ich bin gerade dabei in Bryce 5.5 ein Bild mit 300 dpi auf Größe A3 per "render to Disc" zu rendern. Soll ein Foto werden.
Jetzt arbeitet mein PC seit 3 Tagen und 3 Nächten und steht derzeit bei 35 %.
Das Problem ist, dass, wenn ich das im Hintergrund durchführen lasse, mein PC stark gebremst ist und für alles was ich nebenbei machen will, sehr langsam.
Gibt es eine Möglichkeit "render to Disc" abzubrechen und später einfach wieder fotzusetzen (über Nacht?)
Nein, leider nicht. Den normalen Rendervorgang (also to screen) kann man abbrechen und später fortsetzen, bei Render to disk geht das leider nicht.
Die Frage ist nur, ob du bei Größe A3 wirklich 300 dpi brauchst. Dieses Format wird man ja aus weiterer Entfernung betrachten als ein Foto mit 10x15cm.
Danke für die Antworten. Mein Fotohändler hat mir auch gesagt 300 dpi sind ein Muss.
Schade, dass das nicht so geht wie beim normalen Rendern. Aber man kann halt nicht alles haben. Furchtbar ist's wenn man so 4-5 Tage rendert (oder länger) und dann feststellt, dass man irgendwo einen Fehler übersehen hat. Dann bin ich mal einen Tag lang auf den Hersteller von Bryce nicht gut zu sprechen.
Wenn der Fachmann Euch sagt dass 300dpi ein "Muss" ist dann ist das nur bedingt richtig. Wahrscheinlich verfügen diese Kollegen über ein gewisses Equipment welches in der digitalen Fotodruckverarbeitung sehr verbreitet ist und diese Voraussetzung erfordert.
Wir arbeiten z.B. mit einem HP Inkjet 120, welcher ohne RIP auskommt und der es nicht einmal erforderlich macht die Daten als cmyk Version vorliegen zu haben. Uns reicht völlig eine Vorlage ab 150dpi in RGB. Allerdings haben wir eine Beschränkung der Postergrösse bis maximal DIN A1 oder aber 60 cm Rollenbreite als Banner vom laufenden Meter...
(Und wir sind garantiert nicht die Einzigen ohne 300dpi-Beschränkung. Schaut Euch doch mal Poster-Angebote im Internet an bei diversen LFP - Anbietern (LFP = Large Format Printing).
Versucht es mal mit 200 oder 150 dpi, das kann die Renderzeit schon mal gut verkürzen...
Ok, das ist ein guter Tip. Denn ich hab schon mehrfach von Leuten gehört, daß ihnen gesagt wurde, daß 300dpi ein absolutes "must" ist. Und die waren aus verschiedenen Regionen.
Also zuerst renderst Du das Bild nur auf Bildschirmgröße, sagen wir mal 800 bis 1000 Pixel breite. Wenn Du darin keine Fehler mehr findest (gründlich suchen), renderst Du das Bild in der gewünschten Auflösung, dann brauchst Du auch nicht einen Tag lang sauer auf irgend jemanden zu sein Und wenn Du nun Space und Sages Tipp vereinst, renderst Du in 200 dpi und ziehst es anschließend im PW auf 300 dpi, damit Dein Drucker nichts zu meckern hat. Übrigens wenn Du von 300 auf 200 dpi runterschraubst, dauert der Rendervorgang nach Adam R. höchstens halb so lang.
Original von sage Ok, das ist ein guter Tip. Denn ich hab schon mehrfach von Leuten gehört, daß ihnen gesagt wurde, daß 300dpi ein absolutes "must" ist. Und die waren aus verschiedenen Regionen. Sage
Das betrifft digitale Bilder die per Offset gedruckt werden. Die Tintenpisser interessiert das nicht so. Oder macht Deine digitale Kamera Bilder mit 300dpi?
