Beiträge von t-techniker

    vielen Dank, Kushanku. XenoDream 3D graphics software hatte ich selber nicht gefunden. Leider hat sie einen recht stolzen Preis, wenn ich nur etwas damit spielen will.


    Nachdem ich den Beitrag heute morgen gepostet hatte, fand ich auf meiner CARRARA-Festplatte einen umfangreichen Lehrgang, den ich irgendwann einmal teuer bezahlt habe: --Mandelbulb 3D The Complete Guide to Creating Infinite 3D Worlds--.

    Diesen Lehrgang werde ich ab jetzt abarbeiten, mal sehen, wie ich damit zurecht komme. Wenn nicht, dann kommt JWildfire an den Start!

    Ein .obj-Export klingt ja auch sehr interessant.

    Bleibt nur die Frage nach der aktuellsten Versions-Nummer von Mandelbulb3D und warum das allgemeine Interesse an Mandelbrot-Algoríthmen zurück gegangen ist (siehe die vielen erloschenen WEB-Seiten seit 2010).


    t-techniker

    Heute morgen habe ich den guten alten Mandelbulb3D gestartet. Eine einfache Sache, man muss ja nichts installieren. Nicht so einfach sind die vielen Funktionen, die bis ins letzte Detail eingreifen und manchmal sehr versteckt sind.

    Meine Versions-Nummer ist Mandelbulb3D 1.99.33.

    Als ich im weiten WEB nach einer neueren Version suchte, fand ich nichts, was mir weiter half. Im Gegenteil, viele WEB-Seiten von meinem alten Notizzettel sind gar nicht mehr existent.

    Tut sich da gar nichts mehr in der 3D Welt?


    Allerdings hat ritch einen sehr interessanten Beitrag hier im Form verfasst. Ganz aktuell, im Juni 2021.

    Unendliche Weiten

    Er verweist auf die WEB-Seite eines aktives Mandelbulb3D-Gestalters.


    Gibt es eine aktuellere Version als Mandelbulb3D 1.99.33?

    Ist Mandelbulb3D überhaupt die beste Anwendung, die den Mandelbrot-Algoríthmus verwendet?

    Gibt es vielleicht auch ein kommerzielles Kauf-Programm zum Thema Mandelbaum?


    t-techniker

    Tizian - Kain und Abel in Wikipedia

    ein eindrucksvolles Bild!


    Ich habe das Opfer, Lolita Brieger, mit Absicht ausgeklammert, da sie eine real lebende Person war.

    Der Stein weint eigentlich kein Blut, es sind rote Blumen, die ich natürlich analog zum übertrieben roten Engel ausgewählt habe.

    Der Hose fehlt ein eleganter Gürtel, habe ich vergessen. Das muss ich gestehen, immerhin habe ich an die teure Uhr gedacht.

    Auch die protzige Goldkette fehlt nicht, obwohl sie im abschließenden Render nicht sehr metallisch wirkt.


    Im Grunde genommen habe ich es einfach mit meinen Bildern, ich brauche keine Idee, ich nehme einfach meine Liedtexte. Aber manchmal ist es doch schwer, einen Text in ein schlüssiges Bild umzusetzen.

    Die Musik ist hier relativ hart, für meine Verhältnisse, das Bild hätte auch härter sein können, aber einen Halloween-Effekt wollte ich vermeiden.

    Dem Täter lässt der Totschlag nicht kalt, ich denke da wie Melegrian. Er ist entsetzt über seine Tat.

    Hoffe ich.

    Falls er den Mord an seiner schwangeren Freundin eiskalt geplant hatte, wäre die Tat um einiges grausiger und ich hätte sicher Elemente von Hans Rudolf Giger eingebaut. Zumindest hätte ich es versucht.


    t-techniker

    ICH AN MICH

    am Grab von Lolita Brieger - aus dem Liederzirkel DIE ZEIT DANACH


    Kaum hatte ich meine alte Schrummel-Gitarre zur Hand genommen, war das Musikstück fertig. Ich bin selber immer wieder erstaunt, vielleicht habe ich eine magische Gitarre. Obwohl ich sie mal im Sperrmüll gefunden habe. Oder gerade deswegen?


    Der Inhalt geht auf eine alte Pressemitteilung zurück. Vor dreißig Jahren hatte ein reicher Bauernsohn seine Geliebte erschlagen oder ermordet. Weil sie schwanger von ihm war. So ernst hatte er die Beziehung wohl nicht gesehen.

