Der Linux-Nerd erklärt

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 1.733 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Oktober 2024 um 14:08) ist von Ridpath.

  • Code
    https://www.youtube.com/watch?v=P3thnrAy4qA

    Na dann ist ja alles klar, oder? :DD

    "Früher" war das alles gaaaanz einfach. :whatever

  • Habe nur einen Teil vom Video gesehen, hat mir gereicht.

    Ja, früher, früher, vor sehr vielen Jahren, hatte ich einmal eine Suse von Linux neben Windows auf der Platte. Eigentlich erschien mir die Installation recht einfach, doch weil ich zu wenig Ahnung von Linux hatte, blieb ich nicht dabei.

    Woran ich aber schon einmal vor nicht ganz so vielen Jahren dachte, einen Rechner mit einen Raspberry Pi zu bauen. Das teuerste daran wäre der Monitor gewesen, und ich weiß, dass man damit zumindest Webradio hören kann. Aktuell hat der Raspberry Pi 5 aber auch schon 128GB microSD plus 8GB Aebeitsspeicher oder so, und kostet bereits um die 100 Euro bei Amazon. In der ersten Zeit vor Jahren, da lag der Preis noch unter 50 Euro.

    Surfen im Web mit Firefox soll kein Problem sein, meint er im Video, wenn man genügend Wartezeit fürs Laden von Webseiten aufbringen kann. Laufen tut er mit Linux-Distributionen, soweit ich weiß. Wer denn unbedingt möchte, es gibt sogar Starter-Kits mit Gehäuse.

    Aslo für preisbewusste User soll er eine Alternative zum Desktop-PC sein, nur rendern mit man damit wohl nicht können.

    Code
    https://www.youtube.com/watch?v=BARQjctol0Y
  • MINT 22 installieren und einrichten:

    Code
    https://www.youtube.com/watch?v=itcOTdTLInQ

    Um meinen Boliden nicht vollkommen zu zerschießen, teste ich das mal auf meinem alten IBM.

    Angeblich soll Mint 22 keine Probleme damit haben, meine Graka mit den richtigen Treibern für Blender Cycles einzurichten, wozu Windoofs anscheinend nicht in der Lage ist.

    _____________________________

    Der PI5 ist niedlich, was die Kühlung betrifft. Ohne Pelltier-Deepfrosting würde ich Blender Cycles darauf nicht betreiben. ;) Solche Zigarettenschachtel-Rechner sind wohl eher für BastelWastelNerds geeignet, die vergessen haben, dass man die Raumtemperatur auch mit handelsüblichen Funkuhren messen kann. ;)

    Wo die PIs richtig abgehen, ist der Bereich, wo sie als Mini-Rechenzentrum kombiniert werden, Dann eignen sie sich sicher auch als Home-RenderCloud. Der Aufwand scheint jedoch außerirdisch. (Andererseits: Ein heutiger PI hätte damals die erste Mondlandung steuern können und hätte dabei viiiieeel mehr Signale verschickt als der damalige Sputnik, der nur dusselig vor sich hin piepte.^^

    Tja, ist echt nicht einfach, wenn man nicht mehr selbst zum nächsten Fachgeschäft laufen kann, um alles zu bekommen, was man braucht. :rolleyes:

  • Hab mir das Video bis fast zum Ende angesehen, was im Gr7unde Zeitverschwendung war. Denn zum einen: Wieviele Leute arbeiten mit so einem aufwändigen Hardware verhau? - Das sind nach meinem darfürhalten doch nur maximal 10% aller User. Das andere ist: die Firma xyz, die seine Capturecard gebaut hat, weigert sich, Linuxtreiber dafür zu entwickeln. Ja schön, wieso tauscht er die Karte dann nicht gegen eine aus, für die es auch Linuxtreiber gibt?

    Dann erklärt er ausführlich, warum was geht oder auch nicht. Das waren für mich meisst überflüssige Informationen, weil es sich halt auf sein aufwändiges Hardwaresetup bezieht. - Brauch ich nicht.

    Und von wegen "Früher" war das alles gaaaanz einfach. :whatever - Ähh... - Nope!

  • olche Zigarettenschachtel-Rechner sind wohl eher für BastelWastelNerds geeignet,

    Nun ja, der wurde als Einstiegrechner für Kids entwickelt. Steht so in der Wikipedia. Und mit Programmieren stimmt auch, denn so bin ich auf dem aufmerksam geworden. Als ich selbst noch Python lernte, aber versuchte eine Frage zu beantworten, von einem noch neueren User im Python-Forum, warum er zwar die Web Radiosender hören könnte, die Stationen aber nicht auf seinem Monitor eingeblendet wurden. Nun ja, kam jemand von den alten Hasen, und dann lief sein Python Script, wobei ich auch gleich etwas dazulernte. Aus der Wikipedia, hinter dem Projekt steht die Raspberry Pi Foundation:

    Der Raspberry Pi kam Anfang 2012 auf den Markt; sein großer Markterfolg wird teils als Revival des bis dahin weitgehend bedeutungslos gewordenen Heimcomputers als Einstieg zum Programmieren und Experimentieren für Kinder angesehen.

  • So, wie ich die PIs kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Verlöten, Einrichten und Programmieren für Kinder geeignet ist. Ich kannte die Teile nur als Bausätze, Melegrian. Wenn es die aber schon Fix&Fertig gibt ... dann wäre es einen Versuch wert, mich nicht mehr über Windows ärgern zu müssen.