Wenn icxh die Bilder beim Photographen in guter Quali haben will und dann noch in Postergröße, dann brauch ich 300dpi. Eine Bekannte wollte sie bei "Rossmann" in Auftrag gebe, dasselbe. Und ich hab´s von einigen anderen auch so gehört.
werde demnächst folgendes versuchen: Reduktion auf 200 dpi ev. auch 150 und dann Qualität mit 300 dpi Bild vergleichen.
PhotoImpact? hochpushen auf 300? Ich nehme an PhotoImpact ist ein Grafikprogramm Geht das auch mit Gimp? Habe Gimp zwar noch nicht, werde es aber auf grund des Tipps von Spacebones demnächst downloaden. Ist ja gratis!
Bitte verzeiht meine Ahnungslosigkeit. Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Computergrafik. Vor 3 Monaten habe ich dpi noch für eine Automarke gehalten.
PhotoImpact ist ein Bildbearbeitungsprogramm und wird mit Photoshop verglichen. Ist aber viel günstiger.Vor allem, wenn man eine Vorgängerversion benutzt. Gimp hab ich zwar geladen, aber leider noch keine Zeit, mich damit wirklich auseinander zusetzen. Daher bleib ich wohl bei meinem PI 11.
Wenn icxh die Bilder beim Photographen in guter Quali haben will und dann noch in Postergröße, dann brauch ich 300dpi. Eine Bekannte wollte sie bei "Rossmann" in Auftrag gebe, dasselbe
Wir reden hier von zwei verschiedenen Prozessen.
Das sind Fotodrucker, welche darauf aus sind in erster Hinsicht Daten einer Digicam aufzublasen damit Du vergleichbare Qualität zum Kleinbildfilm erhältst und / oder auch Dias danach belichtet werden können. Da fängt der Spass bei 300 dpi erst an. (Die Datei musst Du dann sinnigerweise vorher in einem Bildbearbeitungsprogramm erstmal durch Bildgrössenänderung/Auflösungsänderung auf 300dpi bringen, da ja -wie Dargain oben schon sagte- ne Digicam in den meisten Fällen, zumindest im Home-Userbereich-eh nur auf 96dpi kommt.
Tintenstrahler bringen ab 150 dpi gute Ergebnisse wenn das Endformat grösser sein soll als DIN A3. Mein "Dicker" druckt z.B. an einem A1 Poster bei Einstellung "höchste Auflösung" (interpolierte 2880dpi) über ne Stunde, als 200-300dpi-Variante zehn Minuten und einen optischen Unterschied sieht man in vielen Fällen erst wenn man dicht vor dem Poster steht. Es hängt auch hier aber von verschiedenen Faktoren ab wie zufrieden man mit dem Endresultat ist. Egal wo Ihr was drucken lasst: immer in der Endauflösung erstmal daheim am Tintenfuzzi nen Probedruck machen um einen Eindruck zu erhalten ob evtl. an der Farbe / Kontrast etc. noch nachgebessert werden muss. Für Überraschungen ist LFP einfach zu teuer...
@mevimo:
...mit Gimp kannst Du nix verkehrt machen, das ist weitaus mehr als ein "Photoshop für Arme", wie er von gehässigen Mitbürgern mal genannt wurde. Erste Wahl auch z.B. zum Texturen vorbereiten... Es gibt ihn in Deutsch und durch "Gimpshop" nun auch mit einer Photoshop-ähnlichen Benutzeroberfläche. Guckst Du:
Original von spacebones Mein "Dicker" druckt z.B. an einem A1 Poster bei Einstellung "höchste Auflösung" (interpolierte 2880dpi) über ne Stunde, als 200-300dpi-Variante zehn Minuten und einen optischen Unterschied sieht man in vielen Fällen erst wenn man dicht vor dem Poster steht.
Hast Du den Bublejet von Canon? Mit dem hab ich auch schon so einige Erfahrungen gesammelt. Wir haben mal einen fünf Meter langen Banner damit ausgedruckt, das Gerät ist ein Superteil.
