Beiträge von christianz

    Hallo zusammen,


    das ist noch so ein Klassiker, den man immer wieder mal mit RealFlow ausprobiert: ein fallender Tropfen, der auf eine Wasseroberfläche fällt und dabei interessante Spritzer und Wellen produziert.
    Mein Experiment hier ist mit einer kleinen Schüssel gemacht, in die ein recht grosser Tropfen fällt. Der ganze Schüsselinhalt schwappt deshalb recht heftig auf- und ab und in der Mitte erhebt sich die Flüssigkeit zu immer neuen Formen.
    Das andere "Feature" das mich hier interessierte waren die Caustic-Lichteffekte auf dem Boden, wo sich manchmal überraschende, geometrische Muster zeigen.
    Simulationszeit: 10h mit 350'000 Partikeln auf MacPro, gerendert mit Maya/MentalRay3.6, Movie ist 2x slowmotion


    Quicktime, 10Mb:
    http://www.cardiomyocytes.com/movies/RF_waterdrop2komp2.mov

    Hi !


    ist bei mir auch so, dass sich der Ozean nach dem Ankreuzen der "override time" checkbox nicht mehr bewegt... scheint ein bug zu sein.


    Konnte aber die Geschwindigkeit nach Wunsch einstellen, als ich bei der Timeline den Anzeigemodus von "time" auf "FPS" umgestellt hatte, sowie "show every frame" aktiviert.


    Gruss
    Christian

    Hallo zusammen !


    ich weiss zwar nicht wieso, aber ich mag Caustics-Lichteffekte und ich möchte sie mit allen Render-Engines ausprobieren. Das gilt auch für meine neueste Anschaffung für C4D, der externe Renderer V-ray. Das Setup der hier gezeigten Test-Szene war sehr einfach: eine Wellenebene in einem Würfel und nur eine einzige Lichtquelle, die sich unsichtbar unter der Decke des Würfels befindent. Global Illumination und eben die Caustics machen den Rest. Für die wellige Ebene hätte ich auch die C4D-eigenen Funktionen benützen können, allerdings griff ich hier aus Bequemlichkeit zur "Waverine"-Funktion des Plugins Dpit von Katachi.
    Animationen mit VrayforC4D sind ja ein klein wenig umständlich, weil 2 Runden mit kontinuerlichem Abspeichern von Dateien der GI-Lösung nötig sind, aber es geht....Renderzeit war 8 Minuten pro Frame auf einem Octo-MacPro (liesse sich wahrscheinlich noch optimieren).


    Die Animation: http://www.cardiomyocytes.com/movies/WaverineCaustics.mov


    Und die Szene (benötigt C4D10.5, dpit und Vray):
    www.cardiomyocytes.com/tutoria…austics-vray_0001.c4d.zip

    Danke ! Freut mich dass es euch gefällt.
    RealFlow ist seit dem 4er-Update sehr teuer geworden, das ist leider wahr. Zumindest ist die Demo-Version eine zeitlang voll funktionsfähig und kann auch für weniger umfangreiche Projekte verwendet werden. Für Cinema4D erscheinen möglicherweise in Zukunft günstigere Plugin-Lösungen am Horizont, wie Remotions Refluid oder evtl. Dpit. Und natürlich Blender. Das Plugin für Art of Illusion kannte ich noch nicht. Wenn es weiterentwickelt wird, wäre das ziemlich interessant.


    Inzwischen habe ich eine neue Version des Movies mit ein paar, allerdings kaum sichtbaren, Veränderungen der Parameter erstellt. Hier war der Würfel ein wenig zu schwer und zu träge, um an die Oberfläche zu treiben. Eine weitere Simulation ist bereits am laufen (läuft eigentlich ständig...).
    http://www.cardiomyocytes.com/movies/drinkwater-v2.mov

    Eure Anregungen bezüglich der Bewegung des Würfels werde ich versuchen, in die Simulation einfliessen zu lassen, wobei vor allem die Masse des Würfels und der Wasserdruck bzw. Dichte als mögliche Variablen zur Verfügung stehen.
    Da es sich um eine Simulation handelt, kann man Details durch erneute Berechnung zu verändern versuchen, aber am Output der Simulation keine manuellen Veränderungen, wie schnellere Bewegung eines Körpers etc, anbringen.
    Allerdings kann man Objekte vor der Simulation animieren, z.B. ein Objekt in C4D fallen lassen oder sonstwie von Hand bewegen, nach RF exportieren, und lediglich die Reaktion und Spritzer des "Wassers" der Simulation überlassen.


    Bezüglich Rendering: Ja, das ist mit Refraktion/Reflektion und 4-faches Antialiasing, Strahltiefe 15 und zwei Lichtquellen. Der Motion-Blur wurde allerdings erst nachträglich in AfterEffects gemacht, das hätte sonst zu lange gedauert.

    Danke für die Kommentare !


