Beiträge von christianz

    Danke Kushanku :)


    Ja, alle RealFlow-Simulationen mit dem Hybrido-System für grosse Wasserkörper erzeugen gewaltige Datenmengen. Bei jedem Schritt wird ja der ganze Ozean plus seine Oberfläche plus sekundäre Elemente wie Schaum und Splash exportiert. Vielleicht könnte man dem Laptop mit einer grossen externen Festplatte helfen, aber dennoch würde das Gerät mehrere Tage unter Voll-Last laufen. Nur schon für die paar Sekunden Strandwellen habe ich jeweils über Nacht während einer Woche einen MacPro rechnen lassen. Das Rendern des transparenten Wassers ist auch nicht ganz ohne.
    Mit Effex sollte das eigentlich schon möglich sein. Könnte ziemlich viel RAM belegen.

    Habe das schon länger nicht mehr gemacht und wollte das Thema "Meerschaum rendern" wieder mal üben. Für die Schaum-Partikel habe ich aber nochmals eine extra Software eingesetzt, die in [lexicon]C4D[/lexicon] als Plugin installiert wird, den Krakatoa-Partikelrenderer. Am Ende alles überblendet. Wichtig war aber auch die hohe Anzahl Schaum- und Splash-Partikel, die ich hier zusammen von Realflow übernommen und in [lexicon]C4D[/lexicon] gerendert habe (waren mehr als 200Gb am Ende).
    Der Teil mit dem Wasser endet in dem Movie etwas früher, weil ich das rendern aus Zeitgründen abbgebrochen hatte. Die Projektdateien kann ich gerne zuschicken, wenn die Softwareversionen es erlauben (RF2015 standard, C4DR16, KC4D).


    https://vimeo.com/146619564

    Hier eines für Bier-Schaum für die [lexicon]Mesh[/lexicon]-Methode.

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    Hallo!


    tja, das ist so eine Sache mit dem Schaum. In RealFlow wird Schaum nur in dem Sinne anders simuliert, als die Dichte gering angenommen wird und die Lebenszeit an der Oberfläche von Wasser (im Hybrido-System) angepasst wird. Du hast also eine Art Flüssigkeit, die auf einer anderen Flüssigkeit schwimmt. Das wars dann schon. Mir ist allerdings auch keine andere Flüssigkeitssimulations-Engine bekannt, welche Schaum mit "richtigen" Blasen wie in einem Schaumbad erzeugt. Es gibt zwar ein paar wissenschaftliche Artikel auf dem Internet bzw. Präsentationen bei der Siggraph-Konferenz wo so etwas gezeigt wird, aber das hat bis jetzt offenbar keinen Weg in eine kommerzielle Software gefunden.
    Wenn du dann die Schaum-Partikel hast, kannst du durchscheinende Sphären damit rendern oder Schnee-ähnliche Flocken etc. in deiner 3D Software. Oder du machst 2 meshes, eines für Schaum und eines für die untere Flüssigkeit und importierst sie getrennt zum Rendern.

    Habe mal mit X-Particles etwas probiert:

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    Das 3.x Plugin sieht super aus! Ist das denn einfacher zu bedienen der Emittier von Cinema 4d?


    Auf jeden Fall. Seit dem ich X-Particles habe, mache ich nix mehr mit dem alten, eingebauten Systemen. Bei ThinkinParticles kann man zwar im Prinzip vieles programmieren, aber man muss sich auskennen. X-particles hat auch eine bessere Performance mit grossen Mengen von Partikeln und neuerdings auch einfache Fluidberechnungen, viele Renderoptionen etc.

    Hallo Uli,


    das geht mit Thinking Particles, was in der Studio Version von [lexicon]C4D[/lexicon] enthalten ist. Dort gibt es ein Preset "TP Surface Emittier", das genau das macht: Partikel von der Oberfläche eines beliebigen [lexicon]Polygon[/lexicon]-Objekts (hier wäre es die Kuppel des Glases nach innen) zu emittieren. Thinking Particles benützt Xpresseo um das System zu steuern, aber nur Xpresso alleine mit dem Standard-Partikelsystem kann das nicht (meine ich jedenfalls).


    Wenn ich irgendetwas zu dem alten Partikelsystem von [lexicon]C4D[/lexicon] schreibe, muss ich auch immer gleich das geniale Plugin X-particles http://3.x-particles.com erwähnen, das nicht nur mit Studio funktioniert und eigentlich das Partikelsystem ist, das [lexicon]C4D[/lexicon] schon lange hätten haben sollen.