    Verbuddelt hatte er die Leiche auf einer Müllkippe. Jetzt ist das arme Mädchen gefunden wurden. Totschlag ist verjährt und Mord konnte ihm nicht mehr nachgewiesen werden.


    Er wurde also freigesprochen und fährt täglich mit seinem dicken Auto am Haus der armen Mutter der Getöteten vorbei. Ein kleines Dorf.

    Und die Mutter wusste 30 Jahre lang nicht, wo ihre Tochter abgeblieben war!


    Die bildliche Umsetzung im Gegensatz zur Musik war schon etwas aufwendiger.

    Ich brauchte eine Schlucht.

    Dafür habe ich einen Vier-Wochen-"Urlaub" im Teutoburger Wald anberaumt. Elbsandstein-Gebirge war auch im Gespräch, aber zu weit entfernt.

    Im Teutoburger Wald ist die Familie fündig geworden.

    Tolle Schluchten, die man dort so gar nicht erwartet, auch meine Schwestern waren überrascht, ich hatte sie alle eingeladen (sind aber nur zwei mit ihren Männern gekommen und auch nur für eine Woche).

    Auch eine Überraschung ist die Nichtverwendung des Foto-Materials für dieses Rendering. Es ist erstaunlich schwierig, die Steilheit eines Abhangs in 2D einzufangen. Wie steil ein Weg hinunter führt, ist oft nur an den "schräg" wachsenden Bäumen zu erkennen.

    Ich habe mich dann für weites Land entschieden. Im Hintergrund sieht man die Strecke, die wir durch die Dörfer mit unseren Fahrrädern nach Brochterbeck durchquert hatten. Nebenbei gesagt, der Teutoburger Wald ist nichts für Fahrräder mit 7 Gängen, so wie sie unsereiner besitzt.

    Ich hoffe, dass ich den Übergang ins 3D Gerenderte einigermaßen gut kaschiert habe. Vorne sehen wir den guten alten M4. Steine und Bäume sind gekauft. Es gibt nur eine einzige LichtQuelle, Licht ist sonst immer mein größtes Problem. Erstellt in CARRARA.


    t-techniker


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    am Grab von Lolita Brieger


    Einsam liegt der Wald im Heideland.

    Weit entfernt von jedem Getreidefeld.

    Den Pfad hinunter an der Felsenwand.

    Immer leiser wird die Außenwelt.


    REFRAIN:

    Alte Felsensteine

    vergangen Schrei und Blut.

    Lange lange her der Mord.

    Begraben die Gebeine

    erloschen alle Wut.

    Heimlich still der Ort.

    Im Wald.


    Hier unten plätschert nur ein kleiner Bach

    dürres Laub raschelt dann und wann.

    Du drehst dich um, plötzlich ganz hellwach

    doch du bist allein, allein im Tann'.


    Viele viele Jahre, lange her.

    Das junge Ding war dummerweise sehr verliebt.

    Junger Mann mit Aussichten, er hatte geerbt.

    Leider hatte er nur Spaß im Sinn.


    REFRAIN

    Dank der Kritik und Vorschläge auf dieser Seite habe ich ein besseres Ergebnis erzielt. Denke ich.

    Was ich wie immer lange pfriemeln musste, ist das Licht. Licht und Haare sind meine größten Probleme. Hier kommen 14 LichtQuellen zum Einsatz, ich habe für jede ein eigenes Rendering hergestellt, um die Lichtqualität besser beurteilen zu können. Hinzu kommt noch, dass die Lichter sich gegenseitig beeinflussen.

    Das Ausleuchten insgesamt ist nicht realistisch, mit Absicht, Licht und Schatten sollen eine eigene Geschichte erzählen.


    Witzig wieder mal: gerade als ich Melegrians Bemerkung #4 gelesen hatte, kam von DAZ ein Kaufangebot für einen Leuchtturm herein. Das Angebot habe ich natürlich sofort wahrgenommen. Ich liebe Synchronitäten bei Ereignissen, bei anderen Menschen auch als OMEN bekannt.


    t-techniker

    Zur Technik kann ich erstaunlicherweise selber wenig sagen, obwohl gelernter Toningenieur.

    Denn erstens bin ich aus einem anderen Jahrhundert (analog) und zweitens war und ist das Mastern eines Lieder ein eigener Ausbildungsberuf.

    Musik-Machen setzt sich aus drei Stufen zusammen:

    Aufnahme/recording - Mischen/mix - MASTERN


    Die letzte Stufe wird immer in einem Spezialstudio erledigt, das extra dafür gebaut worden ist. Es sollte auch nie der Techniker sein, der bereits die zweite Stufe erledigt hat, der MASTER-Ingenieur muss unvoreingenommen sein.