Nein, unserer ist der HP Designjet 120NR, der einzige Nachteil ist an dem Ding eigentlich dass er kein Backlit Material akzeptiert, wär natürlich gut auch von der Rückseite beleuchtbare Motive produzieren zu können...
also ich hab's probiert. Ein Bild in Größe A3 mit 300 dpi gerendert auf Disc und in Größe A3 auf Fotopapier ausdrucken lassen( ich hab keinen Farbdrucker) Sellbes Bild in Größe A3 mit 200 dpi gerendert auf Disc und in Größe A3 ausdrucken lassen (selber Fotohändler selber Drucker) Selbes Bild in Größe A4 mit 200 dpi gerendert und in Größe A3 ausdrucken lassen
Für meine Augen sind alle 3 Qualitativ gleichwertig. Nur die Renderzeiten haben sich vor allem im 3. Fall wesentlich verkürzt.
ich bin hier zwar ein Neuling, aber mit Bryce beschäftige ich mich schon längere Zeit und habe mir hier im Forum schon den ein oder anderen Rat geholt.
Am Anfang waren das ziemlich einfache Bilder, die je nach Ergebnis als Desktop-Hintergrund ihr Dasein fristeten. Vor einiger Zeit begann ich dann für Freunde (Geburtstag) Bilder in Postergröße zu entwerfen. Und damit mußte ich mich dann auch mit 'Render-to-disk' beschäftigen. Bzw. mußte ich diese Funktion erst mal finden und verstehen.
Da ich meistens Bilder in 90x60 oder 80x60 erstelle und dann über einen Online-Dienst das Poster beziehe, rendere ich meine Bilder in Bryce auf eine Größe von 3008 x 2005 Pixel mit 150 dpi. Danach schraube mit einem Photobearbeitungsprogramm die dpi Zahl auf 300.
Was mir dabei aufgefallen ist, die "Render-to-disk"-Zeit hängt sehr stark vom Motiv ab. Da ja offentsichtlich Linie (Row) für Linie gerendert wird, kommt es darauf an, wieviel verschiedene Farbtöne pro Linie darzustellen sind. Und auch Lichteffekte erhöhen die Renderzeit erheblich.
Im Moment habe ich ein Bild seit letzten Samstag, 23.30 Uhr am Rendern und bin jetzt bei 35%. Aber da muß ich wohl durch.
Hi Warfield, zunächst einmal, Dein Bild gefällt mir sehr gut. Wenn Du Deine Bilder mit 150 dpi renderst reicht das für einen Online-Posterdienst völlig aus. Das Aufpushen auf 300 dpi mit einem Fotobearbeitungsprogramm ist auch nichts weiter als Interpolation. Das Programm wichtet die Pixel nur neu und rechnet zu den Farbwerten neue Pixel dazu. Das Ergebnis ist eine leichte Unschärfe. 300 dpi sind nur dann erforderlich wenn Dein Bild im Offset auf Hochglanz gedruckt werden soll.
Bryce rendert mit einer Farbtiefe von 24 Bit, je mehr Farbtöne vorhanden sind um so länger ist natürlich die Render(Rechen)zeit. Wenn Du noch einen drauflegen willst render mit 48 Bit Farbtiefe, ich weis allerdings nicht ob das überhaupt mit Bryce geht.
kann Elfmanns Ratschlag nur bestätigen, 150 dpi Auflösung und dabei das physische gewünschte Endmaß in cm einstellen - für Digitaldruck passt das immer. Eine höhere dpi Zahl wird nur erforderlich wenn Du von der Datei z.B. ein Dia belichten lassen willst oder generell eine fotografische Lösung anstrebst.
okay, werde es beim nächsten Bild mal bei 150 dpi belassen.
Allerdings stelle ich bei den Renderoptionen auch die Rays-per-Pixel auf 64 und das ist, glaub' ich, unverzichtbar. Haut aber auch ordentlich auf die Renderzeit.
Es kommt drauf an, welche Spezialeffekte du verwenden willst. Bei Tiefenunschärfe oder Blurry Reflections usw. braucht man die 64 Rays schon. Bei normalen Szenen reicht die normale Renderqualität mit AA völlig aus, und dann sind die Renderzeiten auch akzeptabel.