Hallo, ich werkel gerade daran, Berge möglichst naturnah zu gestalten. Da man mit der Zeit etwas betriebsblind wird interessiert mich Eure Meinung. Der Berg gehört in die Kategorie 2000m Höhe, ab einer gewissen Höhe ist dann ja Ende der Vegetation und es ist nur noch felsig. Sieht das einigermaßen natürlich aus?
Du warst sicher auch schon wandern. So wie ich mir die Grenze von Gras zu Fels vorstelle, hast du es nicht ganz gemacht. Aber es sieht schon wirklich genial aus. Ich stelle mir vor, dass grosse Felsbrocken, wirklich grosse Felsbrocken auf der Höhe des Grases sind. Man könnte auch sagen wie eine Geröllhalde mit Gras. Ich weiss nicht wie du es gemacht hast, deshalb kann ich dir keine Tipps geben, wie man das am besten machen würde.:)
Die Felsen könnten noch etwas feiner und schroffer sein, muss aber nicht. Die Grenze (siehe Fish) finde ich schon okay. Das mit dem Geröll erfordert Handarbeit entweder im Terrain oder einzelne Felsen schieben. Das hellere Grün (Material) würde ich austauschen, so sieht es wie ein Seidentuch aus. Entweder ist es zu transparent oder zu fein. Was oft auch gut wirkt, ist wenn Du beispielsweise den Felsen noch einmal duplizierst und sein Material heller, dunkler oder anders färbst und es dann um 1 Grat oder so von oben gesehen drehst.
Naoo: Das hellere Grünmaterial ist die Bergtextur mit gekappter Spitze, leider kann man in Bryce nicht so fein das Terrain bearbeiten. Und macht man es mit einer Bildbearbeitung passen die Terrains hinterher nicht mehr übereinander.
Reiner: war schwierig, habs jetzt so geregelt, dass der Südhang etwas weniger Schnee hat.
Der Berg besteht aus 4 Terrains, eines für die Felsen, eines für den Schnee, eines für niedrige Bodenpflanzen (grün) und eines für die Bäume. Insgesamt sind die Felsen jetzt schroffer und spitzer. Zum Vergleich hab ich den Berg einmal kopiert und in den Hintergrund verschoben.
Nicht schlecht, kommt schon ziemlich realistisch rüber.
Wobei mir die Perspektive vom hineren Berg besser gefällt. Bei dem im Vodergrund würd ich sagen, dass die Baumgrenze eher fließend verlaufen müsste. Ich kenn das nur von unseren heimischen Bergen, da wo die Baumgrenze ist kommen noch ein paar höhenmeter die Latschen (keine Ahnung wie man in D dazu sagt) dann nur noch Gras und dann der Fels.
Es bleibt schwierig Mit dem Ergebnis jetzt bin ich eigentlich recht zufrieden. Leider sind die Bearbeitungsmöglichkeiten im Terraineditior sehr eingeschränkt, sodas viele Ergebnisse Zufall sind.
Sieht sehr, sehr realistisch aus. Der Terraineditor hat mich schon etliche male zum Verzweifeln gebracht. Man kann alles nur nach Augenmaß machen, am meisten hat es mir noch geholfen, wenn ich im Editorfenster die Höhenunterschiede in Farbe angezeigt habe.
Wenn Du noch Lust hast, versuch die unterste Reihe der Bäume aus dem Salzwasser zu entfernen, aber wirklich nur die, oder setz eine Hügellandschaft mit nur Bäumen drum herum (schwieriger).
Naoo bringt's auf den Punkt. Einige Bäume stehen noch im Wasser:D Aber nun zum Positiven, der Berg ist wirklich wunderbar realistisch geworden. Wenn das texturieren in Bryce nicht so mühsam wäre bis es so aussieht würde ich wohl öfters noch brycen. Daher ein Kompliment für deine Ausdauer, Elfmann.
Also, lieber Elfmann, eine Vegetationsgrenze bei 2000 m gibt es in den Bergen leider nicht. Es gibt wohl eine Baumgrenze, die liegt derzeit bei etwa 2000 m und im Wallis noch 200 m höher. Über der Baumgrenze gibt es dann den Bereich der Wiesen. Und je nach Lage, also z.B. in einem kleinen Tälchen, kann dann das Gras auch in höheren Bereichen noch wachsen, während es an ausgesetzten Stellen keine Chance mehr hat. Ich mache jedes Jahr auf ca. 2400 m mit meinem Bulli Urlaub. Das ist der Bereich, wo die Kühe noch gewaltig viel Futter finden. Manchmal gibt es Steinschlagrinnen, die gehen ganz tief runter, immer gibt es Bachrinnen, denn im Frühjahr muss schließlich das Schmelzwasser abtransportiert werden und selbst in Bereichen von 3000m kannst du dann immer noch Pflanzen finden, wenn es denn geschützt genug ist. So leid es mir tut: Dein Bild sieht leider nicht sehr realistisch aus. Ich würde Bachrinnen rein machen - ohne Bewuchs, ich würde knapp unter der Baumgrenze vereinzelte kleine Krüppelbäumchen, die gegen den Wind kämpfen müssen rein setzen oder eine vom Blitz getroffene Föhre ohne Nadeln, weiter kleine Tälchen, in denen noch grün wächst. Ich denke, es ist sehr schwierig, aber so sieht es wie abgeschnitten aus. Ich hoffe, die Kritik war nicht zu hart. LG Georg
Hallo Georg, es ist mir schon klar das die Natur weit besser modelliert :D. Mir ging es bei den Versuchen nur darum, mit Brycemitteln nahe an das "Original" zu kommen. Ein Berg besteht nicht nur aus Felsen, sondern am Fuß herum ist noch Vegetation, die von Region zu Region wahrscheinlich noch unterschiedlich ist. Beurteilen kann ich das nicht so richtig, ich war in meinem bisherigen Leben zweimal in den Alpen und auch das ist lange her. Uns zieht es mehr zu den britischen Inseln oder in den Norden Deutschlands.