    Meine Musik wird von einem Profi in England gemastert, der die Musik auch passend für alle Plattformen angleicht. Grundsätzlich immer so laut wie möglich um gegen die andere Musik nicht ins Hintertreffen zu geraten. (Stichwort: Loudness-War).

    Sein Team besorgt auch die Distribution an 86 Plattformen. Das könnte ich alleine gar nicht leisten, wann sollte ich dann noch Musik machen?


    Melegrian. Mist, das Knie! Habe ich tatsächlich nicht gesehen! Sieht aus wie ein Geschwür. Mist. Muss ich noch mal ran.

    Aber das ist ein gutes Beispiel für die Unvoreingenommenheit eines neutralen Bildbetrachters, verglichen mit dem MASTER-Ingenieur und der Musik.


    Pfahl und Möwe ganz in Schwarz sollen ein Kunstgriff sein, um die Niedergeschlagenheit darzustellen. Der Leuchtturm hingegen ist ein positives Element, der sprichwörtliche Hoffnungsschimmer am Horizont. Bei der Überarbeitung des Bildes werde ich den Felsen aber abdunkeln.

    Und jetzt wo Du das erwähnst, finde ich die Rückenlehne auch zu hell, sie ist unwichtig für die Bildaussage.

    Vielen Dank für das scharfe Beobachten.


    t-techniker

    es ist recht ruhig hier bei diesem Eintrag. Ich nehme das als gutes Zeichen in Bezug auf Fehler im Bild. Fehler in der Musik wären leider nicht mehr zu korrigieren.

    Heinz77, das Schlagerhafte ist meiner Sängerin geschuldet und gegen einen guten Schlager ist sicher nichts einzuwenden.

    Gestern haben mich bis soeben drei meiner Schwestern besucht und wir haben zusammen --mein kleiner grüner Kaktus-- --er hat ein knall (-rotes Gummiboot)-- und viele ähnliche Schlager gesungen (drei Gitarren anbei) und wir hatten viel Spaß.

    (abgesehen von einem elfjährigen Sohn einer meiner Schwestern, der ziemlich gelangweilt geschaut hat.)

    Leider sind sie gerade wieder abgereist.

    Ja, CORONA lockert langsam ihre Fesseln.


    t-techniker

    Gestrandet - aus dem Liederzirkel ALLTAG ODER NICHTSTAG


    Das Auto und den Kutter habe ich nicht selber gewerkelt; das Schiff habe ich hier im Forum gekauft, beim Vorbesitzer hieß es noch HF.408 ELKE. Und wenn ich ehrlich sein soll, inzwischen fällt mir die Original-Textur besser als meine eigene Einfärbung.

    Den Rest konnte ich gut in CARRARA fertigen, HEXAGON habe ich nicht gebraucht.

    Das Mädchen ist wie immer V4.

    Wie man die Leuchtturm-Scheinwerfer gestaltet, habe ich extra hier im Forum gelernt.


    Das Lied ist eine spezielle Mischung: vorne Liedermacher, dann Schlager und zum Schluss hin etwas rockiger. Das ist meine Art Solo-Gitarre zu spielen, für den Hausgebrauch reicht es. Man müsste viel mehr üben! (schlechtes Gewissen).


    Nur für dieses Lied haben wir vier Wochen Urlaub in Harlesiel gemacht!

    Ich wollte unbedingt einen Kutter filmen, der mit seinem Krabbenfang anlegt.

    Was das Internet aber in der Vorbereitung auf diese Reise verschwiegen hat: es gab nur noch einen einzigen Kutter. Das Ausfahren lohnte sich kaum noch. Und keiner wusste, wann dieser Kutter wieder anlegen würde.

    Ich habe dann also volle 52 Stunden mit meiner Fotoausrüstung im Hafen auf der Lauer gelegen. Und ich war erstaunt wie dieser animalische Jagdtrieb meiner Steinzeit-Vorfahren auch noch in meinen Genen liegt!

    Keine Stunde war langweilig, Schlaf brauchte ich auch nicht, Brote und Wasser brachte einer aus der Familie vorbei. Das Hafenklo war relativ sauber.

    Als der Kutter dann gegen 06:00Uhr endlich anlegte, kam zwischen ihm und meinem Objektiv ein Hafenreinigungsboot in die Quere!

    Frechheit!

