Shapewright ist ein kostenloses Modulsystem. Damit erstelle 3D-Modelle bilden nur Teile eines futuristischen Raumschiffs, welche anschließend in Blender zusammengesetzt, formal bearbeitet und texturiert werden können. So gesehen ist es ein Karton für Bastler un-nummerierter, un-lackierter und un-verklebter Einzelteile.
In Blender lässt dich jede Fläche des Modells anschließend auch separat texturieren. Besonders interessant sind dafür Bumpmaps, die sich ebenfalls rein individuell erstellen lassen (siehe meinen Program-Tipp "Materialize"). Man kann dafür aber auch kostenlose topologische Blender-Addons nutzen oder kombinieren. Die Grenze der Detailverliebtheit bildet in Cycles nur das GDDR (und der Kameraabstand).
Beispiel: Das Bild meines kleinsten Schiffs der Frogginator-Flotte wurde in Blender mit Ambiente erstellt und mit 7680 x 4320 Pixel berechnet. (Mit texturierten Shapewright-Einzelteilen.) Als detailliertes Standbild war das die extreme Grenze meiner alter GTX1050ti: "https://piqs.de/fotos/209620.html". Wenn ich nun die Frogginator als Mothership in dieser Qualität berechnen wollte (die die Länge eines Planetendurchmessers besitzt ;)), muss ich Game-Engines wie UE nutzen, die die Tiefenkomprimierung der Maps perfekt beherrschen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Für solche und wohl auch andere Dinge ist Shapewright das perfekte kostenlose Tool ... wenn man auf Freeware steht.
Alternativ kann man am Raumschiffe auch selbst modulieren - aber wozu schwer, wenn es einfacher geht? 