Twisted holes [Apo]

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 4.975 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. August 2009 um 17:28) ist von t-techniker.

  • Danke spacebones

    wer nicht fragt, bleibt dumm.
    Trotz Deiner Erklärung kann ich mir so gar nicht vorstellen, was Carnie da getrieben hat.
    Meiner Meinung nach hat er eine Flamme in PHOTOSHOP mehrfach kopiert und dann mit der Wischfunktion auseinander gezogen.
    Das ist ein recht schöner Effekt, den ich auch schon mal bei einem Foto von einem Irrgarten angewendet habe.
    Die äußeren Pflanzen habe ich spiralförmig eingezogen, so dass der Effekt des Irrgartens noch mehr verstärkt wurde.
    Inzwischen gibt es ja so viele Effekte für jede Anwendung, dass man da leicht den Überblick verlieren kann.

    t-techniker

  • nd das Schönste daran...man kann´s al jpec ab quote='t-techniker',index.php?page=Thread&postID=157974#post157974]Danke!
    (was es alles so gibt!)

    t-techniker[/quote]

    Und das Schönste daran...man kann´s al jpec abspeichern und in bryce als Objekt oder Gelände oder...verwenden...oder weil Apo bei großen rendern sehr langsam ist....zieht man´s in bryce auf ne plane oder Würfel, zoomt das ganze schön ran und rendert´s ganz groß.


    Sage

    Ich bin ne PC-Blondine...und niemals um einen Render und
    eine Ausrede verlegen...

  • Hab es endlich kapiert!
    Auf der Seite
    http://www.apophysis.org/downloads.html
    kann man dieses kostenlose Tool herunter laden.

    Zitat:
    "Apophysis ist ein kostenloser Fractal-Frame-Editor. Mit wenigen Klicks lassen sich abstrakte und komplexe Grafiken erstellen.
    Hierzu steht eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten und unterschiedliche Presets bereit. Beim Export können u.a. Angaben zur Größe und Auflösung gemacht werden. Das Bild wird anschließend gerendert."
    Warum hat Kollege Carnie denn nicht gleich die Voraussetzungen erwähnt, unter denen es funktioniert?

    Oder aber ich bin noch nicht lange genug in diesem Forum dabei, um den Durchblick zu haben. (Alle anderen Vorredner auf dieser Seite wussten ja anscheinend sofort, was eine base flame ist.)

    Es drängt sich mir nun die Frage auf, wo da noch Platz für KUNST ist.
    Ich komme nämlich aus der Fraktion - Echte Leinwand - Ölfarben - Schaber - Skizzenblock.
    Allgemein habe ich den Eindruck, dass immer mehr Plug-Ins (siehe PHOTOSHOP) die künstlerische Gestaltung übernehmen, so dass für das eigentlich Schaffen kaum noch etwas übrig bleibt.
    So, als wenn man eine Maschine mit Worten füttert und sie spuckt ein fertiges Gedicht aus.

    Meine Frage: Gibt es noch genügend Freiräume für künstlerisches Schaffen im digitalen Zeitalter oder gibt es nur noch Kunsthandwerk?

    t-techniker

  • Aber sicher gibt es noch Freiräume. :]

    Auch ich komme aus der Fraktion "Bleistift/Pinsel/Airbrush" und kann nur sagen: digitale Werkzeuge sparen eine Menge Zeit ein und bieten darüber hinaus jede Menge Funktionen im Handling und in der bildnerischen Ausdrucksform, die manuell nur sehr schwer bis nie erreichbar wären. Wenn "der Weg das Ziel" ist, also echtes Handwerk gefragt ist, so kann man das ja immer noch machen, z. B. ein Modell bauen und es dann per Airbrush veredeln. (Nur hat man dann etwas, das irgendwann verstaubt in der Ecke liegt, Platz weg nimmt und sich nicht bei Bedarf einfach mal in einer anderen Grösse reproduzieren lässt...)

    Das künstlerische Schaffen hat sich halt nur etwas ausgeweitet, die Kreativität lässt sich nicht wirklich durch Technik ersetzen. Denn auch im digitalen Bereich sieht man doch gleich, wo etwas "von der Stange" kommt oder wo Jemand effektiv mit Form, Farbe und Licht gewerkelt hat.

    vg
    space

    Geist ist geil!

  • Hallo spacebones
    Deine Antwort kann ich nachvollziehen.
    Aber natürlich kann nicht jeder erkennen, "wo etwas "von der Stange" kommt oder wo Jemand effektiv mit Form, Farbe und Licht gewerkelt hat."
    Siehe meine Probleme oben, das Bild ganz oben hätte ja auch mit Pinsel und Leinwand erstellt worden sein.