    Zur Planung gehörte auch der Standort meiner Frau auf der anderen Kai-Seite, das hatten wir geübt, um möglichst viele Fotos und Filme zu gewinnen. Aber das Ehegespons lag um diese Zeit noch im Bett.

    Nach Sichtung des Kutters vor der Insel Wangerooge hatte ich genau 32 Minuten Zeit bis zum Anlegen, das hatte ich anhand anderer Boote ausgerechnet. Los laufen, Technik ohne Aufsicht lassen, die Frau wecken?

    Ich bin geblieben und dann ergaben sich doch ein paar sehr schöne Aufnahmen. Und er Käpt'n war genauso überdreht wie ich, er hat mir dann nach dem Ausladen lange Geschichten erzählt. Vor allen Dingen ging es um fehlenden Nachwuchs in diesem Metier. Aber alles habe ich nicht verstanden, das war tiefstes Plattdeutsch. Ein sehr angenehmer Klang!


    Da Live-Konzerte wohl überhaupt nicht mehr anstehen, habe ich keine Ahnung, wie ich die Musik verbreiten kann. Man müsste ein Blogger sein (weiß kaum was, das ist).


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    Ein Mädchen "strandet" in einem Fischerkaff an der Nordsee. Wir erfahren aber nicht, was sie hierher verschlagen hat.


    Sitze im Hafen

    Kutter dreht bei.

    Hafen verschlafen.

    Nachts um halb drei.


    Kutter legt an,

    macht fest am Pier.

    Fischer geht dann.

    Und ich frier.


    REFRAIN:

    Ich bin hier gestandet,

    im Hafen am Meer.

    Süden geht anders,

    Wo ich lieber wär'!


    Frankreich, am Atlantik,

    Sonnen-Revier,

    Mittelmeer-Romatik,

    doch ich lande hier!


    VERS:

    Die ersten Vögel singen.

    Noch ist schwarze Nacht.

    Irgendwo Stimmen.

    Und die Möwe lacht.


    Helle Feuerstrahlen

    drehen hin und her.

    weite Kreise malen.

    Mein Magen ist leer.


    REFRAIN


    VERS:

    "Frische Krabben, hier Verkauf",

    Das Schild ist viel zu bunt.

    Langsam wacht der Hafen auf.

    Bin müde wie ein Hund!


    Vor mir der Fischermann,

    mustert mich wie nebenbei.

    Ob ich Krabben pulen kann.

    Kost und Schlafen frei.

    Die Bewegungen im ersten Film wirken ohne Musik seltsam. Aber das ist wohl immer so, wenn man tanzenden Menschen zuschaut, ohne die Musik zu hören.

    Mit Musik macht das zweite Video natürlich Sinn.

    Schön auch, dass sich der Zuschauer hinten rechts etwas bewegt. Das macht die Szene um vieles realistischer!


    t-techniker

    Ah, - die Schweiz! Mein Neffe wohnt und arbeitet dort. Für den ist Deutschland ein Einkaufs-Paradies.

    Ich war mal vor langer, langer Zeit mit einer sehr jungen Millionen-Erbin zusammen. Die hatte überall in Europa Häuser.

    Auch in Amsterdam.

    Das Haus lag direkt an einer Gracht und war feucht und kalt. Und das Hausmeisterehepaar war unfreundlich, wir hatten sie wohl aus ihrer jahrelangen Ruhe aufgeschreckt. (wie ein König, der irgendwann überraschend eine Pfalz besucht).

    Und schon habe ich eine subjektive, schlechtere Erinnerungen an Amsterdam, zumal wir uns gestritten haben. Sie wollte sofort ins Hotel umziehen und ich wollte bleiben, da das Haus ja vorhanden war.

    Ein Jahr später passierte uns so etwas Ähnliches in Urbino, Italien.


    Wie kommen die Reichen eigentlich mit drei oder vier Häusern zurecht? Ich hätte immer genau mein Lieblingsbuch oder meine Lieblings-Bratpfanne in einen der anderen Häuser.


    Aber das passt jetzt nicht in diesen Thread, wenn man von dem Kanalarbeiter ganz oben mal absieht, in Verbindung zu den Grachten in Amsterdam.


    t-techniker

    ritch

    So an die 20 Live-Konzerte von Deep Purple habe ich gesehen. Das sind meine Lieblings-Musiker. Aber Deep Purple habe ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr besucht. Als ich bemerkte, dass sie immer die gleichen Songs in der gleichen Reihenfolge spielten und Ian Gillan bei Lazy immer den gleichen Witz machte. Das war für mich dann kein Rock'n'Roll mehr.


