Nachdem ich nun die erste Animation in 4k und erhöhter Farbtiefe angefangen habe, tun sich gleich mehrere neue Probleme auf. Das erste Problem sind die begrenzten Exportmöglichkeiten von Blender. Außer Einzelbilder (was jetzt kein Nachteil ist) gibt es kein Ausgabeprofil für Videosequenzen mit 10bit Farbtiefe. Da das Rendern von PNG-Bilder in 16bit Farbtiefe auch nicht länger dauert, als in 8Bit, nehm ich natürlich ersteres.
Nun zum zweiten und eigentlichen Problem: Mit meinen Schnittprogramm läßt sich die Einzelbildfolge in der Vorschau nur mit fürchterlichem Geruckel abspielen. Auch die neueste Testversion gab kein wirklich besseres Bild ab. Alles andere hat auch nicht funktioniert - bis auf Davinci Resolve - alles in Echtzeit, auch als ich noch mehrere Audiospuren drunter gelegt , Titel draufgelegt und auch noch Farbanimation hinzugefügt habe. Gut - DVR ist z.T. ungewöhnlich in der Bedienung und es bedarf Einarbeitung. Nach ein paar Stunden "Gefummel" komm ich aber schon ganz gut zurecht. DVR unterstützt moderne Grafikkarten und das merkt man. Da können sich alle anderen NLEs (Schnittprogramme) eine Scheibe von abschneiden.
Allein die kostenlose Version hat einen gigantischen Funktionsumfang. Bedeutet natürlich auch, daß man einiges an Zeit opfern muß, um damit zurecht zu kommen. Belohnt wird man mit einer Software, die keine Wünsche offen läßt*
DVR hat mich schneller überzeugt als Blender seinerzeit. ![]()
*Es gibt für die Free-Version erwartungsgemäß natürlich Einschränkungen. Für den Export von h.265 in 10Bit Farbtiefe bedarf es z.B. der Bezahlversion.