Verwendete(s) Programm(e): Cheetah 3D
Ich glaub‘, ich habe ein neues Lieblingswort: Hommage.
Beim Nachbau des ORION-Leitstands hat mich der Gedanke, dass das ja kein exakter Nachbau sein sollte, schon des Öfteren aus manchem Frusttief herausgehauen.
Jetzt mache ich das mit meinem nächsten WIP genauso. Ich gebe mein Bestes, um dem Original nahezukommen. Und wenn es nicht perfekt wird … Is‘ ja nur eine Hommage. Passt, wackelt und hat Luft.
![]()
Was mein nächstes Projekt ist?
Nun, schöörmänn Tellefischen prautlie präsäntz ...
Die PROTEUS, das futuristische U-Boot aus dem 60er-Jahre-Heuler »Die phantastische Reise«. Die Last der Verantwortung für dieses filmische Lach- und Machwerk liegt auf den Schultern der Disney-Studios.
Dabei ist die Grundidee brillant. Sie stammt sogar aus der Feder des SF-Titanen Isaac Asimov, und das will was heißen – eigentlich: Ein wichtiger Geheimnisträger wird bei einem Anschlag schwer verletzt und soll durch eine Operation direkt im Inneren seines Körpers gerettet werden. Kurzentschlossen wird deshalb ein U-Boot samt Besatzung per Geheimtechnik zu einem mikroskopisch kleinen Winzling geschrumpft und in die Blutbahn des Patienten gespritzt.
Klingt erst mal gut. Und für die damalige Zeit wirken sie auch eindrucksvoll, die Bauten, die das Innere von Adern, Lunge, Innenohren und Gehirn darstellen sollen.
Allerdings strotzt der Streifen nur so von Plot Holes. Die sind derart massiv, dass Vorlagengeber Asimov fast Amok gelaufen ist, als er das Ergebnis im Kino seiner Qual zum ersten Mal über sich ergehen lassen musste.
Dennoch ist dieses Lichtspiel zum Klassiker avanciert. Da ist es schon verwunderlich, dass bei dieser grassierenden Hollywood-Remakeritis »The Phantastic Voyage« noch keine Neuverfilmung erlebt hat. Nicht, dass ich wüsste jedenfalls.
Na, ja ... Wenn man's nicht selber macht ![]()
Hier schon mal die ersten Schritte.