    Und dann mag ich Rammstein, Richtung Metal. Habe ich sogar selber versucht, bin aber gescheitert. Meine Stimme ist viel zu weich, und ich selber wahrscheinlich auch. Das, was man macht, ist nicht immer das, was man machen will!

    Im Extremfall kann man daran sogar erkranken, siehe eine Schwester von mir, die ihren Job hasst und Samstags schon Magenschmerzen hat, weil sie Montags wieder ins Büro muss.

    Ich mache also nur die Musik, die ich kann. Wobei ich eines sagen muss, ohne eine Erklärung dafür parat zu haben:

    Live ist meine Musik aggressiver.


    Ich habe in Hannover Musik studiert, Schwerpunkte Tontechnik und Komposition. Allerdings klassische Komposition. Aber Bach ist auch ein guter Rock'n'Roller.

    Als Toningenieur habe ich sehr gutes Geld verdient, aber es war immer mit der Musik der anderen. Da war ich manchmal unzufrieden mit dem Job. Davon abgesehen war das eine tolle Zeit, die allerdings nur 8,5 Jahre währte. Viel länger kann man das vielleicht auch gar nicht durchhalten. Nachtarbeit, Wochenende, 60-Stunden Woche und viel zu viel Pizza-Dienst. Den gab es damals auch schon.


    Ob Musik oder das Schreiben: das ist die gleiche Kunst, nur ein anderes Ausdrucksmittel. Nun, - es kommt darauf an, was Du schreibst. Das Feld ist riesig: Kritiken, Wissenschaftsvermittlung, Zeitung oder Zeitschrift. Oder gar Romane!

    Beim Schreiben ist man vom Alter weniger abhängig als bei der Musik. Ich mache jeden Tag meine Fingerübungen und zum Glück bin ich in den letzten Jahren auf der Gitarre sogar etwas schneller und präziser geworden. Weiterbildung gehört zu jedem Job, ich habe ab 2018 einen Gitarrenkurs im Internet besucht. War teuer, aber effektiv!


    Anbei nun das Foto des schmalsten Hauses Deutschland. Das war hier im Forum mal ein Thema, aber ich finde es nicht wieder.

    Oben in meinem Bild sehen wir die Krumme Straße, gehen wir ein Stück weiter durch die Krambuden, landen wir im Kleinen Zimmerhof.

    Am Stadtrand von Wolfenbüttel hatte mein Großvater einen Bauernhof, daher kenne ich das schöne Städtchen, als Kind und Jugendlicher war ich sehr oft dort. Später nicht mehr, aus Zeitmangel, und das bereue ich inzwischen sehr. Ich hätte immer noch eine Menge Fragen an meinen Großvater.


    t-techniker

    Ambient Occlusion ist eigentlich nichts anderes als das allgemeine Licht unter SCENE.

    Das indirektes Licht muss noch einmal extra unter RENDERING eingeschaltet werden, das hatte ich in diesem Fall vergessen.

    Unter Muliti Pass kann man noch speziellere Einstellungen vornehmen.

    Und ich muss zugeben, dass ich mich damit noch nie befasst habe. Im Prinzip haben die bisherigen Bilder ja funktioniert.

    Aber Dank Kushanku werde ich das in den nächsten Tagen abarbeiten, ich habe schon gesehen, es gibt auf YouTube einige Videos zu dem Thema. Und ich habe alle Tutorials von Infinite Skills Inc (Phil Wilkes) für CARRARA auf Festplatte.

    Da muss ich noch einmal hinein schauen. Leider vergesse ich vieles.


    Die Sandalen stehen fest auf dem Podest, obwohl es wirklich nicht so aussieht. Für einen Schattenwurf erhalten sie zu wenig Licht, die Kerzen geben auch nicht viel her.

    Die Farben auf der Palette an sich sind stimmig, oder auch nicht. Sie hätten mehr verunreinigt sein müssen. Die zusammen gemischten Kleckse stammen wohl von einer älteren Sitzung, da hätte ich noch mal etwas Neues zusammen rühren müssen.

    Ich kannte diesen Fehler, aber ich habe gedacht, damit komme ich durch, das merkt hier keiner im Forum.

    Kushanku hat es gesehen!


    Der Text bezieht sich auf ein Mädchen, das mit mir Schluss gemacht hatte. Man kann ein paar aggressive, pubertäre Rachegedanken heraus hören, auch den Stalker kann man sich vorstellen. Zurück gewiesene Erotik ist auch erkennbar.

