Es gibt 29 Antworten in diesem Thema, welches 1.992 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (27. August 2026 um 03:56) ist von Hansum.

  • Gemäss OpenStreetMap ungefähr 500 km, ich denke aber, die ist länger, weil OSM sehr viele Strassenabschnitte auf der Route gelegt hat.

    Interessant ist die Zeitangabe: 113:04 - aber was? - Stunden wahrscheinlich. Das wären 4 Tage und 17 Stunden ununterbrochenes Wandern. 8| Oder, wenn man mal so reine Wegzeit von 8 Stunden pro Tag annimmt, 15 Tage. Aber das ist wahrscheinlich auch noch zu optimistisch gerechnet, denn Artoo ist ja schon fast 4 Wochen unterwegs.

    artoo: Wäre schön, wenn Du später, wenn Du wieder zu Hause bist, mal so ein paar Eckdaten nennen könntest, wie man so eine Reise plant, also wie man die einzelnen Etappen bestimmt und was man da ausser Geländebeschaffenheit und eigener Kondition noch so alles beachten sollte.

    Ich bin zwar noch nicht zu Hause, aber sitze entpannt im Zug nach Montpellier.🙂

    Zu der Wanderung gibt es Buch : "The Pyrenean Haute Route, The HRP high-level trail" von Tom Martens. Darin ist die Route beschrieben, die sich zwischen dem GR10 auf französischer Seite und dem GR11 auf spanischer Seite bewegt - das ist kein offiziell ausgeschildertet Weg (wobei einer der anderen Hiker tatsächlich ein Schild mit. HRP gefunden hat). Länge laut Buch ca. 750km in 44 Etappen. Da die Tracks, die man dazu findet, tlw. etwas grober sind (ich habe das Tracking zum Stromsparen auch auf 2 Minuten eingestellt), sind das nach meiner Erfahrung eher mind. 800km, da viele Serpentinen so überschlagen werden.

    Dazu kämen da noch die gut 50.000 Höhenmeter, die es zu überwinden gilt.

    Ich habe 36 Tage gebraucht, wenn ich die Pausentage abziehe ca. 32 Wandertage an denen ich meist zw. 7h und 19h unterwegs war. In der Zeit muss man auch Essen, Wasser filtern, Wäsche waschen usw...kurz gesagt, das kann man nicht so mathematisch vereinfachen 🙂

    Ich habe mich 5 Jahre vorbereitet, war fast jeden Sonntag ca. 20km unterwegs, habe mich intensiv mit Ultraleicht-Trecking auseinander gesetzt, mit kleineren Strecken wie z.B. dem Hochröhner angefangen und meine Ausrüstung mit der Zeit angepasst und optimiert.

    Btw: Ich denke, dass es hier im Forum einen User gibt, der schon mind. einen wesentlich längeren Weg gegangen ist, soweit ich den Avatar richtig interpretiere.

    Noch ein paar letzte Bilder:

    Finalement, la mer 😃:


    Am Hotel war auch noch ein schöner kleiner Strand, leider war auch hier gestern wegen Wetter Badeverbot.

    "The filmmakers ask that no one attempt walking through walls, cloudbursting while driving, or staring for hours at goats with the intent of harming them

    ... invisibility is fine."

    Einmal editiert, zuletzt von artoo (25. August 2026 um 09:14)

  • artoo:

    Danke für die Info, das ist sehr aufschlussreich. :thumbup: :) <3

    Zu der Wanderung gibt es Buch : "The Pyrenean Haute Route, The HRP high-level trail" von Tom Martens. Darin ist die Route beschrieben, die sich zwischen dem GR10 auf französischer Seite und dem GR11 auf spanischer Seite bewegt - das ist kein offiziell ausgeschildertet Weg (wobei einer der anderen Hiker tatsächlich ein Schild mit. HRP gefunden hat). Länge laut Buch ca. 750km in 44 Etappen. Da die Tracks, die man dazu findet, tlw. etwas grober sind (ich habe das Tracking zum Stromsparen auch auf 2 Minuten eingestellt), sind das nach meiner Erfahrung eher mind. 800km, da viele Serpentinen so überschlagen werden.

    Interesssant. Mal sehen, ob ich das Buch irgendwo finde.

    Jetzt wäre im augenblick nur zu klären, was HRP bedeutet. GR10 und GR11 sind wahrscheinlich ausgezeichnete bzw. markierte Wanderrouten. :/

    Was genau meinst Du mit den "Tracks, die man dazu findet"? - Routen, die jemand mittels GPS-Tracker erstellt und dann auf entsprechenden Portalen online gestellt hat, oder was?