    Zitat

    (Der Eiswürfel ist zu leicht und darf nur zu 10% über der Wasseroberfläche rausschauen.)


    Ja, da schien mir auch etwas noch nicht ganz passend... Das Problem war dabei auch, dass der Würfel mit nur wenig mehr Masse gleich ganz untertauchte. Aber vielleicht finde ich ja noch die richtige Parameter-Kombination.

    Hallo zusammen,


    anbei ein weiteres RealFlow-Experiment. Die Simulationsdaten wurden in Cinema4D gerendert, in drei Versionen nacheinander. Der Movie ist Quicktime, Sorenson codec, 22MB:


    http://www.cardiomyocytes.com/movies/drink-water.mov


    updates:
    http://www.cardiomyocytes.com/movies/drink-water-v5.mov
    http://www.cardiomyocytes.com/…/drink_ice_oben120fps.mov


    Das Ziel bei diesen Simulationen ist offensichtlich, einen grösstmöglichen Realismus zu erreichen, was aber von vielen Details abhängt, die oft nur schwer zu kontrollieren sind. Die Bewegungen des Eiwürfels zum Beispiel lassen sich über Parameter wie Masse, Elasitizität, Wasserdruck etc. beeinflussen, aber jede Simulation wird wieder anders aussehen, selbst bei denselben Werten.
    Zahl der Partikel: 100'000, Simulationszeit auf 3Ghz MacPro war um 30 Minuten. Rendern um die 3 Stunden beim durchsichtigen Wassermaterial.

    Ich denke mal, dass der "Sky" des advanced renderers einen Versuch Wert ist. Zwar ist der Realismus der Wolken nicht ganz so toll, aber es gibt viele Optionen zur atmosphärischen Gestaltung und auch viele Presets im Browser.


    Oder natürlich HDR-Fotos als zwar nicht animierbare, aber unschlagbar realistische Kulisse.

    Gerne, das interessiert mich selbst ja auch.


    Allerdings muss man wohl beim jetzigen Stand damit rechnen, dass diese "experimentelle" Version auf einem Core langsamer rendert und (hoffentlich) noch Verbesserungen drinliegen.


    Damit es nachvollziehbar bleibt habe ich eine Szene runtergeladen und ohne Veränderungen mit der neuen TG2-alpha mit 8-Core/3Ghz (MacPro, OSX10.4.1, 2xQuadcore, 8G RAM) gerendert und danach mache ich dasselbe mit der alten Version, die auf dem selben Rechner nur mit einem Core rendert.


    Szene "Sinai" von http://www.onlinekiste.com/bild_tgd.html
    Die einzige Änderung war, dass ich für Minimum Threads=8 und Maximum Threads=16 eingegeben habe.
    Und die Grösse lediglich 640x480
    Als Auslastung wurde um die 790% im Prozessmanager angezeigt.
    Zeit: 1h19min05sec


    Edit: und hier noch das Ergebnis der alten TG2-Version auf dem selben Rechner 4h29min10sec

    So, die Email kam herein und die Installation war einfach (auf Mac einfach zusätzlichen Ordner mit der neuen Version erzeugen, Keyfile nicht vergessen zu kopieren).
    Beim Oeffnen von älteren Dateien werden Warnungen angezeigt.
    Aber einer der Hauptgründe für das Update scheint gut zu funktionieren: Während dem Rendern ist das System zu 195% ausgelastet auf einem 2-Core System.

    Planetside veröffentlicht diese Woche ein Update für TG2, allerdings wird dieses als wenig stabil bezeichnet und soll wohl vor allem neue Features demonstrieren.



    Hallo !


    nein, die plugins gehören in den /MAXON/CINEMA 4D R10/plugins/ Ordner, und nicht in die Module.


    Leider gibt es auf dem Mac eine recht dramatische Einschränkung für alle älteren Plugins, die noch nicht als sog. Universal Binary compiliert wurden. Diese Plugins laufen auf R10.5 nicht und erscheinen auch nicht im Plugin-Menü im Programm.


    Gruss
    Christian

    Hallo


    Ja, ich habe beide Programme, allerdings zur Zeit noch einiges mehr Erfahrung auf der C4D-Seite. Bei der Wahl der Programme spielen ja meist sehr viele Kriterien mit, aber hier spielt die Bedienbarkeit auch eine grosse Rolle.
    Ich würde sagen, wenn die Schüler relativ rasch in das Programm einsteigen sollen und auch schnelle Erfolgserlebnisse wichtig sind, würde ich Cinema4D wählen. Damit hat man schnell einfache Objekte erstellt, zieht ein Material aus der Library drauf, rendern, fertig.
    Maya dagegen arbeitet viel mit sehr langen Menüs und umfangreichen, scrollenden Parameter-Boxen, die den Einsteiger zu erschlagen drohen. Im Prinzip ist es nicht kompliziert, sieht aber so aus !


    Dass Autodesk-Software eine Art "Industriestandard" darstellt, kann man natürlich auch nicht wegdiskutieren und wenn auch Character-Animation gelehrt werden soll, würde ich auf Maya setzen.