    Das Mädchen macht im Lied gegen Ende Schluss mit dem Protagonisten.


    Für den Gesang bin ich seit dem sechzehnten Lebensjahr zuständig. Und immer wieder habe ich Angst, dass ich irgendwann diese typische gebrochene Altmännerstimme haben werde. Bekommt man die mit 70 automatisch??? Kann man etwas dagegen machen?

    Täglich habe ich 30 Minuten Gesangs-Unterricht.

    Dieses Lied habe ich dieses Jahr neu eingesungen.


    Ich habe das große Glück, dass meine Frau Sängerin in einer Damenband ist, ich glaube, sonst würde die Ehe seit 29 Jahren auch nicht funktionieren. Eine Bankangestellte kann nicht mit einem Musiker liiert sein.

    So aber singen meine Frau und ihre Kolleginnen in meinen Liedern, besser kann man das nicht organisieren.

    Ihre Stimmen könnten sich irgendwann auch mal verändern???


    Das Alter hat nicht nur Vorteile.


    ritch scheint auch Musiker zu sein, wenngleich seine Webseite nichts darüber verrät. Ein normaler Musik-Hörer hat keine 4-Spur-Sammlung.

    Nur heraus mit Deiner Musik! Auch wenn sie alt ist. Oder gerade, weil sie alt ist.


    Und an die anderen, vielen Dank für das Lob. Lob ist für mich der stärkste Motor.


    Auf zwei Tourneen hatten wir bei --Malen nach Zahlen-- eine Tanzgruppe dabei, fünf Mädels mit sehr wenig an, aber mit aufgemalten Hautflächen. Immer nach den ersten Takten waren die Farben verschmiert, aber man konnte ja schlecht mit Plakafarbe arbeiten.

    Diese Tanzgruppe hatte drei große Nachteile:


    - die männlichen Zuschauer waren völlig "aus dem Häuschen", aber nicht wegen der Musik, sondern nur wegen der Mädels.

    - am Ende beider Tourneen blieben nach Abzug aller Kosten für die Musiker nur 500,-DM und das andere Mal 700,-DM über.

    - unser Schlagzeuger hatte sich unglücklich in eines der Mädchen verliebt und das hörte man seinem Spiel auch an.


    t-techniker

    ein neues Lied ist fertig, also auch ein neues Cover!


    Wieder mit CARRARA erschaffen.

    Der allseits beliebte Kanalarbeiter, die Kerzen, die Gitarre und der Hut sind gekauft. Das Kleiderständer links im Bild war mal hier im Adventskalender. Dann sehen wir noch V4 und M4, zumindest seine Hand.

    Den Tiger habe ich nach einem Foto gemalt, okey, eine Tatze ist zu lang geworden. Die alte Straße habe ich in Wolfenbüttel fotografiert. Da fällt mir ein, irgendwo hier im Forum wurde mal über das schmalste Haus Deutschlands sinniert. Das habe ich bei der Gelegenheit in Wolfenbüttel gefunden, in der Straße: In den Krambuden. Foto wird nachgereicht.

    Leider kann ich für ein Schallplatten-Cover nur Quadrate gebrauchen. Es fällt mir hier schwer, den Bildinhalt auszuwählen.

    Entweder den famosen Kanalarbeiter oder die ölgemalte Schönheit?

    Wo habe ich Fehler übersehen?


    t-techniker



    Malen nach Zahlen


    Wir sind wie die Tiger

    gefährlich und wild.

    Heute steigen wir wieder

    aus dem alten Bild.


    Immer muss es Nachts sein

    wenn wir durch die Gassen geh'n.

    Immer heller Mondschein.

    Damit wir deinen Schatten seh'n!


    REFRAIN:

    Wenn wir dich dann haben

    machen wir dich nackt!

    Malen dann nach Zahlen

    einen Akt.


    Wenn wir dich dann haben

    machen wir dich nackt!

    Bemalen dich mit Farben

    mit Erdbeergeschmack.


    VERS:

    Wir schleichen um dein Haus herum,

    schauen in dein Fenster rein.

    Scheppernd fällt eine Schaufel um.

    Und du hörst die Katze schrei'n!


    Strassen weiter bellt ein Hund.

    Etwas klopft auf der Fensterbank.

    Hinter dir gehen ohne Grund

    Schritte wie auf Kieselsand.


    INTERLUDE:

    Eine laue Sommernacht.

    Sterne glitzern ferne.

    Alles wie für uns gemacht.

    Ich habe dich so gerne.


