita Brieger

    gibt es heute mal ganz genau das Gegenteil.


    Denn die Sterne lieben dich - aus dem Liederzirkel MELANIE


    Erstellt in CARRARA. Diesmal sind fast alles gekaufte Objekte, nur den Waldrand habe ich aus echten Waldrand-Fotos zusammen gesetzt. Das Ruderboot ist im Inneren noch relativ trocken; ich habe das mit zwei Render erreicht, die ich mittels Layer-Arbeit in Photo-AFFINITY zusammen gesetzt habe.

    Wie löst eigentlich ein Profi das Problem mit offenen Booten im Wasser?

    Wie immer ist Kritik erwünscht.


    Geschrieben habe ich das Lied, als ich 18 Jahre alt war. Der Text bezieht sich auf ein Erlebnis ein Jahr zuvor mit Melanie, damals 16 Jahre alt.

    Mit fünf Schwestern bin ich auf einem Campingplatz in der Lüneburger Heide groß geworden. Immer die gleichen Jungs hingen mit immer den gleichen Mädchen ab, mit denen aber nichts wirklich passierte. Wir waren denen zu jung. Die Mädchen verbrachten ihre Wochenenden und Ferien gezwungenermaßen in der Walachei, da ihre Eltern sie bestimmt nicht ohne Kontrolle in der Stadt zurück lassen wollten.


    Eines Tages durfte Melanie aus meiner Schulklasse mit hinaus, ihre katholischen Eltern sahen aufgrund meiner Schwestern keine Gefahr für irgendwelche Eskapaden.

    Und dann kam ich abends auf die Idee mit der Bootsfahrt, anstatt mich um einen alternativen Schlafplatz abseits meiner Familie zu kümmern. (zum Beispiel einen leerstehenden Wohnwagen ausfindig zu machen, den der Besitzer garantiert nicht an diesem Wochenende aufsuchen würde.)


    Anders als der liebliche, süffisante Schlager suggeriert, war es in Wirklichkeit gar nicht so romantisch. Im Uferbereich fanden uns viele Mückenfamilien sehr interessant. Einige Exemplare verfolgten uns aus Langeweile sogar weit hinaus auf den See. Und da draußen war es viel kälter als gedacht. Und das schwere Holz-Ruderboot hatte ein Leck im Bug, Melanie hatte schnell einen nassen Turnschuh, wurde aber wieder warm, weil sie den kleinen Plastikeimer bedienen durfte. Mir wurde auch warm, denn das Boot wurde bei zunehmenden Tiefgang immer schwerer. Selbst zur Umkehr ließ es sich nur sehr widerwillig bewegen. Der See ist tagsüber groß, in der Nacht aber war er riesig.


    Aufgrund dieser Tatsachen will ich eine Wahrheit verkünden:

    Schlager lügen!

    Sie lügen dir mitten zwischen die Ohren, während du daneben stehst! Ich kann das beurteilen!


    Melanie und ich schliefen dann zwischen meinen Schwestern im Schlaf-Wohnwagen (wir hatten mehrere Wohnwagen im Kreis stehen). Und in diesen Zusammenhang möchte ich Dir einen weiteren Zahn ziehen: Mädchen können schnarchen und duften in Mengen gar nicht so gut wie gedacht.

    Als wir nach Mitternacht die Tür öffneten, schlug uns ein unschöner Dunst entgegen. Dafür war es dann aber kuschelig warm.


    t-techniker


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    Denn die Sterne lieben Dich


    Unten am Steg

    liegt ein Kahn,

    wartet auf uns

    will mit uns fahren.

    Hinaus auf den See, in die Nacht hinein.

    im Mondlaternenschein.


    Ein Paddel liegt bei,

    das kommt uns sehr gelegen.

    So fahren wir zwei

    den Sternen entgegen.

    Wasser perlt im Silberglanz

    einen Diamantentanz.



    REFRAIN:

    Denn die Sterne lieben Dich,

    sie haben Dich so gern.

    Die dunklen Wälder sehen wir nicht.

    Das Ufer liegt so fern!



    Ein Fisch tanzt deinen Namen,

    die Welle flüstert ihn.

    Der Mond zieht seine Bahnen

    er möchte mit uns ziehen.

    Irgendwo ein einsamer Schrei,

    ein Vogel fliegt vorbei!


    In meiner Phantasie

    gibst du mir einen Kuss.

    Es muss nichts Großes sein,

    vielleicht hast Du ja Lust!

    Wenn ' nicht ist das wohl auch nicht weiter schlimm.

    Wenn ich nur mit dir zusammen bin!