    Gruss
    Christian

    Hi


    grundsätzlich läufts schon auf Leopard. Habe hier ein MacBook und OSX10.5.1. und das wenige, was ich damit bisher gemacht habe (inklusive Vegetation) rendert korrekt. Man muss auch darauf achten, dass beim Installieren evtl. nicht alles an den richtigen Ort installiert wird, wenn auf einer neuen Maschine noch kein Bryce-Ordner vorhanden ist.
    Allerdings ist die Liste der bekannten Fehler auch ziemlich lang (/Docs/Bryce61_Knownissues.htm) !


    Gruss
    Christian

    Hi !


    das Upgraden ist ja schon etwas speziell organisiert: extra anfordern mit dem Reset des downloads, hunderte Megabytes runterladen, Seriennummer nochmals eingeben...


    Ein erster Versuch mit meiner Physik-Animation, die bei 6.03 zur Fehlermeldung von wegen fehlendem Memory geführt hatte, zeigte keine Besserung. Allerdings scheint das Ausschalten des Multithreadings und damit Rendern nur mit 1 Prozessorcore das Problem zu beheben. Mal schauen.

    Hi !


    ja, die Geekatplay-Tutorials sind fein, und es ist eine gute Sache, dass dort so viel Material gratis angeboten wird. Hast du deine Wellenberge bereits in Bewegung gesetzt ?


    Was ich bei den Tutorials zum Thema "Ocean" bisher noch kaum gefunden habe ist eine detailierte Beschreibung der Parameter im Funktionseditor für die Erzeugung bestimmter Wellenformen. Ich finde es doch eher schwierig, den richtigen numerischen Bereich z.B. von "Wind-Intensität" oder "Wellen-Stärke" für eine gewünschte Wellenform- und Grösse zu treffen und die Darstellung im Terrain-Editor ist auch nicht gerade hilfreich für eine Wasser-Szene, aber das ist wohl Erfahrungssache.


    Hier hatte ich mal vor einiger Zeit eine Wellen-Animation im Morgenlicht durchgerendert (QuickTime, 5Mb):
    http://www.cardiomyocytes.com/movies/open_ocean_morning.mov

    Hallo Dargain,


    ja, "sequenced TIFF" war eine der Optionen für einzelne Frames, die ich zu Beginn benutzt habe, als das Problem zuerst auftrat. Es ist mein Standard-Format für's Rendern von Animationen in anderen Programmen. Aber der Bug scheint bei jedem Speichern gerenderter Bilder aufzutreten.

    Tja, die Methode mit dem Speichern als Movie hat bei mir leider keine Verbesserung gebracht. Habe drei verschiedene Codecs ausprobiert (Sorenson3, Animation, H.264), aber der Speicher ging trotzdem zur Neige. Nach der Fehlermeldung waren die bereits gerenderten Movies abspielbar.
    Nur so als Test habe ich ein paar Frames mit hoher Auflösung (1024x768 ) als Animation gestartet und tatsächlich war das Leck auch grösser, d.h. es wird offenbar die Bildgrösse verbraucht. Ein kleines Movie könnte für einige 100 Frames gut sein, aber naja.... Ich warte auf den "finalen Patch".

    Danke für Eure raschen Antworten !


    Die Szene sollte im Prinzip nicht so gross sein, sind lediglich 8 Kugeln und ein Box, allerdings mit einem HDR-Bild als Hintergrund.


    Den Tip mit dem Movie rendern probiere ich gleich aus. Normalerweise rendere ich nicht direkt in ein Movie, weil ich so bei crashes die Frames noch habe, aber das ist ein anderer Fall.

    Hallo zusammen,


    kämpfe gerade mit einem Bug in CarraraPro6.0.3 (bei mir auf Mac, verschiedene versionen von OSX, Intel-Prozessor)...
    Der Fehler tritt dann auf, wenn man eine längere Serie von Frames für eine Animation rendern lässt. Zuerst kein Problem, aber nach ca 200-300 jeweils der Fehler "Memory allocation failed" und der Rendervorgang bricht ab. Also habe ich beim nächsten Mal das Utility für die Prozessor-Auslastung und Speicherbelegung mitlaufen lassen, und da zeigte sich das Problem ganz klar. Die Menge für "Virtual Memory" stieg ständig an und bei ca 3.5Giga war Schluss. Ein klassisches Memory-Leck also. :O


    Was tun ? RAM und Festplatte hätte ich mehr als genug (4Giga RAM), aber wenn Carrara nach 200 Bildern die für ein Programm zugeteilte Menge RAM schon aufgebraucht hat, ist schluss. Ich will eine Physik-Animation machen (Kugeln bewegen sich in einem Behälter), deshalb ist es wohl schwierig, die Animation Stückweise zu rendern, weil sich die Bewegungen bei einem Unterbruch von Mal zu Mal unterscheiden.