    Leise singt die Nachtigal

    singt von Liebesqual.

    Und ich küss dich überall.

    Vielleicht zum letzten Mal.


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    Schön, dass es hier noch ein paar CARRARA-Fans gibt! Ich werde wohl nicht mehr umsteigen, da ich fast alle gekauften Objekte passend für CARRARA umgeformt habe. M4 & V4 reichen für meine Bildchen. In erster Linie muss ich Cover für meine Songs machen, diese Woche werde ich wieder eines hier hochladen zur Beurteilung.


    Aber auch wenn ich ständig mit CARRARA arbeite, habe ich immer wieder Fragen. Ganz spontan fallen mir hier zwei ganz banale Fragen ein:


    - in der SCENE (rechts unter INSTANCES) kann ich grundsätzlich die Größen-Einheiten einstellen. Voreingestellt ist natürlich inch. Ich bevorzuge cm.

    Die cm-Einstellung ist aber bei jeder neuen Sitzung wieder verschwunden. Natürlich ist unter PREFERENCES die METRIC eingeschaltet.


    - Für bestimmte Scheinwerfer-Einstellungen brauche ich die genaue Entfernung der Objekte zueinander. Da wüsste ich gerne einen einfachen Trick, diese auszumessen. Das Ausrechnen anhand der Positionen zueinander ist gar nicht so einfach, da die Objekte ja nicht unbedingt auf einer Ebene liegen. Und wenn sie in verschiedenen Unterordnern organisiert sind, wird es noch komplizierter mit dem berechnen.


    So lauten meine täglichen Problemchen.


    t-techniker

    Kushanku "Wo liegt das Problem???"

    Das Problem liegt darin, das mein Gehirn im Moment eine Ladehemmung hat. In die Galerie dürfen und sollten nur die allerbesten Endergebnisse versammelt werden. Deshalb darf dort das endgültige Bild auch erst ganz zuletzt erscheinen.

    Aus diesem Grunde möchte ich es dort nicht zuerst einstellen, denn das Bild hätte sich dann ja noch nicht eurer Kritik gestellt.

    Umgekehrt ist der Weg richtig: erst hier im Beitrag das beste Endresultat vorstellen und dieses dann mit der Galerie verknüpfen.

    So macht es für mich den meisten Sinn.


    t-techniker


    Nachtrag:

    das funktioniert leider gar nicht, wie ich eben erfahren habe. In die Galerie lässt sich kein Link eintragen. Es gibt dort nur die Möglichkeit, direkt ein Bild hoch zu laden. Also müsste ich hier die finale Fassung löschen, in der Galerie neu hoch laden und dann einen Link hier in den Thread legen. Denn ich kann ja nicht vorher ahnen, was die finale Fassung sein wird. Kompliziert, oder ich denke zu kompliziert??!!

    Danke für die Erklärung!

    Mit dForce hatte ich noch nie etwas zu tun gehabt. Bisher habe ich alle Haare immer selber gebastelt mit dem CARRARA Haar-Shader. Das ist schon bei einem Standbild sehr viel Fummelarbeit. Da der Tag nur 24 Stunden hat, bleibe ich lieber bei meinen Standbildern. Auf jeden Fall nachahmenswert, was Du machst!


    t-techniker

    Ich möchte so etwas auch können :thumbup: ^^. Mir gefällt wie locker das Kleid fällt. Und auch die Haare wirken fast natürlich. Und sie gehen kein einziges Mal durch die Schultern.

    Die Ausleuchtung ist perfekt.

    Aber Du schreibst wenig über Deine Technik, mich würde die Renderzeit interessieren. Waren da mehrere Rechner im Verbund tätig?


    t-techniker

    Kushanku. "umgekehrt geht es besser." - Aber das macht doch keinen Sinn. In die Galerie dürfen nur die allerbesten Werke des Foren-Mitgliedes. Also müssen zuvor die Fehler besprochen werden. Ein Bild ist ja leider nie fehlerfrei, da der Schöpfer oft auch einen Tunnelblick hat und manchmal mehr von seinem Bild sieht, wie er es eigentlich im Hinterkopf hat und weniger wie er es dann tatsächlich umsetzen konnte.

    Ich habe meine Bilder immer komplett fertig im Kopf und bin dann nach dem Werkeln selbst überrascht, was daraus geworden ist.


    Heinz77, Danke für den Bar-Kommentar. Die Musik ist allerdings sehr alt, von 1974. Auf einer schrammeligen Wander-Gitarre erdacht. Natürlich ist die technische Umsetzung neu, aus diesem Jahr.