    "habe das Tracking ... auf 2 Minuten eingestellt" besagt, dass dein Tracker alle 2 Minuten eine Positionskoordinate aufgezeichnet hat, richtig? - Hast Du die Route mit dem Smartphone aufgezeichnet oder mit einem Outdoor-Navi?

    Dazu kämen da noch die gut 50.000 Höhenmeter, die es zu überwinden gilt.

    50.000 Höhenmeter?!? ?( - Wird da jeder Auf- und Abstieg einzeln gemessen und die dann addiert, oder wie kommt man auf diesen Wert?

    Ich habe 36 Tage gebraucht, wenn ich die Pausentage abziehe ca. 32 Wandertage an denen ich meist zw. 7h und 19h unterwegs war. In der Zeit muss man auch Essen, Wasser filtern, Wäsche waschen usw...kurz gesagt, das kann man nicht so mathematisch vereinfachen 🙂

    Naja, mathematisch exakt muss das auch nicht sein. :)

    Aber man sollte sich ja schon Gedanken machen, wieviel Zeit man für eine Etappe braucht, bzw. wahrscheinlich brauchen wird. Wenn man dann unterwegs mal "Biwaken" muss, bevor man in der nächsten Ortschaft ankommt, muss man überlegen, wieviel Proviant man mitnimmt, bzw. braucht. - Solche Sachen halt.

    Ich habe mich 5 Jahre vorbereitet, war fast jeden Sonntag ca. 20km unterwegs, habe mich intensiv mit Ultraleicht-Trecking auseinander gesetzt, mit kleineren Strecken wie z.B. dem Hochröhner angefangen und meine Ausrüstung mit der Zeit angepasst und optimiert.

    :respekt  :respekt

    Ich nehme an, die Vorbereitung hat sich ausgezahlt... :)

  • artoo

    Jetzt wäre im augenblick nur zu klären, was HRP bedeutet. GR10 und GR11 sind wahrscheinlich ausgezeichnete bzw. markierte Wanderrouten. :/

    Was genau meinst Du mit den "Tracks, die man dazu findet"? - Routen, die jemand mittels GPS-Tracker erstellt und dann auf entsprechenden Portalen online gestellt hat, oder was?

    "habe das Tracking ... auf 2 Minuten eingestellt" besagt, dass dein Tracker alle 2 Minuten eine Positionskoordinate aufgezeichnet hat, richtig? - Hast Du die Route mit dem Smartphone aufgezeichnet oder mit einem Outdoor-Navi?

    50.000 Höhenmeter?!? ?( - Wird da jeder Auf- und Abstieg einzeln gemessen und die dann addiert, oder wie kommt man auf diesen Wert?

    haute randonnée pyrénéenne😉

    Richtig, Gps-Tracks

    Mit Smarty aufgezeichnet , zus GPS wäre zu schwer..

    Jeder Höhenmeter zählt, was auch logisch ist; die Abstiege finde ich noch schlimmer, als die Aufstiege...

    "The filmmakers ask that no one attempt walking through walls, cloudbursting while driving, or staring for hours at goats with the intent of harming them

    ... invisibility is fine."

  • haute randonnée pyrénéenne😉

    Ah ja. :)

    Also gemäss DeepL: "Hochgebirgswanderung in den Pyrenäen", wobei ich da jetzt aber doch eher vermuten würde, dass das Hochgebirgswanderweg heissen müsste... :/ - Aber ich kann auch kaum Französisch.

    Richtig, Gps-Tracks

    Mit Smarty aufgezeichnet , zus GPS wäre zu schwer..

    Oh, also jedes Gramm an Ausrüstung beachtet...

    Wobei ich ja einen separaten GPS-Empfänger vorziehen würde. Vor allem, wenn der neben GPS auch noch GLONASS-, Baidou- oder Galileosignale empfangen kann. Und keine Ahnung, ob Smartphones ausser GPS noch andere Navigationssignale empfangen können.

    Jeder Höhenmeter zählt, was auch logisch ist; die Abstiege finde ich noch schlimmer, als die Aufstiege...

    Ja, nach meinen eigenen Erfahrungen im Hochgebirge sind Abstiege immer schwieriger als Aufstiege, besonders, wenn sie steil werden, weil sie die Knie stärker belasten, als man glaubt. - Wobei ich jetzt allerdings nicht sagen könnte, ab wieviel Prozent Gefälle es bei mir problematisch wird.