    Wenn man nach meinen Bildern in diesem Forum sucht, schaut man vergebens. Einige Male hatte ich schon ein Bild soweit fertig, aber dann kamen doch Zweifel auf, es zu veröffentlichen. Denn ich hatte V4 und M4 verwendet, auch die Kleidung stammte nicht von mir.
    Ich hatte das Gefühl, mich mit fremden Federn schmücken zu wollen.
    Auch die Landschaft kreiert CARRARA ja weitgehendst selbstständig. Ich darf nur noch bestimmen, ob der Busch weiter links steht oder weiter rechts.

    Inzwischen habe ich mich zu der Einstellung durch gerungen, dass ich "nur noch" ein Fotograf bin, der ja auch fertige Landschaften und echte "fertige" Menschen verwendet. Für das Arrangieren braucht der Fotograf dann ein künstlerisches Auge.
    Rendern mit DAZ & Co entspricht weniger dem Maler, sondern mehr dem Fotograf.
    So gesehen hast Du mir mit Deiner Meinung etwas Mut gemacht.
    Und damit bin ich bei dem Punkt angelangt, nun doch mal etwas von mir hier ins Forum zur Diskussion zu stellen.
    Im Herbst vielleicht, oder im Winter. Es dauert lange, bis ich mit einem Arrangement zufrieden bin.

    t-techniker

  • Der künstlerischere Aspekt dieser Art grafischer Arbeiten liegt -meines Erachtens- auch eigentlich mehr in der Vorbereitung (Modellieren, texturieren etc.), eben wenn man etwas selber von der Pike auf erstellt. Jeder hat da natürlich andere Vorlieben / Affinitäten. Eine "perfekte" Szene aus vorbereiteten Komponenten zu erstellen bedarf ebenso eines geübten Blickes, Sinn für Farbzusammenstellung und das Auge für dramatische Perspektiven etc. sollte schon vorhanden sein, sonst wird das Ergebnis eben standardmässig und eher langweilig aussehen.
    Im 3D Design kann es jedenfalls nie schaden, wenn man sein Handwerk auch manuell beherrscht - Du bist dabei nicht "nur" Fotograf, sondern ebenso Regisseur, Kulissenbauer, Kameramann, Dekorateur, Choreograf und Visagist... ;)  :]

    Im "echten" Handwerk wär das von einem Einzelnen wohl kaum realisierbar...

    Dass es länger dauert, bis Du mit etwas von Dir zufrieden bist, spricht m.E. für einen guten Qualitätsanspruch, ich glaub dass es hier den meisten "Dauertätern" ähnlich geht. The show must go on und man lernt gottseidank nie aus! :D

    vg
    space

    Geist ist geil!

  • Danke spacebones

    wer nicht fragt, bleibt dumm.
    Trotz Deiner Erklärung kann ich mir so gar nicht vorstellen, was Carnie da getrieben hat.
    Meiner Meinung nach hat er eine Flamme in PHOTOSHOP mehrfach kopiert und dann mit der Wischfunktion auseinander gezogen.
    Das ist ein recht schöner Effekt, den ich auch schon mal bei einem Foto von einem Irrgarten angewendet habe.
    Die äußeren Pflanzen habe ich spiralförmig eingezogen, so dass der Effekt des Irrgartens noch mehr verstärkt wurde.
    Inzwischen gibt es ja so viele Effekte für jede Anwendung, dass man da leicht den Überblick verlieren kann.

    t-techniker


    Nein, das Bild ist nicht in Photoshop nachbearbeitet worden.
    Leider gibt es die leidige diskussion, ob Fraktale nun Kunst sind oder nicht. JA, es ist Kunst. Wenn vor dem PC jemand sitzt, der sich nicht auskennt und kein gewisses Verständnis hat, kommt auch nix dabei raus. Trotzdem hat jeder Künstler alle Freiheiten, die es gibt. Du wirst nie zwei gleiche Fraktale sehen, eben weil das kopieren so nicht funktioniert.

  • Danke für die vielen Antworten, bestimmt ist die Frage nach Kunst und Kunsthandwerk nicht neu und ich bin ganz sicher nicht der erste, der darüber nachdenkt.
    Apophysis habe ich bereits herunter geladen und ich werde mich am Wochenende damit beschäftigen. (wenn das Wetter nicht allzu schön ist).
    Besonders interessiert mich auch die Idee von Sage, wonach man ein Fraktal einfach als Gelände im MAP-EDITOR von CARRARA einsetzen kann. Wie ich denke, muss das fraktale Bild vorher in ein Graustufen-Bild umgewandelt werden.

    t-techniker
    und ein schönes Wochenende, entweder draußen oder vor dem Rechner!