    Zitat

    ob sie gegen die etablierte Konkurenz mit zehntausenden Objekten bestehen werden, wird sich zeigen.


    Das kann ich mir auch nur schlecht vorstellen, aber vielleicht sehen sie den Shop auch mehr als ein Schaufenster für andere Aufträge an.


    Die Freebies sind jedenfalls recht interessant als Anschauungsmaterial. Immer wieder witzig, wie viel Phototexturen und Bumpmaps zum realistischen Eindruck beitragen.


    https://www.scenected.com


    Ein neuer Online-Shop der fertige Szenen und Einzelobjekte anbietet. Vieles aus dem Bereich Architektur und Interior, aber auch Pflanzen, Lebensmittel. Photo-realistische Szenen für 3dsmax und [lexicon]C4D[/lexicon] jeweils für den Vray-Renderer.
    Sieht toll aus, finde ich.


    Aktuell einige Freebies: ein HDR-Bild, Küchenszene, Brot etc.


    https://www.scenected.com/catalogue/free-sample

    Danke für die News.


    Damit geht E-on software einen ähnlichen Weg wie der Cinema4D-Hersteller Maxon der Teil der Nemetschek-Gruppe wurde. Beides Programme die einst klein und bunt angefangen haben und jetzt von Firmen übernommen wurden, die "seriöse" Software für Architektur, CAD und Planung produzieren. Vielleicht gibt's mittelfristig Veränderungen bei Cornucopia3D, aber sonst bleibt E-on software als Team und Marke erhalten.

    Zitat

    Danke - sagen die das oder muss man das jeweils raten?


    Doch, das wird in den Tutorials schon erwähnt, vielleicht weniger deutlich bei diesen aufgezeichneten Messe-Präsentationen.

    Ja, so ist das meistens. Bei [lexicon]C4D[/lexicon] wird es eh immer mehr so, dass man sich seine gewünschten Funktionen als Plugins dazu kaufen muss, vor allem für Spezialeffekte.
    Noch ein Wort zu den Greyscalegorilla-Tutorials: Dort benützen sie manchmal X-particles für den Effekt und dann TFD oder Krakatoa um die Partikel am Ende zu rendern.

    Hallo Paul,


    zufälligerweise beschäftige ich mich mit diesem Thema schon seit einigen Jahren.
    Aktuell erhältliche Plugins für [lexicon]C4D[/lexicon] mit echter Fluid-Berechnung sind Turbulence FD (TFD), Navié Effex und X-Particles. RealFlow ist ein eigenes Programm, dessen Partikel und Flüssigkeiten man aber mit einem [lexicon]C4D[/lexicon]-Plugin importieren kann.


    Was sie können: TFD macht nur Rauch&Feuer, Realflow macht nur Flüssigkeiten, Effex macht beides, X-Particles macht Flüssigkeiten und neuerdings eine Art Feuer-kann Rauch und Feuer aber nur beschränkt rendern. Krakatoa gibt's neuerdings auch für [lexicon]C4D[/lexicon] aber das ist ein reiner Renderer der keine Fluids berechnet.


    Kosten: von Effex und Realflow gibt's limitierte Learning-Editions die 200 bzw 75EU kosten. TFD kostet 400EU. X-Particles kostet 340 GBP. Und natürlich gibt's auch Demoversionen aller dieser Plugins, wobei die z.T. nur ihr eigenes Format speichern und lesen können.


    X-Particles ist extrem vielseitig und kann so ziemlich alles, was mit Partikel gemacht werden kann. Lediglich beim Rendern müsste man Kompromisse machen. Navié Effex kenne ich mittlerweile gut, aber es gibt nicht so viele Tutorials und man muss sich viele Eigenschaften selbst erarbeiten und viel ausprobieren. Für das "Rauchring"-Projekt wäre wahrscheinlich TFD am besten geeignet, mit dem man rasch gut aussehende Ergebnisse erzielen kann.


    Soweit was mir gerade eingefallen ist.

    Die neuen Features werden in einer Serie von Youtube-Videos erklärt:
    zum Einstieg

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    Hallo Rudi


    selbst benütze ich Cinema im centimeter-Modus, wobei sich dann mit Scale=1 im SD-Exporterplugin und "Geometry Scale=1" auf der Realflow-Seite ein Verhältnis von 1:100 einstellt, und bei diesem Worflow passen die Objekte und die Flüssigkeiten nach dem Austausch zwischen den beiden Programmen zusammen.
    Eigentlich benütze ich Cinema bereits seit einigen Version im Centimeter-Modus und finde mich dabei gut zurecht. Habe heute mal in [lexicon]C4D[/lexicon] R16 auf Meter umgeschaltet und das Icon für die Kamera ist jetzt riesengross im Verhältnis zu Objekten. Ist das richtig?
    Also zusammengefasst: Irgendwo in der Pipeline zwischen Cinema und Realflow muss wohl ein Faktor 100 reinkommen, sei es im Exporterplugin oder in den Scale-Settings.