    Ich versuche es aber erstmal mit dem aktuellen MINT, denn das kostet mich nix und benötigt auch keine neue Hardware. ;) Sollte Blender auf diese doch recht exotische Art wieder stresslos funktionieren, kloppe ich Windoofs endgültig in die Tonne und nutze für's TV dann halt die grüne Taste auf meiner Fernbedienung. :DD

    Hansum Bei mir funktionierte ALLES - Ähh YES! ;) Und ohne Zwangsupdates wäre es noch immer so. Nun ja .. Alternativer Versuch wäre noch via Way-Back-Cloud den englischen Patienten zu reanimieren. Da die Hardware nicht beschädigt ist und keine Sollbruchstellen besitzt, kann es ja nur an der verschlimmbesserten Software liegen.

  • ritch:

    Ich habe mir vor Jahren mal einen PI3 als Paket zugelegt - ich musste da überhaupt nichts löten. Und nach meinen technischen Fähigkeiten zu urteilen kann das auch ein Kind zusammenbauen.

    Habe mir dann den PI dann an meinen alten Fernseher gehängt um mir dort dann über Magenta-Stream Eishockey zu gucken.

    Nil dificile volenti.
    (Nichts ist zu schwer für den, der will.)

  • Ridpath

    War das ein Steckbausatz a la LEGO? ;) Besaß der keine Widerstände oder Elkos?

    Sowas? "https://geizhals.de/raspberry-pi-3-modell-b-a1400349.html"

  • Hatte mich nur bei Amazon umgesehen, unterschiedliche Starter Kits für PI 4 und PI 5 zwischen 83 und 139 Euro sehe ich da auf der Seite.

    Code
    https://www.amazon.de/Raspberry-Starter-Kit-Netzteil-Geh%C3%A4use-L%C3%BCfter/dp/B0CRPF47RG

    Nun weiß ich nicht, wo der im Video die Preise her hatte, es geht wohl noch günstiger, jedenfalls war ja das Video auch noch nicht älter als einen Monat.

  • OK, Der PI löst mein Blender-Problem auch nicht - also teste ich mal das obige MINT22

    Danke für die Tipps :thumbup:

  • Ich werde es zuerst auf dem IBM testen. Wenn es läuft, dann installiere ich es als 2. System auf dem Hauptrechner in der Startmenü-Auswahl. Das ist sicherer.

    (Hatte grad auf YT einen Clip für eine lokale Steam-Mashine gefunden. So hätte ich dann wieder alles und bräuchte mich "nie wieder" aufregen. ;)

  • Was der Nerd mit seiner Verzögerung erklärt hat, ich meine Audacity gibt es für Windows und Linux und die Verzögerung ist so kurz, dass es eigentlich bei Sprachaufnahmen nicht auffallen sollte. Wenn er da aber über verschiedene Geräte den Ton einspeist, summiert es sich eventuell, weil jedes Gerät etwas puffert oder so. Ich konnte aber nicht verstehen, warum er das macht. Und meine beiden DAWs arbeiten mit ASIO Treibern, die wohl zusätzlich sehr niedrige Latenzzeiten bewirken sollen. Wie groß der Unterschied war, weiß ich aber nicht mehr.

  • Mit ASIO hatte ich den Versatz unter WIN7 auch ausgeglichen. Zudem gab es die Möglichkeit, die einzelnen Tonspuren anschließend im Millisekundenbereich zu verschieben. Ist reine Kosmetik.

    Mit analogen Mehrspurrekordern gab es diese Versatzprobleme natürlich auch nicht.

  • Ridpath

    War das ein Steckbausatz a la LEGO? ;) Besaß der keine Widerstände oder Elkos?

    Sowas? "https://geizhals.de/raspberry-pi-3-modell-b-a1400349.html"

    Nein, ich habe mir ein Starter-Kit zugelegt.

    Da brauchste die Platine nur ins Gehäuse "zu bauen". Zuvor mit dem PC die Software auf die SIM-Karte installieren, einstecken und Gehäuse dann ganz zumachen.

    Pi dann über HDMI-Kabel an Fernseher und für den Pi hab ich mir noch eine Funk-Maus/Tastatur-Kompi angeschafft.

    War eigentlich ganz easy.

    Und zu den anderen Gesprächen wegen Linux...

    Auf einer "alten Kiste" habe ich mal Linux-Mint 16 installiert und war recht zufrieden damit.

    Nutzte die alte Kiste dann parallel zum Surfen usw., während mein "Hauptrechner" gerendert hat.

    Doch nachdem ich mir einen Wide-Screen angeschafft habe, habe ich die "alte Kiste" (hatte zwei Monitore) abgebaut.

    Soweit ich es noch in Erinnerung habe, konnte man über Mint auch Blender nutzen - habe es damals aber nicht ausprobiert.

    Und wenn man keine gesonderte "Spezialsoftware" braucht, die nur für Win zu haben ist, würde ich Mint auf alle Fälle empfehlen.

    Von der Oberfläche ist der Umstieg als Win-Nutzer ziemlich easy. Und die wichtigsten Programme (OpenOffice, Firefox) werde schon Standardmäßig mitinstalliert.

    Nil dificile volenti.
    (Nichts ist zu schwer für den, der will.)