    Ich habe in den letzten zwei Jahren alle Lieder von damals in meinem (kleinen) Tonstudio neu aufgenommen.


    t-techniker

    Uuups - - kaum zu glauben! Mein Beitrag hat vor mehr als einem Jahr begonnen. Für euch ein Jahr, für mich gefühlt ein Monat. Schlimm, wie die Zeit enteilt!

    Hier nun endlich die nach eurer Kritik überarbeitete Fassung. Das Subsurface Scattering, siehe esha, bringt mehr als ich erwartet hatte.

    Wenn ihr jetzt nicht mehr allzu viel beanstandet, wird das mein erstes Bild in der Galerie!

    (Muss ich das Bild dafür noch einmal hoch laden?)


    Der Link zur Musik ganz oben funktioniert nicht mehr, hier die aktuelle Verbindung:

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    Meine Band heißt ICH AN MICH.


    Der Schwerpunkt des Liedes liegt nicht auf südländischen Rhythmen. Vielmehr geht es um die Schallplatte, die in jener Strandbar ständig gedudelt wurde und die sich in mein Gehirn eingebrannt hat:

    Alain Romans - Quel Temps Fait-il a Paris = wie ist das Wetter in Paris.

    Diese Schallplatte zitiere ich selbstverständlich sowohl im Bild als auch im Lied.


    t-techniker

    hat t-techniker gespoilert? = vorweg zuviel verraten.

    Falls ich gemeint bin: ich kann nur öffentliche Sender einschalten, und da laufen ganz sicher nicht die aktuellsten Filme! Star Treck Beyond ist unter jungen Leuten ein alter Film, den jeder Fan schon längst gesehen hat. Außerdem verrate ich ja nicht den Ausgang des Filmes. Ob Kirk überleben wird, ist sehr ungewiss.

    Heinz77 verrät allerdings, dass die ENTERPRISE einen Totalschaden erleidet. Die Spannung bleibt also erhalten.

    Denn es gibt keine Fortsetzung!!! Weil wahrscheinlich keiner überlebt hat?!


    Dieses Jahr will ich noch einen weiteren Film anschauen, einen soliden alten Film, der ganz und gar ohne Computer-Tricks auskommt und trotzdem klasse ist. Wenn auch mit den üblichen Logik-Fehlern:

    James Bond - Leben und Sterben lassen. Darauf freue ich mich, es soll der beste Film dieser Reihe sein.


    Zurück zur Animation:

    Mich würde ein Interview mit einem Hollywood-Schauspieler interessieren, der nur vor grünen Hintergrund in einem leeren Studio agieren muss. Wie kommt man sich da vor? Fühlt man sich da noch als echter Schauspieler? Nur so tun als ob? Das Monster und die zwei Sonnen mitsamt Horizont werden erst später hinzu gefügt.

    Ich kann mir diesen Arbeitsplatz kaum vorstellen. Deshalb wäre ich zu gerne mal im Studio dabei. Meinetwegen um Kaffee zu holen.


    t-techniker

    Star Treck Beyond ist einer der drei Filme, die ich dieses Jahr geschafft habe zu schauen. Man hat ja so wenig Zeit!

    Die Tricks sind super, aber manchmal sind die Szenen einfach zu voll gepackt. Das betrifft besonders Weltraum-Kampf-Szenen. So viele Einzel-Elemente kann ich gar nicht aufnehmen.

    Was mich aber wirklich stört: da gibt es auf der einen Seite brillante Animationen und auf der anderen Seite ein laues Drehbuch. Da ich im Fernseh-Gucken nicht geübt bin, stören mich die Logik-Fehler sehr.

    Die Enterprise befindet sich auf einer Expedition in unbekannte Weiten, sie ist schon das dritte Jahr ganz weit draußen unterwegs. Und plötzlich hängt da eine riesige Megastadt in einer Glaskugel im Weltraum. (super Bilder, aber viel zu viele Details, die zu schnell gezeigt werden).

    Dann dieser verrückte Soldat, gestrandet und im Stich gelassen auf einem fremden Planeten. Warum will er sich ausgerechnet an dieser friedlichen Stadt in der Glaskugel rächen? Eigentlich will er für seine Mannschaft kämpfen, aber er kümmert sich nicht einmal um seine Kameraden.

    Kein Wunder, das Drehbuch hat einfach nur einer der Schauspieler geschrieben.

    Ich denke, Drehbuch und technische Umsetzung sollten sich in der Qualität immer entsprechen.


    t-techniker