    Das C4DCafe von Nigel, auch [lexicon]C4D[/lexicon] Kiwi genannt, ist ein bekannte Seite für Cinema4D-User seit mehr als 10 Jahren. Neben seiner Rolle als Forumbetreiber hat Nigel auch eine Serie von Videotutorials (Englisch) zu Bodypaint auf CD angeboten. Nun da er [lexicon]C4D[/lexicon] offiziell verlässt, hat er die Tutorials auf Vimeo hochgeladen und für alle zur Verfügung gestellt:
    https://vimeo.com/album/3431194

    Ab heute ist der Arnold-Renderer auch für Cinema4D erhältlich.
    Die Plugin-Bridge von [lexicon]C4D[/lexicon] zu Arnold heisst kurz "C4DtoA" und wird wie der Renderer selbst von der Firma Solidangle angeboten.
    http://www.solidangle.com/news/press-release-c4dtoa-1.0/
    Intro von Maxon:

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    Es handelt sich dabei um ein CPU-basierter Renderer, der u.a. auch ein Node-basiertes Materialsystem bietet und auf allen Plattformen gleich bedient wird (d.h. es werden kaum Features vom Host-Programm übernommen, sondern ein eigenes Materialsystem verwendet).
    Dieser Renderer wurde lange nur Filmstudios angeboten und war für Einzelnutzer oder Privatanwender nicht erhältlich. Eventuell ist es nicht ganz offensichtlich, was für einen Wechsel spricht. Allerdings hat man schon viel positives gelesen, betreffend der Stabilität und Produktionstauglichkeit der Software. Sehr grosse Projekte, wie sie beim Film üblich sind, werden offenbar problemlos abgearbeitet (das ist eine bekannte Schwäche des [lexicon]C4D[/lexicon]-eigenen Renderers). Eine weitere Stärke ist die schnelle Vorschau, die beim Beleuchten von grossem Nutzen ist.

    Ich habe kein 3D-Elements für AfterEffects, aber grundsätzlich lassen sich OBJ-Animation-Sequenzen aus Cinema mit dem "Riptide Pro" plugin exportieren.
    https://skinprops.com/riptidepro.php


    Für Realflow Wasser-Meshes und rigid body objects bietet sich in RF2014 das Alembic-Format an. Damit kann man alle Animationen speichern und in einigen anderen 3D-Programmen verwenden (aber wahrscheinlich gehts nicht für AfterEffects).

    Vielen Dank für diese Tests!


    Eine echte Geschwindigkeitssteigerung beim Rendern mit Vue wird sicher für alle User sehr willkommen sein.
    Leider hatte ich bisher fast gar keine Zeit, um mich mit den neuen Versionen zu beschäftigen. Bis jetzt auch kein Crash, und das rendern im Netzwerk mit den RenderCows scheint auch gut zu funktionieren.

    Diese AVX-Option scheint eh nur was für die Windows-Seite zu sein (?). Im Non-AVX-Installer-Paket, das ich jetzt erst nach mehreren Versuchen über Nacht runterladen konnte, scheint gar kein Mac-Installer vorhanden zu sein und die Installation inklusive Xstream-Plugin für C4DR16 hat offenbar auch auf einem alten Mac funktioniert der garantiert keinen AVX-fähigen Intel-Prozessor hat.

    Scheint so, dass alle halbwegs aktuellen Intel-Prozessoren dieses AVX unterstützen. Hatte hier mit meinem Mac von 2010 (quad-Xeon) jedenfalls keine Probleme.
    Habe auch den subjektiven Eindruck, dass das Interface in der neuen Version schneller reagiert (schneller Fensteraufbau?).


    Der Render-Vergleich zwischen verschiedenen Versionen ist evtl. technisch nicht ganz trivial, weil die Programme ja ursprünglich für verschiedene OS-Versionen geschrieben wurden und im Test jetzt nicht mehr in der alten Systemumgebung arbeiten. Auch sind wohl die Algorithmen für Subsurface-Scattering und andere Effekte über die Jahre umgeschrieben worden?